Münzsammler wider Willen!

Da staunte der mit einer Warensendung beglückte Burgenländer nicht schlecht, als ihm per Post eine Münze zugestellt wurde. Eine Sonder-Gedenkprägung "Jahr des Tigers mit Gold- und Silberveredelung“. Das Ganze hatte nur eine Haken: Er hatte die Münze nie bestellt! Das Unternehmen aus Deutschland verlangte für diese Münze trotzdem Geld, und als der unfreiwillige Neonumismatiker die Rechung aus gutem Grund nicht bezahlte, folgte sofort ein Mahnschreiben.
In Zeiten wie diesen leider kein Einzelfall – mit solchen Münzsendungen werden derzeit viele Haushalte beglückt. Lassen Sie sich nicht irritieren, Sie müssen so etwas nicht bezahlen, ja Sie müssen diese unverlangt zugesandte Ware nicht einmal zurückschicken. Das sagt die Konsumentenberatung der Arbeiterkammer zur Rechtslage. Wenn der Münzversand behauptet, es sei ein Kaufvertrag geschlossen worden, so muss er das auch beweisen. Und dies kann er im Regelfall nicht. Die Herrschaften spekulieren ganz einfach darauf, dass der Konsument spätestens nach dem Mahnschreiben die Nerven wegschmeißt und einfach bezahlt. Und oft genug gehen solche Spekulationen – leider noch immer – auch auf.
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Quelle: ak/hma
18 Kommentar(e)
redaktion schrieb vor 540 Tag(en) 7 Stunde(n) 2 Minute(n)
@saitensprung
ob der absender aus china, von einer briefkastenfirma aus der südsee, aus österreich oder der BRD stammt ist hier nicht der eigentliche kritikpunkt. löblich, dass du dich anders verhältst. doch ob du es glauben möchtest oder nicht, nach wie vor gibt es genug menschen, die zahlen, ohne etwas bestellt zu haben, sobald eine mahnung eintrifft. das ist nicht das niveau der besagten zeitung in der brd - sondern realität. und dafür kann keine redaktion dieser welt etwas. weiters werden derartige hinweise in österreich über die arbeiterkammer ausgesandt. dies ist eine institution, die sich nicht nur mit den rechten von arbeitnehmern, sondern u. a. auch mit konsumentenrechten auseinandersetzt. lG die redaktion
SalzburgerEngerl schrieb vor 540 Tag(en) 6 Stunde(n) 16 Minute(n)
Münzensammler-wider Willen ......
Die Antworten der Redaktion SK sind völlig richtig !-
Wenn jemand unbedingt "Münzen-sammeln " - ohne Zwang-" will kann er
das auch über das
ÖSTERREICHISCHE MÜNZKONTOR !
6961-Wolfurt,Sendlerstrasse 10
Telefon : 0662/4o86o
e-mail: info-at@muenzkontor.a
internet : www.muenzkontor.at
Anfragen dortselbst !
Sie bekommen zuerst eine Preisliste von div. Angeboten mit Ansicht
und mit Art.Nr. und erst nach Ihrer
Auswahl und Bestellung die bestellten Münzen mit Rechnung
zugesandt.Ihr registrierter Sammlerstatus gewährt Ihnen ein
14-tägiges Rückgaberecht bei allen Lieferungen.
Sollten Sie natürlich die Rechnung nicht bezahlen, dann erst
bekommen Sie selbstverständlicherweise eine Mahnung.
Fallen Sie nicht auf dubiose "ausländische " Zusendungen aller Art
ohne Bestellung hinein .......
Ein Tipp : NUMISMATIKER mit kleinen Niederlassungen sind auch mit
Vorsicht zu geniessen ....bei An- und Verkauf von Münzen
etc.-
Das Dorotheum ist noch immer die beste Adresse !.Sicher will jeder
verdienen........
Immer zuerst Erkundigungen einziehen....
Post, die sie nicht bestellt haben und nicht kennen, garnicht
annehmen !!!---
Mit frdl. Gruss !
Erna Mayer.
Saitensprung schrieb vor 540 Tag(en) 5 Stunde(n) 59 Minute(n)
@ Erna Mayer und Redaktion
Liebes Team der Redaktion,
leider ist es so, dass viele Nichtbesteller aus Angst zahlen.
Besonders ältere Menschen (ich weiß das aus einem Forum für
Geschädigte solcher dubiosen Geschäfte) meinen, sie hätten ganz
einfach etwas vergessen, bis dann Kinder oder Enkel "zu spät"
darauf kommen, dass sie hereingefallen sind. Das ist sehr sehr
betrüblich und im Grunde hilft da nur Aufklärung. Es gibt auch
Sendungen mit Aufklebern "Ein Geschenk für Sie". Wen juckt es da
nicht, so etwas zu öffnen?
