Fit für das Internetshoppen?

29.01.2004
CDs per Mausklick bestellt und bereits bezahlt – aber sie werden nicht geliefert? Ob Konsumenten für das Shoppen im Web fit sind, können Sie nun spielerisch im Web testen.
"Damit Konsumenten mehr Sicherheit beim Online-Shoppen bekommen,
bietet die AK als neues AK-Plus-Service den
Internetshopping-Trainer an", sagt AK-Konsumentenschützer Harald
Glatz.
"Die AK baut ständig ihre Konsumentenschutzleistungen aus –
als neues AK-Plus-Service gibt es jetzt im Internet den
Internetshopping-Trainer", so Glatz. Konsumenten können spielerisch
frei erfundene Onlineshops ausprobieren und bewerten, ob sie seriös
sind. Die AK hat ideale und tückische Angebotsseiten gestaltet, wo
es einige Fallen gibt, über die Konsumenten auch bei tatsächlichen
Onlinegeschäften stolpern könnten. "Am Ende der Shoppingtour
erfahren User, was sie richtig oder falsch gemacht haben und was
sie beim nächsten Einkauf besser machen könnten", erklärt
Glatz.
So können Verbraucher spielerisch bei einer Auktion mitbieten, ein
Produkt im Versandhandel bestellen, eine Reise buchen, eine
Überweisung per Mausklick durchführen, eine Online-Dienstleistung
anwenden, wie z. B. einen Film runterladen, oder an einem
Gewinnspiel teilnehmen. Konsumenten werden dann informiert, wo
Fallen sind und wie sie ihnen ausweichen können.
Tipps der AK-Konsumentenschützer – so erkennen Sie einen
seriösen Web-Anbieter:
– Achten Sie, ob der Anbieter eine Adresse hat (Firmenname,
Anschrift, Mailadresse, Telefonnummer, Firmenbuchnummer). Das ist
vor allem für Reklamationen wichtig.
– Schauen Sie, ob das Angebot genau beschrieben ist und ob
zusätzlich zum Preis alle Zusatzkosten angeführt sind, wie etwa für
den Versand, und ob technisch sichere Zahlungsformen angeboten
werden (keine Vorauszahlung).
– Verwendet der Anbieter Allgemeine Geschäftsbedingungen?
Dann müssen sie leicht zu finden, online abrufbar und zum
Ausdrucken sein.
– Bestellungen müssen vom Anbieter nochmals per E-Mail
bestätigt werden – eine fixe Lieferfrist sollte vereinbart
sein.
– Auf der Website muss auf ein siebentägiges, kostenloses
Rücktrittsrecht vom Onlinevertrag hingewiesen sein (Achtung: es
gibt Ausnahmefälle. Fragen Sie im Zweifelsfall die
AK-Konsumentenschützer).
– Der Anbieter veröffentlicht seine Grundsätze zum
Datenschutz.
– Ideal: Der Onlineshop wurde geprüft und hat das von der AK
mitunterstützte E-Commerce-Gütezeichen "Euro-Label".
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Quelle: AK, sk/cal
Links: www.arbeiterkammer.at











