Comeback von Melonen und Knoblauch im Seewinkel

Symbolbild Koblauch

Früher gab es sie in vielen Hausgärten im Seewinkel und auf dem Heideboden: Melonen und Knoblauch. Jetzt gibt es Versuche, beides im großen Stil anzubauen, um es in Supermärkten zu verkaufen.

Früher gab es Melonen und Knoblauch in fast allen Gemüsegärten im Seewinkel. Importe haben diese Produkte aber im Laufe der Jahre verdrängt. In einem Folientunnel in St. Andrä am Zicksee wachsen seit heuer Zuckermelonen. Das Saatgut stammt aus Frankreich. Die Melonen, die daraus gezogen werden, sollen ganz besonders schmackhaft sein, weil sie die heißen pannonischen Temperaturen brauchen, um zu reifen.

Wenige Kilometer von der Melonenplantage entfernt, wird auf eineinhalb Hektar Knoblauch angebaut. Der Versuch Knoblauch bei uns als Kultur wieder heimisch zu machen, ist nicht billig. 1.200 Kilogramm Saatgut kosteten immerhin 4.000 Euro.

Weiterempfehlen Drucken Quelle: lk/hma

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