SVA-Versicherte müssen jetzt beim Arzt zahlen

Arzt mit Stetoskop © Genosse_OberWichtig/flickr.com

Für mehr als 410 000 Personen, die bei der Gewerblichen Sozialversicherung (SVA) versichert sind, heißt es zurzeit: Ohne Geld keine Behandlung beim Arzt. Die Ärztekammer und die SVA-Spitze konnten sich bisher nicht auf eine Lösung im Honorarstreit einigen. Die gültige Vereinbarung zwischen Ärzten und Sozialversicherung lief aus. Nun gibt es einen vertragslosen Zustand. Die Patienten müssen ihre Arztrechnungen beim Arzt bezahlen und im Nachhinein bei der SVA einreichen. Rückerstattet werden von dieser höchstens 80 Prozent der Kosten. 

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Das Handy als Bürgerkarte

Handy in Betrieb © Mit der digitalen Signatur via Mobiltelefon sollen vor allem private Gelegenheitsnutzer angesprochen werden. Jeder Österreicher kommt 1,8-mal pro Jahr mit dem Amt in Kontakt", so Christian Rupp von der im Bundeskanzleramt angesiedelte Plattform "Digitales Österreich". Bisher nutzen 75.000 Privatanwender ihre E-Card als Bürgerkarte. Viele Interessenten wurden vom Bürgerkarten-Registrierungsprozess abgeschreckt. Dieser setzte unter anderem die Anschaffung eines Kartenlesegeräts voraus, das auch bei der anschließenden Nutzung der Bürgerkarte zwingend zur Identifikation nötig war und somit die theoretische Flexibilität der Online-Behördengänge (immer und überall) zunichte mache. Diese Hürde fällt nun weg.

Seit sieben Jahren verfügbar, fristet die Bürgerkarte bisher ein Nischendasein. Auf dem Handy soll die digitale Signatur nun neu durchstarten. Hauptzielgruppe sind 1,5 Millionen Finanzonline-nutzer, die ihr Mobiltelefon einfach via Web als elektronischen Ausweis mit digitaler Signatur freischalten können - kostenlos, ohne Kartenlesegerät und Software-Installation. Beim Online-Banking ist das Freischalten von Transaktionen mittels Mobile TANs (Transaktionsnummern) schon lange üblich, nun hält die Identifikation via Handy auch bei Online-Amtswegen Einzug. » mehr lesen

Zeckengefahr: Bereits zehn Patienten an FSME erkrankt!

Zeckenwarnung © hn/flickr.com

Bereits zehn Patienten müssen aufgrund der Zeckenkrankheit FSME im Spital behandelt werden. Sie kommen aus den bekannten Zeckenhochburgen Steiermark, mit vier hospitalisierten Patienten, sowie Oberösterreich, mit drei FSME-Fällen, zwei FSME-Erkrankungen wurden in Salzburg und eine FSME-Erkrankung in Kärnten registriert. Die Altersverteilung zeigt bekannte Tatsachen: Je zwei Patienten waren zwischen 31 und 40 bzw. zwischen 41 und 50 Jahre alt. Vier Erkrankungsfälle sind im Alter zwischen 51 und 60 Jahren, je ein Patient im Alter zwischen 7 und 14 Jahren bzw. 61 bis 70 Jahren. Damit ist wieder die aktive und mobile Generation 50 Plus am meisten betroffen.
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Uralte Kindersitze aus dem Verkehr ziehen

Sicher wie in Abrahams Schoß © the prince's princess/flickr.com

Schluss gemacht mit dem Verkauf und der Verwendung von uralten Kindersitzen hat die Verkehrsministerin. Jetzt dürfen in Österreich nur mehr Kindersitze, die der neuesten ECE-Regelung Nummer 44.04 entsprechen, verkauft werden. Für alle älteren Kindersitze - zum Beispiel solche mit der niedrigeren ECE-Nummer 44.03 - gilt ein Verkaufsverbot. Neu geregelt ist nicht nur der Verkauf von Kindersitzen, sondern auch die Verwendung uralter Kindersitze. Die Benützung aller andern, noch älteren Kindersitze, ist verboten, also zum Beispiel von Kindersitzen mit den ECE-Nummern 44.02 oder 44.01. » mehr lesen

Frauen hören seltener auf

Frauen, die Rauchen © Tobias Bergunde/flickr.com

Die Weltgesundheitsorganisation WHO nimmt beim heurigenWeltnichtraucher-Tag besonders die Frauen ins Visier. Ihnen fällt es angeblich schwerer als Männern, das Rauchen aufzugeben. Seit 1987 ist der 31. Mai Weltnichtrauchertag. Die WHO, die Weltgesundheitsorganisation in Genf will damit auf die gesundheitlichen Gefahren durch den Tabakkonsum hinweisen. Der Konsum von Tabak ist in Industrieländern wie Österreich die bedeutendste Ursache vermeidbarer Krankheiten und Todesfälle. Die Hälfte aller langjährigen Raucherinnen stirbt vorzeitig, wobei hiervon wiederum die Hälfte aller Todesfälle bereits im mittleren Lebensalter, zwischen 35 und 69 Jahren, eintritt. In Österreich sterben pro Jahr rund 14.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. » mehr lesen

