Barock und Natur

Regionalguide

Bewundern Sie die zahlreichen herrlichen barocken Städte entlang der Romantikstraße. Tanken Sie Energie in den Wellness-Hotels oder genießen Sie die wunderschöne Natur entlang der vielen Rad- und Wanderwege.

Freistadt
Eingebettet in das Mühlviertler Hügelland liegt das romantische Freistadt. Der mächtige Bergfried und die zwei Stadttore mit der gut erhaltenen Befestigungsanlage führen Sie zu einem Ausflug in vergangene Jahrhunderte. Der "romantische Schatz" Freistadt lädt Sie ein, entlang des mittelalterlichen Kulturweges die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt zu erleben.
Ausgangs- und Zielpunkt der einstündigen Wanderung durch die mittelalterliche Erlebniswelt ist der Hauptplatz.

Grieskirchen
Im idyllischen Trattnachtal gelegen, gilt Grieskirchen als eines der Zentren des Hausruckviertels. Sehenswert sind der alte Stadtkern mit dem Karbrunnen am Kirchenplatz, der Schwibbogen mit barockem Fresko am Stadtplatz, die Dreifaltigkeitssäule und die Annakapelle sowie die Stadtpfarrkirche.
In der Nähe von Grieskirchen liegen die bekannten Kurorte Bad Schallerbach mit dem Wassererlebnispark Aquapulco, oder der Luftkurort Gallspach.

Enns – die älteste Stadt Österreichs
In Enns finden sich zahlreiche Spuren aus der Keltenzeit und der Römerzeit.

Lorcher Basilika
Die Basilika St. Laurenz steht an der Nordost-Ecke der Zivilsiedlung, die Unterkirche unter dem Langhaus zeigt römische Fundamente sowie Reste des frühchristlichen Gotteshauses.
Ältester Bauteil ist heute der Turm aus dem 13. Jahrhundert, bei dem römisches Baumaterial mit verwendet wurde. In der Basilika St. Laurenz befinden sich überdies die zwei größten Ölgemälde Oberösterreichs aus den Jahren 1711 und 1726.

Eisenstraße
Die Route geht über Enns–Steyr–St. Ulrich bei Steyr– Losenstein–Reichraming–Großraming–Kastenreith– Weyer-Markt–Kleinreifling–Altenmarkt.
Schon die Kelten und Römer benutzten die Eisenstraße, die von Enns und Steyr über die Ennstaler Alpen bis zum Erzberg führt. Auf ihr wurde das begehrte norische Eisen transportiert. An der Eisenstraße finden sich ein Holzknechtmuseum, ein Flößermuseum und eine Kutschensammlung.

St. Florian
Der Markt St. Florian liegt 15 km von Linz entfernt an der Romantikstraße. Hier lebte und wirkte der Komponist Anton Bruckner.
Der Ort ist berühmt durch seine Internationalen Orgeltage, unter anderem die "Florianer Brucknertage".
Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist die mit 4 Manualen, 103 Registern und 7.389 Orgelpfeifen ausgestattete Brucknerorgel, die nach ihrem letzten Umbau (1930–1932) im Andenken an den großen Symphoniker Anton Bruckner (1824–1896), der gewissermaßen als Florianer Sängerknabe seine musikalische Laufbahn begann, benannt wurde.
Besonders sehenswert ist das Stift St. Florian mit seinen zahlreichen Museen. Der Sumerauerhof beherbergt die größte Bauernmöbelschau in Europa sowie bäuerliche Maschinen und Geräte.

Perg
Die Bezirkshauptstadt im Unteren Mühlviertel ist als Schul-, Handels- und Gewerbezentrum bekannt.
Dem Hauptgestein des Mühlviertels, dem Granit, und seiner Verarbeitung ist ein Schwerpunkt des Heimathaus-Stadtmuseum Perg gewidmet.
Besonders die Erzeugung von Mühlsteinen war hier in Perg beheimatet.
Hier befindet sich auch der längste begehbare Erdstall des Mühlviertels "Ratgöbluckn": Das 106 m lange Gangsystem ist in Flinz und Sandstein gehauen. Es diente als Zufluchtsanlage im Mittelalter.

Feldkirchen a. d. Donau
Das Pesenbachtal wurde 1963 zum ersten Naturschutzgebiet des Mühlviertels erklärt. Sagen und Mythen ranken sich um das wildromantische Pesenbachtal mit seinen Schluchten und Tümpeln. Seltene Moose, Flechten und Farne. Der "Kerzenstein", das Wahrzeichen und Naturdenkmal des Pesenbachtales, ist eine imposante 12 m hohe Granitsäule. Die zwei seltsam übereinander getürmten Felsblöcke bilden die Form einer Kerze.

Reichenau im Mühlkreis
Am Fuße der Schlossruine und am Ursprung der Großen Gusen liegt Reichenau. Sehenswert sind die gotische Pfarrkirche (1473), die erst kürzlich restaurierte Burgruine (1315) mit den im Sommer stattfindenden Burgfestspielen und Festen, der Pranger (1539) und das Renaissancetor (1594) am Marktplatz.

Wels
Im 13. Jahrhundert waren die Welser Bürger von Stadtmauern umgeben. Durch Jahrhunderte wachten die vier Stadttürme – Schmidturm, Fischerturm, Traunturm und Ledererturm – über das Geschehen in der Stadt. Nur der Ledererturm blieb als Wahrzeichen erhalten. Seinen Namen hat er vom Vorstadtteil "Viertel unter den Lederern".
Das Stadtmuseum in der Burg Wels beinhaltet Sammlungen der Stadtgeschichte, der Landwirtschaftsgeschichte, das Österreichische Gebäckmuseum und das Museum der Heimatvertriebenen. Im romantischen Burghof finden jeden Sommer Veranstaltungen wie Konzerte und Theateraufführungen statt.

Österreichs einziges Museum für Käthe-Kruse-Puppen zeigt die schönen und seltenen Puppen der wohl berühmtesten Puppenkünstlerin des 20. Jahrhunderts. Sie sind in reizenden Szenen wie beim Skifahren, beim Schulgang, beim Einkauf oder beim Kochenzu sehen. Die Puppen vermitteln einen Einblick in das Alltagsleben von 1900 bis 1950.

Im 5. Stock der Welser Bundespolizeidirektion befindet sich die erste in Österreich öffentlich zu besichtigende Privatsammlung von Polizeikopfbedeckungen weltweit. Zu sehen sind mehr als 800 Polizeimützen aus über 120 verschiedenen Staaten der Welt. Weiters sind zahlreiche Schaufensterpuppen, welche mit den verschiedensten Uniformen bekleidet sind, ausgestellt.

Das Schloss war ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Es birgt alle Stilrichtungen von Romantik bis zur Gotik und Renaissance und dient heute teils als Landesmusikschule, teils als Wohnhaus. Am Nordeingang erinnert eine Gedenktafel an das Wirken des berühmten Nürnberger Meistersingers Hans Sachs in Wels.

Besuchen sie auch die Regionsführer der anderen Bezirke auf Seniorkom!

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www.stift-st-florian.at
www.feldkirchen-donau.at
www.haibach.at
www.reichenau-ooe.at
www.burgfestspiele.at
www.wels.at

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