Modernisierte Triebwagen am Pöstlingberg

Die Modernisierung der Pöstlingbergbahn in Linz hat viel Lob, aber auch viel Kritik hervorgerufen. Die Kritiker bemängeln, dass die historische Substanz der Bergbahn verloren gegangen sei. Am Donnerstag werden drei modernisierte Triebwagen vorgestellt.
Die Pöstlingbergbahn galt 1899 - im Jahr ihrer Eröffnung - als steilste Eisenbahn der Welt ohne Zahnradunterstützung. Bei Steigungen von mehr als zehn Prozent ist weniger das Hinaufkommen ein Problem, sondern eher das sichere Zu-Tal-Fahren. Das wurde bei der alten Pöstlingbergbahn mit einer ausgefallenen Lösung ermöglicht: Die Triebwagen erhielten eine Zangenbremse, die sich an den Schienen festkrallt. Dieses Bremssystem war aber eines der Haupthindernisse für eine Modernisierung der Pöstlingbergbahn und für eine Verlängerung bis zum Hauptplatz. Denn die Zangenbremse benötigte Spezialschienen und bei den Weichen teure Sonderkonstruktionen. Außerdem hatte die alte Pöstlingbergbahn eine um zehn Zentimeter breitere Spurweite als die Linzer Straßenbahn.
Weiterempfehlen
Drucken
Quelle: lk/hma