Ich sehe völlig ein, dass Sie einen Kern treffen wollten, mich hat
halt nur stutzig gemacht, dass ausgerechnet die BRD als Fall
herausgesucht wurde. Das möge man mir verzeihen, kommt
wahrscheinlich daher, weil wir eine Diskussion über
Ausländerfeindlichkeit führten und ich unmittelbar betroffen bzw.
gemeint war. Hat sich mittlerweile erledigt.
***
Liebe Frau Mayer, alias SalzburgerEngerl, der ausführliche Hinweis
ist bereits die beste Aufklärung, besten Dank dafür!
Herzliche Grüße aus dem Rheinland
von Saitensprung
P.S. Auf den Spuren der Römer werden hier selbst in Privatgärten
noch heute Münzen gefunden. Mögen sie in die richtigen Hände
geraten ;-)))
lionsun schrieb vor 540 Tag(en) 3 Stunde(n) 32 Minute(n)
Münzsammler wider Willen
Glaube nicht, dass extra ein Fall aus der BRD "herausgesucht"
wurde, sondern der warnende Eintrag aus Aktualitätsgründen
erfolgte.
Ich habe ihn z.B. vorsorglich auch sofort an meine Eltern
weitergeleitet ....
Saitensprung schrieb vor 540 Tag(en) 2 Stunde(n) 26 Minute(n)
@ lionsun
Du hast Recht - ich war wohl etwas überemfindlich - doch da kann
man sehen, wohin das führen kann, ich werde wohl gelassener werden
müssen.
Und bitte - ich möchte nicht ablenken vom Thema - es ist schlimm
genug und passiert täglich und überall. Vorsicht und Achtsamkeit
sind geboten - man lässt ja auch nicht jeden über die Schwelle der
Haustüre, doch Briefkästen kümmern sich nicht darum.
Ich weiß nicht, wie es in Österreich mit Rücksendungen (ausgenommen
Päcken/Pakete) funktioniert. Vielleicht ähnlich wie bei uns...ich
erhielt 3xunaufgefordert große Umschläge mit Werbeillustrierten zu
Gesundheitsthemen. In Sorge um ein evtl. automatisch entstehendes
Abo habe ich meine Adr. durchgekreuzt, Pfeil zum Abs. und zurück
damit. Gleichzeietig ein mail an den Verlag. Dann war Ruhe.
Also wehren, wehren, wehren u. notfalls eine Beratungsstelle
aufsuchen, anrufen, Anwalt etc.
Viele Grüße!
Saiten
sprung
editta schrieb vor 540 Tag(en) 1 Stunde(n) 33 Minute(n)
Es ist nicht zum Thema gehörend ...
... und man möge mir verzeihen.
Ich bin Münzsammler seit es den Euro gibt - in meinem Profil
ersichtlich - und zurzeit habe ich meine Sammlung auf
Österreichische Euros reduziert. Fünf Jahre lang habe ich alle
Euromünzen gesammelt, - und auch sonstige Gustostückerl, über die
man aber eher per Zufall stolpert, (ich habe vier Jahre nach einer
Münze gesucht die mir in eine Serie von vier Stück gefehlt hat) -
doch das ist mir zu umfangreich und teuer geworden. Was wenige
Leute wissen, es gibt auch Euros mit dem Wert 5, 10, 20, 25, 50 und
100. 50 und 100 sind Goldmünzen. Zu den Sammelkriterien will ich
nicht Stellung nehmen, nur zum wo kauft ein Sammler. Sicher nicht
beim Münzkontor, denn das ist eine Privatfirma und die Preise sind
dementsprechend weit höher, wie in der Münze Österreich - das ist
die Prägeanstalt im 3. Bezirk beim Stadtpark. Ich habe - und das
macht auch so gut wie jeder Sammler - bei der Prägeanstalt ein
Abonnement und bekommt die Münzen zugeschickt. Als ich noch alle
Euros sammelte, habe ich selbstverständlich in den Ländern wo es
möglich ist, auch bei diesen Prägeanstalten ein Abonnement
gehabt.
