22. "Weinviertler Fotowochen" in Wolkersdorf

Auf Schloss Wolkersdorflaufen bis 22. August die 22. "Weinviertler Fotowochen", die sich heuer unter dem Titel "Die obskure Kammer" mit Fotografie nach dem alten Prinzip der Camera Obscura auseinandersetzen, die als Lochkamera- bzw. Pinhole-Fotografie wieder sehr modern geworden ist. Die diesjährigen Fotowochen tragen dieser Entwicklung Rechnung und bieten mit den beiden Workshopleiterinnen Alessandra Capodacqua (Italien) und Marja Pirilä (Finnland) die Möglichkeit zu einer neuen Auseinandersetzung mit der alten Technik.
Capodacquas Workshop "Lochkamera-Fotografie". Bis 31. Juli ist
sowohl für AnfängerInnen als auch für erfahrene FotografInnen
geeignet, die gerne einmal die Regeln brechen möchten. Die in
Neapel geborene und in Florenz lebende Künstlerin wird ihre eigenen
Kameras vorführen, eine Einführung in die historischen Aspekte der
Lochkamera-Fotografie geben und die Funktionsweise einer Lochkamera
erläutern.
Piriläs Workshop "Camera Obscura und Lochkamera-Fotografie" vom 31.
Juli bis 7. August beginnt mit einer Vorlesung über historische und
praktische Aspekte der Fotografie mit der Camera Obscura bzw.
Lochkamera. Danach werden die TeilnehmerInnen von der in Rovaniemi
geborenen und in Tampere lebenden Fotokünstlerin angeleitet,
verschiedene Arten dieser Kameras selbst zu bauen, mit ihnen zu
arbeiten und in der Dunkelkammer Abzüge der Bilder
herzustellen.
Zum Finale der "Weinviertler Fotowochen" wird am Samstag, 7.
August, um 19 Uhr eine Abschlussausstellung eröffnet, die bis 22.
August - jeweils Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr - die
entstandenen Arbeiten der linsenfreien Fotografie präsentiert. Im
Anschluss findet im Innenhof des Schlosses das traditionelle
Fotofest statt.
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Quelle: lk/hm











