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Thema: 12 Stunden am Tag arbeiten

Luftballon1 schrieb am 06.12.2017 23:01

12 Stunden am Tag arbeiten

ist derzeit auch schon möglich..........
in Ausnahmefällen und in Absprache mit dem Betriebsrat.

Künftig soll dies jederzeit möglich sein ?

Man stelle sich vor :
Eine Stunde zum Arbeitsplatz, eine Stunde zurück.
Sind 14 Stunden.

WIE soll das jemand aushalten ?

Schwere körperliche Arbeit.........

WIE soll das jemand aushalten ?

Ich fasse es nicht !!!

yorkshirefreundin schrieb am 06.12.2017 23:29

Antwort: 12 Stunden am Tag arbeiten

Geh bitte, das war doch in der Privatwirtschaft gang und gäbe. Und alle haben es ausgehalten.

Da musste halt mit den Stempelkarten jongliert werden, damit ein Arbeitsinspektor nichts zu beanstanden fand.Grafik, Smiley für ;)

Jetzt darf man es eben offiziell machen.

yorkshirefreundin schrieb am 06.12.2017 23:29

Antwort: 12 Stunden am Tag arbeiten

Geh bitte, das war doch in der Privatwirtschaft gang und gäbe. Und alle haben es ausgehalten.

Da musste halt mit den Stempelkarten jongliert werden, damit ein Arbeitsinspektor nichts zu beanstanden fand.Grafik, Smiley für ;)

Jetzt darf man es eben offiziell machen.

yorkshirefreundin schrieb am 06.12.2017 23:30

Antwort: Fix noch einmal

Meine "Maus" spinnt schon wieder und schickt zweimal weg, die böse. Grafik, Smiley für :(

rhea schrieb am 06.12.2017 23:31

Antwort: naja

das habe ich auch gemacht.

zB am land gewohnt: 4 stunden + mit zug und öffis (h+r) nach wien...und über 8 stunden gearbeitet..
dann in wien gewohnt:
trotzdem 3 stunden fahrt(h+r) 9 stunden job...
oder 2 1/2 stunden fahrt...12 stunden nachtdienst...
oder wechseldienst 2 tage frei 2 1/2 std. dienst und umgekehrt...
dann noch nebenbei kurse und weiterbildung
usw usf

da ist keiner gestorben daran.. denn andere möglichkeiten gab es eben nicht wenn man gut verdienen wollte!
heute wollen sie nur mehr kassieren und nicht viel tun dafür.. Grafik, Smiley für :mad:und der staat unterstützt das auch noch fein und schiebt ihnen das geld hinten und vorne reinGrafik, Smiley für :thumbdown:

rhea schrieb am 06.12.2017 23:33

Antwort: nachtrag

@oder wechseldienst 2 tage frei 2 1/2 tage dienst und umgekehrt...

rhea schrieb am 06.12.2017 23:38

Antwort: ach ja

und dann in der freizeit noch ein kind versorgen... hort voll zahlen...usw

jaja und heute beneiden uns so manche um unsere pension, diese *.....*Grafik, Smiley für :thumbdown:
die kassieren länge mal breite vom staat fürs nichtstun und das für jahre ... aber den *alten* die pension neiden... seufzzz

yorkshirefreundin schrieb am 06.12.2017 23:47

Antwort: Ärzte in Spitälern müssen es auch aushalten

Ich kenne eine Ärztin, die in der Notaufnahme arbeitet. 24 Stunden Dienst ist dort normal.
Sie meinte, dass es ihr als sie jung war nicht so viel ausmachte, aber jetzt mit über 60 Jahren merkt sie schon, dass es sie viel Kraft kostet.
Sie dachte, dass sie mit 60 in Pension gehen kann, aber es wurde das Pensionsalter auch für sie auf 65 Jahre hinaufgesetzt.

Luftballon1 schrieb am 07.12.2017 00:23

Antwort: Wenn die Leute weiterhin so ausgebeutet werden,

müssen wir uns wegen der Pensionen keine Gedanken machen.......Es werden viele Leute die Pension, wenn überhaupt, nur KURZ erleben.

yorkshirefreundin schrieb am 07.12.2017 01:13

Antwort: Es geht um freiwillige längere Arbeitszeit

Viele Menschen sind oft froh, wenn sie in einer halben Woche ihre Stunden einarbeiten dürfen und dann die andere halbe Woche komplett frei haben.

http://www.krone.at/602400

pfiffikus schrieb am 07.12.2017 02:09

Antwort: 12 std. arbeiten

ich finde nichts besonderes daran... viele jahre habe ich auch mehrmals pro woche 12 stunden gearbeitet... um halbsechs in der früh ins büro gesaust und nachmittags bzw. abends oft 2 stunden und auch mehr über die tangente. hat mich wer gefragt, ob es mir so gefällt? nein... niemand.... das war normal. heute mit 65 kann ich es mir nicht mehr vorstellen... obwohl... wenn ich nicht in pensi gegangen wäre, wärs vielleicht heute noch so. man fährt in einer schiene und ist es eben so gewohnt.... und normal.

aber ich gebe zu, es ist schon ein unterschied, ob ich im büro tätig bin oder am fließband arbeite..

rusalka schrieb am 07.12.2017 02:33

Antwort: arbeiten bis zum umfallen

naja, wem es gefällt.
- ihr werdet euch noch wundern, was alles geht - hat doch der herr hofer als präsidentschaftskanditat gesagt, nicht wahr?

sozialabbau, einhergehend mit raubbau bis zum burnout, an der gesundheit der arbeitsnehmer, fertigessen aus dem supermarkt, denn nach 12 stunden arbeit will niemand mehr kochen. arbeiten auf abruf, damit in den firmen keine stehzeiten anfallen.
was mütter mit so unregelmäßigen arbeitszeiten oder einer 60 stundenwoche mit den kindern machen, das interessiert offenbar niemanden.

ja, schöne neue arbeitswelt, über die pensionisten so locker urteilen, denn sie hatten ja in ihren gewählten berufen noch geregelte arbeitszeit.

ich weiß ja nicht ob ich es noch erlebe, aber ich trau mich wetten, nach einer legislaturperiode sind die neuen wunderwutzis wieder weg vom fenster.

rusalka schrieb am 07.12.2017 02:40

Antwort: @yorkshirefreundin

schlechter vergleich, denn spitalsärzte, sowie auch andere selbst gewählte berufszweige mit unregelmäßigen arbeitszeiten, wissen was sie erwartet.

wonnepropen schrieb am 07.12.2017 06:34

Antwort: Freiwillig......?

Das ist doch ein perfektes " Beschönigungswort" , was kann man da noch entscheiden ,denn im Endeffekt wird's heißen: willst du, oder willst du nicht A r b e i t haben? So schaut's dann in vielen Firmen aus, ist ja auch teilweise jetzt schon so! Ja und wer Familie hat, ist leicht erpressbar!Soviel zur Freiwilligkeit!

wonnepropen schrieb am 07.12.2017 06:34

Antwort: Freiwillig......?

Das ist doch ein perfektes " Beschönigungswort" , was kann man da noch entscheiden ,denn im Endeffekt wird's heißen: willst du, oder willst du nicht A r b e i t haben? So schaut's dann in vielen Firmen aus, ist ja auch teilweise jetzt schon so! Ja und wer Familie hat, ist leicht erpressbar!Soviel zur Freiwilligkeit!

krista schrieb am 07.12.2017 07:29

Antwort: Geregelte Arbeitszeit

hatte ich auch nicht. Aber ein Kind.
Das heißt, geregelt war die Kernzeit. Das waren die 8 Stunden am Tag. Gearbeitet habe ich sehr oft länger. Sogar am Muttertag.
Fahrzeit zum und vom Arbeitsplatz war je nur eine halbe Stunde.

Am Anfang wurden die Überstunden ausbezahlt. Später wurden sie nur mehr mit Zeitausgleich abgegolten. Den ich mir fast nie nehmen konnte.
Als ich in Pension gegangen bin, hatte ich noch 3 Wochen Zeitguthaben bei der Firma und bekam die Pension im 1. Monat nur für eine Woche ausgezahlt.

Wie ich das geschafft habe? Ich weiß es nicht. Jedenfalls hatte ich keine geregelte Arbeitszeit!

maria2434 schrieb am 07.12.2017 08:14

Antwort: 12 Stunden arbeiten?

Also, der Österreicher sollte sich schon entscheiden, " was er will"

Durch die Globalisierung wird die Wettbewerbsfähigkeit immer schwerer,..dazu kommen die unterschiedlichen Steuersätze und die unterschiedliche Bezahlung in den einzelnen Ländern.

Wollen wir Arbeitsplätze erhalten und schaffen, wird kein Weg an einer " flexiblen Arbeitszeit vorbei führen.

Dass die Menschen dadurch nicht ausgebeutet werden , wird die Gewerkschaft sorgen und mit den einzelnen Firmen Verträge schließen.

In Österreich ist die Abgabenquote für Unternehmen und Arbeiter sehr hoch um das " Sozialsystem zu finanzieren, ..nur fordern und nicht fragen, von wo das Geld kommt, wird leider nicht funktionieren....Bitte einmal Lohnzettel von Arbeitnehmern anschauen, die Vollzeit arbeiten,...da würden sich viele von euch fragen: " lohnt es sich überhaupt zu arbeiten"?

Österreich will dieses Sozialsystem ..es muss aber auch finanziert werden.

Finanziert kann es aber nur durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden,..die brav ihre Abgaben leisten.

Der Arbeitgeber kann aber nur dann Arbeitsplätze schaffen, wenn er " wettbewerbsfähig ist"

LEIDER ist der Arbeitnehmer immer der, der in den sauren Apfel beissen muss.

Mehr will ich dazu nicht schreiben...Nur Gott sei dank: dass es diese fleißigen Arbeitnehmer immer noch gibt, die bereit sind , ihren Beitrag für eine funktionierende Gesellschaft zu leisten.

SanPedro schrieb am 07.12.2017 08:15

Antwort: 12 Stunden Arbeitstag - jederzeit möglich?

Wenn die neuen "Wunderwuzzis" bei der nächsten Legislaturperiode wieder weg vom Fenster sind, hinterlassen sie wahrscheinlich einen Kahlschlag, der schwer rückgängig zu machen ist.

Da werden sie als nächsten Programmpunkt die Sozialpartner ganz aushebeln und die Kammer- Pflichtmitgliedschaft beseitigen.

Die AK hat eine Mitgliederbefragung zum 12-Stundentag gemacht:

https://www.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/arbeitszeit/AK_Online-Umfrage_zum_12-Stunden-Arbeitstag.html

SanPedro schrieb am 07.12.2017 08:22

Antwort: @maria2434

Du schreibst:

"Der Arbeitgeber kann aber nur dann Arbeitsplätze schaffen, wenn er " wettbewerbsfähig ist"

Genau mit dem Argument hat man im 19. Jahrhundert schon schlechtestbezahlte Kinderarbeit in Bergwerken begründet.

maria2434 schrieb am 07.12.2017 08:26

Antwort: Nachtrag

Vielleicht sollte man die Arbeitnehmer fragen, was sie von einem 12 Stunden_Tag halten.
Ich gehe davon aus: dass ein zielstrebiger Arbeitnehmer dafür ist.

Die gesetzliche Arbeitszeit von 38 oder 40 Stunden bleibt ja aufrecht.
Ebenso die Überstundenzuschläge und der Zeitausgleich ( 50% bezw. 75 0der 100%)

Arbeitet ein Arbeitnehmer in Spitzenzeiten, weil es die Auftragslage erfordert 12 Stunden tgl. ,..wird er bei geringerer Auftragslage weniger Stunden arbeiten.

Der Arbeitnehmer ist flexibel:...bekommt dadurch entweder mehr Freizeit oder Gehalt,..und hat evtl. etwas weniger Angst um seinen Arbeitsplatz.

Alle die das anders sehen , werden früher oder später im Sozialsystem landen und dazu beitragen: " dass die Steuerquote nicht gesenkt wird"...Von irgendwo muss ja das Geld herkommen.

sailing schrieb am 07.12.2017 08:26

Antwort: Es gibt Arbeitnehmer meist im öffentlichen Dienst, die machen schon immer 24 Stunden Dienste.

Und wenn es notwendig ist, auch darüber hinaus. Da hat sich nie einer von der Personalvertretung oder der Gewerkschaft aufgeregt. ist ja alles gesetzlich gedeckt, weil das Arbeitszeitgesetz bei diesen Berufsgruppen gar nicht zur Anwendung kommt.
Da gibt es nur eine EU-Richtlinie, die zumindest auf dem Papier eingehalten werden soll.

Und jetzt spielen sie sich auf einmal als die Retter der ausgebeuteten Arbeitnehmer auf.

Wann war das, als die Arbeiter den 8 Stunden Tag erkämpft haben, vor dem 1. Weltkrieg. Und jetzt nach über 100 Jahren, diskutiert man über den 12. Stunden Tag.

maria2434 schrieb am 07.12.2017 08:27

Antwort: S.P

träum deinen Traum weiter,..hoffentlich wird es kein Alptraum.

SanPedro schrieb am 07.12.2017 08:45

Antwort: @maria2434

ich weiß nicht, welchen Traum DU träumst und muss es auch nicht wissen.

Jedenfalls deine Idee, die Arbeitnehmer zum 12-Standen Arbeitstag zu befragen haben andere auch schon gehabt. Eine Befragung mit 16 000 Antworten (Link von der AK siehe oben) hat ergeben:

90 Prozent sagen, es wäre für sie "sehr oder eher schwierig“, wenn der Arbeitgeber jederzeit 12-Stunden-Arbeit verlangen könnte.


89 Prozent sagen, es wäre für sie "sehr oder eher schwierig“, wenn ihnen vorgeschrieben würde, wann Zeitguthaben aufzubrauchen sind.


83 Prozent sagen, es wäre für sie "sehr oder eher schwierig“, wenn an mehreren Tagen hintereinander 12 Stunden lang gearbeitet würde.


