Forum - Religion und Glauben

Thema: Der Jesuswahn

Inana100 schrieb am 26.10.2017 13:03

Der Jesuswahn

Wie die Christen sich ihren Gott erschufen.
Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung - Heinz-Werner Kubitza
380 Seiten, Hardcover
19,90 Euro, 26 SFr
Tectum Verlag 2011
ISBN 978-3-8288-2435-5

Zum Buch:
Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur, Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte, die Kirchen sind Formen der organisierten Irrationalität. Mit solchen Thesen hinterfragt der Autor, selbst promovierter Theologe, die in Europa vorherrschende Religion des Christentums. In gut lesbarer Form und nicht ohne Ironie wird gefragt, ob die Bibel denn tatsächlich ein gutes und ethisch wertvolles Buch sei, wie die Kirchen immer wieder behaupten, oder ob sich im Alten Testament nicht vielmehr ein zorniger Kriegsgott austobt und das Neue Testament für das Ende der Zeiten die Vernichtung aller Ungläubigen ankündigt. "Wer da glaubt und getauft wird, der soll selig werden, wer aber nicht glaubt, der soll verdammt werden." (Mk 16.16).

Und es wird gefragt, ob sich die Kirchen denn zu Recht auf jenen Jesus von Nazareth berufen, den sie als Gottes Sohn verkündigen. Die wissenschaftliche Forschung hat längst erkannt, dass Jesus ein ganz anderer war. Er hat sich bis zum Ende als frommer Jude verstanden, der das nahe Gottesreich ankündigt. In diesem zentralen Punkt seiner Verkündigung hat er sich geirrt, denn das Gottesreich kam nicht. Und auch auf Jesu Wiederkunft warten die Christen seit 2000 Jahren vergeblich. Er wird nicht kommen, denn Jesus hatte nie die Absicht eine neue Religion zu gründen, und wollte auch nicht selber verehrt oder gar zum Gott erhoben werden. Erst die Kirche hat Jesus zu einem Gott gemacht. Obwohl in der Forschung und selbst unter Theologen hier weitgehend Einigkeit herrscht, tut die Kirche immer noch so, als gebe es diese wissenschaftlichen Ergebnisse nicht, und als bestünde immer noch die naive Möglichkeit zu glauben oder nicht. Dabei ist das Christentum vor aller Dogmatik bereits durch die historische Vorprüfung gefallen. Es hat schon historisch kein Fundament, die Kathedralen wurden auf dogmatischem Sand errichtet. Das Christentum bewegt sich in der Weltgeschichte ohne Fahrschein.

Dieses Buch richtet sich sowohl an Gläubige und Anhänger der Kirchen, die sich nicht scheuen, auch mit unangenehmen Fakten konfrontiert zu werden, als auch an der Kirche Fernstehende oder gar Kirchenkritiker, die immer schon vermutet hatten, dass mit dem Christentum etwas nicht stimmen kann.

Zum Autor: Dr. Heinz-Werner Kubitza ist seit fast 20 Jahren Inhaber des Tectum Wissenschaftsverlags. Er hat in Frankfurt, Tübingen, Bonn und Marburg evangelische Theologie studiert und dort auch promoviert. Schon im Studium hat er sich intensiv mit dem Problem des historischen Jesus beschäftigt und dabei theologisch quasi hinter die Kulissen geschaut. Daneben war er aber auch in verschiedenen Kirchengemeinden viele Jahre ehrenamtlich aktiv, und ist so auch mit der psychischen Gestimmtheit von Gläubigen bestens vertraut. Kubitza ist Fördermitglied der Giordano Bruno Stiftung, die sich für Aufklärung und eine humanistische Ethik einsetzt.

Mehr dazu
http://www.jesuswahn.de/

PS.: Ich habe mir das Buch gekauft und gelesen.
Meine Beurteilung: Beste Note Grafik, Smiley für :thumbup:

Gruß
Inana100

Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

Hermann_P schrieb am 29.10.2017 17:08

Antwort: @Inana100

Ein Einzelner gibt vor, in der Jetztzeit alles besser zu wissen als es die Zeitzeugen Jesu und alle nächsten Generationen von Menschen wussten, die zum Teil im Dienste der christlichen Gemeinschaften über die Reinheit und die Inhaltstreue der Überlieferung wachten.
Und was und wie die frühen Christen glaubten, kann man heute noch aus den Väterschriften erfahren, von denen die meisten Glaubenskritiker höchstens ein paar Zitate kennen, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurden.

Ungläubige Theologen gibt es genug, sowohl in der evangelischen Glaubensgemeinschaft wie auch in der kK. Das sagt doch überhaupt über die Lehre nichts aus.
Das sind eben Glaubensentscheidungen Einzelner, die lediglich sie betreffen.
Wenn ich nur glaube, weil ein bestimmter Theologe glaubt, dann habe ich in Wirklichkeit keinen Glauben.
Glauben besitze ich dann, wenn ich das Geschenk Gottes, die Gnade des Glaubens, annehme und ihn auch bestätige, indem ich mir das nötige Glaubenswissen aneigne, um wirklich sagen zu können, ja ich glaube. Was glaube ich denn, wenn ich kein Glaubenswissen habe?

Inana100 schrieb am 31.10.2017 12:37

Antwort: Das Schweigen der Quellen

653. Jesus von Nazareth – ein entzauberter Gottessohn

Das Schweigen der Quellen

Stell dir vor, ein Gott wird geboren, und keiner merkt’s. So ähnlich sieht das Ergebnis aus, betrachtet man die nichtchristlichen Quellen, die von Jesus und den ersten Christen berichten.

Die antiken Geschichtsschreiber nehmen von Jesus praktisch keinerlei Notiz. Dass hier, wie die Kirche später für alle verbindlich als Glaubensdogma festlegte, ein Gott Mensch wurde und für die Sünden der Menschen gestorben ist – im ersten Jahrhundert scheint dies keiner von ihnen bemerkt zu haben.

Die römischen Historiker hatten entweder keinerlei Notiz über Jesus, oder sie hielten die Ereignisse für zu unbedeutend, um sie zu berichten.

Jesus war für sie bestenfalls ein weiterer "Heilsbringer“ aus dem Osten, über deren Viel-zahl die gebildeten Römer genervt den Kopf schüttelten. Tacituskommt erst um das Jahr 117 in seinen Annalen auf die Christen zu sprechen. Er bezeichnet sie als Anhänger eines verderblichen Aberglaubens, der auch nach Rom gekommen sei, "wo alle Greuel und Abscheulichkeiten der ganzen Welt zusammenströmen und geübt werden“ (Ann 15,44,3). Jesus ist für ihn offenbar nur ein Verbrecher. Er erwähnt nur seine Hinrichtung unter Pilatus. Auch Suteton, der zweite große römische Historiker, erwähnt die Christen nur beiläufig und ebenfalls wenig schmeichelhaft. Und er scheint dabei auch gar nicht zwischen ihnen und den Juden zu unterscheiden, wenn er schreibt: "Die Juden, die von einem gewissen Chrestos aufgehetzt wurden und fortwährend Unruhe stifteten, ließ er [Kaiser Claudius] aus Rom vertreiben.“

(Claudius, 25,4) Sueton bezeichnet die Christen später (Nero 16,326) als einen neuen und gefährlichen Aberglauben, als verbrecherische Sekte, deren Stifter schon hingerichtet worden ist.

Quelle: http://www.jesuswahn.de/Jesuswahn-Das%20Schweigen%20der%20Quelle.pdf

Inana100 schrieb am 31.10.2017 12:44

Antwort: bedeutendster jüdische Historiker Josephus...

Nun mögen für römische Historiker Ereignisse am äußersten Rande des Imperiums einfach nicht berichtenswert gewesen sein.

Doch auch bei dem bedeutendsten jüdischen Historiker Josephus findet sich in seiner Geschichte des Jüdischen Krieges, im Jahre 77 verfasst, kein Hinweis auf Jesus.

Dies ist umso erstaunlicher, als Josephus ausführlich auf die Vorgeschichte des Krieges und die Geschichte des jüdischen Volkes insgesamt eingeht und dabei auch religiöse Gruppierungen wie zum Beispiel die Sekte der Essener eingehend erwähnt und beschreibt.

Auch Johannes der Täufer und sein Schicksal werden beschrieben. Und von Jesus kein Wort?

Nach christlicher Überlieferung wird der Täufer doch als Vorläufer Jesu verstanden, zumindest vertreten die Evangelien diese Ansicht.

Müsste deshalb nicht eher Jesus bei Josephus erwähnt sein als der Täufer? Doch Fehlanzeige. Der Theologe Bornkamm bemerkt, "dass die zeitgenössische Geschichtsschreibung Jesu Auftreten, soweit sie überhaupt von ihm wusste, für alles andere als ein epochemachendes Ereignis hielt.“ (Günther Bornkamm, Jesus von Nazareth, 1971, S. 25)

Leseprobe aus
http://www.jesuswahn.de/Jesuswahn-Das%20Schweigen%20der%20Quelle.pdf

Inana100 schrieb am 01.11.2017 23:06

Antwort: Weltanschaulicher Irrtum

Glaube und historische Fakten

Es hilft nichts, wenn Theologen immer wieder versichern, dass
der Glaube sich nicht von historischen Fakten abhängig machen
dürfe, dass dies dem Glauben gerade widerspreche und dass es auf
die persönliche Entscheidung ankomme. Denn vor Fakten kann
auch kein Glaube die Augen verschließen, wenn er nicht sich und
seinen Träger auf Dauer lächerlich machen will. Es wäre absurd,
trotzig noch an der Scheibenform der Erde festzuhalten, nachdem
diese widerlegt ist. Wer es dennoch tut, beweist nicht Glaubens-
stärke, sondern einfach nur Naivität. Historische Erkenntnisse haben natürlich nicht die gleiche Dichte wie naturwissenschaftliche.

Doch verlangt die intellektuelle Redlichkeit dennoch das Einge-
ständnis, dass die Fundamente des Christentums nicht nur brüchig
sind, sondern nie wirklich existiert haben. Das Christentum insge-
samt mit seiner Geschichte und seiner Dogmatik entpuppt sich als
weltgeschichtlicher Irrtum, als folgenreicher Selbstbetrug, als eine
weltanschauliche Luftnummer.

aus:
http://www.jesuswahn.de/Jesuswahn-Leseproben.html

Hermann_P schrieb am 04.11.2017 17:11

Antwort: @Inana100

Zitat: "Doch verlangt die intellektuelle Redlichkeit dennoch das Einge-
ständnis, dass die Fundamente des Christentums nicht nur brüchig
sind, sondern nie wirklich existiert haben. Das Christentum insge-
samt mit seiner Geschichte und seiner Dogmatik entpuppt sich als
weltgeschichtlicher Irrtum, als folgenreicher Selbstbetrug, als eine
weltanschauliche Luftnummer."

Weil es für Dich am wichtigsten ist, dass ein Text GEGEN die Kirche gerichtet ist, fällst Du wohl auf jeden Möchtegernehistoriker herein. Von der Bibel sind zahlreiche Fragmente erhalten, mit denen man spätere Bibelabschriften auf Texttreue kontrollieren kann und auch kontrolliert hat. Es gibt kein anderes Buch, bei dem so viele Abschriften überliefert sind, die die Texttreue der überlieferten Texte bestätigen, wie der Vergleich zeigt. Dazu kommen dann die Schriften der Apostolischen Väter sowie die der Kirchenväter, die mit ihren Bibelzitaten demonstrieren, dass sich der Text bei der Weitergabe an die nächsten Generationen nicht geändert hat.
Es ist aber aber ein armer Irrender, wer die Väterschriften als brüchige Informationsquellen über die Urkirche bezeichnet.

http://www.christliche-autoren.de/bibel.html

Mit diesem Deinem Posting ist es für mich klar: Bezüglich des Christentums kann man Dich nicht ernst nehmen. Die Diskussion mit Dir über das Christentum kann keinen geistigen Gewinn bringen.
Und zum Scherzen suche ich mir lieber eine andere Thematik.

ruben schrieb am 04.11.2017 17:49

Antwort: Die Lektüre von Gratisbüchern

aus dem internet führt zu Wahnvorstellungen.
Das hab ich im Nachbar-Thread erkannt und geschrieben.

Es ist kein Vergnügen, diese Wahnvorstellungen ständig korrigieren zu müssen. Wenn wenigstens ein wissenschaftliches Argument gebracht würde!
Aber, so wie mein Mitstreiter erwähnt, ist die Aufarbeitung der Bibeltexte in sehr hohem Maße erfolgt. Einer der Wissenschaftler meint, dass nur 40 Zeilen des NT unsicher sind. Aller anderer Text ist belegt.

