Einbrechern keine Chance geben!

15.09.2006
Die steigende Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Einfamilienhäusern – allein in Wien kommt es zu rund 4.000 Einbrüchen jährlich – sollte jeden Bürger dazu veranlassen, sein Eigentum und Eigenheim wirksam zu schützen, rät der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst.
Mit nützlichen Tipps, wie man Einbrüchen vorbeugen kann, raten
Kriminalpolizeilicher Beratungsdienst (KBD) und Zivilschutzverband
zur Vorsicht und Umsicht:
Zeichen von Abwesenheit vermeiden:
Hinweise auf leerstehende Wohnungen und Häuser vermeiden: Achtung,
eingebrochen wird den ganzen Tag über, nicht nur zwischen 16.00 und
19.00 Uhr bzw. nachts. Besondere Einbruchsgefährdung besteht
während der Sommermonate, wenn viele Menschen nicht zu Hause
sind.
Geht der Briefkasten schon vor lauter Werbematerial (Prospekte,
Flugzettel etc.) über oder liegt es vor der Tür, dann ist das wie
eine Einladung für den Täter zuzuschlagen.
Auch sollten vom Bewohner keine Nachrichten auf dem
Anrufbeantworter hinterlassen werden, die auf eine längere
Abwesenheit hindeuten!
Alarmanlage:
Das eigene Haus sollte unbedingt durch eine Alarmanlage gesichert
werden! Denn über siebzig Prozent der Einbrecher werden durch eine
solche Sicherheitseinrichtung abgeschreckt. Hält man sich einen
Wachhund, werden zumindest fünfzig Prozent der Einbrecher von ihrer
Tat abgehalten.
Sicherheitstür:
Eine Sicherheitstür ist wirksam gegen Einbrüche (Qualitätsgarantie
durch Sicherheitsplakette). Man kann diese Türen kaum öffnen, ohne
Lärm zu machen. Hingegen können neunzig Prozent der herkömmlichen
Wohnungstüren still und leise aufgebrochen werden. Mit einer
Sicherheitstür gibt es jedenfalls keine bösen Überraschungen.
Balken-/Querriegelschlösser:
Bei so genannten Balken- oder Querriegelschlössern ist genau auf
die Qualität zu schauen. Es genügt nicht, ein zweites Schloss an
der Eingangstür anzubringen … Zu einer Alarmanlage kann in
jedem Fall geraten werden.
Vorsicht, wer steht vor der Tür:
Nicht jedem Fremden sofort die Tür öffnen. So genannte Türspione
zum Hinausspähen oder Türfänger, durch welche die Tür nur einen
Spalt geöffnet werden kann, sind sehr nützlich.
Einbruchsschutz an Fenstern:
Einbruchabwehrende Vorrichtungen können auch an Fenstern angebracht
werden. Das ist eine eher teure Variante, genauso wirksam ist eine
Alarmanlage.
Einbrecher im Haus:
Ist ein Einbrecher dennoch in die Wohnung oder ins Haus
eingedrungen, auf keinen Fall versuchen, ihn aufzuhalten!
Der Kriminalpolizeiliche Beratungsdienst (KBD) gibt weitere Infos
und Auskünfte, wie man sein Eigenheim sicherer macht und sich vor
Einbrechern schützen kann.
Mo.-Fr. 9 bis 16 Uhr, 1. Samstag im Monat: 9 bis 16 Uhr telefonisch
erreichbar, Telefon-Hotline: 0800 21 63 46;
Beratungszentrum:
1070 Wien
Andreasgasse 4
1070 Wien
Mariahilfer Straße 84/2. Stk.
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