Sicher in sozialen Netzwerken

Das Internet ist ein "Tummelplatz“ von Millionen Menschen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass sich jemand findet, der genau die gleichen Interessen hat wie man selbst. Der Austausch in solchen Gruppen von Gleichgesinnten findet oft über Soziale Netzwerke statt. Doch wie geht man die Suche nach Gleichgesinnten richtig an?
Was ist überhaupt eine Community?
Unter dem Schlagwort "Community“ sind Gemeinschaften im
Internet populär geworden. Eine Community besteht aus einer
Gruppe von Menschen, die sich zu einem bestimmten Thema
einbringen und ähnliche Interessen teilen. In Sozialen
Netzwerken bestehen zahlreiche Gruppen, die den Austausch
der Nutzerinnen und Nutzer zu einem bestimmten Thema ermöglichen.
Über die Suche kann man Gruppen finden, die den eigenen
Interessen entsprechen. In Sozialen Netzwerken können Sie
auch Menschen, die Sie aus der Vergangenheit kennen,
treffen und sich mit ihnen vernetzen. Hier finden Sie
möglicherweise Ihre alten Schulkolleginnen und -kollegen wieder! Um
mitdiskutieren zu können, muss man sich bei den Seiten mit einem
eigenen Profil anmelden.
Tipps für Anfängerinnen und Anfänger
Zu Beginn erst einmal die Diskussion verfolgen und sich mit
den dortigen Verhaltensformen vertraut machen. Wie erfolgt
die Ansprache (Du/Sie, kurz oder ausführlich)? Wer
moderiert, und wer ist sehr häufig vertreten? Wer
gibt also "den Ton an“? Bevor man selbst eine Frage in dieser
Community stellt oder "postet“ (das Schreiben eines Eintrags
oder Kommentars), sollte man sich zuerst anschauen, ob es zu dieser
Frage nicht schon Antworten gibt. Sehr oft gibt es
"FAQ’s“ (Frequently Asked Questions –
häufig gestellte Fragen), in denen sich die gesuchte Antwort finden
lässt. Geben und Nehmen – das ist die Basis, auf der
Communities funktionieren. Wenn Sie also Menschen kennenlernen und
neue Kontakte schließen möchten, sollten Sie auch
Interessantes von sich selbst beisteuern. Auf eine
aussagekräftige Titel oder Betreff-Zeile achten: Sie erleichtern es
so Ihren potentiellen Kommunikationspartnerinnen und -partnern, mit
Ihnen in Kontakt zu treten. Und Sie wecken Interesse bei anderen
damit!
Privatsphäre schützen und Recht beachten
Achtung! Worauf Sie im Umgang mit Sozialen Netzwerken allerdings
achten sollten, ist der Schutz Ihrer Privatsphäre. Nicht zu
viel von sich preisgeben – das Internet hat ein langes
Gedächtnis. Inhalte, die einmal online sind, können oft nur
schwer kontrolliert oder gelöscht werden. Überlegen Sie
daher genau, was Sie über sich erzählen! Sichere Passwörter
verwenden: Sicher sind Passwörter, die nur schwer zu erraten
sind. Wählen Sie unterschiedliche Passwörter für unterschiedliche
Anwendungen! Passen Sie die Privatsphäre-Einstellungen den eigenen
Bedürfnissen an. Nützliche Leitfäden finden Sie auch auf
www.saferinternet.at. Akzeptieren Sie nur Personen als Freunde,
die Sie auch wirklich kennen. Damit Privates auch privat bleibt,
sollten Sie persönliche Nachrichten schreiben, statt sich
über die Pinnwand mit anderen auszutauschen. Wenn Sie nicht mehr
aktiv sind, löschen oder deaktivieren Sie Ihr Profil.
Vergessen Sie nicht: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Hier
gelten dieselben Regeln wie im echten Leben – besonders
Persönlichkeits- und Urheberrechte sind auch im Internet
geschützt. Fragen Sie nach, bevor Sie Bilder oder Texte von
anderen ins Netz stellen. Kostspielige Abmahnungen von
Anwälten wegen Urheberrechtsverletzungen sind keine Seltenheit
mehr!
Beispiele für soziale Netzwerke sind:
www.facebook.com
plus.google.com
www.stayfriends.com
Weitere Tipps, kostenlose Ratgeber zum Herunterladen und
Hilfestellungen finden Sie auf www.saferinternet.at
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Quelle: Guide 50 plus/Redaktion www.saferinternet.at;
Foto: bigmmsi/Flickr, www.flickr.com
2 Kommentar(e)
risoe, 25.01.2012 13:33
wie sagte ein kluger Geist in Ö1
wenn etwas als sozial hingestellt wird, stimmt schon was
nicht
an der Sache. Und da kann man nur beipflichten wo wir die
Behübschung mit solch arg strapazierten Begriffen nicht mehr
brauchen.
Die Zeit von Marx Lenin ist lange vorbei.
Könnten wir stattdessen nicht wieder die Begriffe: menschlich,
fair,
aufmerksam, mitfühlend, geistreich, inspirierend, kreativ
etc.
einführen? Wenn ich einen Besuchsdienst mache, sage ich auch
nicht,
ich bin sozial. Man tut es einfach gerne, weil man die Menschen
mag.













hekla, 24.01.2012 00:03
soziale netzwerke
sind kontrollierte webseiten wie seniorkom ein soziales netzwerk oder eine community?
müssen all diese regeln auch in kleinem kreis beachtet werden? manchmal entsteht der eindruck, dass die freiheit des www von regeln und vorsichtsmaßnahmen erdrückt wird.