Wie soll da eine kleine psychopathische Userin noch dagegen opponieren können!

Hermann_P schrieb am 04.11.2017 18:21

Antwort: @Inana100

Die folgende Seite hättest auch Du finden können, hättest Du nicht die Bestätigung Deiner Vorurteile gesucht, sondern die Wahrheit:

http://www.bechhaus.de/hintergrund/belegefuerjesus.html

Auch die nächste Internetadresse führt zu einer Seite mit Hinweisen auf Jesus: http://www.rolandwerner.com/de/2016/11/06/alles-maerchen-oder-was-ausserbiblische-hinweise-auf-jesus/

Inana100 schrieb am 04.11.2017 19:07

Antwort: Aha, du bist also ein Zeuge Jehovas

@Hermann_P schrieb am 04.11.2017 18:21
Die folgende Seite hättest auch Du finden können, hättest Du nicht die Bestätigung Deiner Vorurteile gesucht, sondern die Wahrheit:
http://www.bechhaus.de/hintergrund/belegefuerjesus.html

Auch die nächste Internetadresse führt zu einer Seite mit Hinweisen auf Jesus: http://www.rolandwerner.com/de/2016/11/06/alles-maerchen-oder-was-ausserbiblische-hinweise-auf-jesus/

..................

Antwort: Auf deine erste Url-Empfehlung
Aha, also von einem Zeugen Jehova, der natürlich die "Wahrheit" kennt.
Projekte: Christsein - Jehovas Zeugen laut eigener Angabe zu seiner Person.
http://www.bechhaus.de/
(Übrigens ist der letzte Eintrag auf dieser billigen Home, die nicht einmal richtig funktioniert, aus dem Jahr 2007



Die 2. von dir empfohlene Internetadresse ist von einem evangelischen, verheirateten Pastor, der über die Bibel redet, die du ja in Abrede stellst.
Er schreibt nichts über die römisch katholische Christianisierung, die brutalen Kreuzzüge, Abschlachtungen, Inquisition, Hexenverfolgung, und die Ausbeutung
der Menschen zugunsten von Prunkmächten der Orden und Päpste und deren Gefolge der römisch katholischen Kirche. Warum auch? Luther hat genau das an der r.k.Kirche kritisiert............(Die Geschichte ist dir doch hoffentlich bekannt)

Der Blogbetreiber dieses Blogs ist: Roland S.Werner

Prof. Dr. phil. Dr. theol., Theologe, Afrikanist und Semitist, Bibelübersetzer, Autor, Verkündiger, Ehemann, Jesusfreund, Prior der Christus-Treff Bewegung, Vorsitzender von proChrist.

Geboren 1957, verheiratet mit Elke Werner seit 1983.

Hauptstationen meines Lebens: Duisburg, Seattle, Marburg, Münster, Assuan, Oxford, Khartum, Boston, Berlin, Jerusalem.

*****************

PS.: Warum wirfst du alle Christen in einen Topf, wenn du doch alle außer die
r.k.Christen ständig verurteilst.

Grafik, Smiley für :confused:

Was soll das alles?

Hermann_P schrieb am 05.11.2017 10:35

Antwort: @Inana100

Die kK (das Konzil Vaticanum II) lehrt nicht, dass alle anderen Religionen nur falsche Lehren verkünden!
Noch weniger kann man behaupten, dass geschichtliche Aussagen falsch sind, nur weil diejenigen, die sie machten, keine Katholiken waren oder sind.
Es geht hier ja um Quellen, die über Jesus berichten, und die bleiben richtig, wenn sie von Zeugen Jehovas vorgebracht werden.
Wahres wird nicht falsch, nur weil sie jemand vertritt, mit dem man ansonsten nicht in allen Aussagen übereinstimmen kann.

Wenn das für nichtchristliche Religionen gilt, gilt das natürlich ganz besonders für Aussagen von Verrtretern anderer christlicher Bekenntniss, z. B. evangelische oder evangelikale Christen.
Ich schrieb im Forum schon mehrmals, die kK ist nicht im Besitz der vollen Wahrheit, so als könnte nichts mehr dazukommen, sonst wäre das Versprechen Jesu völlig überflüssig, dass der Hl. Geist sie begleiten und unterstützen werde, damit sie die Lehre immer besser versteht. Was sie lehrt, ist richtig, aber es kommen unter dem Beistand des hl. Geistes noch neue Erkenntnisse hinzu, die dann ebenfalls zu Glaubensgut werden.

Zitat: "PS.: Warum wirfst du alle Christen in einen Topf, wenn du doch alle außer die
r.k.Christen ständig verurteilst."

Das ist völliger Unsinn. Ich kann sehr gut zwischen den einzelnen Bekenntnissen unterscheiden. Es ist kein Verurteilen, wenn ich mich darüber äußere, welche Lehre mit der der kK übereinstimmt oder nicht übereinstimmt.
Auch habe ich nie über eine einzelne Person, und schon gar nicht über eine gesamte Glaubensgemeinschaft irgendwo geschrieben, dass sie ewig verloren seien.
Was ich aber schon festgehalten habe, und das eben aus katholischer Sicht, dass Mitglieder von Bekenntnissen, die nicht alle Sakramente kennen, einen schwierigeren Pilgerweg auf dieser Erde haben als Katholiken. Da wird mir aber jeder Mensch zustimmen, der die Sakramentenlehre kennt und weiß, wie sie eine Umkehr von einem Irrweg erleichtern und fördern können.

Inana100 schrieb am 05.11.2017 13:41

Antwort: ...dass Mitglieder von Bekenntnissen, die nicht alle Sakramente kennen, einen schwierigeren Pilgerweg auf dieser Erde haben als Hermann_P

@Hermann_P schrieb am 05.11.2017 10:35
Was ich aber schon festgehalten habe, und das eben aus katholischer Sicht, dass Mitglieder von Bekenntnissen, die nicht alle Sakramente kennen, einen schwierigeren Pilgerweg auf dieser Erde haben als Katholiken. Da wird mir aber jeder Mensch zustimmen, der die Sakramentenlehre kennt und weiß, wie sie eine Umkehr von einem Irrweg erleichtern und fördern können.

Grafik, Smiley für :osterhase:


Sinnesbewußt:
Alle Lebewesen empfinden mit allen Sinnen.

Wieviele Sinne hat der Mensch?

http://www.spektrum.de/quiz/wie-viele-sinne-hat-der-mensch/867032

Zu den klassischen Fünf und dem Gleichgewichtssinn kommt die Wahrnehmung der Temperatur und des Schmerzes sowie die Propriozeption und der viszerale Sinn. Die Aristotelischen Sinne drängen sich noch heute gern in den Vordergrund. Doch wäre es ungerecht ihre bescheideneren Kameraden zu übersehen, denn wir verdanken ihnen viele, zum Teil lebensnotwendige Informationen über unsere Außen- und Innenwelt.


Bei dir fehlt auf jeden Fall der selbstkritische Sinn, über das, was du ständig in diesem UF schreibst auch mal in Ruhe zu reflektieren.

Grafik, Smiley für :laub:

Zum Glück kenne ich auch andere Christen, die nicht nur reden, sondern auch christlich handeln. Grafik, Smiley für :thumbup:

Hermann_P schrieb am 05.11.2017 17:15

Antwort: @Inana100

Zitat: "Bei dir fehlt auf jeden Fall der selbstkritische Sinn, über das, was du ständig in diesem UF schreibst auch mal in Ruhe zu reflektieren."

Was Du alles zu wissen glaubst. In Wirlichkeit pflege ich den Tag mit einer gründlichen Gewissenserforschung zu beenden. Das machen doch nur jene, die sich ihrer Fehlbarkeit bewusst sind.

Du hättest Dir aber auch ein falsches Zitat ersparen können, das machtest Du ohne jede Selbskritik.

Eine solche Vorgangsweise hat bisher außer Dir noch niemand gewählt. Vielleicht sollte man auch Deine Texte ändern, bevor man sie zitiert. So würde man auch einen Sinn in Deine Texte bekommen.

Hermann_P schrieb am 05.11.2017 17:37

Antwort: @Inana100

Zitat: "Zum Glück kenne ich auch andere Christen, die nicht nur reden, sondern auch christlich handeln."

Nun gibst Du Dich also auch schon als Hellseherin, wie sonst wüsstest Du über meine Handlungen Bescheid?
Wenn Du glaubst, dass christliches Handeln darin besteht, über den Glauben und die Glaubensgemeinschaft vorgebrachten Unsinn ohne Nachdenken zu übernehmen und zu beklatschen, dann bist Du gewaltig im Irrtum. Schließlich weiß man um die Apologetik der Kirchenväter, die auch nicht zu allen sinnlosen Anschuldigungen ja sagten, sondern sie zurück wiesen.
Von ihnen sind welche sogar für ihren Glauben gestorben, daher kann man ihnen ihr Christentum nicht absprechen.

Und was Deine Aussagen über das Christentum wert sind, können jetzt alle User einschätzen, die im Forum gelesen haben, welcher eingebildeter Eigenbrötler Dein Ideenspender ist.
Was für Dich zur Wissenschaft zu gehören scheint, sind nichts als Träumereien, an die der Autor vielleicht sogar selbst nicht glaubt. Einige wollen eben Geld verdienen, egal wie. Sie wissen ja, dass sicher welche auf sie hereinfallen, weil sie über das gewählte Thema kaum Eigenwissen haben.

Inana100 schrieb am 05.11.2017 20:27

Antwort: Hellseherin

@Hermann_P schrieb am 05.11.2017 17:37
Nun gibst Du Dich also auch schon als Hellseherin, wie sonst wüsstest Du über meine Handlungen Bescheid?

Antwort:
Ich kann lesen Hermann_P.
Postings zu schreiben sind Handlungen. Anhand der Inhalte dieser Postings kann man einen User erkennen und ihn entsprechend einordnen.
Was du privat machst, interessiert mich in einem Unterhaltungsforum nicht. Ich messe dich an deinen inhaltlichen postings.

Und die wiederholen sich, wiederholen sich , wiederholen sich...- du gehst kaum auf direkte Fragen ein, sondern wiederholst immer wieder deine sattsam bekannten Rechthabereien, indem du versuchst immer wieder die Kurve zu deinen "immergleichen Themen zu manipulieren."

Vor der Frage des Zölibats hast du dich gedrückt.
Vor der Frage nach der Umwelt hast du dich gedrückt.
Vor der Frage "Frauen als Pristerinnen" hast du dich gedrückt.

Mit religiösem Fundamentalismus möchte ich nichts zu tun haben.
Dein mittelalterliches Paradigma brauchst mir nicht weiter empfehlen.

Grafik, Smiley für :bye: Grafik, Smiley für :bye: - und an dich Grafik, Smiley für :thumbdown:


PS, An alle User:
Vielleicht komme ich in den nächsten Wochen zu den Themen der christlichen Mystikern und Mystikerinnen, die einer Säkularisierung zeitgemäß näher standen als viele Patriarchen es gerne gesehen haben.
Grafik, Smiley für :thumbup: Grafik, Smiley für :liebe:

Hermann_P schrieb am 05.11.2017 21:21

Antwort: @Inana100

Wie wenig Selbstkritik bei Dir zu finden ist, merkt man ein diesem Deinem letzten Posting am 05.11.2017 20:27.
Meine Beiträge sind zu 99,99 % Antworten auf Beiträge anderer User.

Und nun schreibst Du folgendes: "Und die wiederholen sich, wiederholen sich , wiederholen sich...- du gehst kaum auf direkte Fragen ein, sondern wiederholst immer wieder deine sattsam bekannten Rechthabereien, indem du versuchst immer wieder die Kurve zu deinen "immergleichen Themen zu manipulieren."

Wenn man auf den vorgelegten Text eingeht und die Antworten sind einander ähnlich, dann heißt das doch, dass die User wenig Fantasie besitzen und fast immer die gleichen Themen ansprechen.
Wenn Du das nicht selbst erkennst, magst Du lesen können, aber sicher nicht sinnerfassend.

Welche Fragen habe ich nicht beantwortet? Erstens schreibst Du oft sehr lange Texte mit bloßen Behauptungen und ohne Quellenangaben. Wollte man da alles beantworten, müsste man anstelle eines Beitrages einen Roman schreiben.
Wenn also etwas, das Dir am Herzen liegt, nicht erwähnt wurde, dann könntest Du ja die Frage einfach wiederholen.

