Sonnenschutzmittel für den Winter

Dieses Bild zeigt einen schneebedeckten Berg.

06.01.2012

Sieben Produkte im Test – teils erhebliche Mängel beim UV-Schutz

Am Berg ist die Haut extremen Bedingungen ausgesetzt. Die UV-Belastung ist hoch und vor allem jetzt, im Jänner und Februar, können Kälte und Wind der Haut gewaltig zu schaffen machen. Auf der Piste kommt noch der Fahrtwind hinzu. Er lässt die Haut zusätzlich auskühlen. Das gilt nicht nur für sportlich-rasante Fahrer, sondern auch für ­solche, die gemütlich unterwegs sind.

Von sieben getesteten Produkten schützt nur jedes zweite gut vor Sonne. Die im Labor untersuchten Cremen von Garnier Ambre Solaire und Piz Buin unterschreiten den angegebenen Lichtschutzfaktor 30 gar um mehr als 20 Prozent. Nur drei Produkte (dm/Sun Dance, Ladival, Ilrido) halten den ausgelobten Lichtschutzfaktor 30 ein. Bei Nivea Sun Alpin Creme wird wiederum der UVA-/UVB-Faktor nicht eingehalten, womit kein ausreichender UVA-Schutz gegeben ist. Der Lippenschutzstift von Piz Buin bietet – anders als die Beschriftung – gar keinen UVA-Schutz. Sämtliche Details zum Test gibt es unter Test: Sonnenschutzmittel für den Winter und in der Jännerausgabe des Testmagazins KONSUMENT.

Tipps des VKI-Experten Konrad Brunnhofer:

• Lichtschutzfaktor: Auf der Piste ist – neben einer den Lichtverhältnissen angepassten Skibrille – ein Mindest-Lichtschutzfaktor (LSF) 20 empfehlenswert. Damit der UV-Schutz tagsüber erhalten bleibt, öfter nachcremen.

• Fetthaltige Cremen: Je höher der Fettgehalt einer Creme ist, desto besser schützt sie vor Kälte. Beim Kauf auf die Produktkennzeichnung W/O (Wasser-in-Öl-Emulsionen) achten. Diese sind fettreicher als wasserreiche Sonnen¬milchpräparate (O/W – Öl-in-Wasser-Emulsionen), die für die Piste nicht geeignet sind. Auf den Schutz der Lippen nicht vergessen.

• Kälteschutzmakse: An klirrend kalten Tagen gibt eine Kälteschutzmaske zusätzlichen Schutz. Finger weg von Gesichtsmasken, die Feuchtigkeit aufnehmen, denn sie können vereisen. Hautschäden sind dabei nicht ausgeschlossen. Die Maske mit Helm und Skibrille anprobieren, da die Teile zusammenpassen müssen.

Weiterempfehlen Drucken Quelle: www.konsument.at

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