95 Prozent sagen, es wäre "sehr oder eher wichtig“ für sie, selbst zu entscheiden, wann Gutstunden verbraucht werden.


23 Prozent der Befragten haben bisher noch nie 12 Stunden lang gearbeitet. Alle anderen haben das jetzt schon zumindest fallweise getan.


74 Prozent der Eltern sehen es als "sehr oder eher schwierig“, 12-Stunden-Arbeitstage mit den Bedürfnissen der Kinder zu vereinbaren.


80 Prozent sind der Ansicht, Sport und Hobbys wären bei 12-Stunden-Arbeitstagen vernachlässigt.

Hebs schrieb am 07.12.2017 08:45

Antwort: der gute Luftballon

fasst wieder einmal etwas nicht?!

Darf ich in Erinnerung rufen, dass eine solche Regelung für Krankenhauspersonal üblich war und teilweise noch ist?
Ich verstehe schon, dass jemand mit einer 18- oder 20-Stunden-Woche sich nicht in diese Lage versetzen kann.
Viele Jahre habe ich wesentlich mehr als 65 Stunden in der Woche gearbeitet. Wie das jemand aushalten soll? Ganz einfach, man hält sich fit und ist jung und gesund und nicht verweichlicht; und vor allem man zieht sich nicht auf seine altmodische Position "ich als Frau" zurück Grafik, Smiley für :thumbdown:
Bitte jetzt nicht so zu tun, als ob alle Arbeitnehmer täglich 12 Stunden arbeiten müssten.

Hebs schrieb am 07.12.2017 08:48

Antwort: rhea 23.38 h

Wie recht du hast Grafik, Smiley für :applause:

Hebs schrieb am 07.12.2017 08:52

Antwort: 00:23 h

Wer rege und tätig ist, lebt länger - Faulheit und Müßiggang verlängern keinesfalls das Leben. Ich behaupte ja, dass Männer ab der Pension zu träge sind und deshalb früher als ihre Frauen sterben.
Vermutlich schützt mich heute noch die viele schwere körperliche Arbeit vor dem vorzeitigen Verfall meines Skeletts, viele Gleichaltrige können nichtmal eine Flasche Wasser öffnen.

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 08:55

Antwort: manchmal gibt es mehr Arbeit

dann sollte man länger arbeiten dürfen (von der Kernzeit her) und nicht teure Überstunden anfallen müssen für die Firmen und manchmal ist weniger zu tun, da geht man früher heim.

Habe ich in den letzten 25 Jahren meines Arbeitslebens nicht anders erlebt. Am Anfang wurden die Überstunden noch ausbezahlt (da man davon auch Sozialabgaben leisten musste, zählten diese Stunden auch für die Höhe der Pension, weil als ich in Pension ging, war der Durchrechnungszeitraum noch "die besten 15 Jahren"), später dann in Freizeit abgegolten.

D.h. es wird eigentlich etwas, was schon länger "Brauch" ist, jetzt legalisiert.

Hebs schrieb am 07.12.2017 08:56

Antwort: Klassenkampf maria 8.14 h?

Wir leben nun mal in einer Leistungsgesellschaft und alle müssen immer unbedingt alles und das sofort haben. Man kann sich entscheiden und nicht "mitspielen" und mit wenig oder sehr wenig auskommen - wenn da nur nicht der Verzicht wäre?! Also lautet die Entscheidung fest arbeiten oder bescheiden leben - auf jeden Fall nicht von den arbeitenden Menschen.

Hebs schrieb am 07.12.2017 08:59

Antwort: Zwangsmitglieschaft abschaffen

Selbstverständlich gehört das abgeschafft. Als ich noch berufstätig war, hätte ich mich klar für eine freiwillige Mitgliedschaft entschieden; weil die Vorteile auf der Hand liegen.
Ich möchte als Beispiel die Autofahrerclubs anführen, auch da bin ich freiwilliges Mitglied, weil auch da die Vorteile klar auf der Hand liegen.
Nur Dummköpfe würden eine Vorteil darin sehen auszutreten.

Hebs schrieb am 07.12.2017 09:01

Antwort: marijke 8.55 h

Grafik, Smiley für :guter-beitrag:

Luftballon1 schrieb am 07.12.2017 09:07

Antwort: 12 - Stunden Schichtdienst

ist in manchen Berufsgruppen " normal ".
z.B.
Traffic Manager sind bei der Asfinag 12 Stunden als Fahrer unterwegs. 12 Stunden konzentriertes Fahren !
Und dann nach Hause und dann gleich wieder Dienst.
Und einspringen !

und, und , und........

Und dass unregelmäßiger Schichtdienst ungesund ist, weiß jede/jeder.

24 - Stunden Dienst bei Ärzten, sogar 25 Stunden - Dienst.

Ich möchte mir NICHT vorstellen,
dass ich nach einem Unfall von einer Ärztin/ einem Arzt behandelt werde, die/der bereits 23 Stunden ohne Schlaf durchgehend gearbeitet hat.
Absolut NIEMAND kann mir erzählen, dass.........auch bei größtem Bemühen........diese Ärztin/dieser Arzt VOLL einsatzfähig sind.

Und
hört euch einmal um :
Da gibt's Verträge........30 Stunden Arbeitszeit pro Woche.
12 bis 15 Stunden mehr Arbeit pro Woche sind " normal ".
Die sollen dann abgebaut werden, diese Mehrstunden.

Geht sich nicht aus.

Die sollen dann bezahlt werden, diese Mehrstunden.

Geht sich nicht aus .

Tja,
und dann heißt es :
Willst du deinen Arbeitsplatz behalten ?
A bisserl zahl ich dir, aber nicht alles.

Und ?
Du hältst den Mund, weil du deine Arbeit nicht verlieren willst.

SO schauts aus .

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 09:11

Antwort: Angenehme Überraschung

Bis auf 3 Userinnen, die sich vermutlich in ihrem Berufsleben als Beamtinnen im geschützten Bereich bewegten, haben alle verstanden, worum es bei dieser Regelung geht.

Hut ab!

Nonstop schrieb am 07.12.2017 09:17

Antwort: 12 - Stunden Schichtdienst

Mit 28 hat man mich mal überredet,eine 12er Schicht zu fahren.Nach 3 Tagen war bei mir Endstation und endete mit 3 Wochen Krankenstand.
In meiner Letzten Firma musste ich 9 Std. arbeiten,damit ich am Freitag um 12 Uhr 30 nach Hause gehen kann!Dann wollte die Firma,dass ich den Freitag in den anderen Tagen einarbeite...Für mich waren die 9 Std. Tage schon anstrengend genug,weil ich eine Std. zur und eine Std. von der Arbeit mit den Öffis unterwegs war!

Luftballon1 schrieb am 07.12.2017 09:23

Antwort: Hebs......der " gute " Luftballon

Tja,
meine liebe , gute Hebs,
am Anfang meines Berufslebens verdiente ich nur 1/4 von dem, was z. B. ein Fernfahrer verdiente.
Dieser sah die große, weite Welt,
ich das Klassenzimmer , gefüllt mit pubertierenden 13jährigen........doch irgendwie langweilig.

Irgendwann wurde es dem Fernfahrer zu viel,
dann wurde er arbeitslos.......

Ich hingegen arbeitete im " geschützten " Bereich,
war pragmatisiert und verdiente schon recht gut.

Ich war mir dessen immer bewusst,
ABER,
ich habe es mir aussuchen können.

Hätte jede / JEDER von euch können.
Matura machen, Prüfungen machen, studieren, nebenbei arbeiten gehen usw usf.

Und das " Aufrechnen "......lächerlich.

Einer hat KEIN KInd, einer hat EIN KInd, einer hat mehrere Kinder........ ??????

sailing schrieb am 07.12.2017 09:30

Antwort: Es ist die gleiche Gruppe die aus Profitgründen

solche Arbeitszeiten fordern, die dann aber auch noch für die Erhöhung des Pensionsalters plädieren, weil ja sonst das System nicht mehr finanzierbar sei.Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

Und wenn der Arbeitnehmer z.B. mit 55 gesundheitlich schlapp macht, dann geht er eben Stempeln.Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 09:40

Antwort: @ sailing

für jene, die körperlich hart arbeiten müssen (Voest Hochofen, Schichtler etc. etc.) wurde ja die Haklerregelung ins Leben gerufen, oder?

SanPedro schrieb am 07.12.2017 09:43

Antwort: @marijke1948

Möglich, dass das in deinem Betrieb schon längst "der Brauch" war, aber vom Gesetz her eine Lockerung des Arbeitnehmerschutzes durchzuführen, der dann generell für alle gilt, ist schon ein anderes Ding!

Dass diese Reformen auf den Widerstand von Gewerkschaften und Arbeiterkammer stoßen, ist absehbar. Kurz lässt sich davon nicht beirren: Wenn man Dinge verändern wolle, so der ÖVP-Chef, "dann gibt es immer jemanden, den das stört". -

Arbeitende Frauen werden sich dann noch genauer überlegen, ob sie überhaupt die Belastung einer Familie auf sich nehmen und dann noch weniger Kinder bekommen als 1,53 pro Frau, wie das jetzt in Österreich der Fall ist.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/217432/umfrage/fertilitaetsrate-in-oesterreich/

- ÖVP und FPÖ einigen sich auf Zwölfstundentag, bis zu 60 Stunden Arbeitszeit pro Woche sollen möglich sein - Der Arbeitnehmerschutz soll gelockert, der Zwölf-Stunden-Arbeitstag möglich werden. Es soll weniger kollektiv (durch das Gesetz) und mehr auf Betriebsebene entschieden werden.



nach:
derstandard.at/2000069723733/Koalition

Nonstop schrieb am 07.12.2017 09:46

Antwort: Was hilft die Haklerregelung

Wenn Du mit 50/55 schon mehr tot als lebendig bist,bzw. Invalide! Gibt nicht Viele die mit Schwerarbeit in die Pension gehen und dann noch ein schönes Leben haben!

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 09:48

Antwort: @ SanPedro

ich habe mein Leben lang hart gearbeitet, hatte Kind, Familie, Beruf unter einen Hut zu bringen ohne Hilfe irgend welcher Großeltern und habe es auch geschafft.

Damals war es für berufstätige Mütter viel weniger leicht, arbeiten zu gehen, weil Kinderbetreuungsplätze noch viel mehr Mangelware waren, als sie es jetzt noch immer sind, aber wir haben nicht gejammert, sondern angepackt.

Will die Industrie (durch die Globalisierung) konkurrenzfähig bleiben, kommt sie um eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten nicht herum.

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 09:51

Antwort: Dass die

Standard-Zitiererin sich im geschützten Bereich bewegt hat, ist augenscheinlich.

Jeder der in der Privatwirtschaft war und wenn auch nur als Sachbearbeiter tätig, weiß dass die Gewerkschafter und Betriebsräte nur darauf schauten, dass sie selbst gewählt und somit unantastbar wurden, alles andere ist denen doch egal.
Ausnahmen bestätigen die Regel.
Alle haben einen neue Regierung, die mit frischem Wind die Probleme angreift, gewollt und jetzt jammern viele, weil nichts so bleibt und nennen die Verhandler "Wunderwuzzi"
Wisst ihr eigentlich was ihr wollt?

SanPedro schrieb am 07.12.2017 09:53

Antwort: @sailing

Vielleicht verstehe ich dich falsch! ?

Warum regst du dich auf, dass da "eine Gruppe" aus Profitgründen solche Arbeitszeiten fordert.

Dein Liebling Strache hat ja zugestimmt!

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 09:54

Antwort: @ Nonstop

die Österreicher haben eine hohe Lebenserwartung. Eine die über dem EU-Durchschnitt liegt. Das ist allerdings der sehr guten Gesundheitsversorgung zu verdanken, denn die Österreich werden generell alt, aber nicht gesund alt.

Und daran ist nicht körperliche Schwerstarbeit Schuld, sondern eine ungesunde Lebensweise (Rauchen, Alkohol, Ernährungsfehler, zu wenig Bewegung).

Das hören Herr und Frau Österreicher zwar nicht gerne, aber die Zahlen beweisen es.

https://tinyurl.com/y8bvgtmz

yorkshirefreundin schrieb am 07.12.2017 09:59

Antwort: @rusalka 02:40

Ich finde den Vergleich mit den Spitalsärzten, die oft 24 Stunden arbeiten müssen, nicht schlecht.
Du meinst, dass sie ja wissen was sie erwartet.

Natürlich, aber das wissen andere Arbeitnehmer zum Großteil in jedem Betrieb. Denn schon beim Vorstellungsgespräch, werden dir die Usancen einer Firma mitgeteilt. Kein Unternehmer will eine Kraft einschulen und dann hören, dass sie, wenn sie gewusst hätte, dass dieser Job mit Überstunden verbunden ist, ihn nicht angenommen hätte.

Ich kenne eine Tierärztin, die sich in einer Tierklinik um eine Stelle beworben hat. Dort wurde ihr gesagt, dass sie auch öfters Wochenenddienste machen muss, wenn sie diese Stelle will. Nachdem sie das ablehnte (2 kleine Kinder), suchte sie eben einen anderen Job, wo das nicht verlangt wurde.

Also man weiß schon fast immer was erwartet wird.

Mo47 schrieb am 07.12.2017 10:01

Antwort: Marijke ...

denk einmal an Arbeiter auf den Baustellen, Straßenbau ... Sommer, Hitze, Teer ...
Ich glaub, da braucht man gar keinen Alkohol oder Nikotin, das bist mit 50 mehr als kaputt von der Arbeit!

SanPedro schrieb am 07.12.2017 10:07

Antwort: @marijke 1948

Na ja, Hut ab vor solcher Leistung! Mein großes Bedauern für jedes Kind, das auch mal ganz plötzlich 12 Stunden allein dasteht bzw. vor der Glotze sitzt, wenn keine Omi zur Verfügung steht und kein Partner einspringen kann.

Wenn die Industrie wirklich "konkurrenzfähig" sein will, wäre es das beste, wenn ganze Branchen nach Bangladesh abwanderten, wie das bei der Textil- und Schuhindustrie ohnehin schon der Fall ist!