Wie oft soll ich noch über den Zölibat schreiben. Die Kirche hält ihn bis jetzt und wohl auch länger für wichtig, aber er ist menschliches Recht. D.h., der Zölibat könnte abgeschafft werden, ohne göttliches Recht zu brechen.Wie es mit der Tradition steht, ist eine andere Frage, und ein Traditionsbruch könnte zu einem Spaltpilz werden, was natürlichen einigen UserInnen hier im Forum gefallen würde. Das steht sinngemäß schon X-mal im Forum, wenn ich sie beantwortet hätte, schreibst Du wieder wie eben, ich schreibe immer das Selbe.

D. h., egal was man macht, Du findst immer ein Haar in der Suppe.
Und hör endlich auf, User zu zu kritisieren, beschränke Dich endlich auf Beantwortung des Textes. Natürlich schrieb ich jetzt auch wieder auch über Deine Person, aber was blieb mir bei Deinem "Urteilsspruch" anderes übrig?

Zitast: "PS, An alle User:
Vielleicht komme ich in den nächsten Wochen zu den Themen der christlichen Mystikern und Mystikerinnen, die einer Säkularisierung zeitgemäß näher standen als viele Patriarchen es gerne gesehen haben.
Grafik, Smiley für :thumbup: Grafik, Smiley für :liebe:"

Da bin ich schon neugierig, welches Wissen Du über christliche Mystiker und ihre Bedeutung für den Glauben aufweist, oder ob es wieder zu einer Dampfplauderei kommt.
Ich hoffe nur, dass wir nicht allein mit Google gefüttert werden sollen.

PetraPan schrieb am 06.11.2017 00:44

Antwort: Warum gebt ihr ihm immer wieder "Futter"?

Lasst doch diesen Hermann samt seinem Konsorten aushungern.
Vielleicht kommen sie dann endlich einmal auf eine Idee wie sie ihre restliche Lebenszeit sinnvoll verbringen könnten. Grafik, Smiley für ;)
Was sie hier schreiben entbehrt doch ohnehin jeder Logik. Grafik, Smiley für :D

Sie wollen sich nur ihren Frust von der Leber schreiben und freuen sich über jede Antwort und kommen sich gut vor wieder irgend etwas zu schreiben, um ihrem sinnentleerten Leben irgend einen Sinn zu geben.
Ihr lieber Gott kann seine Freude mit solchen Konsorten haben.
Sie schaden doch nur ihrem Glauben und wissen das nicht einmal. Grafik, Smiley für :thumbdown:

Hermann_P schrieb am 06.11.2017 09:27

Antwort: @PetraPan

Im Unterforum für Religion und Glaube hast Du bisher noch keinen einzigen Beitrag geschrieben, den man als sachlich zu den Themen passend einstufen könnte.
Schämst Du Dich eigentlich nicht, immer boß zu versuchen, User gegeneinander aufzuhetzen?

Vielleicht sollte man wirklich Deine Hetzschriften dokumentieren und der Redaktion senden, langsam reicht es.

ruben schrieb am 06.11.2017 09:29

Antwort: Sehr interessant!

Eine Frau wirft uns Katholiken vor, wir seien unlogisch!
Bitte sehr, wie sieht denn weibliche Logik aus?

"Mehl, Butter , Zucker"?
oder
"Zwei glatt, zwei verkehrt"?

Ja, da sind die Frauen stark. Aber Gott, der uns alle und das Universum geschaffen hat, den begreifen sie nicht.

esa schrieb am 06.11.2017 09:34

Antwort: ruben schrieb am 06.11.2017 09:29

Aber Gott, der uns alle und das Universum geschaffen hat, den begreifen sie nicht.
......................................................................................................................................
ich kann diese schöpfer gott nur nach seinem taten begreifen.er schöpfte alles um wieder in verderben zu enden,und auch so lange etwas lebt sollte leiden,so wie mit Jesus auch getan hat.er hat freude in leid und misere der welt,sonst hätte es nicht so erschafen wie es ist.hast gehört wie viele menschen wieder getöten sind in eine kirche ?.Grafik, Smiley für :xmaskerze:

esa schrieb am 06.11.2017 09:41

Antwort: Blutbad in texanischer Kirche: Mindestens 26 Tote

sie beten gott an und er schickt ein kranke hirn sie zu töten.alles was geschiet,geschiet in gottes name,nicht wahr?.Grafik, Smiley für :krank2:

Blutbad in texanischer Kirche: Mindestens 26 Tote
SUTHERLAND SPRINGS. Bei dem Blutbad in einer Kirche im US-Bundesstaat Texas sind nach Angaben des Gouverneurs Greg Abbott mindestens 26 Menschen getötet worden. Die Zahl der Todesopfer könne aber noch steigen, sagte Abbott.

http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/Blutbad-in-texanischer-Kirche-Mindestens-26-Tote;art17,2726156

rusalka schrieb am 06.11.2017 10:46

Antwort: @esa

wenn du die 20 schlagzeilen der nachrichten.at durchgehst, findest du mindestens 80 % an grauslichkeiten.
wer ist dafür verantwortlich? menschen.

die menschheit ist das produkt einer seit zigtausenden von jahren andauernden evolution, und begeht sie untaten so liegt das ganz allein in ihrer verantwortung und nicht in der verantwortung irrationaler gottheiten.

die religionen sollten eigentlich schlichtend wirken, tun sie aber nicht, sondern sind zu einem guten teil für untaten, ungerechtigkeiten, zwist und hader zwischen den menschen, verantwortlich.

esa schrieb am 06.11.2017 10:56

Antwort: rusalka schrieb am 06.11.2017 10:46

gott hat der mensch nach seinem bild erschaffen,dann hätte er auch die eigenschafen von mensch erschafen mussen,das er freude in mensch hat.so sagt die bibel das er aus reine liebe alles erschafen hat.Grafik, Smiley für :krank2:
und in irrationaler gottheiten glaube ich nicht,so wie in ein guter schöpfer gott auch nicht.
aber ich glaube in engeln,geistwesen,ich spüre sie.und in ewiges LIcht was mein Gott ist.Grafik, Smiley für :xmasglocke: Grafik, Smiley für :engel:

rusalka schrieb am 06.11.2017 11:31

Antwort: @esa

dein glaube sei dir unbenommen, sowie auch anderen, die eben anderes glauben.
ich kann nur immer wiederholen - glauben heißt nicht wissen - angebliches "wissen" stammt von menschen.

ich halte mich lieber an die logik und die arbeit von wissenschaftern, die natürlich auch irren können, denn es werden so mache thesen aufgestellt, wieder verworfen und andere aufgestellt.
panta rhei....bis ans ende aller tage, die der menschheit noch beschert sein werden.

Inana100 schrieb am 06.11.2017 12:48

Antwort: @rusalka

Irgendwo hast du mal in der Diskussion eingeworfen (bin jetzt in Eile, daher habe ich es nicht gesucht), daß es interessant wäre zu erahren, ob Gott die Menschen erschaffen hat, oder die Menschen Gott erschaffen haben.

Ich glaube, Letzteres.

Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

rusalka schrieb am 06.11.2017 14:58

Antwort: @Inana100

begonnen hat es damit, dass die frühgeschichtliche menschheit eine erklärung für blitz und donner suchte. wer konnte dafür verantwortlich sein?
natürlich unsichtbare wesen.

im laufe der jahrtausende wurde an diesem glauben gearbeitet, gefeilt und verändert. es haben sich unzählige religionen gebildet, sind von anderen religionen abgelöst worden. ganze götterwelten ins reich der mythologie verbannt worden und (bis heute, wer weiß, was noch alles auf die menschheit zukommt) fünf hauptströmungen übrig geblieben, die jede für sich die universelle, die einzigartige richtigkeit, in anspruch nimmt.
beweise über die richtigkeit auch nur einer religion gibt es keinen, wer aber glauben will kann wählen. weisheit wird er durch den glauben nicht erlangen, aber wenn er ihm beruhigung, ein leben in zuversicht verschafft, hat er seinen zweck erfüllt.

ich glaube, dass es am 19. november auch grau in grau sein und regnen wird, aber wer weiß.....Grafik, Smiley für :D

Hermann_P schrieb am 07.11.2017 18:31

Antwort: @rusalka

Zitat:"begonnen hat es damit, dass die frühgeschichtliche menschheit eine erklärung für blitz und donner suchte. wer konnte dafür verantwortlich sein?
natürlich unsichtbare wesen."

Den Atheisten fällt leider nichts Anderes ein, das ist wohl die Maximalleistung, die man erwarten darf. Denn sonst wüssten sie, dass schon die alten Juden von Gott in die Schulung genommen wurden, um sie dem Aberglauben der Vielgötterei mit den verschiedenen Zuständigkeitsbereichen dieser Götter zu entreißen und ihnen klar zu machen, dass es nur einen Gott gibt und das ist JHWH.

Das Christentum fällt auch nicht in die von Dir geschilderte Kategorie, denn Jesus kam, nicht um das Gesetz aufzuheben und in das Heidentum zurück zu fallen, sondern um es zu erfüllen.
Die Entwicklung des Glaubens der alten Juden zeigt also den Weg, den Gott mit ihnen ging, bis sie so weit waren, dass sie, wenn sie innerlich dazu auch bereit waren, in Jesus den von den Propheten vorausgesagten Messias erkennen konnten.

Also nix mit Blitz und Donner und Erklärungsnotstand, das mag vielleicht die Entstehung des Heidentums erklären.

RoyFlasch schrieb am 11.11.2017 00:40

Antwort: Jesus

hat keine wissenschaftliche Erkenntnisse hinterlassen , für ihm war die Erde eine Scheibe..., auch nichts über die Kontinente und über die Gestirne...auch kein einziges schriftliches Dokument...!
Man wusste auch nichts von seinem Vorleben..., er hatte Geschwister...., Die ersten Niederschriften in der Bibel..sofern ich weiß..erst 40 Jahre danach ...und keine Apostel..!
Die Bibel stüzt sich auf die Auferstehung....Jesus kündigte an ..er kommt bald wieder....?
Ein Vater kreuzigt seinen Sohn...die Darstellung ist technisch nicht möglich... weshalb und wozu.....es hat nichts bewirkt...die Menschheit lebt weiter wie bisher..!
Ich habe Respekt vor Menschen die dieses Märchen glauben...!!!

ruben schrieb am 11.11.2017 09:32

Antwort: Die Geschichtlichkeit Jesu

Gegner wie neutrale Beobachter setzen die Geschichtlichkeit Jesu voraus.

Flavius Josephus, Tacitus und auch Sueton sprechen vom Wirken einer um Christus zentrierten Bewegung. Der Name Christiani "stammt von Christus, der unter Tiberius vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden war", heißt es in den "Annalen" des römischen Historikers Tacitus (ca. 58-116).


Geisler und Nix: "Hinter dem Neuen Testament hat die Ilias mehr Handschriften (643) vorliegen als jedes andere Buch. Sowohl sie als auch die Bibel wurden für »heilig« geachtet, und beide wurden der Textveränderung und der Textkritik ihrer griechischen Manuskripte unterzogen. Das Neue Testament umfasst ca. 20.000 Zeilen. ... Die Ilias [umfasst] ca. 15.600 Zeilen. Nur 40 Zeilen (oder 400 Wörter) des Neuen Testamentes stehen in Frage, während 764 Zeilen der Ilias zweifelhaft sind. Dieser fünfprozentigen Textentstellung steht eine ähnliche Textkorrektur von [nur] einem halben Prozent im Neuen Testament gegenüber." Norman Geisler, William Nix, A General Introduction to the Bible, 1968, Chicago, Moody Press, S.366+367

++++++++++++++++

Damit sollen die Fake-Meldungen des Users RoyFlash als reine Hass-Meldungen definiert werden.

Inana100 schrieb am 11.11.2017 12:41

Antwort: @rusalka

rusalka schrieb am 06.11.2017 14:58
@Inana100 / begonnen hat es damit, dass die frühgeschichtliche menschheit eine erklärung für blitz und donner suchte. wer konnte dafür verantwortlich sein?
natürlich unsichtbare wesen.

Ich komme mal zurück auf die Mythen und die menschlichen Vorstellungen.
So auch die Bibel, die das Fundament der Christen ist. Auch die Lebensgeschichte von Jesus aus Nazareth bzw. seine Abstammung und daher ein gewisses Erbrecht auf den Biblischen Stammvater und sohin seine Legitimation entstammen Inhalten der Bibel. Ebenso die Schöpfungsgeschichte und die Vorstellung von "Gott" und der Rechtssprechung stammen vielfach aus der Bibel (halt nur beliebig abgewandelt und dann kanonisiert und religiös politisiert.)

