Hunde fit für den Winter machen

Die kalte Jahreszeit mit Schnee und Eis ist für die vierbeinigen Lieblinge eine besondere Herausforderung. Empfindliche Pfoten leiden unter dem Salz, nicht alle Hunderassen verfügen über wärmende Unterwolle. Das Fressen von Schnee kann den Hunde-Magen reizen. Die Beachtung einiger einfacher Tipps kann die kalte Jahreszeit für Hunde angenehmer gestalten.
Pfoten schützen
Achten Sie auf die nötige Pfotenpflege: Kontrollieren Sie
regelmäßig die Pfoten auf spröde und rissige Ballen und behandeln
Sie diese umgehend. Streumittel können empfindlichen Hundepfoten -
besonders bei Verletzungen - schaden. Daher sollten die Pfoten vor
dem Spaziergang mit Hirschtalg eingecremt werden. Nach dem
Spaziergang ist ein "Fußbad" mit warmem Wasser sinnvoll.
Durch das Eintauchen der Pfoten werden Matsch, Splitt und Salzreste
nach dem Spaziergang sanft entfernt.
Auch mit Fell kann man frieren
Wenn das Hundefell durchs Toben im Schnee nass wird,
sollte man längere Pausen im Freien unterlassen. Durch das Stehen
oder Sitzen in der Kälte kann sich ein nasser Hund erkälten.
Wieder zu Hause angekommen, sollte man das Tier mit einem Tuch
abtrocknen. Nicht alle Hunderassen verfügen über ein dichtes
Winterfell. Bei vielen Hunden fehlt die wärmeschützende Unterwolle.
Aber auch kranken oder alten Tieren kann die Kälte zu schaffen
machen. Die Verwendung eines Regen- oder Schneemantels kann
für einzelne Hunde durchaus sinnvoll sein.
Schnee schlägt auf den Magen
"Schneefressen" kann den Magen-Darmtrakt von Hunden reizen.
Ebenso kann es zu Entzündungen im Hals- und Rachenraum
kommen
Hunde nicht aufs Eis führen
Besondere Vorsicht gilt, wenn Hunde sich bei Spaziergängen in der
Nähe von zugefrorenen Gewässern bewegen. Bei dünner Eisdecke
besteht die Gefahr, dass der Hund einbricht. Die Rettung von
eingebrochenen Hunden erweist sich oft als extrem schwierig und
kann mit großen Gefahren für die Hundebesitzer verbunden
sein.
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Quelle: Tierschutzombudsstelle Wien/hma/Foto: Andy1612
flcikr.com,www.flickr.com
6 Kommentar(e)
nassersepperl, 10.02.2012 17:23
winterfit
meinem hund ist es wichtig, wenn es sehr kalt ist, daß ich ihm so ein mäntelchen anziehe. immer wieder sieht man hunde die im winter herumgehen und am ganze körper zittern weil ihnen kalt ist. die hundebesitzer selbst sind eingemummt aber den hund lassen sie frieren. mein hund hat im winter sogar so hundepatscherln an. erstens bekommt er keine kalten fusserln und in der stadt sind die auch gut wegen dem vielen streugut das auf den gehsteigen liegt.
Riky, 10.02.2012 18:08
Hund im Winter
Bei Minusgraden (in Salzburg derzeit oft unter 13 Grad minus)
dann gibt's ein "Manterl" (innen flauschig, oben
feuchtigkeitsabweisend).
Gute Erfahrungen hab'ich gemacht, indem ich schon im Herbst
begonnen hab', ihr die Pfotenballen mit Pfotenbalsm, (o.Ä.) täglich
zu pflegen - - -nur am Anfang war's ungewohnt - - -dann war's ihr
schon eher angenehm - - -
Und das Ergebnis sind wunderbar weiche Ballen und anscheinend macht
dann die Kälte auch nicht mehr so viel aus - - -
Lenamaria, 11.02.2012 18:32
Schnee schlägt auf den Magen
Meine Hunde fressen auch immer Schnee, muss aufpassen das es nicht viel ist, Bauchweh und Durchfall ist nicht angenehm für Hund und Besitzer. Weiters reibe ich die Hunde entweder mit einem Handtuch oder rubble sie mit den Händen um sie wieder warm und trocken (Malteser) zu machen.
gretemargie, 11.02.2012 19:13
Hunde im Winter
Seit heuer, sie wird 8 Jahre, hat sie ein Manterl und wir gehen, da salzfrei, fast nur in den Weingärten und Feldern, über die Strasse, die vor Salzwasser trifft, trage ich sie. Mir tun die zitternden Hunde auch leid, vor allem, wenn sie nass sind.












gretemargie, 10.02.2012 14:48
HUnde im Winter
Danke für euren Bericht. Er kann nicht schaden für manche Hundebesitzer, die sie sich da weniger den Kopf zerbrechen was ihren Lieblingen gut tut. Ich habe großen Respekt vor zugefrorenen Teichen, da bleibt mein Hund an der Leine.