Österreicher erwarten einsame Zukunft

Menschenansammlung © Markus Zottler/flickr.com

Die Österreicher von morgen werden flexibler, aber auch unhöflicher und einsamer sein. Karriere und Leistung werden im Vordergrund stehen. Das ergab eine Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstitutes market. » mehr lesen

Pflegefond dringend notwendig

Khol und Blecha © fortuna

"Die Zukunft der Pflege ist gekennzeichnet durch die steigende Zahl der Pflegebedürftigen, einen massiven gesellschaftlichen Wandel mit geänderten Familienstrukturen, einem veränderten Arbeitsmarkt und veränderter geografischer Mobilität. Daher ist es notwendig, das gesamte Pflegewesen generell auf eine neue gesetzliche Basis zu stellen", betonte der Präsident des Pensionistenverbands Österreich (PVÖ) Karl Blecha und wird dabei von seinem Kollegen vom Seniorenbund, Andreas Khol unterstützt. » mehr lesen

Alarmanlage & Sicherheitstür: Förderungen

Sicherheitsförderungen © Zurich Connect

Die Anschaffung einer zertifizierten, einbruchshemmenden Tür oder einer Alarmanlage wird in vielen Bundesländern gefördert. Wir bieten einen Überblick über die Voraussetzungen und die Höhe der Förderungen in Österreich. » mehr lesen

    "Domäne Wachau" lädt ein

    Klaoster und Burgruine Dürnstein © Der Kremser/flicvkr.com

    Die "Domäne Wachau" veranstaltet im Lauf des heurigen Jahres mehrere "Weinevents". Den Anfang macht dabei am Freitag, 28. Mai, ab 15 Uhr die Rieden-Wanderung "Frühling im Weingarten", in deren Rahmen die typischen Wachauer Terrassen zu Fuß entdeckt werden können. Eine weitere Rieden-Wanderung trägt den Titel "Das mystische Dürnstein" und spürt am Freitag, 18. Juni, ab 19 Uhr den Geistern des Richard Löwenherz, des Sängers Blondel und den Kuenringern nach. » mehr lesen

      Historisches Atomkraftwerk Zwentendorf zu besichtigen

      AKW Zwentendorf © evn

      Das Atomkraftwerk in Zwentendorf, das nie in Betrieb gegangen ist, öffnet nach über 30 Jahren seine Tore für Besucherinnen und Besucher. Ab Juni 2010 bietet die EVN an Freitagnachmittagen Sonderführungen für alle Interessierten an. Im Zuge der Führungen können sich die Besucherinnen und Besucher ein gutes Bild von der einzigartigen Anlage, ihrer Geschichte, aber auch von der Zukunft der Energiegewinnung durch Sonnenstrahlen mittels Photovoltaik machen. » mehr lesen

        Wenn Reisen nach der Buchung teurer werden

        Symbolbild für Reiseaktivitäten © puking_opossum/flickr.com

        Wer hat das nicht schon selbst erlebt, da bucht man eine Reise, vielleicht auch relativ günstig, freut sich auf den Urlaub und dann kommt Post vom Reiseveranstalter:"Wegen veränderter höherer Wechselkurse müssen wir ihnen mitteilen, dass sich der Reisepreis erhöht“. Das ist ein beliebtes Spiel mit den Wechselkursen, die allerdings immer nur dann herangezogen werden, wenn sie steigen. Veränderungen zugunsten des Buchers, mit Ermäßigung des Reisepreises findet man ganz selten. Eines sei gleich gesagt. Preisänderungen sind nur in engem Rahmen gesetzlich möglich. Kommt man dahinter, dass sie zu hoch oder rechtlich nicht gedeckt sind, ist eine Reklamation möglich. » mehr lesen

        Wenn das Radar von vorne blitzt

        Frontradar © berndlang/pixeöio.de

        In Österreich wird seit langem diskutiert, Verkehrssünder mit Radaranlagen von vorne aufzunehmen. Der Grund: Das ermöglicht auch Ausländer für ihr Fehlverhalten zu bestrafen, da in vielen Ländern Frontfotos nötig sind, um Verkehrssünder zur Rechenschaft ziehen zu können. Nun stehen die ersten Geräte auf Österreichs Autobahnen in Niederösterreich, Salzburg und Tirol, nämlich der Wiener Außenring Autobahn (A21), der Wiener Außenring Schnellstraße (S1), der Tauern Autobahn (A10) und der Inntal Autobahn (A12). Sukzessive sollen weitere folgen. Welche rechtlichen Konsequenzen bringt diese Umstellung für die österreichischen Autofahrer?
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