Überall auf der Welt, zu allen Zeiten und in allen Gesellschaften, blühten die Mythen der Menschen; sie waren stets die Inspiration für alles andere, was der menschliche Körper und Geist hervorbrachten ...

Daher kann ich mir eine Schöpfung auf Raten vorstellen:

Wir sind unseren vergessenen Vorfahren
nie begegnet, und doch spüren wir ihre
Gegenwart im Dunkel. Hier und da können wir
schattenhafte Umrisse ausmachen. Einst waren
sie so real wie wir. Ohne sie wären wir nicht
hier. Unsere Seelen und die ihren sind untrennbar
miteinander verbunden, trotz der Äonen,
die uns trennen mögen.
Der Schlüssel zu unserem wahren Selbst
erwartet uns in jenem Dunkel.

(Carl Sagan und Ann Druyan)

Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

rusalka schrieb am 11.11.2017 13:13

Antwort: Hermann_P 07.11.2017 18:31

die wiege der menschheit liegt in afrika, was aber heute schon wieder angezweifelt wird, trotzdem gab es damals weder juden noch christen.
auch noch nicht unter den vor ca. 130.000 jahren lebenden neanderthalern und auch nicht unter den cro magnon menschen.

soviel zu deinen ausführungen.....

Hermann_P schrieb am 11.11.2017 20:51

Antwort: @rusalka

Dass die Urmenschen keine Juden waren, ist aber keine Entdeckung von Dir, das ist altes Wissen. Sogar Wiki weiß Becheid.
Ich zitiere aus https://de.wikipedia.org/wiki/Abraham :

"Abraham (hebräisch אַבְרָהָם Avraham "Vater der vielen [Völker]“, aramäisch ܐܒܪܗܡ Abrohom, altjiddisch Awroham, arabisch إبرَاهِيم Ibrāhīm) ist als Stammvater Israels eine zentrale Figur des Tanachs bzw. des Alten Testaments. Genauso gilt er als Stammvater der Araber; von seinem Sohn Ismael soll der Prophet des Islam, Mohammed, abstammen. Abrahams Geschichte wird im biblischen Buch Genesis bzw. Bereschit (Gen 12–25 EU) erzählt. Danach gehört er zusammen mit seinem Sohn Isaak und seinem Enkel Jakob zu den Erzvätern, aus denen laut biblischer Überlieferung die Zwölf Stämme des Volkes Israel hervorgingen.
Da sich sowohl Judentum, Christentum als auch Islam auf Abraham als ihren Stammvater beziehen, bezeichnet man sie auch als die drei abrahamitischen (Welt-)Religionen."

Wenn man den Schöpfungsbericht richtig versteht, dann ist es völlig egal, ob die ersten Primaten in Afrika oder anderswo entstanden und wohin sich diese dann ausbreiteten,

Von Menschen können wir ab der Zeit sprechen, in der sie von Gott beseelt worden waren. In der Zeit der Patriarchen begann die Erziehung des Menschen durch Gott, er leitete und lenkte sie, bis sie reif genug waren und sich soweit entwickelt hatten, dass sie die Ankunft des Messias verstehen konnten, wenn sie dazu bereit waren.
Für das Judentum und das Christentum ist die Zeit vorher völlig egal und es ist irrelevant, wie die früheren Menschen auf die Vorstellung vieler Götter kamen, der wahre Gott schenkte den Menschen seine Offenbarung, die sie von der Mythen der Vielgötterei wegführte.

Hermann_P schrieb am 11.11.2017 23:06

Antwort: @RoyFlasch

Spielst Du auf Markus 13, 30 (Schlachter 2000) an?
Der Text: Wahrlich ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschen ist.

Wenn Du das auslegen willst, ist es ratsam, den griechische Urtext zu Rate zu ziehen. Das Wort "genea" wird meistens mit Geschlecht übersetzt.
Das Wort genea hat aber verschiedene Bedeutungen und kann sich genau so gut auf die Menschheit oder das jüdische Volk beziehen.

Bis jetzt ist weder das jüdische Volk noch die Menschheit ausgestorben.
Und das Reich Gottes begann zu wachsen, als die Apostel durch den Beistand des Hl. Geistes ihre Angst vor den Juden abschüttelten und mit der Gründung der ersten Gemeinde den Aufbau der Kirche begannen. Es ist mitten unter uns. Es ist keinesfalls nur jenseitig, es ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Miteinanders von Gott und seiner Schöpfung, eines guten Lebens der Menschen untereinander und mit der Natur. Je mehr wir die Lehre verstehen und unser Verhalten gegenüber den Mitmenschen und der Natur bestimmen lassen und je mehr Menschen sich darum bemühen, umso größer ist das Wachstum des Reiches Gottes auf unserer Erde.

rusalka schrieb am 12.11.2017 08:16

Antwort: Hermann_P schrieb am 11.11.2017 20:51

*Von Menschen können wir ab der Zeit sprechen, in der sie von Gott beseelt worden waren.*

so etwas arrogantes, um nicht zu sagen dummes, habe ich in meinem ganzen leben noch nicht gelesen.

all die im wandel der zeiten hochentwickelten und wieder ungegangenen kulturen wurden also nicht von menschen geschaffen? was waren sie denn?

all jene, die einem vielgötterglauben anhängen (und das sind nicht gerade wenige) sind also keine menschen. was sind sie denn?

aus fanatismus wachsen wirklich giftige blüten, da wird einem ja schon schlecht, wenn man nur daran riecht.

helga48 schrieb am 12.11.2017 09:47

Antwort: @Hermann_P

hat anscheinend noch nichts von der Evolutionstheorie gehört.

Darwin, Mendel usw.

Helga48

ruben schrieb am 12.11.2017 09:48

Antwort: Die Anti-Gott-Fanatiker

sollten sich ein wenig mit DENKEN beschäftigen.
Dann würden sie draufkommen, dass der beseelte Mensch derjenige Mensch ist, der eine Gottesvorstellung hat.
Irgendeine Gottesvorstellung.
Das Zeichen dafür sind die Kulturleistungen der Menschen. Zeichnungen, Plastiken, Werkzeuge.
Die ältesten mir bekannten Leistungen sind 40000 Jahre alt.
Also gab es damals schon beseelte Menschen.
Menschen vom Stamm Homo Sapiens.
Dieser Stamm wurde von Gott auserwählt, weil aus ihm Jesus Christus entspross.

Ich hoffe, diese Tatsachen helfen den Anti-Gott-Fanatikern beim Denken.

Inana100 schrieb am 12.11.2017 13:54

Antwort: Pecunia non olet

@Hermann_P schrieb am 11.11.2017 20:51
Von Menschen können wir ab der Zeit sprechen, in der sie von Gott beseelt worden waren. In der Zeit der Patriarchen begann die Erziehung des Menschen durch Gott, er leitete und lenkte sie, bis sie reif genug waren und sich soweit entwickelt hatten, dass sie die Ankunft des Messias verstehen konnten, wenn sie dazu bereit waren.

.........................

So viel verzopften Unsinn - und das auch noch mit einer Vehemenz vorgebracht - kann nur dir einfallen.

Traurig ist nur, daß du das wirklich auch noch selbst glaubst. Grafik, Smiley für ;)

Schon allein der Satz von dir:
*In der Zeit der Patriarchen begann die Erziehung des Menschen durch Gott...*

gehört in die Klasse des Kabaretts und deswegen werde ich darauf in diesen Stil antworten:

"Höre Weib, der Patriarch verkündet dir, daß du seelenlos und mit dem Tiere gleichgestellt bist. Du bist nichts anderes als NUR Eigentum und Mittel zum Zweck für den MANN. (Patriarch!)
Dich kann MANN kaufen und verkaufen, benützen und wegwerfen, wann immer der Patriarch will. Hauptsache die patriarchalisch ("göttlich beseelte") Regel wird einhgehalten - nach dem Motto: Pecunia non olet."

Das war der Beginn der katholischen Patriarchen !!!!!!!

Daraus haben sie sich einen männlichen Gott gebastelt der nur den MENSCH - MANN beseelte.
Und nun - in diesemen Jahrhundert - jammert dieser arme Mann, weil solche Weiber auch an die Macht wollen...und eine eigene Meinung haben...Grafik, Smiley für ;)

Grafik, Smiley für :happy:


Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

Pecunia non olet = Geld stinkt nicht.

(Diese Persiflage darf gerne weiter verbreitet werden. Inana)

Grafik, Smiley für :teufel2:

Hermann_P schrieb am 12.11.2017 14:04

Antwort: @helga48

Dann liest Du also nicht das, was einer schreibt, sondern nur das, was Du herauslesen willst.
Weiter oben schrieb ich doch: "Wenn man den Schöpfungsbericht richtig versteht, dann ist es völlig egal, ob die ersten Primaten in Afrika oder anderswo entstanden und wohin sich diese dann ausbreiteten."

Die Evolution hat doch Gott in Gang gesetzt, indem er beim Start des Urkalls die Naturgesetze so festlegte, dass die Welt herauskam, die er wollte, indem er z. B. der Erde die habitable Zone zuwies, die überhaupt eine Evolution möglich machte, nämlich so, dass die Entwicklung schließlich zum Menschen führte.
Bis zu den Primaten war das ein vorbestimmter Austomatismus, erst beim Menschen griff er mit dem Geschenk der Seele in den Ablauf des Geschehens ein.
Das war notwendig, weil die Erde aus sich heraus nicht in der Lage ist, eine geistige Komponente zu erzeugen, die es ermöglicht, dass ein Geschöpf, welches sich körperlich aus der Materie entwickelte, teilnehmen kann am jenseitigen geistigen Leben und bei Gott zu sein.

Hermann_P schrieb am 12.11.2017 14:42

Antwort: @Inana100

Du stellst meinen Aussagen einfach Deine Behauptungen gegenüber, und zwar ohne jede logische Begründung.
Wenn Du nicht begründen kannst, warum meine Aussagen falsch sein müssen, dann sehe ich in Deiner Berwertung eine von Dummheit strotzende Frechheit.

Als ob ein abwertendes Nein eine Ersatz für eine Korrektur sein konnte.

Meine Aussagen stützen sich nämlich durchaus auf religiöse Inhalte, Christen und Juden sind sich einig im Glauben, dass Gott den Mensch schuf, indem er ihn beseelte.
Und Du sprichst von Kabarett und machst Dich damit selbst zum Kasperl, welches zwar mehrmals zugab, Anhänger keiner Religion zu sein, welches aber auch anführte, dass es die Lebensweise der Buddhisten imitiert.

Und so etwas will über die Vorstellungswelt und den Glauben Anderer urteilen und diese abwerten. Eine solche Überheblichkeit findet man selten, sogar bei SK ist diese Deine Haltung nicht allgemein.

Zitat: ""Höre Weib, der Patriarch verkündet dir, daß du seelenlos und mit dem Tiere gleichgestellt bist. Du bist nichts anderes als NUR Eigentum und Mittel zum Zweck für den MANN. (Patriarch!)
Dich kann MANN kaufen und verkaufen, benützen und wegwerfen, wann immer der Patriarch will. Hauptsache die patriarchalisch ("göttlich beseelte") Regel wird einhgehalten - nach dem Motto: Pecunia non olet.""

Solltest Du für so ein Zitat nicht die Quelle angeben, damit man sie überprüfen kann?
Denn diese Aussagen sind nicht christlich und waren sicher nie Glaubensgut der Kirche. Es gibt auch keine Epoche, die sich so weit verstiegen und vom Glauben entfernt hätte.
Ich nehme an, sie ist mit Deinen bisherigen Informationsquellen vergleichbar. Es gibt allzuviele Christengegner, denen auch Lügen als Kampfmittel dienen, Hauptsache es kommt zu einer Rufschädigung. Um Lügen zu erkennen müsstest Du wenigstens ein Minimum an Wissen über das Christentum besitzen.

Aber ist dein Wissen über das Judentum und Christentum so gering, dass Du Abraham für einen christlichen Patriarchen hältst?
Außerdem findest Du in der Bibel, welche Bedeutung die Patriarchen für das Judentum hatten: Unter

http://www.judentum-projekt.de/geschichte/altertum/altisrael/index.html

kannst Du u.a. lesen: "Der jüdische Glaube basiert auf den altisraelischen Geschichten, die in der Tora festgehalten sind. Den Ursprung finden wir bei Abraham, der als Stammvater des Glaubens und als Vorvater der Stämme Israels gilt und neben seinem Sohn Isaak und seinem Enkel Jakob oft auch als Patriarch bezeichnet wird."