Oder vielleicht ins billigere EU-Ausland? Ein Gesetz, das eines Tages Arbeitszeiten und -Löhne überregional regelt, werden wir bei einem Zersplittern in Nationalstaaten halt noch schwerer hinkriegen!

Mittlerweile können wir ja in Österreich schon einmal zu jeder Verschlechterung "ja" sagen, aus Angst, es könnte noch schlimmer werden.

SanPedro schrieb am 07.12.2017 10:10

Antwort: Mwein posting von 10:07 bezog sich auf

.. marijkes1948 's Aussage:

"ich habe mein Leben lang hart gearbeitet, hatte Kind, Familie, Beruf unter einen Hut zu bringen ohne Hilfe irgend welcher Großeltern und habe es auch geschafft."

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 10:16

Antwort: @ SanPedro

mein Kind ist sicher nicht 12 Stunden vor der Glotze gesessen, denn ich habe rechtzeitig einen Halbtagsjob (allerdings mit zeitweise vielen Mehrstunden) angenommen, eben weil ich niemand hatte und es im Dorf auch keine Nachmittagsbetreuung für die Volksschüler gab.

Man spricht sich dann mit dem Partner ab und organisiert sich das entsprechend so, dass das Kind nicht unter der Berufstätigkeit der Eltern leiden muss.

Alles geht, wenn man nur will.

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 10:18

Antwort: yorkshirefreundin

So ist es.
In gewissen Positionen waren IMMER Mehrstunden im Vertrag inkludiert, aber wer so einen Vertrag bekam wusste das, denn sonst wäre er für so eine Position nie zur Debatte gestanden.

Ich fürchte, es haben einige nicht verstanden, dass nicht zum regelmäßigen 12 Stunden Tag aufgerufen wurde, sondern dass eine Legalisierung stattfinden. Zum Nutzen von Arbeitgebern UND Arbeitnehmern.

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 10:22

Antwort: @ Mo 10.01 Uhr

da gibt es weitaus gefährlichere Jobs, wodurch Menschen vor dem Pensionsalter arbeitsunfähig werden:

So gefährlich ist die Arbeitswelt - Die 50 gefährlichsten Berufe

Platz 1: Gerüstbauer
Platz 2: Dachdecker
Platz 3: Bergleute
Platz 4: Pflasterer
Platz 5: Fleisch-/Wurstwarenhersteller

Platz 6: Estrichleger
Platz 7: Fliesenleger
Platz 8: Zimmerer
Platz 9: Maurer
Platz 10: Stukkateure, Verputzer

Platz 11: Sprengmeister
Platz 12: Isolierer
Platz 13: Bauhilfsarbeiter sonstige
Platz 14: Bäcker
Platz 15: Stauer

Platz 16: Krankenschwestern
Platz 17: Schornsteinfeger
Platz 18: Fleischer
Platz 19: Tierpfleger
Platz 20: Maler

Platz 21: Tiefbauer sonstige
Platz 22: Tischler
Platz 23: Steinbrecher
Platz 24: Fischverarbeiter
Platz 25: Glaser

Platz 26: Melker
Platz 27: Holzaufbereiter/innen
Platz 28: Konditoren/innen
Platz 29: Diätassistenten
Platz 30: Schlosser

Platz 31: Betonbauer
Platz 32: Hohlglasmacher
Platz 33: Formstein-Betonhersteller
Platz 34: Ofensetzer
Platz 35: Sozialarbeiter, Altenpfleger

Platz 36: Strassenbauer
Platz 37: Gärtner
Platz 38: Glasmassehersteller
Platz 39: Rohrinstallateur
Platz 40: Filzmacher

Platz 41: Holzverformer
Platz 42: Masseure
Platz 43: Mehl-Nährmittelhersteller
Platz 44: Köche
Platz 45: Fertiggerichte-Obst-Gemüsekonservierer

Platz 46: Weinbauern
Platz 47: Kultur-Wasserbauwerker/innen
Platz 48: Vulkamiseure/innen
Platz 49: Strassenreiniger
Platz 50: Verpackungsmittelhersteller

(Die Rangliste basiert auf dem Prozentsatz der Menschen einer Berufsgruppe, die vor dem Pensionsalter arbeitsunfähig werden)

Die Begründungen kann man hier nachlesen:

https://www.welt.de/gesundheit/article13340680/Die-Rangliste-der-50-gefaehrlichsten-Berufe.html

sailing schrieb am 07.12.2017 10:26

Antwort: @SanPedro schrieb am 07.12.2017 09:53

******Warum regst du dich auf, dass da "eine Gruppe" aus Profitgründen solche Arbeitszeiten fordert.

********Dein Liebling Strache hat ja zugestimmt!******


Also einen männlichen Liebling habe ich keinen, bin nicht vom anderen Ufer.Grafik, Smiley für :happy:

Und was ich zum Hr. Strache sagen kann, er ist mir in letzter Zeit zu zahm geworden. Ob da der VdB in der Hofburg schuld ist, weiß ich nicht.


Da lob ich mir den Hr. Orban in Ungarn, der setzt wenigstens etwas um.Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

klartext schrieb am 07.12.2017 10:27

Antwort: Arbeitszeitflexibilisierung

Wie ich lese, hatte die Mehrzahl der Schreibenden Jobs, in denen es immer schon notwendig war, "auch einmal länger zu bleiben", wenn es die Arbeit verlangt hat ... und oft wurde nicht gefragt, ob das mit Familie und Kind zu vereinbaren ist ...
ich hatte das Glück, in einem Unternehmen zu arbeiten, wo die Vergütung von Überstunden oder Freizeitausgleich mir selbst überlassen war ... ich machte auch keine angeordnete Mehrleistung, sondern eben dann, wenn eine Projektarbeit es verlangte, um zu einem termingerechten Abschluss zu kommen ... oft bereite ich mich auch zuhause auf den nächsten Tag vor, las mir Fachwissen an oder traf mich mit Kollegen zu einem außertourlichen Meeting bei mir daheim im Garten ... das wurde natürlich nicht bezahlt, schlug sich aber im Teamgeist sehr positiv zu Buche ...

heutzutage muss alles gesetzlich und durch Betriebsvereinbaren geregelt werden ... und warum? ... weil die Menschen jetzt zuerst auf ihre Rechte pochen und erst in zweiter Linie sehen, welche Pflichten sie haben ... wenn es eine Firma nicht versteht, in ihren Mitarbeitern so etwas wie "Unternehmergeist" zu wecken, ist es natürlich schwer, den Leuten begreiflich zu machen, dass gearbeitet werden muss, wenn Arbeit ansteht ...
was nützt es einem Friseur, wenn seine Angestellten mangels Kundschaft den halben Nachmittag herumstehen und wenn dann ab 17.oo Uhr noch einige Berufstätige zwecks Haarschnitt daherkommen, die Angestellten auf "Feierabend" bestehen ... da MUSS sich der Arbeitgeber natürlich etwas einfallen lassen ... Arbeitszeitflexibilisierung heißt das Zauberwort ...

man kann die diversen Tätigkeitsbilder natürlich nicht alle über einen Kamm scheren ... dort, wo keine Auftragsarbeit gemacht wird, kann man auch Fixzeiten haben ...

warum so eine offensichtliche Notwendigkeit jetzt zu einem großen Aufbegehren führen sollte, ist für mich nicht nachvollziehbar ...

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 10:34

Antwort: Klartext

Grafik, Smiley für :guter-beitrag:

Sogar in den Kommentaren der Kronenzeitung, die ja hier von einigen Usern nur als zu verachtendes Schmierblatt abgetan wird, schreiben Vernünftige.

2015 schrieb am 07.12.2017 10:34

Antwort: es gibt ja auch jetzt noch

Pensionisten, die 12 Stunden am Tag arbeiten, wenn auch nur am PC beim SK.
Grafik, Smiley für :ich-sag-nix:mehr und Grafik, Smiley für :vote:
Grafik, Smiley für :xmaskerze:

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 10:35

Antwort: Mo47

Denk aber auch dass Straßen und Baustellen dafür früher fertig werden und die Arbeiter sogar mehr Freizeit dadurch haben.

sailing schrieb am 07.12.2017 10:36

Antwort: @2015...........12 Stunden stimmt nicht;

rund um die Uhr stimmt eher.Grafik, Smiley für :happy:

klartext schrieb am 07.12.2017 10:38

Antwort: Selbstorganisation berufstätiger Mütter

das war früher auch eine der wichtigsten Fähigkeiten ... kein Mensch hätte uns einen Kindergarten oder einen Hort bezahlt ... musste alles aus eigener Tasche finanziert werden und ging auch ... heute wollen alle von irgendwelchen Einrichtungen ihr Leben gesponsert bekommen und scheren sich keinen Deut darum, woher dieses Geld eigentlich kommt ....

ich beispielsweise musste einen Privatkindergarten für meine Kinder finden, da ich keinen Platz in einem städtischen bekommen hätte, weil ich außerhalb von Linz wohnte ... wenn einem etwas wichtig ist, so schafft man es auch ... bis zur Schulpflicht meiner Jüngsten arbeitete ich auch nur Halbtags und war damit die erste Teilzeitkraft in meinem Unternehmen ... mein Glück war, dass man mich nach der Karenz behalten wollte und mein Boss der Personalchef war ... ich war mit der Teilzeit sozusagen der Versuchsballon ... schnell merkte man, dass so eine TZ-Kraft in 4 Stunden die Arbeit von 5-6 Stunden erledigt, weil sie sich keinen Leerlauf zugesteht ... es profitierten alle von dem Modell und nach mir gab es viele junge Mütter, die gerne diese Möglichkeit zumindest bis zur Schulreife ihrer Kinder annahmen ...

natürlich dachte damals keine von uns an die Pension ... alles gaaanz weit weg ... aber je älter wir wurden, umso bewusster wurde es, dass es schon sehr gescheit war, niemals für längere Zeit aus dem Berufsleben auszusteigen ... und daher haben wir heute eine Pension, mit der man gut leben kann ... Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

seestern schrieb am 07.12.2017 10:38

Antwort: "Wunderwuzzi"

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 08:55 Grafik, Smiley für :applause:
Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 09:51Grafik, Smiley für :applause:

Genau so ist es!!
Alles schreit nach Veränderung und wenn sich diesbezüglich etwas tut, geht ein Aufheulen durch die Reihen und alle Beschlüsse werden von vornherein madig und lächerlich gemacht.

Was ist schlecht daran, länger zu arbeiten, wenn es ein Projekt erfordert?? Selbstverständlich ist die Machbarkeit zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber abzusprechen und entsprechend - z.B. in Freizeit - abzugelten!
Die Zeiten haben sich geändert und die Arbeitswelt wird sich wohl oder übel daran gewöhnen bzw. darauf einstellen müssen!

Ich erinnere mich, in meiner Jugend gingen die Menschen auf "Saison“! – Wer tut das heute noch??
Die Fremdenverkehrsregionen im Westen Österreichs suchen händeringend Personal - 100erte Köche u. ä. fehlen - und im Osten steigt die Arbeitslosigkeit!
Ein paar Arbeitslose könnten z. B. ihren Hintern heben und auf "Saison“ gehen - ist aber nicht notwendig, man hat ja die soziale Hängematte wie Mindestsicherung etc.

rusalka schrieb am 07.12.2017 10:43

Antwort: @klartext

natürlich kann man nicht alle über einen kamm scheren, doch wenn es im arbeitsrechtsgesetz verankert ist, dass man die leute nur mehr holt wenn man sie braucht und wenn man sie braucht bis zum letzten ausnutzt, ist den unternehmern tür und tor zur ausnutzung geöffnet.
willst du nicht - hast du eben keinen arbeitsplatz.....

soll die globalisierung so weit gehen, dass auch in europa arbeitsverhältnisse WIE IN ASIEN geschaffen werden?

es geht im prinzip ja nicht um menschen die zur führungsschicht gehören, sondern um die "einfachen" arbeitnehmer, welche je nach bedarf wie schachfiguren herumgeschoben werden können.

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 10:44

Antwort: Die Fremdenverkehrsregionen im Westen Österreichs

Richtig!
Überall sind nur mehr Leute aus dem Osten Deutschland, denn die können und wollen noch arbeiten.

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 10:45

Antwort: Rusalka

Lies doch einmal in den Medien nach, worum es wirklich geht.

klartext schrieb am 07.12.2017 10:50

Antwort: und damit das Bild vollständig wird

meine Mutter war ab meinem 15. Lebensjahr, da war mein kleiner Bruder 6, voll berufstätig ... das hieß eine einstündige Bahnfahrt zum Arbeitsplatz, dann von 8-18 Uhr mit 2stündiger Mittagspause Arbeit ... die 2 Stunden waren für sie in der Stadt vertane Zeit, die sie lieber daheim verbracht hätte ... nach getaner Arbeit Hetze zum Zug und im Normalfall war sie gegen 19.30 dann zuhause ... im Winter, wenn der Zug Verspätungen hatte, konnte es schon auch einmal 21.00 werden ...

ohne irgendwelche Überstunden gab es damals generell eine 45-Stunden-Woche ... auch am Samstag hatte das Geschäft geöffnet, ebenso am 24. Dezember bis 14.oo Uhr ... da gab es keine Möglichkeit, mit Frauen ohne Familie irgendwie Dienst zu tauschen ... es war alles bis auf die Minute fixiert ...
später dann machte meine Mutter Karriere, wurde zur Einkäuferin für Damenmoden in 3 Geschäften in verschiedenen Städten ... es kamen viele, auch mehrtägige, Dienstreisen dazu und wir Kinder hatten trotz dieses Engagements immer ein gutes Familienleben ... Dank auch unserer Oma, die bei uns lebte und immer für uns da war, wenn die Eltern beschäftigt waren ... wir haben also eine voll berufstätige Familie vorgelebt bekommen und niemand wäre auf die Idee gekommen, es später einmal nicht auch so zu machen ... Kondition verpflichtet und Ohne Fleiß kein Preis, zwei alte Sprichwörter, die wir intus haben ... Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

rusalka schrieb am 07.12.2017 10:56

Antwort: @seestern

die fremdenverkehrsregion im westen hat zu wenig arbeitskräfte?
kein wunder bei der mickrigen bezahlung und den endlosen arbeitszeiten.
saisonarbeit ist nämlich auch nicht mehr, was sie einst war.....

jeder mensch hat ein recht auf arbeit - das steht irgendwo - dass er aber die pflicht hat sich ausbeuten zu lassen, das stand bisher nirgendwo.

klartext schrieb am 07.12.2017 11:00

Antwort: einfache Arbeitnehmer @rusalka

ich bin überzeugt, nichts wird so heiß gegessen wie gekocht ... in größeren Unternehmen gibt es dann für Betriebsräte wieder Gelegenheit, etwas für ihre Leute zu tun ... es werden Betriebsvereinbarungen abgeschlossen werden, die Härten abmildern und Spielräume zulassen ... und in kleinen Firmen wird es so sein, dass der Mitarbeiter entweder die Notwendigkeit erkennt, dass er in Spitzenzeiten ran muss, oder es wird sich ein anderer finden ... ist so und war letztendlich immer so ...

nachdem es so viele Jobs gibt, wo es jetzt schon genau so gehandhabt wird, weil sonst die ganze Sache nicht mehr zu handeln wäre, finde ich das gesetzliche Verankern auch nicht als Verschärfung, sondern eher als "Pflöcke einschlagen" ... Pflöcke, auf die sich auch der Arbeitnehmer im Fall eines Zerwürfnisses berufen kann ... ich übrigen gehe ich nicht davon aus, dass es Arbeitgeber grundsätzlich darauf abgesehen haben, ihre Mitarbeiter bis zum Gehtnichtmehr auszupressen ... einige schwarze Schafe wird es geben, aber die gehören sowieso vor ein Arbeitsgericht ...

