Zwischen Passau und Salzburg

Radeln Sie entlang des Römer- & Inn-Radweges, besuchen Sie Österreichs schönste Barockstadt und genießen Sie traditionelle Spezialitäten in der herzlichen Innviertler Atmosphäre.
Ried im Innkreis
Dietmarbrunnen
Der seinerzeitige Schöpfbrunnen wurde durch eine barocke
Brunnenanlage ersetzt. Das Standbild Dietmar des Anhangers, des
sagenhaften Ortsgründers, wurde vom Veit Adam Vogl, 1665
geschaffen.
Rathaus
Das ehemals gotische Rathaus wurde bereits 1653 vollständig
umgebaut, die Fassade war damals mit Bildern und Sprüchen aus der
Gründungssage geschmückt. Es enthielt im Erdgeschoß ein
"Brotgewölbe“, in dem die ortsansässigen Bäcker abwechselnd
ihr Brot feilhalten durften und ein öffentliches
"Waaggewölbe“.
Nach einem weiteren Umbau im Jahre 1952 erinnern nur mehr wenige
Details an das schöne Gebäude.
Im Ratsaal findet man die kaiserlichen Porträts von Maria Theresia,
Joseph II. und Franz Joseph I., die auf die historischen Ereignisse
der Jahre 1779 (das Innviertel kommt zu Österreich) und 1857
(Stadterhebung) hinweisen.
Mauthaus
Im alten Maut- und Handelshaus, auch Schäfflersches Kaffeehaus,
übernachtete Marie Louise, die zweite Gemahlin Napoleon I.
Hier wurde 1813 der "Rieder Vertrag“ unterzeichnet, mit dem
König Max Joseph von Bayern das Bündnis mit Frankreich gelöst und
sich der Allianz gegen Napoleon angeschlossen hat.
Schärding - Österreichs schönste Barockstadt
Das Prunkstück ist die barocke Silberzeile im Stadtzentrum. Mit
seinen mächtigen Bürgerhäusern, den spätmittelalterlichen
Zunftfarben der Gebäude und den geheimnisvollen Gassen bekommt die
Stadt einen historischen Charakter.
Schärding ist auch Ausgangspunkt und Zielort für den Donau-, Inn-
und Tauernradweg.
Zwischen Schärding und Passau lädt das Untere Inntal zu einer
Schifffahrt auf einer der schönsten Flusslandschaften Österreichs
ein.
Für Kulturinteressierte lädt der Kubinsaal am Schlosspark, genannt
nach Alfred Kubin, zu Konzerten und Lesungen ein.
Vöcklabruck
Dörflkirche
Die barocke Kirche ist ein Werk fast derselben Künstler, die auch
beim Stiftsbau in St. Florian beteiligt waren. Carlo Antonio
Carlone als Baumeister und sein Bruder Giovanni Battista Carlone
als Stukkateur.
Die Altarbilder stammen vom berühmten Hofmaler des Stiftes Garsten,
Johann Karl von Reslfeld.
Schöndorfer Kirche
Die 824 erstmals urkundlich erwähnte Kirche Maria Schöndorf ist
neben der Stiftskirche Mondsee das älteste bezeugte Gotteshaus im
Bezirk.
Der mächtige vordere Turm der Schöndorfer Kirche, die heute das
Stadt weithin sichtbar überragt, wurde erst zu Beginn des 16.
Jahrhunderts. als letzter Bauteil errichtet.
Stadttürme
Von den Befestigungsanlagen haben sich nur mehr die beiden
Stadttürme als Wahrzeichen der Stadt erhalten.
Bei der Restaurierung der Stadttürme in den Jahren 1958 und 1966
konnten aus 1502 zu datierenden Fresken freigelegt werden, die von
Experten dem Tiroler Hofbaumeister Jörg Kolderer zugeordnet
werden.
Ihre Entdeckung war eine kunsthistorische Sensation, da die
einzigen vergleichbaren Fresken am Saggenturm der alten Innsbrucker
Burg schon 1766 anlässlich eines Umbaues zerstört wurden.
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Links: www.ried-innkreis.ooe.gv.at
www.schaerding.at
www.voecklabruck.at