Du scheinst auch so eingebildet zu sein, dass Du den Juden ihre Geschichte beibringen kannst.

Hermann_P schrieb am 12.11.2017 15:01

Antwort: @rusalka

Zitat: "all die im wandel der zeiten hochentwickelten und wieder ungegangenen kulturen wurden also nicht von menschen geschaffen? was waren sie denn?"

Wo habe ich denn geschrieben, dass es so ist, wie Du es aus meinem Text herausgelesen hattest?
Ich hatte geschrieben: "Von Menschen können wir ab der Zeit sprechen, in der sie von Gott beseelt worden waren. In der Zeit der Patriarchen begann die Erziehung des Menschen durch Gott, er leitete und lenkte sie, bis sie reif genug waren und sich soweit entwickelt hatten, dass sie die Ankunft des Messias verstehen konnten, wenn sie dazu bereit waren."

Das sind zwei Sätze mit verschiedenen Aussagen, die in keinem Zusammenhang stehen.
Es wird ja auch in der Bibel nicht behauptet, Abraham ist mit dem Einhauchen der Seele belebt worden. Dabei ging es um Adam und Eva, wie die Bibel das ersten Menschenpaar nennt.

Nirgends steht, Abraham sei belebt worden, vor ihm hätte es keine Menschen gegeben. Auch ich habe das nirgends behauptet. Diese Aussage willst Du mir unterschieben. Aber das ist hier ja nicht unüblich.

esa schrieb am 12.11.2017 15:09

Antwort: Adam und Eva, wie die Bibel das ersten Menschenpaar nennt.

und wer hat die schlange erschaffen ?Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

ruben schrieb am 12.11.2017 15:21

Antwort: @esa

Kennst du nicht die Allegorien?
Die Schlange ist das Symbol für das Böse, für deinen so sehr geliebten Luzifer.

helga48 schrieb am 12.11.2017 15:59

Antwort: Was soll's Hermann_P,

Deine Lese- und Denkweise sei Dir unbenommen! Ich wollte nur auf die Evolution h i n w e i s e n!!!

Helga48

Anamalin schrieb am 12.11.2017 16:11

Antwort: Wenn die Schlange das Symbol für das Böse ist @ruben

Eine Äskulapnatter ist auch eine Schlange, weshalb wurde diese dann zum Symbol für Ärzte und Apotheker ?

esa schrieb am 12.11.2017 16:17

Antwort: ruben schrieb am 12.11.2017 15:21

Die Schlange ist das Symbol für das Böse, für deinen so sehr geliebten Luzifer.
,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
ich kenne luzifer als lichträger.Grafik, Smiley für :hello: und wer in ihm das böse sieht dann frage ich mich wer hat das böse erschaffen,und warum?.

Der Lichtträger ist vom Ursprung seines Namens her ja einer, der Hoffnung bringt, Erleuchtung oder Mut. Erinnern wir uns an dieser Stelle an diverse Darstellungen von Engeln: alle können auf eine gewisse Art als Lichtwesen beschrieben werden – mit ihnen wird eigentlich etwas gutes in Verbindung gebracht.

https://www.trilogos.ch/page/der-lichttrager

Lucifer (römische Mythologie)

Lucifer, der "Lichtträger“ ist in der römischen Mythologie die Personifikation des Morgensterns.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lucifer_(römische_Mythologie)

Hermann_P schrieb am 12.11.2017 18:03

Antwort: @helga48

Dann meinen Dank für Deinen Aufklärungsversuch, obwohl er nicht unbedingt nötig war.
Aber nicht alle Aussagen der Evolutionshypothese sind für mich glaubwürdig.
Ich akzeptiere diese Einschränkungen der Evolutionshypothese und bin Anhänger vom "Intelligenten Design".
Kurz zusammengefasst: Ich glaube, die evolutionäre Entwicklung wurde von Gott in Gang gesezt, nachdem er die dafür nötigen Eigenschaften für die Energie und die Materie festgelegt hatte,
die es möglich machten, dass evolutionäre Prozesse weitgehend automatisch nach den Naturgesetzen ablaufen können.

Wo das nicht möglich ist, wofür die Unmöglichkeit, aus Materie eine Geistseele sich entwickeln zu lassen, ein Beispiel ist, griff Gott in den Evolutionsprozess ein..

Das ID gehört natürlich nicht zu den Naturwissenschaften, denn diese suchen nur die Erklärung für das "Wie", nicht für das "Warum" etwas abläuft.
Aus

http://www.siegfriedscherer.de/content/ID_Scherer.pdf

erfährst Du den Umstand, dass (3) mit naturwissenschaftlichen Argumenten die Vermutung von ID, dass ein
Designer hinter dem Leben steht, nicht ausgeschlossen werden kann.
(4) ID kritisiert evolutionsbiologische Theorien mit naturwissenschaftlichen Argumenten und weist auf ungelöste Probleme hin. Auf dieser Ebene arbeitet ID innerhalb
der Naturwissenschaft und regt weitere evolutionsbiologische Forschung an.

Und weiter: "Zu den Evolutionstheorien der Biologie kenne ich keine grundsätzlich andersartige naturwissenschaftliche Alternative. Trotzdem ist es angesichts ungelöster Probleme
kausaler und historischer Evolutionstheorien nicht auszuschließen, dass diese letztlich nicht zu einer befriedigenden Erklärung der Entstehung und Evolution des Lebens führen. Erklärungslücken sind jedoch kein Beweis für Gott."

Es ist also nicht möglich, entweder die Evolutionshypothese oder die Aussagen vom intelligenten Design naturwissenschftlich zu widerlegen, wer also einem dieser beiden Gedankengebäude anhängt, glaubt ohne naturwissenschaftliche Beweise daran.
Warum sich die Atheisten wegen ihrer Glaubensentscheidung für die Spitze der Evolution halten und die Gläubigen für Unterbelichtete, erschließt sich für mich aus diesem Sachverhalt nicht.
Aber manche SKler fühlen sich dazu berechtigt, wie häufig aus den Texten hervorgeht. Ich sage mir, sie brauchen eben etwas, worauf sie stolz sein können, wenn sie sich ihre Überlegenheit auch nur einbilden.

ruben schrieb am 12.11.2017 18:16

Antwort: Gott hat die Welt mit Absicht unvollkommen erschaffen

Die Schlange ist ein Beispiel.
Einerseits ist sie Ärztesymbol, weil Äskulap Schlangengift für Heilzwecke verwendet hat.
Andererseits ist sie gefährlich für ein Wüstenvolk so wie die Israelis waren. sie nahmen die Schlange als Symbol für Heimtücke, Hinterlist und eben das Böse allgemein.

Die Absicht Gottes ist klar:
In einem Prüfungssaal müssen die Prüflinge Stress erleiden, sonst ist die Prüfung wertlos. Unser Leben ist in einem solchen "Saal" und wir müssen uns bewähren.

Der Luzifer war der höchste Engel, er hatte die Aufgabe das Licht als Lebensgrundlage aller himmlischen Geister zu spenden. Das machte ihn hochmütig und Gott verwarf ihn.
Die Himmelsbewohner hatten die Wahl: Entweder die blieben bei der gewohnten Energiequelle und folgten Luzifer oder sie nahmen das "lebensgefährliche" Wagnis auf sich, verließen ihre Quelle und vertrauten sich Gott an.
Das war die Prüfung der Engel!
Ein klarer psychologischer Vorgang. Das Böse entstand durch den Hochmut Luzifers und pflanzt sich durch die Geschichte fort.
Die Sünde Adams und Evas war eine Sünde des hochmuts.

Eine ähnliche Situation wie in der Prüfung der Engel war in dem Film "2001 Odyssee im Weltraum" zu sehen. Stanley Kubrick hat wohl von der Überlieferung des AT abgespickt.

esa schrieb am 12.11.2017 18:28

Antwort: ruben schrieb am 12.11.2017 18:16

Gott hat die Welt mit Absicht unvollkommen erschaffen

Die Schlange ist ein Beispiel.
...............................................
du sprichst immer über " Prüfung ":
heute habe in tv.gehört das 18.millionen menschen nicht genug zum essen haben.wie will gott noch diese menschen prüfen?.Grafik, Smiley für :mistwetter: Grafik, Smiley für :xmaskerze:

Inana100 schrieb am 12.11.2017 18:38

Antwort: Hier die Antwort auf die verlangte Quellenangabe

Auf Hermann_P Anfrage:
Solltest Du für so ein Zitat nicht die Quelle angeben, damit man sie überprüfen kann?

Daher wiederhole ich den gesamten Text von mir: Pecunia non olet
@Hermann_P schrieb am 11.11.2017 20:51
Von Menschen können wir ab der Zeit sprechen, in der sie von Gott beseelt worden waren. In der Zeit der Patriarchen begann die Erziehung des Menschen durch Gott, er leitete und lenkte sie, bis sie reif genug waren und sich soweit entwickelt hatten, dass sie die Ankunft des Messias verstehen konnten, wenn sie dazu bereit waren.

Meine Abtwort:
So viel verzopften Unsinn - und das auch noch mit einer Vehemenz vorgebracht - kann nur dir einfallen.

Traurig ist nur, daß du das wirklich auch noch selbst glaubst. Grafik, Smiley für ;)

Schon allein der Satz von dir:
*In der Zeit der Patriarchen begann die Erziehung des Menschen durch Gott...*

gehört in die Klasse des Kabaretts und deswegen werde ich darauf in diesen Stil antworten:

"Höre Weib, der Patriarch verkündet dir, daß du seelenlos und mit dem Tiere gleichgestellt bist. Du bist nichts anderes als NUR Eigentum und Mittel zum Zweck für den MANN. (Patriarch!)
Dich kann MANN kaufen und verkaufen, benützen und wegwerfen, wann immer der Patriarch will. Hauptsache die patriarchalisch ("göttlich beseelte") Regel wird einhgehalten - nach dem Motto: Pecunia non olet."

Das war der Beginn der katholischen Patriarchen !!!!!!!

Daraus haben sie sich einen männlichen Gott gebastelt der nur den MENSCH - MANN beseelte.
Und nun - in diesemen Jahrhundert - jammert dieser arme Mann, weil solche Weiber auch an die Macht wollen...und eine eigene Meinung haben...Grafik, Smiley für ;)

(Diese Persiflage darf gerne weiter verbreitet werden. Inana)
Pecunia non olet = Geld stinkt nicht.



DIE QUELLE BIN ICH
Aber ich erlaube auch ohne Quellenangabe zu kopieren und zu verbreiten.Grafik, Smiley für :trink:

Anamalin schrieb am 12.11.2017 18:40

Antwort: Hab Dank für die Antwort @ruben

Unser Pater, er stammt aus Indien, hat uns die Schlange als Wächter erklärt.
Die Schlange bedeutet für ihn nichts Böses.

Sie mahnt im Sinne nur der Achtsamkeit.

Achtsamkeit vor Worten und Taten.

Hermann_P schrieb am 12.11.2017 18:42

Antwort: @esa

Schon wieder lastest Du Gott eine Schuld an, die er nicht hat.
Nicht er schickt den Nahrungsmittelmangel, den produzieren die Menschen, indem sie Gott nicht gehorchen, und daher gegen Mitmenschen lieblos sind und nicht helfen, wo sie es könnten und um Preise zu erhöhen Lebensmittel vernichten etc. etc.

Trägst Du eine Verantwortung für eine Tat, die gegen Deinen Willen gesetzt wurde?

Inana100 schrieb am 12.11.2017 18:53

Antwort: Fälschungen bei den Synoptikern

Inana100 schrieb am 26.10.2017 13:03
Der Jesuswahn
Wie die Christen sich ihren Gott erschufen.
Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung - Heinz-Werner Kubitza


Fälschungen bei den Synoptikern

Es wäre nun jedoch sehr naiv anzunehmen, dass sich in den neu¬testamentlichen Schriften die Wahrheit findet oder dass, wie die Kirche lange behauptet hat, der Heilige Geist dafür gesorgt hat, dass im neutestamentlichen Kanon nur reine Lehre vorhanden ist.

Auch bereits in den neutestamentlichen Schriften findet sich frommer Betrug zur höheren Ehre Gottes leider oft an der Tagesordnung, wenn auch nicht so dreist und unverschämt wie in späteren Schriften. Es ist ein Glücksfall, dass wir in den synoptischen Evangelien studieren können, wie die Evangelisten mit dem vorgefundenen Stoff umgegangen sind. Hätten wir nur ein einziges Evangelium, könnten wir hierzu kaum etwas sagen.
Vor allem wenn man vergleicht, was Lukas und Matthäus aus der Markusvorlage gemacht haben, ergeben sich für den forschenden Historiker, aber auch für den kritischen Christen erschreckende Ergebnisse.