Zum Schluss noch einen Preis, damit ihr nicht annehmt, die nicht
geläufigen Euros bekommt man um den Wert der draufsteht. Die 25
Euro Münze hat dieses Jahr fast € 49,-- gekostet, mit
Verpackung und Porto waren es € 52,32.
http://img839.imageshack.us/img839/9473/kms2008sterrhghhorz.jpg
Der Link zeigt euch Sammlereuro - ein Kursmünzsatz Österreich
bachgasse schrieb vor 540 Tag(en) 24 Minute(n)
Dubiose Geschäfte
Man braucht sich gar nicht an den Euro vergreifen und auf Postsendungen aus dem ASusland, die man nie bestellt. Man kann auch gut und gerne in Wien auf den "Hintern" fallen und zwar in der Brunnengasse oder auch am Schwedenplatz warten dubiose Hütchenspieler auf spielfreudige Passanten, so liest man. Aber es wird diese Gelegenheit zum unfreiwilligen Geldverlust sicher auch an anderen Stellen der Stadt angeboten und viele Leute sind oft freiwillige Opfer, die erst im Nachhinein von der Reue gepackt werden und sich beschweren. Ja, dubiose Telefonanrufe gibt es ja auch noch, wer weiß mehr davon?
editta schrieb vor 539 Tag(en) 18 Stunde(n) 27 Minute(n)
Bachgasse
Es wird seit Jahren gewarnd vor dem Hütchenspiel und wenn sich jetzt noch immer jemand abzocken läßt, geschiet ihm in seiner Dummheit vollkommen Recht, Hemd und Hosen sollns dem auch noch ausziehen!
bachgasse schrieb vor 539 Tag(en) 6 Stunde(n) 4 Minute(n)
Hemd und Hosen
Editta meint, man solle den Gutgläubigen auch noch Hemd und Hosen ausziehen. Das wäre was! Dann hätte auch Wien endlich auch ein Paar von diesen Flitzern! Aber eine Altersgrenze sollte auch dabei sein, sonst wird das unlustig!
rusalka schrieb vor 538 Tag(en) 8 Stunde(n) 2 Minute(n)
unerwünschte zusendungen
http://help.orf.at/?story=4648
quicksilver schrieb vor 538 Tag(en) 5 Stunde(n) 44 Minute(n)
annahme verweigern
bei unbestellten waren, nichts einfacher als das.
ist da die neugierde so groß bei den leuten, daß sie das nicht
tun?
editta schrieb vor 538 Tag(en) 4 Stunde(n) 52 Minute(n)
Wenn man sich nicht sicher ist ...
... ob man etwas bestellt hat oder nicht - kann ja einmal vorkommen - kann man auch ein bereits geöffnetes Paket wieder transporfähig verschließen und portofrei zurückschicken.
Lillly schrieb vor 537 Tag(en) 22 Stunde(n) 58 Minute(n)
Tatsachen - Erinnerung
Hallo an alle, die hier einen Eintrag durchgeführt haben. Ich
find es immer wieder gut, dass viele Meinungen dazu geschrieben
werden. Ich denke, man kann sich aus vielen Zeilen das richtige
raussuchen.
Und dass es immer wieder solch negativen Dinge gibt, ist leider an
der Tagesordnung - gut, dass die Redaktion dieses auch aufzeigt -
kann aber auch die Dame verstehen, wenn sie grad aus Deutschland
schreibt.
Würden doch vielleicht auch viele Österreicher doch auch gleich
anprangern, wenn etwas negatives aus unserem Land käme.
Dazu ist ja die Meinungsfreiheit, der Meinungsaustausch da....wenn
alles in einem gewissen Rahmen bleibt. Was ich hier besonders
positiv empfinde. Danke !
melodyboyGilbert schrieb vor 537 Tag(en) 9 Stunde(n) 3 Minute(n)
Schwarze Schafe
Ich kann den Bericht von der Münzhandlung bestätigen, ich arbeite bei der Österr. Post AG und wir werden zur Zeit regelrecht von einer Fa. aus der BRD überschwemmt. Das ist leider so.
krista schrieb vor 537 Tag(en) 6 Stunde(n) 48 Minute(n)
Nicht alle Firmen welche Münzen vertreiben sind Gauner!
Mein Mann ist Münzensammler und bezieht viele Münzen von einer
Firma aus Deutschland.
Es funktioniert schon seit Jahren und er hat noch nie irgendwelche
Schwierigkeiten mit der Firma gehabt. Die Lieferungen erfolgen
pünktlich und die Bezahlung auch.
Es gibt auch ehrliche "Münzenversender“.
Wienerpaar schrieb vor 536 Tag(en) 8 Stunde(n) 43 Minute(n)
Münzsammler
Liebe Freunde!
Ich habe mir jetzt die gesamten Meldungen zu diesem Thema
durchgelesen.
Das mit den unerwünschten Sendungen waren früher Briefmarken. Damit
Briefmarken kein Geschäft mehr zu machen ist außer es gibt Leute
die jede "streng limitierte Auflage" von Numisbriefen, Ersttagen;
Sonderstempeln usw. haben MÜSSEN. Das ist aber nicht mehr das
Geschäft wir früher.
