Nicht nur Industrie

Das Industrieviertel Niederösterreichs ist berühmt durch seine Vielfältigkeit. Neben einer wunderschönen abwechslungsreichen Landschaft gibt es auch ein großes kulturelles Angebot. Man kann hier nicht nur eine Vielzahl an Schlössern und Burgen entdecken, sondern auch den einen oder anderen Berg erklimmen, oder einfach nur die Seele baumeln lassen.
Baden
Baden ist berühmt durch sein Casino, seine Kuranstalten, den
Kurpark und die Römertherme. Das 1886 erbaute ehemalige Kurhaus
steht auf historischem Boden. Hier entspringt mit der Römerquelle
die älteste Thermalquelle Badens, die, wie der Name schon sagt,
bereits in der Antike als Wohlfühlzentrum genutzt wurde. 1934
eröffnete in dem nur provisorisch adaptierten Kurhaus erstmals ein
Spielcasino.
Dort, wo heute ein Teil des neuen „Congress Casino”
steht, befand sich einstens das „Theresienbad”. Vor
diesem Bad erstreckte sich der kleine
„Theresiengarten”, aus dem der „Stadtpark”
und später der „Kurpark” entstand. Dieser kleine,
bescheidene Park, Urzelle des heutigen prachtvollen Kurparks,
erlangte in der Biedermeierzeit Weltberühmtheit.
Die Römertherme war einst das Hauptgebäude der alten
Mineralschwimmschule, erbaut von den Meisterarchitekten v.
Sicardsburg und van der Nüll (die Architekten der Wiener
Staatsoper). In der Römertherme Baden schwimmt man unter dem
größten freitragenden Glasdach Europas.
Schloss Harrach
In Bruck an der Leitha befindet sich das berühmte Schloss Harrach,
erbaut im 12. Jahrhundert und seit 1564 im Besitz der Grafen
Harrach.
Im 18. Jhdt. wurde es im Barockstil nach Entwürfen von Lukas v.
Hildebrandt umgebaut. Der älteste Teil des Schlosses ist der Römer-
oder Heidenturm, der seinen Ursprung aus der romanischen Ära hat.
Besonders sehenswert ist der Harrachpark, ein englischer
Landschaftsgarten mit seltenem Baumbestand.
Schloss Laxenburg
Das barocke Schloss aus dem 13. Jahrhundert diente zuerst als
Jagdschloss.
Bis zum Ersten Weltkrieg war das Alte Schloss neben dem im 18.
Jahrhundert errichteten Neuen Schloss die Frühlingsresidenz der
Habsburger.
Ausgestattet mit seinen Wassergräben und Springbrunnen und dem
angeschlossenen Park ist es einer der schönsten Ausflugsziele
Niederösterreichs.
Burgruine Mödling
Die heutige Ruine wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut
und war der Sitz der Babenberger. Sie war einst die größte
romanische Burganlage Österreichs.
Der berühmteste Burgbewohner war dazumal Walther von der
Vogelweide, er verbrachte einige Jahre auf der ehemaligen
Burg.
Burg (Theresianische Militärakademie) in Wiener
Neustadt
Die landesfürstliche Burg aus dem 13. Jahrhundert wurde im 15.
Jahrhundert unter Kaiser Friedrich III. zur Habsburgerresidenz
umgebaut.
In dieser Zeit entstanden sowohl die St.-Georgs-Kirche, in der
Maximilian I., Sohn Friedrichs III., begraben liegt, als auch die
Wappenwand.
Unter Kaiserin Maria Theresia wurde die Burg 1752 zu einer
Militärakademie, die bis heute besteht.
Hinter der Burg erstreckt sich der Akademiepark, ein
Ausflugsparadies für Sportfreunde, Wanderer und Radfahrer.
Kirche und Stift Neukloster
Die Kirche und das Kloster waren ursprünglich im Besitz der
Dominikaner.
1444 wurden sie von Kaiser Friedrich III. dem Zisterzienserorden
übergeben.
Die gotische Hallenkirche des 15. Jahrhunderts ist eingerichtet mit
wertvoller barocker Kunst. Besonders sehenswert sind die
Klosterbibliothek, der Kapitelsaal und das Refektorium mit
Deckenfresken von Johann Bergl.
Flugmuseum Aviaticum
Die Wiege der österreichischen Luftfahrt liegt in Wiener Neustadt.
Das Flugmuseum erzählt die Geschichte vom Gleitflugzeug bis zum
Jet-Zeitalter. Auch die einzige flugfähige Etrich-Taube aus dem
Jahr 1912 ist dort ausgestellt.