Anamalin schrieb am 07.12.2017 11:02

Antwort: 12 Stunden am Tag arbeiten

Ich hoffe, ich komme nicht mehr in die Verlegenheit dies tun zu müssen.
Vierzig Jahre habe ich so verbracht, nun ist es genug.

klartext schrieb am 07.12.2017 11:16

Antwort: Ausbeutung @rusalka

"jeder mensch hat ein recht auf arbeit - das steht irgendwo - dass er aber die pflicht hat sich ausbeuten zu lassen, das stand bisher nirgendwo."

und auch wenn es irgendwo steht, hat dennoch nicht jeder Arbeit und schon gar nicht die Pflicht, sich ausbeuten zu lassen ... dafür steht der Weg zur Arbeiterkammer offen ... die müssen schließlich auch etwas tun für ihr Geld ....

überhaupt ist der Begriff Ausbeutung ein wenig übertrieben ... Sklaven wurden ausgebeutet ... aber heutzutageGrafik, Smiley für :confused: ... die vielen Fälle von Burnout sind mMn auch dem Freizeitstress geschuldet ... ich sehe das bei den jungen Leuten, die ich kenne ... ständig immer und überall dabei, die wenigsten fahren einfach nach einem arbeitsreichen Tag nach Hause und ruhen aus, sondern sie müssen noch irgendwo "abhängen", sich zu einem "Absacker" in irgendwelchen Lokalitäten treffen, wo sie dann bis Mitternacht sitzen bleiben ... das Wochenende ist überhaupt zugepflastert mit Workouts in Fitness-Studios, mit sinnlosen Bootcamps, wo sie sich auspowern ... die großen Einkaufstempel, um die ich lieber einen Bogen mache, sind überfüllt mit Leuten im arbeitsfähigen Alter, die dort in Kinos herumhängen, sich mit ungesundem Essen vollstopfen, mit ihren Kinderwägen in den endlosen Reihen von Shops und Geschäften herumgeistern und große hungrige Augen haben, weil so vieles nicht leistbar ist ... dass sie es daheim viel gemütlicher hätten und das Geld länger reichen würde, wenn sie selber kochen, kommt ihnen nicht in den Sinn ... man hat das Gefühl, dass manchen Ruhe und Entspannung schon völlig fremd sind ... und dass das alles nicht gratis ist, ist auch klar ... und dann jammern, dass man viel zu wenig verdient und sich überall um Zuschüsse anstellen mussGrafik, Smiley für :thumbdown: ... also mir kommt vor, dass viele das Maß und Ziel ganz aus den Augen verloren haben und nur mehr im Hier und Jetzt leben ... alles haben müssen, sofort und gleich und möglichst zum Nulltarif ... so geht es halt nicht Grafik, Smiley für :mistwetter:

PS: ich weiß, da bin ich streng und habe "altmodische" Ansichten, aber ich weiß auch, dass ich hier ausnahmsweise einmal Recht habe Grafik, Smiley für :cool:

novecento schrieb am 07.12.2017 11:21

Antwort: Tourismusbetriebe suchen händeringend .....

...nach Mitarbeitern.......vor allem Köche, Servicepersonal....

und warum wohl???

Weil sich den Knochenjob von 10.00 Uhr morgens bis 22.00 Uhr auf Dauer ohne gesundheitliche Einbußen niemand antun kann.
Viele gelernte Köche - Köchinnen wechseln in eine andere Tätigkeit, fangen an zu trinken oder sind einzige Nervenbündel.

Hat sich wer für die harte Arbeit in eines á la carte Koches schon einmal interessiert, gesprochen mit Menschen aus dieser Branche? Ich nehme an - nein!
Bitte keine Ausnahmebeispiele, die gibt es! In der Regel arbeiten Menschen in der Gastronomie über 6 Tage und 12 Stunden.

Die Folgen einer dauerhaften Überbeanspruchung ist die Fluktuation aus diesem Beruf.
Schöne Arbeitswelt, die auf Dienstnehmer zukommt.

- novecento -

novecento schrieb am 07.12.2017 11:35

Antwort: klartext 11:16

Hallo klartext,

du irrst!

Du hast deine Familiensituation und die Arbeitswelt deiner Mutter geschildert.

Du schreibst, jeder hat ein Anrecht auf Arbeit! - Stimmt!

Es gibt genug Arbeit. Aber es gibt nicht Arbeit für alle, wenn diese Arbeit nicht geteilt wird.
Zwei Arbeitsplätze je 12 Stunden gäbe bei einem 8 Stunden Tag gibt einen Arbeitsplatz für eine weitere Person.
Für Arbeitsspitzen steht ein Heer von Leiharbeitskräften bereit.

Es gibt nicht nur ein Recht auf Arbeit, es gibt auch ein Recht auf sich selbst, auf Familienleben.
Beklagt man stets einerseits die Zuwanderung, andererseits geringe Fertilität der Europäer, schafft man gegenläufige Situationen, in dem Familienleben mit Kindern schier unmöglich wird!

Die wenigstens Familien haben eine stets verfügbare Oma. Oft sind Großeltern selbst noch berufstätig.
Omas sind nicht dazu da, die Enkelkinder großzuziehen! Aushelfen ja, die Verantwortlichkeit der Kindererziehung liegt bei den Eltern.
Abwesende Eltern können keine Beziehung zu den eigenen Kindern aufbauen, wenn sie um 21.00 Uhr müde nach Hause zu den schlafenden Kindern kommen.

Nein, in dieser Hinsicht, klartext, irrst du gewaltig.

Kein 12 - Stunden Tag für Eltern!!!!

- novecento -

Goldhase schrieb am 07.12.2017 11:41

Antwort: Bevormundungen abbauen

Wenn ich die Beiträge so durchlese fallen mir besonders diese Aussagen treffend als Kern der Angelegenheit auf:

Glaubenichtalles schrieb 10:18
Ich fürchte, es haben einige nicht verstanden, dass nicht zum regelmäßigen 12 Stunden Tag aufgerufen wurde, sondern dass eine Legalisierung stattfinden. Zum Nutzen von Arbeitgebern UND Arbeitnehmern.
klartext schrieb 10:27
"wenn es eine Firma nicht versteht, in ihren Mitarbeitern so etwas wie "Unternehmergeist" zu wecken, ist es natürlich schwer, den Leuten begreiflich zu machen, dass gearbeitet werden muss, wenn Arbeit ansteht ... "

Was die Arbeiterkammer und die Gewerkschaften jetzt aufführen ist nichts anderes als eine widerliche Kampagne im eigenen Interesse um die Macht der Funktionäre zu stärken, aber eindeutig gegen alle gerichtet die eigentlich den Sozialstaat erst ermöglichen. Ich habe noch kaum eine widerwärtigere Hetzcampagne gehört als die derzeitig laufenden Spots der Arbeiterkammer. Wie weit vor allem Leute von jeder Vernunft entfernt sind, die ihr Leben im "geschützten Bereich" der Arbeitswelt verbracht haben, ist eigentlich erschreckend.

Das Arbeit dazu da ist etwas zu produzieren und die Arbeit effizient ist wenn eine dringende Arbeitsleistung ansteht ist vielen nicht klar. Einmal die Zeit absitzen nach dem Stundenplan und dann davon zu laufen wenn dringend Arbeit getan werden muss und große Chancen nicht genützt oder Schaden entsteht, das kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Höhere Produktivität nützt immer beiden Seiten, Arbeitgeber UND Arbeitnehmer. Weil etwas nicht für JEDEN geeignet ist, muss man das ja nicht ALLEN verbieten. Nur den Funktionären nützt eine vernünftige Zusammenarbeit nicht, denen nützt es Klassenkampf zu schüren.

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 11:43

Antwort: Nicht jede Arbeit

kann von 2 Mitarbeitern gemacht werden.

So einfach wie du, novecento, dir das vorstellst, ist es nicht.
Vielleicht hast du einen Beruf gehabt, wo du alles fallen lassen konntest und ein anderer hob es auf und werkte weiter, glaube mir, es gibt anspruchsvolleres.

Goldhase schrieb am 07.12.2017 11:53

Antwort: Novecento schrieb

"Es gibt genug Arbeit. Aber es gibt nicht Arbeit für alle, wenn diese Arbeit nicht geteilt wird.
Zwei Arbeitsplätze je 12 Stunden gäbe bei einem 8 Stunden Tag gibt einen Arbeitsplatz für eine weitere Person.
Für Arbeitsspitzen steht ein Heer von Leiharbeitskräften bereit."

Wer so etwas schreibt hat sich wohl das ganze Leben noch nie Gedanken darüber gemacht wie eigentlich das entsteht was man täglich braucht. Hat die sich jemals Gedanken über die Arbeitsproduktivität gemacht? Außerdem hat die Gute noch nicht kapiert, es geht nicht darum insgesamt mehr Stunden zu arbeiten, sondern darum die Möglichkeit zu legalisieren die geleistete Arbeitszeit flexibler an die Bedürfnisse anzupassen. Hätte sie das auch nur im Ansatz verstanden, könnte sie nicht diesen Unsinn vom Arbeitsplatz für eine weitere Person schreiben.

machwas schrieb am 07.12.2017 12:05

Antwort: @ anamalin

kann das sein, dass du ab und zu ein wenig dampfplaudern tust? Grafik, Smiley für ;)

vor Kurzem hattest du geschrieben, dass du im Alter von 57 in die Pension gegangen bist.

Ergo kann deine Aussage nicht ganz stimmen, dass du 40!! Jahre so ein Arbeitspensum erfüllt hattest. Denn auch vor 40 Jahren gab es schon ein Jugendarbeitsschutzgesetz.

SanPedro schrieb am 07.12.2017 12:12

Antwort: @novecento

man wundert sich, warum in Österreich der Bezahlungsgap zwischen Männern und Frauen so weit auseinanderfallt, dass wir an vorletzter Stelle in der EU stehen, knapp vor Estland.

http://derstandard.at/2000031826284/Lohnschere-Oesterreich-in-Europa-weiterhin-Vorletzter

Frauen haben meist durch Kind(er) einen Karriereknick, im Gegensatz zu Männern und werden in Halbtagsjobs abgedrängt. die natürlich schlechter bezahlt sind und weniger Aufstiegsmöglichkeiten bieten.

Viele sind dann noch stolz darauf, einen Partner "ergattert" zu haben, mit dem sie das einigermaßen durchziehen können/konnten.

Im Gastgewerbe sind die meisten Leute in qualifizierteren Tätigkeiten ohnehin geschieden und alleinstehend, denn die unregelmäßigen Arbeitszeiten lassen sich nicht mit Partnern und schon gar nicht mit Kindern vereinbaren. Ich hatte da Einblick.

In Ländern wie Frankreich gibt es vom Gesetz her offenbar eine bessere Vereinbarkeit von Kind und Beruf, was auch dazu führt, dass die Fertilitätsrate nicht rückläufig ist. Die haben auch die längsten Erfahrungen mit der Ganztagsschule.

Frankreich: 2,1 Geburten pro Frau (Zahl von 2015)

Mo47 schrieb am 07.12.2017 12:20

Antwort: machwas schrieb am 07.12.2017 12:05

Ich habe mit 17 Jahren zu arbeiten begonnen und habe 40 Jahre Vollzeit gearbeitet. Jugendschutz war aber schon jedem damals egal ... mach oder mach nicht, war die Devise!

Und die letzten über 18 Jahre bei einem Freiberufler haben viele Stunden mehr gebracht und so manchen Samstag und Sonntag, die man als Gutstunden verbuchen und sich frei nehmen konnte, wenn es erlaubt wurde ... so hat es ausgeschaut und es wird sicher nicht leichter!