An Hunderten von Stellen haben Lukas und Matthäus die Markusvorlage nicht nur sprachlich verbessert und ergänzt, umgestellt und neu zusammengestellt, sondern auch mit ganz neuen Akzenten versehen und mit unterschiedlicher theologischer Ausrichtung ausgestattet. Dazu wurden vielfach aus der Feder der Evangelisten neue Worte und Taten Jesu ohne Skrupel hinzugefügt, andere weggelassen. So viele Veränderungen allein in einer einzigen Stufe der Überlieferung, noch dazu bei einer schriftlichen Vorlage! Dem Historiker graust es bei der Vorstellung, welcher Wandel die Überlieferung von Jesus in der mündlichen Überlieferung schon gehabt haben muss. Und die Änderungen wurden mit größter Selbstverständlichkeit ausgeführt. Nirgendwo hat man den Eindruck, dass die Evangelisten bei ihrem Tun irgendwelche Bedenken gehabt haben. Rücksicht auf die Quellen, Vorsicht bei der Überlieferung, Behutsamkeit bei der Tradierung - Tugenden eines modernen Historikers sucht man bei den frommen Männern der frühen Kirche vergebens.

Quelle: Buchseite 79

Inana100 schrieb am 12.11.2017 19:08

Antwort: Fälschungen bei den Synoptikern

Inana100 schrieb am 26.10.2017 13:03
Der Jesuswahn
Wie die Christen sich ihren Gott erschufen.
Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung - Heinz-Werner Kubitza


Fälschungen bei den Synoptikern

Es wäre nun jedoch sehr naiv anzunehmen, dass sich in den neu¬testamentlichen Schriften die Wahrheit findet oder dass, wie die Kirche lange behauptet hat, der Heilige Geist dafür gesorgt hat, dass im neutestamentlichen Kanon nur reine Lehre vorhanden ist.

Auch bereits in den neutestamentlichen Schriften findet sich frommer Betrug zur höheren Ehre Gottes leider oft an der Tagesordnung, wenn auch nicht so dreist und unverschämt wie in späteren Schriften. Es ist ein Glücksfall, dass wir in den synoptischen Evangelien studieren können, wie die Evangelisten mit dem vorgefundenen Stoff umgegangen sind. Hätten wir nur ein einziges Evangelium, könnten wir hierzu kaum etwas sagen.
Vor allem wenn man vergleicht, was Lukas und Matthäus aus der Markusvorlage gemacht haben, ergeben sich für den forschenden Historiker, aber auch für den kritischen Christen erschreckende Ergebnisse.

An Hunderten von Stellen haben Lukas und Matthäus die Markusvorlage nicht nur sprachlich verbessert und ergänzt, umgestellt und neu zusammengestellt, sondern auch mit ganz neuen Akzenten versehen und mit unterschiedlicher theologischer Ausrichtung ausgestattet. Dazu wurden vielfach aus der Feder der Evangelisten neue Worte und Taten Jesu ohne Skrupel hinzugefügt, andere weggelassen. So viele Veränderungen allein in einer einzigen Stufe der Überlieferung, noch dazu bei einer schriftlichen Vorlage! Dem Historiker graust es bei der Vorstellung, welcher Wandel die Überlieferung von Jesus in der mündlichen Überlieferung schon gehabt haben muss. Und die Änderungen wurden mit größter Selbstverständlichkeit ausgeführt. Nirgendwo hat man den Eindruck, dass die Evangelisten bei ihrem Tun irgendwelche Bedenken gehabt haben. Rücksicht auf die Quellen, Vorsicht bei der Überlieferung, Behutsamkeit bei der Tradierung - Tugenden eines modernen Historikers sucht man bei den frommen Männern der frühen Kirche vergebens.

Quelle: Buchseite 79

Tauberl schrieb am 12.11.2017 19:32

Antwort: der nächste

.
Frauenbeschimpfer. .


Zitat: Es ist ein Kreuz mit den dummen Frauen. ZE

Eine echte Flasche bist du

yorkshirefreundin schrieb am 12.11.2017 19:35

Antwort: Ja, ruben, wirklich ein Kreuz mit den klugen und törichten Frauen

Betrifft auch das heutige Evangelium.
Warst sicher in der Messe und darum schreibst nun hier von den dummen Frauen. Aber wenn du aufgepasst hast, dann musst auch von den klugen Frauen gehört haben. Grafik, Smiley für ;)

Aber mich macht dieses Evangelium von Matthäus nachdenklich. Jesus hat schon wieder einmal ein Gleichnis erzählt und zwar von 10 Jungfrauen, die dem Bräutigam entgegen gingen. Der Bräutigam verspätete sich und das Öl in den Lampen ging aus.

Jedoch hatten die 5 klugen Jungfrauen noch Öl in Krügen mitgenommen, das sie allerdings mit den 5 törichten Jungfrauen nicht teilten. Die 5 törichten Jungfrauen mussten Öl kaufen und in der Zwischenzeit kam der Bräutigam und holte die 5 klugen Jungfrauen zu sich in den Hochzeitssaal.

Als die 5 törichten nach dem Ölkauf dort anklopften und Einlass begehrten, rief der Bräutigam: Ich kenne euch nicht.

Habe das nur in Kurzform nacherzählt.
Aber was mir zu Denken gab: Es ist immer nur von einem Bräutigam die Rede. Wieso wollte er 10 Frauen heiraten? Dann allerdings genügten ihm die 5 Frauen?

Im Bibeltext habe ich nichts davon gefunden, dass der Bräutigam (ist immer in der Einzahl geschrieben) doch nicht 10 Jungfrauen ehelichen kann.

Da ist ja der Mohammed mit seinen 4 Frauen direkt "sparsam". Grafik, Smiley für ;)

Ein schönes Bild zu diesem Gleichnis:

http://zeitreise.staedelmuseum.de/kunstwerk/895/

Inana100 schrieb am 12.11.2017 19:35

Antwort: Die g´scheiten Wichterl bzw. Manderl

@ruben schrieb am 12.11.2017 19:10
Es ist ein Kreuz mit den dummen Frauen

Ach Manderle - echuoffier dich nicht so seeeeeeehr - denk an den Blutdruck im Alter........Grafik, Smiley für ;)

schwarze Grafik, Smiley für :katze: und Grafik, Smiley für :teufel2: Hexe

Grafik, Smiley für :frech2:

Inana100 schrieb am 12.11.2017 19:50

Antwort: @yorkshirefreundin

Grafik, Smiley für :guter-beitrag: Grafik, Smiley für :gut-gemacht:


Ein sehr guter Vergleich. Ob wir darauf eine entsprechende Antwort bekommen? Grafik, Smiley für :confused:

Hermann_P schrieb am 12.11.2017 19:52

Antwort: @Inana100

Was Du hier als Kabarett bezeichnest, sollte man eigentlich der Redaktion melden.
Erstens enthält Deine Userbeschimpfung und Religionsverleumdung große Lügen, denn das Christentum spricht der Frau nicht die Seele ab. Auch dass jemals nach christlicher Lehre Frauen verkauft werden durften, ist eine Lüge.
Im Gegensatz dazu ist die Aussage, die oben als Kabarett bezeichnest, einfach katholischer Glaube. Es widerspricht der katholischen Lehre, dass die Seele Produkt der Evolution ist, sie ist ein Geschenk Gottes an die Menschen.
Man sieht, dass Du offensichtlich in Deinem Hass keine einzuhaltenden Grenzen kennst.

Und dass Abraham am Anfang der Entwicklung der Religion des israelitischen Volkes steht, ist auch Geschichte und kein Kabarett.
Nochmals so eine Religionsverhunzung und der Text erreicht sicher die Redaktion. Und versuche nicht, dem jüdischen Volk seine Religionsgeschichte zu erklären.
https://e-hausaufgaben.de/Referate/D5749-Referat-Religion-Geschichte-des-Judentums.php

Inana100 schrieb am 12.11.2017 20:10

Antwort: Ich bin das große Lachen Gottes

@Hermann_P schrieb am 12.11.2017 19:52

Es gibt eine Geschichtsschreibung - daher kann ich die Absprache der Seele der Frau bei den röm.kath. Lehren beweisen.Diese Geschichtsschreibung ist wissenschaftlich bekannt und anerkannt.

Wenn du meine Antwort zu deiner kabarettistischen Schreibe wieder einmal als institutionelle Religions-Beleidigung etc. delegieren willst, bist falsch gewickelt.

Warum stellst du dich nicht als DU? Warum versteckst du dich immer wieder hinter dem Begriff Gott?
Du bist nicht Gott.
Du bist nicht der Papst.
Du bist nur ein User - also versteck dich nicht immer hinter diesen Begriffen, wenn man DIR die Meinung sagt.

Sei froh, daß ich Humor habe und lachen kann. Das sollstest du auch lernen.

"Ich bin das große Lachen Gottes" - Aussage von einem Rabbi.

Grafik, Smiley für :xmaspackerl:


Wir können uns das aber gerne mit der Redaktion bzw. dem Betreiber/Herausgeber dieser HP ausmachen. Grafik, Smiley für :thumbup:

Meine hier vorgestellten Publikationen sind absolut legal!
Egal, ob es dir gefällt oder nicht.

Hermann_P schrieb am 12.11.2017 21:50

Antwort: @Inana100

Schon wieder bloß Behauptungen, keine Angabe einer Quelle.
Zitat: "Es gibt eine Geschichtsschreibung - daher kann ich die Absprache der Seele der Frau bei den röm.kath. Lehren beweisen.Diese Geschichtsschreibung ist wissenschaftlich bekannt und anerkannt."

Schön, dass Du schon bemerkt hast, dass es eine Geschichtsschreibung gibt. Aber dass Du mit der Geschichtsschreibung beweisen kannst, dass der Frau durch die christliche Lehre die Seele abgesprochen wird, ist und bleibt eine Lüge, offensichtlich kannst Du keine Quelle angeben.
Es mag sein, dass Du wieder einmal einem hetzenden Ignoranten aufgesessen bist, den Du nicht nennen willst, um nicht wieder zu erfahren, wen Du wieder einmal als Informanten angenommen hast.

Oder kannst Du mir vielleicht den entsprechenden Lehrsatz aus der katholischen Lehre zitieren, und zwar mit Quellenangabe, damit überprüfbar ist, ob das wirklich vom Lehramt stammt oder gar ein Dogma sein soll, oder ob Deine Vorurteile gegenüber dem Christentum Dich wieder einmal auf den Leim geführt haben, sodass Du wieder einem Lügner und/oder religiösen Ignoranten geglaubt hast.

Hier geht es ja immer um den Glauben, den Du ständig mit falschen Behauptungen in Misskredit bringen willst. Ich glaube nun einmal an Gott, daher steht Gott auch im Zentrum meines Glaubens.
Die Kirche und ihre Lehre gehen auf Jesus zurück. Die kirchliche Lehre fußt auf der Lehre Jesu, die nun seit ca. 2000 Jahren unverfälscht von Generation zu Generation weiter gegeben wurde und wird. In diesem Zusammenhang kann man nicht ohne Gott argumentieren, denn für Christen ist Jesus Gott.

Zitat: "Warum stellst du dich nicht als DU? Warum versteckst du dich immer wieder hinter dem Begriff Gott?
Du bist nicht Gott.
Du bist nicht der Papst.
Du bist nur ein User - also versteck dich nicht immer hinter diesen Begriffen, wenn man DIR die Meinung sagt."

Auf so einen Unsinn sollte man eigentlich gar nicht reagieren. Aber ich will höflicher sein als Du es bist. Mein Denken und Handeln wird vom Glauben bestimmt. Ich argumentiere aus der Sicht meines Glaubens, und da ist Gott und nur Gott wichtig.
Oft genug schrieb ich schon im Forum, dass ich über meinen Glauben schreibe, wie ich ihn verstehe. D. h., ich verstecke mich nicht hinter Gott, ich versuche ihn jenen Usern vorzustellen, die an ihm zweifeln. Das geht natürlich nur aus meiner Sicht, denn aus Deinem Blickwinkel betrachte ich meinen Glauben sicher nicht, dazu kenne ich ihn doch zu gut.

