Die Stadt, in der alles beginnt

Linz ist heute eine der wichtigsten Industriestädte und hat mit der Ars Electronica auch einen Ruf als moderne Technologiestadt erlangt. Kulturell hat die Stadt "ob der Enns" ebenfalls einiges zu bieten. Nicht zuletzt wurde sie im September 1998 von der EU mit dem Titel "Europäische Kulturmonatsstadt" geehrt.
Im 1. Jahrhundert v. Chr. erbauten die Römer im heutigen Raum
Linz ein Kastell namens "Lentia". Im Jahre 799 wurde der Name Linz
erstmals urkundlich erwähnt.
Linz wuchs zu einer bedeutenden Stadt, als Kaiser Friedrich III.
von hier aus über das römisch-deutsche Reich herrschte. Vor allem
der Salzhandel und die Teppichindustrie gaben der Stadt wesentliche
Impulse. 1672 wurde in Linz die erste Textilfabrik Österreichs
errichtet. Nach 1945 entwickelte sich die Stadt zu zu einem der
größten Wirtschaftszentren Österreichs. 1986 deklarierte sich Linz
außerdem selbst zur "Friedensstadt".
Altstadt
Tagsüber können Besucher in aller Ruhe die wunderschönen Fassaden
am Hauptplatz genießen. Die Häuser sind meist über 400 Jahre alt.
Nachts herrscht reges Treiben in den zahlreichen Lokalen. Der
Hauptplatz gehört übrigens zu den größten geschlossenen
Stadtplätzen Mitteleuropas. Besonders stechen die
Dreifaltigkeitssäule und das Rathaus aus dem 17. Jahrhundert ins
Auge.
Neuer Dom
Der Dom wurde zwischen 1862 und 1924 erbaut. Mit 134 Metern ist er
nach dem Wiener Stephansdom der zweithöchste Österreichs.
Bemerkenswert sind die Fenster mit Darstellungen der Linzer
Geschichte. Der Neue Dom, auch Maria Empfängnis Dom genannt, fasst
20.000 Menschen.
Pöstlingberg
Die berühmte Wallfahrstkirche auf dem Pöstlingberg wurde 1742
erbaut. Heute führt die Pöstlingbergbahn die Besucher auf den
Hausberg von Linz. Oben kann ein gemütlicher Spaziergang
unternommen oder bei einer Fahrt mit der Grottenbahn die
Märchenwelt erkundet werden.
Pferdebahnpromenade
Sie ist ein Stück Nostalgie aus der Zeit, als per Pferdeeisenbahn
Güter und später auch Personen von Linz nach Budweis transportiert
wurden. Bis zu 2.000 Fahrgäste täglich fuhren nach St. Magdalena,
um dort den Ausblick auf Linz zu genießen. 1872 übernahm die
Dampfeisenbahn die Aufgaben der ältesten Schienenbahn Europas,
heute können Besucher dennoch wieder eine Fahrt mit der
Pferdeeisenbahn unternehmen (siehe unten stehender Link).
Brucknerhaus
Das Gebäude aus den 70er Jahren gehört heute zu den bedeutendsten
Konzerthäusern Europas. Der Weg hin zu dem Bau, den wir heute
kennen, war lange. Bereits in den 30er Jahren wurde der Wunsch nach
einer solchen Aufführungsstätte laut. Von Anfang an stand fest,
dass der oberösterreichische Komoponist Anton Bruckner Namensgeber
sein würde. 1974 eröffneten Herbert von Karajan und die Wiener
Philharmoniker das Haus mit Bruckners "Siebenter".
Zukunftsweisende Zentren
1994 wurde der Spatenstich für ein modernes, lichtdurchflutetes
Veranstaltungszentrum getätigt. Das Design Center Linz gehört heute
zu den wichtigsten Messe- und Kongresszentren Europas. Das barocke
Bergschlössl, das ebenfalls im Besitz des Design Centers ist,
bildet den stilvollen Kontrast zum modernen Komplex.
1996 öffnete das "Museum der Zukunft" – das Ars Electronica
Center – seine Pforten. Auf sechs Stockwerken können die
Besucher Internet und digitale Technologien begreifen und
erleben.
Seit 2002 steht in Linz-Winterhafen das hochmoderne Techcenter. In
dem Gebäudekomplex haben 52 Unternehmen ihren Bürositz.
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Links: www.linz.at
www.brucknerhaus.at
www.design-center.at
www.aec.at
www.techcenter.at