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 12:20

Antwort: Goldhase

Daher ist es auch sinnlos, sich auf weitere Diskussionen mit so weltfremden Menschen einzulassen.
Sie wollen es nicht verstehen - von ihrer Weltanschauung her und daher ist es schade um die verlorene Zeit, die man damit verbringen würde. Ihre Berufstätigkeit (von Arbeit spreche ich da schon gar nicht mehr) hat sie zu sehr geprägt und weltfremd gemacht.

rhea schrieb am 07.12.2017 12:24

Antwort: @machwas....07.12.2017 12:05

doch das ist möglich.
wenn sie mit 16 zu arbeiten begonnen hat, später nebenbei eine ausbildung machte, (was ja damals möglich war) und durchgearbeitet hat, dann kann sie locker 40 jahre zusammengebracht haben.
ich weiß zwar nicht wie alt diese userin ist, aber mit dem *jugendschutzgesetz* hatte das nichts zu tun.

viele die am land wohnten haben in der umgebung zu arbeiten begonnen... nicht immer war die möglichkeit gegeben das man wo eine lehre ergattern konnte, aber dafür arbeit hatte.
und heute ist es leider nicht mehr möglich eine ausbildung bei vollem gehalt zu machen so wie früher. (oder gibt es das schon wieder?)
dafür mußte man sich halt verpflichten einige jahre bei dieser firma/arbeitsstelle zu bleiben, was aber egal war. denn hauptsache war das man eine sicher arbeit und einen beruf hatteGrafik, Smiley für :thumbup:

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 12:30

Antwort: @ sailing 10.36 Uhr

was hat die Freizeitbeschäftigung von uns Senioren mit diesem Thread zu tun? Auch wenn mann in der Pension seine Zeit verplempert: es ist UNSERE Zeit, die wir verplempern (oder auch in SK verbringen Grafik, Smiley für :D) und das geht niemanden etwas an.

Anamalin schrieb am 07.12.2017 12:33

Antwort: @machwas

@rhea war mit der Antwort schneller, Grafik, Smiley für :thumbup:

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 12:36

Antwort: @ Klartext 10.38 Uhr

mir ist es in meiner Firma genau so gegangen wie Dir: ich war die Erste, die in Teilzeit ging. Und auch ich (und meine Vorgesetzten wohl auch im Geheimen) habe festgestellt, dass man in den 4-5 Stunden fast die Arbeit eines ganzen Tages hineinpacken konnte, weil aus Liebe zum Job und aus Dankbarkeit für die Flexibilität des Arbeitgebers hat man noch mehr anzaht Grafik, Smiley für :D, wohl auch wissend: am Nachmittag habe ich frei und kann mit meinem Kleinen schwimmen gehen oder Rodeln oder was auch immer.

rhea schrieb am 07.12.2017 12:41

Antwort: @vor allem Köche, Servicepersonal....gesucht

tja, dieser beruf ist hart und vor allem: er wird nicht gut bezahltGrafik, Smiley für :thumbdown:

das die hotels niemanden finden, liegt an der bezahlung und den unmöglichen arbeitsbediengungen!
selbst schuld..... wer nicht zahlt, der hat eben kein personalGrafik, Smiley für :P

und die saisonarbeit liegt eben auch nicht jedem.
denn sobald eine familie samt kindern vorhanden ist, ist schluß mit der monatelangen abwesenheit.

ich kenne genug köche. die kinder von einigen freunden und bekannten haben koch/kellner gelernt.
sie haben sich die welt angesehen... waren am schiff (was ihnen aber schon nach dem ersten vertrag vergangen ist, als sie merkten das sie nicht viel sehen von den sehenswürdigkeiten, sondern ausgebeutet wurden)
heute arbeiten einige in KH als chefköche.... machen ihre paar stunden und gehen heim. in hotels würde keiner mehr gehen, da eben die bezahlung nicht stimmt und der stress/ausbeutung abgelehnt wird.

ein gutes hotel/lokal steht und fällt mit der küche!
wird am personal gespart, wird das lokal nicht lange beliebt sein und zusperren müssen.

SanPedro schrieb am 07.12.2017 12:43

Antwort: @marijke 1948

Echt???
"Anzaht" wie in einem Ganztagsjob und dann noch schwimmen und rodeln mit den Kindern?

Für die Mehrheit wäre das auf die Dauer wirklich "zu schön um wahr zu sein" aber du bist sicher eine Ausnahmeerscheinung, marijke!

Anamalin schrieb am 07.12.2017 12:48

Antwort: Tja, @machwas

Du brauchst nur den Beitrag von @rhea um 12:41, dann ist dir geholfen.Grafik, Smiley für :)

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 12:51

Antwort: @ SanPedro

ja, arbeiten kann ich, anzahen Grafik, Smiley für :D auch, wenn ich das, was ich mache, gerne mache. Alles eine Frage der Organisation.

Ich habe meinen Job geliebt und meine Firma auch, weil sie eben damals schon Flexibilität groß geschrieben hat und dafür Mitarbeiter hatte, die der Firma loyal ergeben waren.

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 12:51

Antwort: Ausnahmeerscheinung

Vielleicht bist du, SanPedro, die Ausnahmeerscheinung, die vom Berufsleben eines Normalmenschen keine Ahnung hat, sondern sich in der Beamtenschaukel 8 Stunden fadisiert hat?!

Mo47 schrieb am 07.12.2017 12:57

Antwort: Ja ...

der Allah hat das schon geregelt! Grafik, Smiley für ;)

Anamalin schrieb am 07.12.2017 13:02

Antwort: Vorbei die Zeit der Schinderei

jetzt können wir unsere Pension verprassen. Grafik, Smiley für :laub:

esa schrieb am 07.12.2017 13:04

Antwort: Allah

wie schön für mutter welche in Allah glauben.die müssen nicht laufen wie verückt hin und her alles unten ein ........wie sagt ihr?.zu bringen.Grafik, Smiley für :neujahr:Grafik, Smiley für :xmasglocke:

Mo47 schrieb am 07.12.2017 13:05

Antwort: Ja ...

Sex Grafik, Smiley für :liebe: drugs Grafik, Smiley für :trink: and Rock and Roll Grafik, Smiley für :teddy:

esa schrieb am 07.12.2017 13:09

Antwort: Sex...

die haben bestimmt gute sex,sonst würden sie nicht so gerne und laut lachen.Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

Mo47 schrieb am 07.12.2017 13:12

Antwort: Kutz kutz ...

sei ihnen gegönnt, aber was sollen sie sonst tun, als Grafik, Smiley für :happy:

Meine Antwort war auf ... "Vorbei die Zeit der Schinderei."

klartext schrieb am 07.12.2017 13:14

Antwort: Gastronomie

streitet nicht herum, denn keine/r von uns Pensionisten kann heute noch irgendwas an seiner Vergangenheit und damit an den gemachten Erfahrungen etwas ändern ...

zur Gastronomie kann ich nicht recht viel sagen, weil mir da persönliche Informationen fehlen, ABER dass die KÜRZUNG DER RUHEZEITEN AUF 8 STUNDEN ein Wahnsinn bei diesem meist stressigen Arbeitspensum sind, erkenne auch ich als Außenstehende ...

wie soll das jetzt gehen, wenn ein in der Gastro-Branche Beschäftigter dann womöglich noch eine Stunde tägliche Fahrzeit in Kauf nehmen muss Grafik, Smiley für :confused: ... da gehen sich dann nur mehr knapp 6 Stunden Schlaf aus Grafik, Smiley für :thumbdown:... bei solchen Arbeitsverhältnissen geht es dann nicht mehr um die mickrige Bezahlung, die hoffentlich durch Trinkgelder aufgebessert werden kann, sondern da geht es echt ums Eingemachte, nämlich die eigene Gesundheit ... Grafik, Smiley für :krank2:

wie immer kann man einfach nicht alles über einen Kamm scheren ... wo Menschen arbeiten, muss es auch menschlich zugehen ... daher haben alle Arbeitsrechtsvertretungen (Betriebsrat, Arbeiterkammer, Arbeitsinspektorat) die Pflicht, hier den einzelnen Firmenchefs auf die Finger zu schauen ... und aus meiner aktiven Zeit weiß ich, dass diese die schwarzen Schafe sehr genau kennen ... also müssen sie auch tätig werden und jegliche Ausbeuterei schon im Keim unterbinden ...

nochmals zur Arbeitszeitflexibilisierung generell:
diese bedeutet NICHT EINEN REGELMÄßIGEN 12 STUNDENTAG, sondern soll, wie der Name schon sagt, Arbeitsspitzen abdecken ... ist also nichts anderes als eine Legalisierung ... in vielen Betrieben wurde nach 8 Stunden einfach an den Zeiterfassungsgeräten "ausgestochen" und man saß dann weiter an seinem Arbeitsplatz, um mit einer Terminarbeit zeitgerecht fertig zu werden ... das war eindeutig illegal, aber Usus ... und genau dort konnte ein gieriger Arbeitgeber jemand ausbeuten, indem er eben diese Mehrleistung nicht durch Geld- oder Freizeitvergütung anerkannt hat und der Mitarbeiter im nachhinein durch die Finger geschaut hat ....

esa schrieb am 07.12.2017 13:16

Antwort: Mo47 schrieb am 07.12.2017 13:12

Zeit der Schinderei
..............................
habe keine ahnung was das bedeutet,ich dachte an sex.Grafik, Smiley für :mistwetter:

rhea schrieb am 07.12.2017 13:17

Antwort: @die Zeit der Schinderei

haben unsere eltern und großeltern ebenfalls gekannt!

nur hatten die ärgere bedingungen um zu arbeiten ( und mit viel glück überhaupt eine erwischen zu können)
da gab es keine rücksicht, es mußte alles genommen werden was zu kriegen warGrafik, Smiley für :thumbdown:
zumindest war es am land so, in der stadt war alles viel leichter wenn man arbeiten wollte.

wir hatten es da schon wesentlich besser und hatten viel mehr möglichkeiten!

aber wie auch immer:
diese zeit wo wir arbeiten *mußten/wollten/konnten* ist gsd vorbei, und jetzt können wir das ernten wofür wir gearbeitet haben und was wir uns zu recht verdient habenGrafik, Smiley für :thumbup:

und das beste:
es steht uns zuGrafik, Smiley für :thumbup:

und die heutige jugend muß eben auch *so wie wir damals* schauen, wie sie mit der neuen zeit zurechtkommt!
es liegt nun an ihnen was sie daraus machenGrafik, Smiley für ;)

Mo47 schrieb am 07.12.2017 13:18

Antwort: Esa ...

stell dich nicht so an ...

Anamalin schrieb am 07.12.2017 13:02

2015 schrieb am 07.12.2017 13:18

Antwort: am 07.12.2017 12:36

für wie dumm werden hier @user verkauft?
wie kann ein Mensch in 4-5 Stunden das leisten können was ein anderer in 7-9 Stunden (nicht) schafft?!Grafik, Smiley für :confused:
Es gibt genügend Arbeiten, die kann man nicht in 4-5 Stunden erledigen, weil es technisch und praktisch garnet möglich ist.
Grafik, Smiley für :gutenrutsch:

rhea schrieb am 07.12.2017 13:21

Antwort: schinderei@ich dachte an sex

noja @esa
für manche leut ist/war SEX sicher auch eine schinderei....Grafik, Smiley für :happy:

machwas schrieb am 07.12.2017 13:23

Antwort: @ rhea

ich hab doch nicht die 40 Dienstjahre angezweifelt.
Was ich bezweifle ist, dass anamalin mit 17! zu einem 12 Stunden- Arbeitstag verpflichtet war...

esa schrieb am 07.12.2017 13:25

Antwort: rhea schrieb am 07.12.2017 13:21

schinderei
...................
habe sogar mit google gesucht,und doch verstehe ich nicht was das bedeuten soll.spass?.sport?.ich verstehe diese wort nicht,habe sie auch niemals gehört-Grafik, Smiley für :kiss:

klartext schrieb am 07.12.2017 13:29

Antwort: Schinderei @esa

Schinderei ist das umgangssprachliche Wort für Anstrengung, Knochenarbeit, Plage, Quälerei ...

Mo47 schrieb am 07.12.2017 13:30

Antwort: Esa ... Donnerwetternocheinmal ...

Grafik, Smiley für :PAnstrengung, Beschwerlichkeiten, Mühe, Plage, Qual, Strapaze ...

rhea schrieb am 07.12.2017 13:30

Antwort: @wie kann ein Mensch in 4-5 Stunden das leisten können was ein anderer in 7-9 Stunden (nicht) schafft?!

noja, es gab/gibt eben solche tolle mitarbeiterGrafik, Smiley für :cool:

das waren die *owezahrer*, die es gekonnt verstanden haben die anderen für sich arbeiten zu lassenGrafik, Smiley für :cool:
die den chefs vormachten das sie ja *ach so gut sind und sooo viel zu tun hatten*..obwohl die anderen ihre arbeit mitmachen mußten damit das pensum erfüllt wurdeGrafik, Smiley für :thumbdown:

diese *....* gab es schon immer und zu jeder zeit, und heute mehr denn je.
weil heute gehn sie erst gar nicht arbeitenGrafik, Smiley für :thumbdown:
Grafik, Smiley für :cool:

rhea schrieb am 07.12.2017 13:32

Antwort: noja@esa, das sag ich doch

sex ist für so manche wahrscheinlich

eine @Anstrengung, Beschwerlichkeiten, Mühe, Plage, Qual, Strapaze ...
sowas sollst ja auch geben oder gegeben habenGrafik, Smiley für :happy:

Anamalin schrieb am 07.12.2017 13:33

Antwort: Mit 4 Jahren hätte ich das auch nicht verstanden @machwas

Kennst du den Ausdruck *Zimmerstunde* ?

Man arbeitet von ca 6Uhr bis 14Uhr, dann hat man Pause.
Ab ca. 16.30 geht es dann oft bis Mitternacht.

Achtung @machwas, ich berichte von Saisonarbeit im Gastgewerbe.

2015 schrieb am 07.12.2017 13:44

Antwort: schrieb am 07.12.2017 13:23

ZA: (Auszug)
... mit 17! zu einem 12 Stunden- Arbeitstag verpflichtet war. ...
ZE.
sagt mal wo wohnt dieser Schreiber?
wir haben in unserem Betrieb des manchen sogar bis 15 Stunden am Tag zusammen gebracht.
12 Stunden waren das Minimale am Tag-täglich
sogar sonntags waren 2 Stnden Arbeit angesagt.
Grafik, Smiley für :vote:

novecento schrieb am 07.12.2017 14:01

Antwort: man wundert sich (nicht) SanPedro

Frankreich, das mit einer Geburtenrate von 2,1 an der Spitze der EU - Staaten steht, hat seit vielen Jahren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert.