Warum sollte ich in der Diskussion mit Usern mich nicht auf Gott berufen, wenn es um den christlichen Gott oder um die christliche Lehre geht? Soll das wieder ein Maulkorb sein?
Nicht nur der Papst führt eine Beziehung mit Gott, die Gläubigen sollten auch eine solche aufnehmen. Auch Einspruch gegen gegen die Kirche und ihre Lehre vorgebrachten Unsinn soll jeder Katholik erheben, denn wir sind von Jesus selbst zum Bekenntnis vor der Welt aufgerufen . Ob Du das begreifst oder nicht ist allein Deine Sache.

Inana100 schrieb am 12.11.2017 21:54

Antwort: Religionsverhunzung

@Hermann_P schrieb am 12.11.2017 19:52
@Inana100 / Und dass Abraham am Anfang der Entwicklung der Religion des israelitischen Volkes steht, ist auch Geschichte und kein Kabarett.
Nochmals so eine Religionsverhunzung und der Text erreicht sicher die Redaktion. Und versuche nicht, dem jüdischen Volk seine Religionsgeschichte zu erklären.

Antwort von mir:

He?????????????????????? Was soll das???????????????


1.Mäßige dich bei deinen zurechtgezimmerten unwahren und aus der Luft gegriffenen Unterstellungen.

2.Mäßige dich bei deinen zurechtgezimmerten unwahren und aus der Luft gegriffenen Unterstellungen.

3. Mäßige dich bei deinen zurechtgezimmerten unwahren und aus der Luft gegriffenen Unterstellungen.

War das jetzt klar genug?

Hermann_P schrieb am 12.11.2017 21:54

Antwort: @yorkshirefreundin

Das Gleichnis von den 10 klugen und törichten Jungfrauen hat nicht die Brautschau oder Brautwerbung eines Mannes zum Inhalt, der sich verheiraten möchte.
Die 10 Jungfrauen waren üblicherweise junge Mädchen, die den Brautzug mit ihren Lichtern (zum Mahl) begleiteten.

Die Klugen wussten, dass sie gut beraten sind, zusätzlich auch Öl mitzunehmen, man wusste ja nicht, wie lange die Lampen brennen sollten, die Törichten gingen ohne. Die Klugen weigerten sich, den Ölvorrat mit den Anderen zu teilen.

Hier geht es nicht um das Teilen eines Gutes mit Bedürftigen oder eben um die Verweigerung der Hilfeleistung, hier geht es um die Notwendigkeit, ständig bereit zu sein, denn niemand kennt die Stunde, zu der der Herr Jesus kommt.
Dazu muss man nicht immer wachen, auch die Klugen haben geschlafen, aber die Klugen waren im Stande der Gnade und konnten in Ruhe warten, bis der Herr kommt.

Jesus selbst erklärte das Gleichnis: "Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde (Matthäus 25,13).

Gleichnisse waren im Judentum üblich, üblich auch bei Juden, deren Ahnen in Europa eingewandert waren.

Inana100 schrieb am 12.11.2017 22:06

Antwort: Primitive Rachegedanken

Besonderer Wertschätzung erfreuen sich in den Kirchen die Psalmen.

Sie werden häufig in den gottesdienstlichen Lesungen berücksichtigt und als Gebetbuch der Bibel besonders gerne zur Lektüre empfohlen. Wer nun hier endlich Besinnliches erwartet, wird erneut enttäuscht, Gewalttätigkeit und Vernichtungswillen dominieren auch hier.

Für Buggle sind die Psalmen "ein in weiten Teilen und in einem selten sonst zu findenden Ausmaß von primitiv-unkontrollierten Haßgefühlen, Rachebedürfnissen und Selbstgerechtigkeit bestimmter Text" (vgl. Franz Buggle, Denn sie wissen nicht was sie glauben, S. 75-81, 102-111, das Zitat S. 103).

Gleich zu Beginn wird Jahwe gerühmt:

"All meinen Feinden hast du den Kiefer zerschmettert, hast den Frevlern die Zähne gebrochen." (Ps 3,8)

Der Beter lobt Gott: "[...] du hast die Völker bedroht, die Frevler vernichtet, ihre Namen gelöscht für immer und ewig." (Ps 9,6)

"In deinem Namen zertreten wir unsere Gegner." (Ps 44,6)

"Der Herr steht dir zur Rechten, er zerschmettert Könige am Tage seines Zorns. Er hält Gericht unter den Heiden, er häuft die Toten, die Häupter zerschmettert er weithin auf Erden". (Ps 110,5-6)


Widerlich sind Sprüche wie jener gegen Babylon:
"Wohl dem, der deine kleinen Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert." (Ps 137,9)

Primitive Rachegedanken in Verbindung mit einer kaum zu überbietenden Selbstgerechtigkeit. Doch in den Kirchen betet man stattdessen: "Lobet den Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

Grafik, Smiley für :krank1:

Hermann_P schrieb am 12.11.2017 22:21

Antwort: @Inana100

In Zukunft reagiere ich auf Texte von Dir nur noch, wenn für Nurleser unbedingt eine Klarstellung nötig ist, oder wenn Du die ständigen Userbeschimpfungen beendest und endlich statt Behauptungen aufzustellen argumentierst und Informationsquellen für Deine Behauptungen postest.

Deine ewigen sinnlosen Streitereien sind völlig uninteressant, antwortet man auf Deine Userbeschimpfungen, muss man zwangsweise auch auf Deine Person eingehen, und das ist mir zuwieder.
Hier geht es ja doch um Aussagen über Religion und Glauben, aber nicht um Text- und Userbe- oder Verurteilungen.

Ich warte aber auf Deine Quellen und auf die Verständigung, welche Unwahrheiten ich zurechtgezimmert haben soll und welche Unterstellungen ich aus der Luft gegriffen haben soll.

Das soll, wenn irgend möglich, meine letzte Reaktion auf Userbeschimpfung sein.

Wenn Du nicht verstehst, dass Lügen über eine Kirche und ihre Lehre auf Widerspruch stoßen müssen, kann Dir wohl niemand helfen.
Du verbreitest Unwahrheiten über die Kirche ohne jeden Nachweis, dass Du Dir das nicht bloß aus den Fingern gesaugt hast, sondern irgendwo gelesen hast.
Du hast wohl nicht begriffen, dass zur Religionsverhunzung auch Deine Behauptungen gehören, die Kirche lehre, die Frauen hätten keine Seele und die christlichen Patriarchen hätten gelehrt, Frauen könne man verkaufen wann man wolle.

Wenn Du mich weiter für das Verlangen nach Veröffentlichung der Quellen für die oben verbreiteten Lügen beschimpfst, zwingst Du mich wirklich, das Problem vor die Redaktion zu bringen, mir reicht es nämlich jetzt und ich sage Dir das offen.

Inana100 schrieb am 12.11.2017 22:23

Antwort: Zum besseren Verständnis...

@Inana100 schrieb am 12.11.2017 22:06
Primitive Rachegedanken

Franz Buggle (* 18. August 1933 in Freiburg im Breisgau; † 12. Januar 2011 in Au bei Freiburg) war ein deutscher Psychologe und Religionskritiker.

Buggle studierte in Freiburg und München Psychologie, Philosophie, Pädagogik und Wirtschaftswissenschaften. Von 1958 bis 1963 war er wissenschaftlicher Assistent am Psychologischen Institut in Freiburg und promovierte bei dessen Gründer Robert Heiß. Anschließend wurde er Dozent an der Universität Hamburg am Lehrstuhl von Peter Hofstätter.

1974, nach einer Zwischenstation als Professor für Entwicklungs- und Sozialpsychologie an der Universität Regensburg, wurde er Ordinarius an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, wo er 1998 emeritiert wurde.

In seinem religionskritischen Werk Denn sie wissen nicht, was sie glauben. Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann (1992) untersuchte er die Bibel und kam zu dem Schluss, dass sie "in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet“ sei.

Außerdem gehörte er dem Beirat des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) sowie dem wissenschaftlichen Beirat der Giordano Bruno Stiftung an.[1] 2004 erhielt Buggle den Ludwig-Feuerbach-Preis, der vom Bund für Geistesfreiheit (Augsburg) vergeben wird.

Am 12. Januar 2011 starb Buggle im Alter von 77 Jahren in Au bei Freiburg.

https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Buggle

Tauberl schrieb am 12.11.2017 23:05

Antwort: obiger Beitrag

.
lässt den Schreiberling im richtigen Licht erscheinen . da braucht es keine Worte mehr

Grafik, Smiley für :bat: Grafik, Smiley für :bat:

Inana100 schrieb am 12.11.2017 23:13

Antwort: Botschaften

Zum heutigen Abschluß noch ein Jesus-Zitat

Lk 12,51-53 (Jesus spricht):

Meint ihr, dass ich hergekommen bin, um auf Erden Frieden zu bringen?
Ich sage: Nein, sondern Zwietracht. (Von jetzt an wird in den Familien Uneinigkeit herrschen.) Der Vater wird gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und umgekehrt.

Und damit Gute Nacht für heute..Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

Hermann_P schrieb am 13.11.2017 00:18

Antwort: @Inana100

Es hatte ja seinen Grund, warum die Kirche vor der Reformation davon absah, die Bibel massenhaft unters Volk zu bringen.
Faktum ist, dass man die Bibel nicht lesen soll wie ein Buch, sondern immer wieder, und dass man nicht immer richtig versteht, wenn man dem Wortsinn allein vertraut.
Man sollte nämlich über den jeweiligen biblischen Autor, sein sprachliches und kulturelles Umwelt und besonders die literarische Form eines Textes kennen, wenn man den religiösen Gehalt, der an die Nachwelt tradiert werden soll, erfahren will.

Warum das so ist, will ich im folgenden Beispiel klar machen.
Saul soll aus zwei Gründen von Gott verworfen worden sein:
a.) Wegen Anmaßung einer priesterlichen Funktion.
b.) Weil er gegen einen Auftrag Gottes die Amalekiter nicht mit Kind und Kegel samt ihrem Vieh ausgerottet hat.

Punkt b konnte er aber gar nicht erfüllen, denn die Amalekiter waren zur Zeit Sauls bereits zumindest als Volk nicht mehr existent.

Dazu muss man wissen, dass die Juden lange Zeit von einem Jenseits nichts wussten, dass daher für sie eine Bestrafung von Sünden im Jenseits unvorstellbar war.

Daher schilderten sie die Folgen eines Verstoßes gegen göttliches Gebot mit oft grauenvollen Strafen.

Diese zweckbestimmte Sprache nennt man GERICHTSSPRACHE, dieser Text darf nicht wörtlich genommen werden, daher ist eine Interpretation nötig.

Um zum Ausgangspunkt zurück zu kehren: Die Amalekiter hatten sich den aus Ägypten ausziehenden Juden entgegen gestellt, sie verstießen damit gegen den Willen Gottes.
Saul hatte sich viel später auch gegen Gott versündigt (Anmaßung priesterlicher Würde, weil er das Opfer vor einer Schlacht persönlich darbrachte, weil er nicht länger auf den Priester warten wollte. Das Warten beunruhigte das Volk, welches daher dem Feind den Rücken zu kehren begann).
Beide waren damit einer schweren Strafe verfallen. Die entsprechende Bibelstelle vermischt beide Fälle.

Die Aussage der Bibelstelle ist einfach, dass Sünde ohne Reue nicht ohne böse Folgen bleibt.

Hermann_P schrieb am 13.11.2017 00:33

Antwort: @Inana100

Wie wäre es, wenn Du die Suchfunktion benutztest?
Das war doch schon Thema, wahrscheinlich nicht nur einmal.

Ich habe es satt, zu wiederholen, was ich schon schrieb.
Aber einen Link zu einem Text aus orthodoxer Feder steuere ich bei für den Fall, dass Du verstehen willst, was Du bisher völlig falsch aufgefasst hast.

http://www.geistigenahrung.org/ftopic69936.html

Hermann_P schrieb am 13.11.2017 00:44

Antwort: @Inana100

Zitat: "Außerdem gehörte er dem Beirat des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) sowie dem wissenschaftlichen Beirat der Giordano Bruno Stiftung an."

Und dann wunderst Du Dich vielleicht über seine Dummheit, denn dass er die Bibel und die richtige Bibelexegese kennt, wirst Du hoffentlich selbst nicht glauben.

Es ist doch lächerlich, von einem Atheisten das Heilige Buch einer Religion begutachten zu lassen.

Ich wusste es ja schon länger, welche Informanten Du Dir angelacht hast. Das ist aber Gott sei Dank allein Deine eigene Schuld. Du suchst nicht nach Wahrheit im Netz, sondern möglichst viele Bestätigungen Deiner Vorurteile. Du erkundigst Dich also über Gott bei jenen, die nicht an Gott glauben?