Spinnerin am Kreuz in Wiener Neustadt
Im 14. Jahrhundert wurde die 21 Meter hohe Steinsäule von dem
Wiener Neustädter Stadtrichter Wolfhart von Schwarzensee gestiftet.
Die "Spinnerin am Kreuz" (nicht zu verwechseln mit der Säule am
Wienerberg) wird als die schönste gotische Wegsäule des gesamten
deutschen Kunstraums bezeichnet.
Dinosaurierfunde von Muthmannsdorf
Österreichweit ist Muthmannsdorf die einzige bedeutende
Dinosaurier-Fundstätte.
1859 wurde ein Reptilienzahn des einzigen Sauriers Österreichs
gefunden, des Struthiosaurus austriacus. Aber auch Versteinerungen
aus der Gosauschicht wie Muscheln, Schnecken und Korallen können in
den Schaukästen von Muthmannsdorf bewundert werden.
Karl May Westernwelt Winzendorf
Im ehemaligen Kalksteinbruch der Gemeinde Winzendorf finden
jährlich auf der gigantischen Naturbühne die berühmten
Karl-May-Festspiele statt.
Jedes Jahr werden dort Stücke nach Geschichten von Karl May
aufgeführt. Eine Mischung aus Action, Theater, Licht- und
Toneffekten und natürlich echten Pferden machen jeden Besuch zu
einem Erlebnis. Die angeschlossene Westernstadt bietet mit seinen
zahlreichen Unterhaltungsmöglichkeiten, wie Ponyreiten, Lassowerfen
und Bogenschießen, einen fantasievollen Ausflug in die Kultur der
Indianer und ihrer Zeit.
Engelsberger Geotop
Der Marmorsteinbruch des Engelsbergs in Winzendorf führt einen in
eine Welt von eigenartig behauenen Blöcken aus rosa Steinen und
Felsen. Ein bequemer Wanderweg führt vorbei an gewaltigen
Marmorblöcken und hoch hinaufragenden geglätteten Wänden.
Angekommen, reicht der Blick über das Steinfeld bis hin zur
Rosalia.
Diese mystische Atmosphäre lädt ein zu Stille und Meditation.
Tropfsteinhöhle Alland
Umgeben vom Wienerwald am Ausgang des Helenentals liegt die
Tropfsteinhöhle im 467 Meter hohen Buchberg. Die Höhle ist 70 m
lang und 12 m tief, das Felsentor ist 3 x 3 m groß, die Gänge sind
bis zu 12 m hoch. Bekannt durch den reichen Tropfsteinschmuck ist
sie eine der beliebtesten Höhlen rund um Wien.
Neben einer Vielzahl von Schmetterlingen, Höhlenheuschrecken,
Höhlenspinnen und Fledermäusen kann man auch ein 10.000 Jahre altes
Skelett einer Braunbärin bestaunen.
Vom 1. November bis 31. März jeden Jahres ist die Höhle
geschlossen.
Burg Greifenstein
Errichtet im 11. Jahrhundert, im Laufe der Geschichte mehrmals in
Brand gesetzt, erscheint wurde die Burg 1818 wieder
aufgebaut.
Der Sage nach soll Richard Löwenherz in einem hölzernen Kotter auf
der Burg festgehalten worden sein. Heute gibt es neben
interessanten Schaukästen, dem Rittersaal und einer Kapelle auch
ein Burgverlies zu besichtigen.
Auf dem Burggelände befinden sich unter anderem ein Streichelzoo,
ein Kinderspielplatz und eine Raubritter-Bar.
Schloss Thürnthal
Schloss Thürnthal bei Fels/Wagram ist die Hofburg
Niederösterreichs.
Das wahrscheinlich wertvollste Landschloss des Barock-Klassizismus
in Österreich wurde bereits im 12. Jahrhundert unter dem Namen
Durrintal erwähnt.
Um 1720 wurde das Schloss von Joseph Emanuel Fischer von Erlach
nach seinem spätbarocken, klassizistischen Entwurf wieder
aufgebaut.
Wertvolle Stuckdecken von Santino Bussi und eine besonders kostbare
Steinausstattung sind einen Schlossbesuch auf jeden Fall
wert.
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Links: www.baden.at
www.bruckleitha.at
www.schloss-laxenburg.at
www.moedling.at
www.wiener-neustadt.at
www.bgzehnwn.ac.at
www.aviaticum.at
www.winzendorf.at
www.niederoesterreich.at
www.alland.at
www.burggreifenstein.at