Teilzeitarbeit ist weniger verbreitet als in Deutschland. Das liegt sicher auch daran, dass es in Frankreich leichter ist, Familie und Beruf zu vereinbaren. Dabei ist die Kinderbetreuung nicht einmal besser als bei uns: Viele Familien müssen sich mit einer privaten Lösung wie einer Tagesmutter behelfen. Doch allgemein ist es akzeptiert, dass Frauen mit Kindern rasch wieder arbeiten. Nicht selten findet man in Frankreich Frauen in Führungspositionen, die drei oder vier Kinder haben. Dumme Sprüche über "Rabenmütter“ muss sich in Frankreich keine Frau anhören. ( Quelle . Handelsblatt)

Diese 35 - Stundenwoche kann je nach Betrieb/Vereinbarung bis auf maximal 48 Stunden inkl. Überstundenvergütung aufgestockt werden.
Die Regelungen können hier nachgelesen werden:
http://www.handelsblatt.com/politik/international/arbeitszeiten-frankreich-die-beruehmte-35-stunden-woche-ist-durchloechert/13379278-5.html

Und wie war das noch bei uns bis vor ganz kurzer Zeit? Konservative reckten ihren Zeigefinger gegen berufstätige Mütter, bezichtigten sie der "Rabenmutterschaft", ohne darüber nachzudenken, über eine eigene Altersversorgung.

Öserreich ist noch immer in vielen Bereichen nicht bereit, Frauen mit Familienverpflichtung Karrieremöglichkeiten zu bieten.
Z.Bsp. Ärztinnen mit Besoldung vom Bund sind der Wissenschaft verpflichtet. Das bedeutet, dass sie nach Dienstschluss im Krankenhaus ihren Forschungsaufgaben nachzukommen haben. Mit Kindern ist das unmöglich, selbst wenn großes Interesse vorhanden wäre, selbst wenn der private Bereich durchorganisiert ist.

Die Kinder haben ein Recht auf ihre Mütter/Väter.

Wir wollen Familien entlasten, - so war der Wahlslogan der ÖVP.

Dagegen stellst sie nun Familien vor große Probleme mit einem 12 - Stundenarbeitstag!

Gruß - novecento -

esa schrieb am 07.12.2017 14:12

Antwort: danke euch.

Schinderei
...................
danke euch,jetzt habe es richtig verstanden.Grafik, Smiley für :lieb: Grafik, Smiley für :hello:

novecento schrieb am 07.12.2017 14:31

Antwort: Anamalin 13:33

Zitat Anamlin //: Man arbeitet von ca 6Uhr bis 14Uhr, dann hat man Pause. Ab ca. 16.30 geht es dann oft bis Mitternacht. ://

....Das sind 15 1/2 Stunden am Tag. Dann schlafen gehen, nach Höchstleistung am Anschlag erst herunterkommen oder Schlaftabletten nehmen, in ca 5 Stunden wie ausgeschlafen und lächelnd wieder den Dienst antreten und das bei einer miserablen Bezahlung. Und das meist 6 Tage pro Woche.
Sklavenarbeit nenne ich das.
Kaum ein Mensch hält derartige Arbeitsverhältnisse ohne schwere gesundheitliche Schäden ( die wieder das Sozialbudget belasten ) über längere Zeit durch. Kaum jemand erreicht bei derartiger Schufterei das Pensionsalter.

Ich denke, in guten Gastronomiebetrieben wird auf gutes (wertvolles) Personal in sozial verträglichen Arbeitsverhältnissen geschaut. In diesen Betrieben trifft man auf Stammpersonal, in diesen Betrieben herrscht ein Wohlfühlklima, in diesen Betrieben fühlt man sich als Gast wohl. - Es gibt sie, dies Betriebe, leider meistens nur als Familienunternehmen.

- novecento -

SanPedro schrieb am 07.12.2017 14:40

Antwort: @Glaubenichtalles

ich weiß nicht, ob du eine Ausnahmeerscheinung bist, glaubenichtalles..

Jedenfalls braucht es dein Selbstwertgefühl, auf mich hinzupecken, weil ich nicht deiner Meinung bin und für dieses psychische Defizit tust du mir leid.


Ein Tipp:
Vielleicht besinnst du dich mal, worauf DU stolz sein kannst in deinem Leben, dann brauchst du andere nicht herunterzumachen!

Rosmarina schrieb am 07.12.2017 14:46

Antwort: "andere nicht herunterzumachen"

da fällt mir gerade folgendes ein:

*selbstgefälligen Xenophoben noch vom altbekannten braunblauen Bodensatz*

Wer das wohl geschrieben hat? Grafik, Smiley für :confused:

SanPedro schrieb am 07.12.2017 14:59

Antwort: Zu dem Vorhaben von Kurz und Strache

...den Arbeitnehmerschutz zu lockern, hagelt es Kritik von allen Seiten.

Sogar die ÖVP-nahe "Kleine Zeitung" titelt:

"Scharfe Kritik an ÖVP-FPÖ-Plänen: "ÖVP-Großspender haben ihr Ziel erreicht"
Bisherige Pläne der Verhandler zu Bildung und Arbeit stoßen auf heftigen Gegenwind. Arbeitnehmervertreter und Opposition zeigen sich empört."

machwas schrieb am 07.12.2017 15:09

Antwort: @ anamalin

lieb anamalin - so alt ist mein Nick auf SK...

lass dich dadurch nicht irritieren... Grafik, Smiley für :D

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 15:11

Antwort: @ rhea 13.30 Uhr

wer gut organisiert ist, hat schon die halbe Arbeit erledigt. Wer immer einen aufgeräumten Schreibtisch hat, hat schon wieder 1/3 der Zeit geschenkt bekommen, die er sonst mit Suchen verbracht hätte. Grafik, Smiley für :D

Und dann geht es auch um die Arbeitseinstellung. Jemand, der weiß, dass er ab 13.00 Uhr frei hat, bringt einfach mehr weg, wenn jemand, der weiß, dass er an einem heißen Sommertag noch bis 18 Uhr hakeln muss.

Wer natürlich Fließbandarbeit macht, kann nichts durchstrukturieren und am Arbeitsablauf verbessern. Da kommen die Brötchen oder die Kekse oder die Fertigteile eins nach dem anderen und der Mitarbeiter kommt nicht zum verschnaufen, geschweige denn, dass er einen Zahn zulegen könnte. Es kommt halt auch auf die Art der Arbeit an.

SanPedro schrieb am 07.12.2017 15:11

Antwort: a propos "alt"

Ein Tipp auch für Rosemarina:

Melde die Userin bei der Reda!

SanPedro schrieb am 07.12.2017 15:19

Antwort: @marijke 1948

Selbstoptimierung im Interesse des Arbeitgebers, wie du es beschreibst, wird zunehmend wichtiger. Grafik, Smiley für :confused:Am besten man sagt sich, dass man ja mit dem Arbeitgeber im selben Boot sitzt...

Fließbandarbeit gibt es immer weniger.

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 15:24

Antwort: @ SanPedro

damals habe ich für meine Arbeitsleistung auch etwas zurück bekommen, was mit Geld nicht aufzuwiegen ist.

Trotz TZ-Vertrag eine flexibele Arbeitseinteilung nach meinem Wunsch, außer in Stoßzeiten, wenn Bilanz zu legen war.

Eine Hand wäscht die Andere.

Luftballon1 schrieb am 07.12.2017 15:30

Antwort: 2015.......13:18........." für wie dumm........"

Grafik, Smiley für :guter-beitrag:

Beispiel :Entsorgungsbetriebe :

Den MitarbeiterInnen wird eine Route vorgegeben, der Inhalt der Lastwagen wird abgewogen. Dadurch kann GENAU eruiert werden, wie SCHNELL die ArbeiterInnen waren.
Und WEHE,
du bist zu langsam !

HOFER :
Immer wieder bewundere ich die MitarbeiterInnen !
Sie sind schnell , sehr schnell freundlich und genau !
Sie schlichten nach, wenn an der Kassa weniger los ist, sie wischen auf, sie räumen zusammen.
Sie werden auch besser bezahlt als ihre KollegInnen beim Merkur, Spar etc.

Lösungsvorschläge :
. )Habe gehört,
dass Betriebe ausgezeichnet werden,
die ihren MitarbeiterInnen hilft, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Da gibt es z.B. die Betriebskindergärten.......eine hervorragende Einrichtung.
.) Die Oma, die bei der Familie wohnt .
Bitteschön, WO soll es so eine Oma geben ?
Die heutigen Omas sind fast alle berufstätig,
die meisten haben einen Partner/ Ehemann,
der in der Regel seine Partnerin, die ja auch eine Oma sein kann, für sich haben will.
Ich hätte mir niemals vorstellen können, bei den Familien meiner Kinder zu leben.
Außerdem finde ich,
dass es die Aufgabe der Gesellschaft ist,
den Eltern Rahmenbedingungen zu schaffen, ihre Kinder SELBER aufzuziehen.
Schafft die Gesellschaft das nicht, werden zu wenig Kinder geboren, muss man sich über ZuwanderInnen helfen.........Europa, besonders Deutschland, Österreich und Schweden machen das gerade.
Ob das GESCHEIT ist ???

Anamalin schrieb am 07.12.2017 15:33

Antwort: Das passt schon @machwas

Bin nicht davon ausgegangen, dass du etwa flunkerst.Grafik, Smiley für ;)Grafik, Smiley für :thumbup:

Anamalin schrieb am 07.12.2017 15:41

Antwort: @Luftballon

Gescheit ist das mMn nicht !

Wir arbeiten damit wir fremde Kinder groß ziehen sollen, so kann es aber auch nicht sein. Oder doch ?
Achwas, ist doch nur ein dummer Zufall.

SanPedro schrieb am 07.12.2017 16:05

Antwort: @Luftballon1

Schon Henry Ford hat in der Serienproduktion des ersten Automobils den Taylorismus eingeführt:
Jede Geste, jeder Handgriff wird genau gemessen in Hinblick auf eine Optimierung er Arbeitsverläufe.

Charlie Chaplin hat sich in Modern Times darüber lustig gemacht mit der Essmaschine, die den Maiskolben zum Mund führt, während die Hände gleichzeitig arbeiten können. So wird die Mittagspause "produktiv genützt"

Heute arbeitet man nicht mehr so häufig in Fabriken und Großraumbüros sondern oft zu Hause am eigenen PC oder als Scheinselbständiger und muss sich um die Selbstoptimierung der Arbeit kümmern.

Zu Hofer:

Der zahlt angeblich den Kassierinnen mehr. Ein Bericht aus format 2012 schildert:

"In den österreichweit 430 Hofer-Filialen müssen Mitarbeiter schneller arbeiten als in klassischen Supermärkten. Der Grund: Es gibt deutlich weniger Arbeitskräfte als etwa bei Billa oder Spar, wodurch das Tempo - vor allem an der Kasse - steigt.

Ein Hofer-Manager gewährt FORMAT einen Blick in die interne Kalkulation des Konzerns: In einer zwischen 750 und 850 Quadratmeter großen Filiale arbeiten bestenfalls acht Mitarbeiter, sagt er, bei Billa oder Spar seien es mitunter fünfmal so viele. "

Luftballon1 schrieb am 07.12.2017 16:15

Antwort: WO gibt es heutzutage Omas, die sich in die Erziehung ihrer Enkelkinder in großem Umfang einbringen ?

Tja, die gibt's........oft sogar.

Man nehme ein fleißiges Ehepaar, beide berufstätig.
Das Paar lebt in einem Dorf.
Nachwuchs kündigt sich an.
Irgendjemand in der Großfamilie hat ein leerstehendes Baugrundstück. Alle helfen zusammen.
Bald steht ein schmuckes Stockhaus da.
Es gibt viel Platz für die Eltern und die Kinder.

Ein Kind bleibt später zuhause, bewohnt den Stock.
Ein sogenannter " Nesthocker ".

Dieses Kind heiratet, Nachwuchs kommt.
Die junge Mutter ist bereits 35 Jahre alt, wie das heute so üblich ist.
Die Oma ist gerade in Pension gegangen und übernimmt........ nach der Karenzzeit der jungen Mutter........ die Obsorge für ihr Enkelkind.

So quasi selbstverständlich,
natürlich kostenlos und kaum bedankt.
Vom Frühstück bis zum Abendessen.

Die junge Mutter/ der junge Vater sind vielleicht noch a bisserle eifersüchtig, wenn das Kind lieber zur Oma will.

Aber ist eine wohlverdiente Pension nicht dazu da,
aufzustehen, wann man aufwacht ?
Aber ist eine wohlverdiente Pension nicht dazu da,
auf sich zu schauen,
Zeit für sich zu haben,
keinen fix strukturierten Tag zu haben ?

Herbstaster schrieb am 07.12.2017 16:22

Antwort: Hofer-Kassierin!

Das wusste man doch schon vor 20 Jahren, dass die Hofer-Kassierinnen einfach schneller klopfen müssen, als die bei Spar und Billa, dafür war auch die Bezahlung bei Hofer am Besten, das war bekannt in der Branche, und gerade deswegen haben viele dort angeheuert, sie mussten natürlich das schnell kassieren dementsprechend trainieren, aber von nichts kommt halt nun mal nichts, und für Arbeiter aus dem geschützten Bereich oder für solche die sich am liebsten laufend mit diversen AMS-Kursen über Wasser halten wollen, ist so eine Arbeit natürlich ungeeignet.

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 16:35

Antwort: Kassierinnen

Wenn ich die Kassierinnen von heute vergleiche mit denen als die ersten Supermärkte eröffnet wurden, kann ich nur sagen, die "haben einen Lenz".

Der Scanner erspart ihnen das Preis eintippen, auswendig wissen müssen sie auch nichts mehr, außer vielleicht einen Code für Gebäck oder Obst und Gemüse, in die Hand nehmen müssen sie es auch nicht, sie schieben es einfach über das Scanfeld und das Wechselgeld wird ihnen auch angezeigt. Schnell mussten Kassierinnen immer schon sein, also -
heute nichts anderes mehr als ein Hilfsarbeiterjob.

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 16:37

Antwort: "Herr" SanPedro

Hinpecken - das machen wir aus Spass zu Ostern mit den gefärbten Eiern, sonst?

