Die Pflegestufen werden neu bewertet

Bei der Einstufung zum Pflegegeld sollen künftig auch Pflegefachkräfte über den Pflegebedarf und damit über die Höhe des Pflegegeldes entscheiden. Bisher machen das die Ärzte allein. Wie heißt schon eine alte Weisheit: "Was wäre die Kunst der Ärzte ohne die Kunst der Pflege“! Arzt und Pflegefachkraft werden danach gemeinsam den Pflegebedürftigen Menschen besuchen und den Pflegeaufwand bestimmen. Dabei geht es sowohl um neue Zuerkennungen, als auch um die Erhöhung des Pflegegeldes
Zusätzliches Geld für eine automatische Höherbewertung hat Sozialminister Hundstorfer allerdings nicht in seinem Budget. Er hat ohnehin Schwierigkeiten die kommenden Anforderungen zu finanzieren. Bei einer in den nächsten Jahrzehnten stets steigenden Anzahl von älteren Menschen reiche schon jetzt das vorhandene Geld nicht aus, stellte der Minister in einem Radiointerview fest. Er plädierte deshalb dafür einen Steuer finanzierten Pflegefonds einzurichten. Bis 2020 rechnet Hundstorfer mit Mehrkosten von rund 500 Millionen Euro. Im kommenden Herbst wird darüber mit den Bundesländern verhandelt.
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Quelle: orf/hma
6 Kommentar(e)
SalzburgerEngerl schrieb vor 550 Tag(en) 6 Stunde(n) 33 Minute(n)
Neubewertung der Pflegestufen .......?
Die "frohe Botschaft " lese ich wohl--allein mir fehlt der
Glaube an die Durchsetzung in Bezug auf die Geldknappheit des
Sozialministers......
Vor allem müssen die ewigen ZUWANDERUNGEN endlich gestoppt werden
....!
Im Herbst nach der Wahl wird alles wahrscheinlich wieder anders und
wahrscheinlich noch trister sein ..
"Was wäre die Kunst der Ärzte ohne die Kunst der Pflege ?"
Wo ist aber das fachlich ausgebildete Krankenpflegepersonal ?-oder
Pflegepersonal ? Niemand will zu den derzeit nicht akzeptablen
ARBEITS- Bedingungen in einem Krankenpflegeberuf in den
Krankenhäusern oder als Pflegefachkraft ?? bei div. sozialen
Institutionen mehr arbeiten -"BURN-OUT " ist schon jahrelang
vorprogrammiert und bereits schon gegeben.
Eine AUSZEIT im Pflegeberuf ist bei dieser fortlaufenden
Überalterung -bedingt durch die medizinischen Fortschritte - auch
nicht zielführend.
Es wurde verabsäumt,zeitgerecht und noch vor der "Überalterung
"
die Grundpfeiler für die PFLEGE und BETREUUNG der "Alten " zu
schaffen - trotz vieler, jahrelangen Warnungen im
Sozialbereich.
Bis 2020 rechnet der Sozialminister mit Mehrkosten von rund 5oo
MILLIONEN EURO-.
Ein mit der STEUER finanzierter, eingerichteter PFLEGEFONDS
wird wieder alle ÖsterreicherInnen noch härter monatlich treffen,
die jetzt schon nicht mehr über "die Runden " kommen !. Ist doch
auf allen Problem-Gebieten schon so, wenn der Staat keine Lösungen
mehr findet, dann ist immer nur das VOLK dran und wird zur KASSA
gebeten !.- Die Politiker, Primare und die ganz "Reichen" sollten
mal zur Kassa gebeten werden .
Wo bleiben die PATIENTEN-RECHTE eigentlich ?
Warum , wenn man in ÖSTERREICH schon im Sozialbereich so derart
grosse Probleme hat, "schenkt " man allen anderen Pleite-Ländern in
ezuropa und Übersee noch zu grosszügige
finanzielle Hilfen ???--Denn es ist überaus fraglich, ob man diese
, auch geliehenen oder gar geschenkten Geldmittel jemals wieder
nach Österreich , trotz aller Prognosen , zurückbekommen
wird........Wers glaubt- wird selig.......
Es ist eine dringende Notwendigkeit .zuerst im eigenen Land mal
ORDNUNG schaffen für die Menschen, die nun alt und krank sind und
werden, die mit ihrerARBEITS- Kraft Jahrzehnte lang unser
ÖSTERREICH nach dem Krieg wieder mühsam aufgebaut haben !
Wenn man liest,dass der Sozialminister ohnehin schon
Schwierigkeiten hat die jetzigen und kommenden Anforderungen bis
2o2o !! zu finanzieren,
erübrigt sich eigentlich schon im Vorhinein die vage Hoffnung auf
eine Neubewertung der Pflegestufen, die aber dringendst notwendig
wäre. und auch gerecht sein müsste.
Die Gebühren für hilfreiche soziale Institutionen und deren
Arbeitsleistungen die man zahlen muss, werden laufend höher.Wie
sagt man, es beisst sich die Katze in den Schwanz ......
Auch wäre zu bemerken, dass künftig bei der Einstufung zum
Pflegegeld künftig auch die vorhandenen ??? PFLEGEFACHKRÄFTE über
den Pflegebedarf und damit über die Höhe des Pflegegeldes mit den
Ärzten gemeinsam entscheiden werden ?- Haushaltshilfen können
sicher nicht zu einer Beurteilung herangezogen werden . .
Das müssen aber wirklich mit Nachweis fachlich ausgebildete
PFLEGEFACHKRÄFTE sein , sonst wird wieder ein Missbrauch betrieben
und "Hinz und Kunz " würden sich Beurteilungen erlauben, die dann
oft keineswegs stimmen . Gefälligkeitsbeurteilungen gehören nicht
in den maroden Sozialbereich !-
Vertrauen ist gut- aber KONTROLLE ist besser !!