Weißt Du auch, dass Giordano Bruno ein tiefgläubiger Mensch war? Er hatte großes Gottvertrauen und daher auch Heilerfolge;

rusalka schrieb am 13.11.2017 07:55

Antwort: giordano bruno

eintiefgläubiger mensch, und wie hat es ihm die kirche gedankt?
er wurde auf dem scheiterhaufen verbrannt, wie viele andere unschuldige opfer.

"Am 12. März 2000 erklärte Papst Johannes Paul II. nach Beratung mit dem päpstlichen Kulturrat und einer theologischen Kommission, die Hinrichtung sei nunmehr auch aus kirchlicher Sicht als Unrecht zu betrachten." @wiki

Hermann_P schrieb am 13.11.2017 11:03

Antwort: @rusalka

Es hat nie jemand geleugnet, dass in der Kirche schwere Fehler begangen wurden, denn auch in der Kirche musste und muss das Glaubensverständnis wachsen. Das ist durch den Beistand es Hl. Geistes durchaus möglich. Jesus hat gewusst, wie sehr der Mensch des Beistandes durch den Heiligen Geist bedarf, um im Glauben zu wachsen und ihn immer besser zu verstehen, daher hat er der Kirche seine eigene Gegenwart und den Beistand des Heiligen Geistes bis ans Ende der Welt versprochen.
Die Einsetzung des Bußsakramentes weist auch darauf hin, dass Jesus um die Fehlbarkeit der Menschen wusste und uns mit dem Bußsakrament den Weg zur Umkehr und Vergebung ebnen wollte.
Dass nicht alle davon Gebrauch machen, ist nicht seine Schuld, das entscheidet ja jeder Mensch selbst für sich.

Zu glauben, der Glaube verwandle einen Menschen in einen Engel, wäre kindisch. Und die Neigung zur Sünde, die Konkupiszenz, wie man das nennt, fällt ja durch die Taufe nicht weg, die bleibt uns ein Leben lang erhalten und sorgt dafür, dass wir es notwendig haben, uns in unserem Leben zu bewähren, um an unser ewiges Ziel zu kommen.
Gott ist die Güte und Vollkommenheit, neben ihn hat das Böse und die Sünde keinen Platz.

Inana100 schrieb am 13.11.2017 13:21

Antwort: Pferrar Brown Spielchen ...***ggg***

Nachdem ich mir nun genug Märchengeflüster von ruben und Hermann_P von heute morgen in diesem Thread durchgelesen habe, möchte ich nochmal mit einem Jesus - Zitat beginnen, auf das ich keine Antwort von den Beiden bekommen habe:

Lk 12,51-53 (Jesus spricht):
Meint ihr, dass ich hergekommen bin, um auf Erden Frieden zu bringen?
Ich sage: Nein, sondern Zwietracht. (Von jetzt an wird in den Familien Uneinigkeit herrschen.) Der Vater wird gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und umgekehrt.


Grafik, Smiley für :confused:

givon schrieb am 13.11.2017 14:28

Antwort: Und jetzt

wird dich der HP sicher fragen WO du das gelesen hast. Genaue Bibelstelle bitte Grafik, Smiley für :D

Inana100 schrieb am 13.11.2017 15:20

Antwort: Fundamentalismus

Nur zur allgemeeinen Information


Religiöse, besonders fundamentalistische Gruppen sehen oft bereits Dinge als Blasphemie an, die in westlichen Staaten explizit durch die Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit und Redefreiheit geschützt sind; zum Beispiel:

Glauben an Götter anderer Religionen,
generellen Unglauben (Atheismus),
Fluchen, insbesondere solches mit religiösem Bezug (Beispiele: "gottverdammt“, "heilige Scheiße“)
eine Verhöhnung religiöser Symbole, beispielsweise des Kreuzes
eine Verhöhnung von Glaubensinhalten, etwa durch Filme wie Dogma, Das Leben des Brian, Popetown u. ä. Satiren oder zynische Komödien

Oft wurde und wird Christen in islamischen Ländern der Vorwurf der Blasphemie gemacht; Medien und Menschenrechtsorganisationen berichten immer wieder von Christenverfolgungen aus diesem Anlass bzw. Vorwand.[7]

https://de.wikipedia.org/wiki/Blasphemie

Inana100 schrieb am 13.11.2017 15:22

Antwort: who is who der Bibel

@givon schrieb am 13.11.2017 14:28

...soll er. Ich kann sie ihm geben....Grafik, Smiley für :P

Hermann_P schrieb am 13.11.2017 17:25

Antwort: @Inana100

Du hast einen Link zu einer Antwort bekommen. Das Thema wurde schon diskutiert und ich habe keine Lust, mir wieder vorhalten zu lassen, ich wiederholte mich ständig.
Jetzt sieht man ja, woher so etwas kommt. Es gibt User, die häufig mit ausdiskutierten Themen erneut anfangen.

Inana100 schrieb am 13.11.2017 17:34

Antwort: @Hermann_P

@Hermann_P schrieb am 13.11.2017 17:25
@Inana100
Du hast einen Link zu einer Antwort bekommen. Das Thema wurde schon diskutiert und ich habe keine Lust, mir wieder vorhalten zu lassen, ich wiederholte mich ständig.

Gut, dann sind wir uns also einig.

Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

Hermann_P schrieb am 13.11.2017 17:47

Antwort: @givon

Irrtum, das ist eine bekannte Bibelstelle, Du findest sie unter (Mt 10,34-35; EU).
Wenn Du diese Stelle verstehen willst, brauchst Du nur die Seite mit der Adresse

https://www.bibelkommentare.de/index.php?page=qa&answer_id=536

aufrufen.

Du bekommst aber auch unter
http://www.die-tagespost.de/glaubensforum/sonntagslesung/art473,145215
einen erklärenden Text.

Äußern werde ich mich, wie ich schon erwähnt habe, nicht mehr, um Wiederholungen zu vermeiden. An den Fakten hat sich nämlich nichts geändert, warum sollte ich nach anderen Formulierungen suchen?

Hermann_P schrieb am 13.11.2017 17:53

Antwort: @Inana100

Antwort auf Inana100 schrieb am 13.11.2017 17:34:

Deine Ansicht über die von Dir zitierte Bibelstelle teile ich nicht, aber es wäre sinnlos zu erwarten, durch eine Wiederaufnahme des Wortwechsels würde jemand aus diesem Forum die kirchliche Auslegung akzeptieren, obwohl sie selbst nur am Wort kleben bleiben können.

Inana100 schrieb am 14.11.2017 02:08

Antwort: Auslegung

Gut so. Auch ich teile deine Meinung ganz und gar nicht.

Zwischen Auslegung und Dogma besteht ein gewaltiger Unterschied.

Hermann_P schrieb am 14.11.2017 15:48

Antwort: @Inana100

Natürlich hast Du das Recht auf einen selbst erdachten perönlichen Glauben. Aber warum Du Dogmen ablehnst, bleibt für andere unverständlich.
Denn in Dogmen wird in erster Linie offiziell von der Kirche als Glaubensgut definiert, was längst in den Köpfen der Gläubigen zur religiösen Überzeugung herangereift ist. Die Dogmatisierung ist also nichts Andres als die Zustimmung der Kirche zu einem bestimmten Glaubensgut, das bereits im Kirchenvolk geglaubt wird.

Und Dogmen hast Du für Dich auch festgelegt. Du betonst ja immer, dass für Dich die christliche Lehre falsch ist. Das ist sicher kein buddhistischer Lehrsatz, das ist letztlich Deine eigene Überzeugung, sodass Du gar nicht mehr bereit bist, Dich ernsthaft mit chritlichem Gedankengut zu beschäftigen.

Inana100 schrieb am 14.11.2017 18:27

Antwort: Zurück zum Thema: Der Jesus-Wahn

Jesus wollte keine Weltmission

Die größte Absurdität des christlichen Antisemitismus,ist es, dass Jesus selbst nicht nur Jude war und als Jude geboren wurde, sondern dass er dies auch aus ganzer Überzeugung war und bleiben wollte.

Er hatte eine jüdische Mutter, als Jude hat er gelebt und als Jude ist er gestorben. Auch seine Jünger waren allesamt Juden.

Erst die Christen haben ihn quasi zum ersten Christen gemacht, zum angeblichen Begründer einer Religion, die er, hätte er sie gekannt, sicher aus vollem Herzen abgelehnt hätte. Doch ein Toter kann sich nicht mehr wehren.

Die Tage der Urgemeinde in Jerusalem waren gezählt. Nach dem jüdischen Krieg verschwand sie im Ostjordanland, und das palästinische Judenchristentum sank immer mehr zur Bedeutungslosigkeit herab.


Dafür aber nahm das gesetzesfreie Heidenchristentum einen imposanten Aufschwung, bedingt vor allem durch das Wirken des Paulus und auf längere Sicht von seinen erhaltenen Briefen bestimmt. Das Evangelium richtete sich nun auch an die Nichtjuden, und Nichtjuden waren es, die es vorantrieben und mit ihrer Mission allmählich zur Weltreligion machten.


Quelle: Auszug aus dem Buch von Karlheinz Deschner,
Abermals krähte der Hahn, S. 36)

Hermann_P schrieb am 14.11.2017 20:11

Antwort: @Inana100

Ich sehe keinen Grund, etwas zu verteidigen, was ich immer grundsätzlich für falsch hielt.
Einerseits war die Religion sicher oft nur vorgeschoben, es waren ja die Täter, bzw. die den Befehl zur Judenverfolgung erteilten, Fürsten und vielleicht auch andere der herrschenden Klasse.
Und diese waren dann ja auch die Nutznießer.
Andrerseits wählte man dafür ein Motiv, welches trotz des Umstandes, dass es im NT geschildert wird, einem anderen der Bedeutung nach unterzuordnen ist. Und dennoch rechtfertigte man die Ausschreitungen damit.

Dabei geht es um folgendes: Es ist doch Lehre der Kirche, dass Jesus sich opferte, indem er sich trotz seiner göttlichen Macht nicht zur Wehr setzte, um durch sein Opfer die Vergebung unserer Sünden zu ermöglichen. Jede Sünde eines Menschen ist verantwortlich für den schmerzhaften Tod Jesu, er starb ja, um möglichst jedem Menschen die Befreiung von seiner Schuld zu ermöglichen.
Wir alle, die wir sündigen, haben seinen Tod zu verantworten.
Andrerseits gibt es auch einen Bericht über den Prozess Jesu vor Pilatus, in welchem die Juden mit ihen Rufen Barabbas frei bekamen, während sie für Jesus die Kreuzigung verlangten:
Diese wenigen Zeilen zitiere ich:

Zitat: "»Und was soll ich mit Jesus machen, eurem so genannten Retter?«, fragte Pilatus weiter.
»Kreuzigen*!«, riefen alle.
23 »Was hat er denn verbrochen?«, fragte Pilatus.
Aber sie schrien noch lauter: »Kreuzigen!«
24 Als Pilatus merkte, dass seine Worte nichts ausrichteten und die Erregung der Menge nur noch größer wurde, nahm er Wasser und wusch sich vor allen Leuten die Hände. Dabei sagte er: »Ich habe keine Schuld am Tod dieses Mannes. Das habt ihr zu verantworten!«
25 Das ganze Volk schrie: »Wenn er unschuldig ist, dann komme die Strafe für seinen Tod auf uns und unsere Kinder!«"

Natürlich war die Verfolgung der Juden dennoch Unrecht. Denn wenn die Juden, die Plünderung und z. T. ihre Ermordung verdient hätten, dann hätte das mit den Verfolgern auch geschehen müssen. So haben die einen Schuldigen eine Gruppe anderer Schuldiger für etwas bestraft, was sie selbst ebenfalls zu verantworten haben, wenn auch in anderer Form.

Das ist schwerwiegendes menschliches Versagen und z. T. Ausnutzen der Religion um zu rauben und zu plündern, beides macht schuldig.
Da jeder Sünder, der wirklich schuldfähig ist, eigenverantwortlich ist und ich auch nicht sein Richter bin, verzichte ich gerne auf das Verurteilen. Ich habe nicht in das Herz auch nur eines Täters geblickt, mich stören daher allein die eigenen Fehler, für die ich auch werde die Verantwortung tragen müssen.
Ich stelle aber fest, der objektive Tatbestand dieser Verfolgungen kann nur als großer schwerwiegender Fehler geschildert werden. Die Größe der persönlichen Schuld der Täter wird Gott feststellen.

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