Aber irgendwie lässt mich dein Beitrag an dumme Hühner denken, warum nur?

Herbstaster schrieb am 07.12.2017 16:44

Antwort: So viel Aufregung um 12 Stunden arbeiten

Ich habe oft Tage gehabt, an denen ich 12 Stunden gearbeitet habe, und das war mir sehr recht, hatte eine Überstundenpauschale und konnte im Gegenzug auch mal kommen und gehen wie ich wollte, wenn ich was vor hatte, ich genoss es sehr, dass ich mir das einteilen konnte, natürlich unter Berücksichtigung der Erfordernisse der Firma, aber man wird ja DAFÜR bezahlt, dass die Arbeit in der Firma geschieht, und nicht dafür, wie man sich seine Freizeit am besten einteilen möchte. Das hilft nun mal nichts, wer nur nach seinen eigenen Bedürfnissen arbeiten möchte, muss zuhause bleiben und ist für das Berufsleben (in der Privatwirtschaft!) nicht geschaffen.

Das gilt auch für jemanden, der am Fließband arbeitet. Wenn ein Auftrag rechtzeitig fertig werden muss, und das geht nur mit Mehrarbeit, soll die Firma den Auftrag dann der Konkurrenz überlassen, nur weil keiner bereit ist, einmal eine Stunde länger zu arbeiten? Ihr tut ja, als müsste der Arbeiter diese Stunde der Firma schenken, aber dem ist doch nicht so!
In unserer Firma sind die Arbeiter selber gekommen und haben gesagt, wir kriegen das in der Zeit nicht hin, wir hängen diese Woche eine Stunde an... und wenn jemand einen guten Grund hatte, dass er wirklich nicht konnte, ist er deswegen sicher nicht gekündigt worden. So war es und so wird es auch künftig sein, wenn den Arbeitern der Erfolg der Firma und damit ihr Arbeitsplatz etwas wert ist.
Und komischwerweise machen die wegen dieser Regelung, die nur festschreibt, was sowieso in erfolgreichen Firmen gang und gäbe ist, nun das meiste Trara, die sich am Lautesten auf die Steuergelder die aus dem gemeinsamen Erfolg von Firma und Arbeitern lukriert werden stürzen, um sie an die zu verteilen, die die ganze Debatte gar nicht betrifft, weil sie sowieso auf Staatskosten leben, spazieren gehen können, wann immer sie wollen, und ihnen herzlich wurscht ist, wo das Geld dafür her kommt, und wer es wie erarbeitet hat.

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 16:48

Antwort: apropos Hofer

als ich nach der Karenz wieder arbeiten gehen wollte, habe ich mich auch bei Hofer beworben.

- Man musste damals (1980) alle Preise der Artikel auswendig wissen, um sie eingeben zu können.

- Bevor man kassieren durfte, musste man sich aber zuerst seine Lorbeeren als Regalbetreuerin verdienen. Daran bin ich gescheitert, weil ich die schweren Paletten nicht vom Fleck bekommen habe. Grafik, Smiley für :D

- Abends nach Geschäftsschluss, musste man alle Ware, die die Kundschaft irgendwo abgestellt hat, wieder dort einschlichten, wo sie hingehörte und das ganze Geschäft durchputzen, Boden aufwischen etc.

Dafür zahlten sie damals eindeutig zu wenig. Nach einer Woche Probezeit habe ich gekündigt.

Herbstaster schrieb am 07.12.2017 16:52

Antwort: Wieso gekündigt?

Haben die keine gebraucht, die den anderen sagen kann, wie es geht? Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

Herbstaster schrieb am 07.12.2017 16:56

Antwort: Die "schweren Paletten"

habe ich auch schon bewegt. War mit den Fingern einer Hand und ein wenig Geschick kein Problem.
http://www.meynstapler.com/files/seiteninhalt/bilder/hubwagen/hubwagen-3.jpg


Was hatten sie denn leicht beim Hofer für ein System? Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 17:01

Antwort: das war 1980

heute ist das alles viel leichter geworden. Ich kann mich an eine Palette mit Zucker erinnern, die war so schwer, dass ich damit nicht manövrieren konnte. Gut, damals hatte ich nur 45 Kilo. Grafik, Smiley für :D

Glaubenichtalles schrieb am 07.12.2017 17:03

Antwort: Herbstaster

Grafik, Smiley für :guter-beitrag:

2015 schrieb am 07.12.2017 17:05

Antwort: schrieb am 07.12.2017

wieso gekündigt?
Grafik, Smiley für :applause:, der war gut! Grafik, Smiley für :xmasglocke:

Anamalin schrieb am 07.12.2017 17:15

Antwort: Ich weiß @marijke1948

mein Tipp kommt heute zu spät.
Du hättest das Hubwagerl mit der Lenkstange nur Anheben müssen und schon kann man durch das Geschäft düsen.Grafik, Smiley für :)

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 17:29

Antwort: @ Anamalin

fast 40 Jahre zu spät. Grafik, Smiley für :xmaspackerl:

helga48 schrieb am 07.12.2017 17:33

Antwort: Ich habe in meinem

technischen Beruf oft mehr als 12 Stunden pro tag gearbeitet.
Hatte nur eine Überstundenpauschale!

Ein Gebrechen kennt keine Arbeitszeit von 8 Uhr bis 17 Uhr! Auch nicht am Wochenende wenn Bereitschaft anstand!

Alles eine Frage der eigenen Organisation!

Helga48

rhea schrieb am 07.12.2017 18:06

Antwort: marijke@emand, der weiß, dass er ab 13.00 Uhr frei hat, bringt einfach mehr weg,

....wenn jemand, der weiß, dass er an einem heißen Sommertag noch bis 18 Uhr hakeln muss.

das versteht wer will, ich nichtGrafik, Smiley für :cool:

weil entweder arbeite ich dort 8 stunden, und bringe meine leistung, oder ich geh nach 3 stunden heim....mit einer leistung die unterm hund istGrafik, Smiley für :thumbdown:
denn bei einem 8 stunden tag kann es doch nicht sein, das in wahrheit ja 5 stunden locker eingespart werden könnenGrafik, Smiley für :cool:
so wie du schreibst hätten 3 stunden arbeit gereicht....aber 8 stunden wurde bezahlt....
oder hast du auf dieses geld verzichtet und bist lieber schwimmen gegangenGrafik, Smiley für :confused:

ich hätte das nicht gekonnt...aber wahrscheinlich hatte ich immer die falschen arbeitgeberGrafik, Smiley für :D

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 18:10

Antwort: @ rhea

das hast Du völlig mißverstanden.

Ich nehme an, dass Du weißt, dass es tüchtige Mitarbeiter gibt, die etwas weiterbringen und dann gibt es welche, das sind Tachinierer.

Ein Tüchtiger, der 5 Stunden im Tag Teilzeit arbeitet, bekommt auch nur diese 5 Stunden bezahlt, aber schafft in diesen 5 Stunden genau so viel wie ein Tachinierer in 8.

Alles klar jetzt?

SanPedro schrieb am 07.12.2017 18:15

Antwort: Sorry wegen der Unterbrechung des Themenflusses (07.12.2017 16:37)

aber ich habe einfach Lust drauf, dem "Herrn" glaubenichtalles klar zu machen, dass es dumme Hühner nicht gibt.

Es gibt nur Hühner, die mit dem Inhalt eines Postings in ihrer geistigen Hühnerwelt eben nichts anfangen können. Ich möchte dem User aber abraten, sich als dummes Huhn bzw Hahn zu fühlen und er sollte sein Selbstwertgefühl stärken, damit er es nicht nötig hat, andere auf diese Art abzuwerten.

So jetzt mag das Thema weiterköcheln!

lockavomhocka schrieb am 07.12.2017 18:23

Antwort: tachinierer

diese bezeichnung ist nicht korrekt. konnte jemand bei uns seinen bürojob nicht in der normalzeit erledigen, sondern brauchte ständig unterstützung durch tüchtigere kollegen, dann fiel er für unseren chef in die schublade "outlookbeobachter" und wurde bei der prämie übergangen. Grafik, Smiley für :D

SanPedro schrieb am 07.12.2017 18:25

Antwort: @marijke 1948

"Alles klar jetzt?"

Jo eh!

Aber es reizt halt zum Widerspruch, wenn jemand sich selbst so sehr als tüchtig herausstellt, in einem Medium, wo das überhaupt nicht überprüfbar ist!!!!

Da kann sich praktisch jeder als tollste/r Hecht/in von da bis Japan ausgeben.

Mit dem Thema einer Lockerung des Arbeitnehmerschutzes hat das nur insofern zu tun, als ich daraus ablese, dass du nichts gegen diese einzuwenden hast, weil die "Tüchtigen" ja eh keinen Schutz brauchen und die "nicht so tüchtige" Mehrheit dir mehr oder weniger egal ist.

lockavomhocka schrieb am 07.12.2017 18:32

Antwort: glaubenichtalles @sanpedro

ich gehe eher mit glaubenichtalles als mit dir konform, wenn es um beschäftigung geht. sorry. aus deinen meinungen dazu schließe ich, dass du die arbeit eher nicht erfunden hast. wahrscheinlich plädierst du auch für arbeitsloses grundeinkommen Grafik, Smiley für :cool:

lockavomhocka schrieb am 07.12.2017 18:36

Antwort: irrtum @sanpedro

die "nicht so tüchtige" Mehrheit Grafik, Smiley für :confused:. warum sollte die mehrheit nicht tüchtig seinGrafik, Smiley für :confused:. es ist genau umgekehrt, die untüchtigen fallen auf. wäre das nicht so, würden wir uns dieses sozialsystem schon lange nicht mehr leisten können.

2015 schrieb am 07.12.2017 18:43

Antwort: heisst das jetzt?

das Menschen die es in 8 Stunden nicht schafften sowie die es in 5 Stunden, nun nach dem Schreiben dieser @userin alle "Tachinierer" sind?
Ich finde das als ein sehr grobes Vergehen gegen über den 8 Stunden Hacklern!
Daher 3 x Grafik, Smiley für :thumbdown:

rhea schrieb am 07.12.2017 18:47

Antwort: @Alles klar jetzt?

nein!
denn wäre ICH der arbeitgeber, würde ich mich fragen wie es sowas geben kannGrafik, Smiley für :confused:
vor allem würde ich diesen 8 stunden arbeiter (tachinierer) sofort feuern!

lockavomhocka schrieb am 07.12.2017 18:48

Antwort: leseverständnis @2015

wie du es verstehst, so steht es nicht daGrafik, Smiley für :frech2:. versuche es nochmalsGrafik, Smiley für :D

SanPedro schrieb am 07.12.2017 18:50

Antwort: Die von ÖVP und FPÖ geplante Möglichkeit eines 12-Stunden-Arbeitstages

...ohne Streichung der Überstundenzuschläge ist für Martin Risak, Arbeitsrechtsexperte der Uni Wien, ein Widerspruch, der aufgelöst werden müsse.

Denn würde künftig die 11. und 12. Arbeitsstunde zur Normalarbeitszeit, dann falle auch der Überstundenzuschlag weg.

Noch im Jahr 2013 hatte H.C. Strache einen 12-Stunden-Arbeitstag als eine " asoziale, leistungsfeindliche Idee, da dies für alle Arbeitnehmer Nettolohnverluste bedeuten würde" abgelehnt.

aus:
http://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5334989/OeVPFPOePlaene_Strache-vor-vier-Jahren-ueber-12StundenTag_

Herbstaster schrieb am 07.12.2017 18:53

Antwort: @ Weiter im Themenfluss?

Das Thema Arbeitszeitflexibilisierung bräuchte eigentlich keiner großen Diskussion, es regt sowieso nur Faule auf und solche, die von der tatsächlichen Arbeitswelt keine Ahnung haben und solche, die sich automatisch über alles aufregen müssen, was nicht von links kommt.

Für sie eine kleine Rechenaufgabe:
Wie viel Arbeitende, die bei Bedarf 12 Stunden arbeiten, müssen wie viel Mindestsicherungsbezieher finanzieren die gar nichts arbeiten, und warum tun sie das!

Das sind die Fragen, um die wir uns kümmern sollten!


In Graz wurde in einem Obdachlosenheim so ein Mindestsicherungsbezieher festgenommen.
Der Islamist hat, wie von seinen Kollegen vorgeführt, eine Amokfahrt am Weihnachtsmarkt geplant.

Sein Planungsplatz war der Computer Grafik, Smiley für :computer1: (!!!!) im Obdachlosenheim !!!!
Wie viele Stunden er mit den Recherchen, wie er uns am besten umbringen kann, davor wohl zugebracht hat? Hoffentlich nicht mehr als 8 am Tag, weil das wäre unter Umständen der SanPedro nicht recht Grafik, Smiley für :krank2:

https://www.wochenblick.at/bosnier-plante-lkw-attacke-auf-weihnachtsmarkt-oesterreich/

rhea schrieb am 07.12.2017 18:53

Antwort: nachtrag ..

@vor allem würde ich diesen 8 stunden arbeiter (tachinierer) sofort feuern!

und den 5 stunden arbeiter in zukunft 8 stunden arbeiten lassen.Grafik, Smiley für :P
auf diese art hätte ich eine arbeitskraft gespart, da ja dieser tüchtige die arbeit fast in dem selben zeitablauf für zwei arbeitetGrafik, Smiley für :PGrafik, Smiley für :happy:

2015 schrieb am 07.12.2017 18:59

Antwort: lockavomhocka schrieb

ich habs schon gelesen wie es dasteht, also drah net scho wieda alles um,
und das was diese @userin da schildert geht vieleicht in einem "Beruf" denn sie hatte,
aber nicht in JEDEM Beruf!
Host MI und Grafik, Smiley für :gutenrutsch:
ILMATEAA

lockavomhocka schrieb am 07.12.2017 19:00

Antwort: sofort feuern@rhea

das geht nicht so einfach. erst muss man den grund finden, warum der mitarbeiter seine arbeit nicht zufriedenstellend erledigt. kann er nicht, weil er krank ist, vielleicht schwere sorgen hat. oder will er nicht und nützt andere einfach aus. so jemand wird dann schon wegen der verärgerten kollegen nicht lange gehalten werden können. er verschlechtert das betriebsklima.