Jetzt ist man auf den Münztripp. Es werden Medaillen als Münzen
angeboten. Oft von Ländern die fast niemand kennt. Da werden bei
den Münzen auch STRENG LIMITIERTE AUFLAGEN angeboten. Jedoch wird
genug nachgeprägt oder gleich bei der ersten Prägung ein Vielfaches
der streng limitierten Auflage erzeugt. Wer kann das schon
kotrollieren ob vom Zertifikat Nr.1258 nicht mehr als ein Stück
existiert???
Es gibt leider auch auf dem Münzsektor Menschen die müssen ALLES
haben. Zum Beispiel von den Euromünzen. Es gibt Euromünzen von
Ländern die gar nicht bei der EU sind. Es gibt wohl amtliche
Kursmünzen zu 5.- 10.-- und mehr Euro Nominale mit denen man nicht
bezahlen kann weil sie niemand annimmt. Versuchen sie es einmal.
Nun kommen diese Sondermünzen zum Verkauf. Euro 5.- steht drauf
jetzt kommt ein Zuschlag für "handgehoben" oder "polierte Platte".
Diese Dinge verteuern die Sondermünzen. Die versprochene
Wertsteigerung wird auch nie erzielt.
Den Leuten ist es nicht einzutrichtern normale Kursmünzensätze zu
sammeln. Nein sie müssen alle polierte Platte oder Handgehoben
sein. Da denke ich an die vielen "Sammler" die ihre Schilling
Sondermünzen zum Währungswechsel Kiloweise zur Bank getragen haben
und haben gemeint für einen AUER VON WELSBACH Katalogpreise zu
bekommen. Oder für handgehobene oder polierte Platte mehr zu
bekommen wie es im Katalog steht. Sie alle haben geweint als sie
nur das NOMINALE dafür bekommen haben. Man bedenke es hat jemand
100 Münzen mit polierter Platte zum Umtausch gebracht was der
verloren hat!!!
Nun zu den unerwünschten Sendungen. In Zeiten wie diesen ist es ein
leichtes für Firmen an potentielle Kunden zu kommen. Auf jeder
Plattform wird das Hobby angegeben. Man klickt immer wieder
einschlägige Seiten an und schon ist es geschehen. Es ist dann
keine schwere Arbeit an die Postadresse zu kommen. Oder es werden
vermeintliche Preisausschreiben mit den Daten versehen und
eingesandt. Alles Datenlieferanten.
Wer solche Sendungen erhält von Firmen wo man keine
Geschäftsverbindung hatte wie schon oft hier aufgezeigt. NICHT
ANNEHMEN SEINE NEUGIER ZÜGELN und somit einem bösen Kampf aus dem
Weg zu gehen. Bitte nicht hineinschauen und dann zurück senden. Es
gibt Firmen die bekommen angeblich die Rücksendungen nicht.
Es kommt vor das eingeschriebene Rücksendungen vom Fahrer der Firma
abgeholt werden mit einer Phantasieunterschrift gegengezeichnet
werden. Wie kann man dann Nachforschungen einleiten wenn man die
Unterschrift nicht lesen kann????
Es gibt auch Sendungen die kommen mit einem Paketdienst. Dieser
gibt die Sendung einem Nachbarn. Die Sendung gilt als
angenommen.
Liebe Freunde es gibt so viele Spielarten wie man über den Tisch
gezogen wird. Es würden hier mehrere Seiten nicht ausreichen. Ich
war mehrere Jahre Leiter der Sammlerschutz und
Fälschungsbekämpfungsstelle für Philatelie und Numismatik. Ich weiß
wovon ich rede.












Saitensprung schrieb vor 540 Tag(en) 7 Stunde(n) 11 Minute(n)
Absender aus Deutschland
Das erscheint mir doch etwas an den Haaren herbeigezogen. Ich würde nie etwas öffnen, was aus dem Ausland kommt und mir bewusst ist, dass ich nichts bestellt habe. Eine solche Sendung wäre auch innerhalb Österreichs möglich und passiert garantiert, nur kommt man damit nicht in die Presse. Warum bringt man also dieses Negativbeispiel aus der BRD?
Ich habe über Monate Mahnschreiben erhalten betr. eines (nie getätigen) Downloads aus einem entfernten Land. Ignoriert. Dann erfuhr ich, dass die Leute bereits auf einer Abzockerliste standen. Den Mahnungen folgten Drohbriefe. Auch nicht beachtet. Irgendwann gaben sie auf - das war auch der Rat der Experten im Internet.
Mein Tipp: Nie etwas annehmen, was einem suspekt erscheint. Daraus so ein Drama zu machen, dass es bis in die Presse und dann seinen Weg zu SK finden - wie gesagt, gefällt mir nicht, hat das Niveau einer in der BRD allseits bekannten Zeitung ;-))).
Saiten
sprung