Die Perle des Südburgenlands

Regionalguide

Güssing wird zu Recht auch die Perle des Südburgenlands genannt, da es auf eine lange und geschichtsträchtige Vergangenheit zurückblicken kann. Bereits im Mittelalter wurde in Güssing den Wissenschaften, der Kunst, der Religion und vor allem dem Handwerk ein großer Stellenwert beigemessen.

Burg Güssing
Ursprünglich diente die 1157 auf einem Vulkankegel errichtete Burg als Wehranlage und stand lange im Besitz der Familie Batthyány. Zur Abwehr der Gefahren aus dem Osten wurde sie im 16. Und 17. Jahrhundert zu einer gemauerten Festung ausgebaut. Der Verlust ihrer strategischen Bedeutung und die damalige "Dachsteuer", die es dem Besitzer unmöglich machte, die Burg zu erhalten, führten dazu, dass die Burg dem Verfall preisgegeben wurde. Seit 1870 steht sie im Eigentum einer Stiftung, die nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten die Burg in ihrem Zustand wie vor 200 Jahren präsentiert.

Kastell Stegersbach
Das Kastell Stegersbach wurde im Jahr 1636 von den Grafen Batthyány erbaut. Einst umfasste es eine größere Gebäudegruppe und schöne Gartenanlagen. Auch heute prägt das im Stil der Renaissance errichtete Kastell das Ortsbild. Es beherbergt das Landschaftsmuseum und das Telegraphenmuseum, das in einer einzigartigen Sammlung die Entwicklung von der Telegraphie bis zur modernen Telekommunikation dokumentiert.

Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf
In der reizvollen Landschaft des südlichen Burgenlands finden Sie in der Nähe von Güssing das Freilichtmuseum Ensemble Gerersdorf. Die 32 Objekte, zumeist strohgedeckte uralte Wohn- und Wirtschaftsgebäude, beherbergen eine Fülle von bodenständigen Gebrauchsgegenständen und bäuerlichen Geräten, die einen umfassenden Einblick in die pannonische Kultur des 18. und 19. Jahrhunderts gewähren.

Schnapsbrennereimuseum
In Kukmirn, einst ein sehr bekanntes Weinbaugebiet im südlichen Burgenland, das durch die großen Schäden der Reblaus Ende des letzten Jahrhunderts ruiniert wurde, wächst heute auf den sonnigen Hängen Kern-, Beeren- und Steinobst.
Seit Jahrhunderten wurde Hochprozentiges aus verschiedensten Früchten gebrannt. Durch das Wissen um die Zweifachdestillation, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde, hat Kultur und Qualität der heute angebotenen Schnäpse hohes Niveau erreicht. Wissenswertes über die Kunst des Schnapsbrennens von einst und jetzt und die Degustation der edlen Brände kann man nun hautnah im 1. Südburgenländischen Schnapsbrennereimuseum miterleben.

Weinmuseum & Weinstraße
Das Weinmuseum liegt malerisch an den Berg geschmiegt am Beginn der Pinkataler Weinstraße und wurde zu einem wichtigen Anziehungspunkt für die Bewohner der Region, aber auch für Touristen aus dem In- und Ausland. Eine Vielzahl an Aktivitäten, wie Volksmusik- und Volkstanztreffen, Ausstellungen, Vorträge und Lesungen, festigen den Ruf als kulturelles Zentrum der Region. Die ältesten Bauwerke in der Weinstraße sind ein Stadel aus dem Jahr 1643, ein Weinkeller aus 1782 und ein Weinkeller mit Presshaus aus dem Jahr 1834. Ein besonderes Schmankerl stellt die Uhudler-Vinothek dar, in der die Ursorten der Uhudler zu verkosten sind.

G'schichte(n)haus
Das Geschichte(n)haus im burgenländischen Bildein ist ein Museum, das Einblicke in die Geschichte des jüngsten österreichischen Bundeslandes von seiner Geburtsstunde im Jahr 1921 bis zu den letzten aktuellen Entwicklungen vermittelt. Hier erfährt man die Zusammenhänge zwischen Entscheidungen von Politikern und ihren Auswirkungen auf das Leben der Menschen in dieser Region.

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Weiterempfehlen Drucken Links: www.bnet.at www.freilichtmuseum-gerersdorf.at
www.stegersbach.at
www.weinstrassen.at
www.weinidylle.at
www.bildein.at
www.dade.at

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