Kleine Dinge haben oft große Wirkung

Dieses Bild zeigt eine Frau beim Rasenmähen.

13.06.2006

Kleine Ursachen, große Wirkung: Oft sind es tatsächlich die unscheinbaren Dinge des Lebens, die den Alltag wesentlich erleichtern können.

Das Angebot an Hilfsmitteln für den Seniorenhaushalt ist mittlerweile so groß, dass sich eigentlich niemand mehr unnötig plagen müsste. Die Kräfte lassen mit zunehmendem Alter nach. Ein natürlicher Prozess der mit den Errungenschaften der modernen Gesellschaft aber einfacher zu bewältigen ist.

Und der Hilfsmittel gibt es viele. Angefangen von der Greifzange, mit der sich etwas auf den Boden Gefallenes leichter aufheben lässt, über spezielle Flaschen- und Dosenöffner, die ohne besonderen Kraftaufwand zu bedienen sind, bis hin zur Bettverstellung, die ebenfalls mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet werden kann, wenn das manuelle Betätigen zu mühsam wird.

Für Gegenstände, die öfter in Gebrauch sind, gilt die Devise: So aufbewahren, dass sie jederzeit gut erreichbar sind. Doch es gibt noch andere Möglichkeiten, sich das Dasein bequemer zu gestalten. Macht das Anziehen von Halbschuhen Schwierigkeiten, ist ein langer Schuhlöffel eine große Hilfe. Wer sich beim Binden schwer tut, weil die Finger nicht mehr so recht wollen, sollte sich überlegen, ob Schuhe mit Klettverschlüssen in Frage kommen. Viele Senioren tragen im Bett auch gerne Socken, um die Füße warm zu halten. In diesem Fall empfehlen sich Strümpfe mit rutschhemmender Sohle, damit der nächtliche Gang zur Toilette nicht zur Rutschpartie wird.

Für besonders sturzgefährdete Personen kann das Tragen einer Hüftschutzhose die Folgen eines schweren Sturzes reduzieren. Die Schalen oder Polster in der Unterwäsche bewirken, dass die Kraft des Aufpralls vermindert wird.

Auch bei Tätigkeiten und Besorgungen außerhalb des Wohnbereichs können Vorsorgemaßnahmen und richtiges Verhalten vor Unfällen schützen. So ist ein Stock in vielen Situationen eine hilfreiche Stütze. Ein nachziehbarer Einkaufswagen erleichtert die Besorgungen, schont die Wirbelsäule und spart Kraft.

Eitelkeit ist im Alter fehl am Platz. Wann, wenn nicht jetzt, soll man sich das Leben so schön und so angenehm machen, wie es nur irgendwie geht.

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