Rote Karte für schwarze Schafe

Oft ist gut gemeint nicht gleichzeitig gut gemacht. Nicht selten stecken hinter scheinbar gemeinnützigen Initiativen für Konsumentenschutz andere Absichten. Erst zu Beginn des Jahres gewannen die Arbeiterkammer und der Verein für Konsumenteninformation (VKI) einen Prozess gegen den "Verein für Konsumenten-Schutz für den Österreichischen Kapitalmarkt“. Dort musste man für Beratung und Unterstützung zahlen. Außerdem versuchten die Betreiber den Kunden Versicherungen anzudrehen. Der Verein wurde heuer aufgelöst.
Die AK-Experten warnen: Nicht überall wo Konsumentenberatung drauf steht ist auch qualitativ hochwertiger Rechtsschutz drin. Aktuelles Beispiel: Der heuer gegründete Verein für Konsumentenschutz, kurz VfK, gibt zum Thema Abo-Abzocken auf My-Downloads.de den Rat, erst einmal zu zahlen. Laut AK ein Blödsinn. Dieses Geld bekommt man nur sehr schwer und nach einem langen Gerichtsverfahren zurück. Wozu der VfK unter anderem eine teure 0900er Mehrwertnummer als Kontakt angibt ist ebenfalls fraglich. Bei der AK ist der Konsumentenschutz gratis – und zwar für jeden.
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Quelle: ak/hma












bachgasse schrieb vor 544 Tag(en) 6 Stunde(n) 43 Minute(n)
Rote Karten
Ich finde, das mit den roten Karten vergeben, ist eine wunderbare Angelegenheit, auf manche Ungereimtheiten in unserem Leben hinzuweisen! Das hat nichts mit den Roten Karten zu tun, welche man bei der letzten Fußballweltmeisterschaft oft so leicht und auch ungerecht vergeben hat, zu tun oder nur unmittelbar zu tun, wenn damit auf etwas hingewiesen wird, wo wer falsch spielt. Jetzt liegt es natürlich an uns, dem Konsumenten, darauf zu achten, wann und wo diese ideelllen Karten zur Verteilung kommen, denn jetzt sind wir die Spieler und wenn wir darauf nicht achten, verflüchtigt sich das in warmen Wind.