Wenn man die geplante Pflegestufenneubewertung liest- denkt man
unwillkürlich nur an "WAHLZUCKERL " ........
Im Herbst - nach der Wahl- wird wahrscheinlich wieder alles anders
sein und ist für die alten, kranken ÖsterreicherInnen auch nicht
wünschenswert !-
Jeder Staat wird nur an dem gemessen, WIE er mit seinen "alten und
kranken,gebürtigen ÖsterreicherInnen umgeht !!!-
Und da hat ÖSTERREICH im Sozialbereich sicher einen überaus grossen
NACHHOLBEDARF !
Danke !
dekotante schrieb vor 550 Tag(en) 2 Stunde(n) 39 Minute(n)
Pflegestufen neu beurteilen
.... nun das kann allerdings auch sehr viel bedeuten .....
z.B . eine andere stunden-bedarfstufe und somit neubemessung des
monatlichen betrages ......
könnte bedeuten - daß es bei manchena dann auch weniger wird
????
das "wegsparen" für enkerl und kinder , trifft sicher nicht bei
allen zu ,
und so mancher muß je nach bedarf und einsatz von
heimhilfediensten
von seiner pension noch eine schöne summe monatlich aufzahlen
!!!!
MAPESoft schrieb vor 549 Tag(en) 22 Stunde(n) 28 Minute(n)
Jaja
Traurig; Ich habe Pflegegeldstufe 2, sitze im Rollstuhl; feetee kommt jeden tag zu mir-- und nun kommen Politiker und wollen das ändern-- Traurig was aus Österreich wurde... Aber Politiker denken eben anders -- die haben das problem ja meistens nicht. Nur meine Meinung
universum schrieb vor 549 Tag(en) 16 Stunde(n) 11 Minute(n)
die pflegestufen werden neu bewertet-quelle-orf/hma
ist doch eigentlich glasklar..........wenn etwas geändert wird
wie in diesem fall die pflegestufenbewertung............dann kann
es nur bedeuten das es für die betroffenen einsparungern
gibt.
natürlich wird das ganze wie üblich verschleiert präsentiert.
ich würde mich freuen wenn ich mich irren würde und ich denke es
sollte niemals gespart werden bei alten und oder kranken
menschen.
positiv möchte ich anmerken das es neue bzw. adaptierte
altersheime-auch genannt chillinghouse-und geratriehäuser -auch
genannt oldstation- gibt und geben wird.
Mo47 schrieb vor 548 Tag(en) 7 Stunde(n) 22 Minute(n)
MAPEsoft ...
... seit wann bist du denn an den Rollstuhl gefesselt ... das
ist ja ganz was neues und tragisches! Grad noch auf allen Fotos in
so beweglichen Posen und jetzt bewegst du dich nicht einmal mehr
auf SK!
Falls es stimmt, tut es mir sehr leid für dich und deine Feetee ...
falls es nicht stimmt, finde ich deinen Eintrag mies!












Wienerpaar schrieb vor 550 Tag(en) 6 Stunde(n) 47 Minute(n)
Pflegegeldstufen
Ich lese es wohl doch mir fehlt der Glaube. Dies scheint wieder einmal ein sogenanntes WAHLZUCKERL zu sein.
Das mit der Beiziehung der Pflegekraft ist doch ein Fortschritt. Nur wird diese Pflegekraft auch nicht unabhängig agieren. Diese wird sicher auch vergattert Fakten unter den Tisch fallen zu lassen. Weil er ja um sein Nebeneinkommen was er sicher bekommt bangt.Es müssten Absolut UNABHÄNGIGE Diplom Pflegekräfte eingesetzr werden welche den Pflegezeitanfall tatsächlich bewerten ohne an Richtsätze gebunden zu werden wie es bisher der Fall ist. Das ganze System gehört geändert.
Die Ärzte müssten alle durch die Bank total unabhängige Gutachter sein. Nicht dass ein Arzt 500 Gutachten abgibt wo es nur 365 Tage gibt. Wie macht der das??Alleine diese Tatsache gibt zu denken. Wie kann der Arzt ein objektives Gutachten abgeben wenn er 500 Gutachten im Jahr schreibt.
Meine Forderung wäre:
Unabhängige Gutachter und Pflegepersonen
Abschaffung der Richtsätze
mehr Transparenz der Berechnung des Pflegezeitbedarfs
Nicht 80% werden von Haus aus abgelehnt dann 10% müssen klagen
Es darf nicht weiter auf Kosten der Patienten gespart werden.
Oder eine andere Lösung:
Das Geld fällt weg und die Kostenträger verhandeln sich ein eigenes Verrechnungssystem aus wo man in einer Art Gutschein Prinzip Pflegepersonal bezahlt.
Oder die Pflegegeld auszahlenden Stellen müssen dann die Tatsächliche Pflege der Patienten voll bezahlen. Da würde es sich diese Stellen es sich wohl überlegen ob sie das bisherige System nicht etwas liberalisieren würden. Weil die Bezahlung der Pflegekräfte nach Leistung würde immens teuer kommen.
Leider passiert es auch oft dass Personen das Pflegegeld auf die Seite legen für die Kinder oder Enkel und so oft beträchtliche Summen ansparen. So darf es auch nicht sein.
Ich habe Erfahrung aus dem Dienst im Spital und Dienst beim Ärztenotdienst. Ich weiss wovon ich rede!!!!
Noch etwas beide Partner des Wienerpaares sind Diplomierte Krankenpflege Fachkräfte!