2015 schrieb am 07.12.2017 19:02

Antwort: rhea schrieb

Grafik, Smiley für :guter-beitrag:
Grafik, Smiley für :ich-sag-nix:mehr dazu.

lockavomhocka schrieb am 07.12.2017 19:03

Antwort: nicht in JEDEM Beruf @2015

das ist klar. marijke hatte teilzeitarbeit. das arbeitsvolumen wird dabei so bemessen, dass es in der vorgegebenen zeit zu schaffen ist.

2015 schrieb am 07.12.2017 19:14

Antwort: jetzt hab ich gmua

jetzta mo ich nimma, Schluss mit de Deppatten.
hob was Besseres ztuan. Grafik, Smiley für :hello:+Grafik, Smiley für :gutenrutsch:

Herbstaster schrieb am 07.12.2017 19:14

Antwort: @ Rhea schrieb

@ auf diese art hätte ich eine arbeitskraft gespart,

ich weiß nicht, ob das so funktionieren würde, und die Firma damit bestehen könnte Grafik, Smiley für :D Weil diese "ich bin so toll, ich arbeite wie zwei", gibt es zwar in vielen Firmen Grafik, Smiley für :xmaspackerl:
aber doch nicht gar so viele, dass die Firma mit ihnen allein existieren könnte, denke ich mal.
Sie sind ja überall nur die ganz "besonderen" "Einzelfälle" Grafik, Smiley für ;)

rhea schrieb am 07.12.2017 19:20

Antwort: das geht nicht so einfach. erst muss man den grund finden, warum der mitarbeiter seine arbeit nicht zufriedenstellend erledigt. @lockavomhocka

zu m einer zeit wäre das wurscht gewesen.
ob einer bauchweh hatte oder liebeskummer...oder sonstiges, der wäre geflogen!
denn es hat früher die leistung gezählt... oder anwesenheit...oder was auch immer.
aber die arbeit anderen machen zu lassen weil man sich nicht wohlfühlt oder... das gab es nie !

ja, wahrscheinlich bei den beamten, oder in der politik...oder sonstigen amterl und behörden, wo man die schützenden handerln der diversen politikerfreunderln hatte!
die haben es sich schon immer richten können.
da waren (und sind´s auch heute noch) die faulsten und blödesten auf der sicheren seite gewesen!Grafik, Smiley für :cool:

lockavomhocka schrieb am 07.12.2017 19:49

Antwort: arbeiter, beamte, politiker @rhea

dazwischen gibt es wie du sicher weißt auch noch viele andere berufeGrafik, Smiley für ;)

Mehltau schrieb am 07.12.2017 19:50

Antwort: welch eine farce

um den 12stunden arbeitstag. an heuchelei nicht zu überbieten ist die aufregung über eine angebliche einigung der künftigen koalition auf einen 12 stunden-tag. denn was lasen wir, nachdem noch-bundeskanzler Christian Kern im jänner in Wels seinen "Plan A“ präsentierte und er das regierungsprogramm neu verhandeln wollte? "zu einer einigung könnte es bei einer flexibilisierung der arbeitszeiten kommen. Kern will ermöglichen, dass arbeitnehmer in betrieben mit gleitzeitmodell künftig bis zu zwölf stunden pro tag arbeiten dürfen. dem stehe nichts entgegen, sagt Mitterlehner.
https://derstandard.at/2000051479758/Kern-und-Mitterlehner-betonen-Wir-wollen-weiterarbeiten

maria2434 schrieb am 07.12.2017 19:53

Antwort: Mehltau,..19:50

Grafik, Smiley für :guter-beitrag: Grafik, Smiley für :applause:

lockavomhocka schrieb am 07.12.2017 19:57

Antwort: farce @mehltau

richtig. bundeskanzler kern war manager bevor er politiker wurde und weiß, dass die flexibilisierung der arbeitszeiten nicht aufzuhalten ist.

Hebs schrieb am 07.12.2017 20:19

Antwort: 2015 13.18 h

Man erlebt es tagtäglich wie unorganisiert manche ihre Arbeiten verrichten, wie umständlich sie sind, weil sie sich z.B. auf ihrem Computer nicht wirklich auskennen, mit dem Programm der Firma nicht vertraut sind. Obendrein "pecken" sie mit dem Adlersuchsystem auf der Tastatur herum - das alles kostet sehr viel Zeit. Ich möchte für jeden Verkäufer der sein Lager nicht kennt 1 € haben und nochmals 1 € dafür, dass von der Ware 0-Ahnung vorhanden ist. Wenn Handwerker 10 x zum Auto laufen müssen, bis endlich das erforderliche Werkzeug beisammen ist usw.
Wer seine Arbeit "kann", gut organisiert ist, keine Rauchpausen benötigt usw. kann locker in der halben das erledigen, wofür tratschende Kollegen den ganzen Tag herumtrödeln. Deshalb schreibe ich hier schon seit Jahren von leistungsbezogenen Gehältern unabhängig vom Alter und der Dienstdauer. Derzeitige Kollektivverträge sind hoffnungslos veraltet und nicht mehr zeitgemäß.

jani schrieb am 07.12.2017 20:28

Antwort: @SanPedro

da hilft kein erklären.
die, die politisch (durch wahl) den abbau aller , mühsam erworbenen, arbeitsrechte unterstützen, werden es von anderer seite hören.
kinder und vor allem enkel werden es ihnen erklären.
selber viele, viele jahre im frieden und sicherheit leben und dann...ratzfatz weg mit allen sicherheiten, angeblich werden ja eh nur die faulen unterstützt Grafik, Smiley für :confused:.
es ist nicht zu fassen Grafik, Smiley für :(

novecento schrieb am 07.12.2017 20:32

Antwort: marijke 1948 eine Frage

Hallo marijke,

du schreibst, nach der Karenzzeit hast du wieder zu arbeiten begonnen.

Du warst sooo tüchtig, du schafftest locker ..........

Wenn du so toll drauf warst, warum bist du nur halbtags, nicht 12 Stunden täglich arbeiten gegangen?
Das versteh ich nun ganz und gar nicht Grafik, Smiley für :confused:Grafik, Smiley für :confused:Grafik, Smiley für :confused:Grafik, Smiley für :D

- novecento -

Hebs schrieb am 07.12.2017 20:36

Antwort: novecento 20.32 h

Offenbar hast du diese Beitragsreihe nicht wirklich durchgelesen? Das solltest du in Ruhe nachholen, bevor du auf einzelne Beiträge mit Unverständnis reagierst. Dieses einfach In-die-Tasten-klopfen erschwert eine Diskussion sehr.

rhea schrieb am 07.12.2017 20:38

Antwort: hast auch die rauchpausen vergessen@hebs

*früher* gingen die einen rauchen, die anderen machten dafür eine kaffeepause... das war ein perfekter ausgleichGrafik, Smiley für ;)
dann kam die hysterie gegen die raucher....dh, wenn sie rauchen wollten, mußten sie je nach möglichkeit mtl. chip raus ins freie! dh. die rauchpausen wurden abgezogen. naja, das sah/sieht man ja ein, net woar.

aber: rauchpausen/kaffeepausen waren/sind harmlos gegen die *owezahrer* die es in allen firmen/ämter/behörden usw gab/gibt!

ich möchte nicht wissen wieviele von 100 angestellten/arbeitern einer firma solche owezahrer beherbergt und wieviele sie einsparen könnten, weil es ja solche top-stars wie eine @marijke gibt, die die arbeit in der halben zeit schafftGrafik, Smiley für ;)Grafik, Smiley für :happy:

Mohndirndl schrieb am 07.12.2017 20:39

Antwort: @ Jani

Und was sagst Du zu @ Mehltau schrieb am 07.12.2017 19:50
Stammt das nicht VOR der Wahl zum Schrecken aller Linken? Grafik, Smiley für :D
Und dennoch: selbes Thema, selber Inhalt, was sagst Du dazu?

novecento schrieb am 07.12.2017 20:43

Antwort: jani 20:28

Grafik, Smiley für :guter-beitrag: deinem Beitrag ist nichts hinzu zu fügen.

Alle mühsam erworbenen sozialen Absicherungen mir nichts dir nichts zu kippen grenzt an Demenz.

Das heutige Arbeitsleben mit dem vor 20-. 30- 40- Jahren gleich zu stellen ist absurd. Es herrscht ein ganz anderes Arbeitstempo, das meist höchste Konzentration erfordert. Einen Hundertmeter - Läufer auf einen Marathon zu schicken, muss zwangsweise schief gehen. Da benötigt es keine Erklärungen.

Aber wie soll man das den Leuten plausibel machen, die bereits weit weg von Arbeisprozessen stehen? Am besten gar nicht.

Gruß - novecento -

esa schrieb am 07.12.2017 20:46

Antwort: 12 Stunden am Tag arbeiten

wie ich da lese,eine ist dafür die andere nicht,ich aber denke an die junge mutter mit kleine kinder,die werden es nicht leicht haben.Grafik, Smiley für :krank2:

novecento schrieb am 07.12.2017 20:48

Antwort: dennoch Hebs 20:36

dennoch @ Hebs, erlaube ich mir die Frage an eine Userin zu stellen, die nur halbtags arbeitete und sich für einen 12 - Stunden Tag stark macht.

Gruß - novecento -

PS - und Psst: ICH weiß wovon ich schreibe. Ich zeichnete einst in einem Job meine "Mehrstunden" auf. In einem halben Jahr erreichte ich 256 Stunden. Der Preis dafür war hoch.

Rosmarina schrieb am 07.12.2017 21:08

Antwort: @marijke

deine Tüchtigkeit in allen Ehren.
Wie lange hast Du wenige als 40 Stunden gearbeitet?

Anamalin schrieb am 07.12.2017 21:11

Antwort: Und da alles schneller gehen muss @novecento

verlieren Produkte an Qualität.
Wir verkommen zu einer Ramschkultur !

Schau dich um, Klumpert wohin das Auge reicht. Grafik, Smiley für :frech2:

SanPedro schrieb am 07.12.2017 21:27

Antwort: @Mehltau

Ja, einen Vorstoß zur Flexibilisierung der Arbeitszeit auf 12 Stunden haben Kern und Mitterlehner schon zuvor gemacht.

Sie haben die Sozialpartner in die Entscheidungen eingebunden und die Sache scheiterte am Widerstand der Gewerkschaften.

Nun wird versucht, das Ganze ohne Sozialpartner, allein von Regierungsseite her zu entscheiden.

Dass hoffentlich(!) heftiger Widerstand von noch bestehenden Strukturen, die man ja auch künftig abbauen will, zu erwarten ist, liegt auf der Hand.

RoyFlasch schrieb am 07.12.2017 21:47

Antwort: 12 Stunden

mein Neffe leistet derzeit seinen Zivildienst beim Roten Kreuz in Wolfsberg mit einem 12 Stunden Dienst..! Das bedeutet von 6 Uhr Morgens bis 18 Uhr Abends! Die Einsätze zerren sehr an Substanz und Psyche..., mitunter hat er berichtet, daß ein Mädchen von einer Brücke gesprungen und derart vor Schmerzen geschrien hat, das er davon noch Tagelang geschockt war!
Davor ein Einsatz auf einem Bauernhof , wobei er 2 alte Menschen völlig verwahrlost vorgefunden hatte..!
Das nur so nebenbei und er schafft es auch deshalb , da er noch bei seiner Mutter lebt die ihm versorgt!
Selbst noch berufstätig mit 9 und 9,5 Stunden Dienst belastet...das reicht völlig !!!
Mein Frühdienst beginnt um 6 Uhr Morgens im Büro....bis 15:30 Uhr...das bedeutet , der Hahn kräht bereits um 4 Uhr Morgens...!!!
Eine Stunde wegzeit...nach Hause vielleicht zudem noch Besorgungen..., Jedenfalls ...12 Stunden Arbeiten sind absurd.!!!

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 22:05

Antwort: @ lockavomhocka 18.23 Uhr

ich weiß, ich bin sehr streng, lege aber für mich selbst diesen hohen Maßstab auch an, aber wenn ich z.B. eine Kollegin vor mir habe, die mehrmals am Tag lange Privattelefonate führt, weiß ich einfach ungeschaut, dass deren Tagespensum unter dem liegen muss, von Mitarbeiter die in der Arbeitszeit das tun, wofür sie bezahlt werden: nämlich arbeiten.

Dass man in dringenden Fälle in der Arbeitszeit auch mal privat telefoniert ist ok, aber nicht ständig.

Anfragen beim Vorgesetzten, warum man so eine Mitarbeiterin weiterhin beschäftigt: sie ist unkündbar, weil auf Grund von Bandscheibenvorfall ein gewisser Grad an Behinderung vorliegt und diese Leute kann man nicht kündigen.

Mehltau schrieb am 07.12.2017 22:05

Antwort: der ÖGB

hat nicht nur die zerschlagung seiner Bank, der BAWAG, zugelassen, was bis heute nicht einmal annähernd aufgeklärt ist, sondern jahrelang zugesehen, wie es immer mehr werkverträge und dann nicht abgesicherte freie dienstnehmer gab. dabei wurden reguläre beschäftigungsverhältnisse umgangen,
https://derstandard.at/1373514117522/Gewerkschaft-Weniger-aber-immer-noch-zu-viele-freie-Dienstnehmer

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 22:09

Antwort: @ SanPedro 18.25 Uhr

dass Du meine Tüchtigkeit anzweifelst, damit habe ich kein Problem.

Und Schutz habe ich nie gebraucht, das stimmt. Auch keine Beziehungen (Vitamin B) oder das richtige Parteibuch. Menschen die gut und gerne arbeiten, brauchen das alles nicht.

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 22:13

Antwort: @ rhea 18.53 Uhr

Mitarbeiter, die sich von einer Ganztagsbeschäftigung auf Teilzeit umstellen lassen, ohne dass das Arbeitspensum wesentlich gekürzt wird, beweisen, dass sie für die Firma einen Gewinn sind. Das hast Du richtig verstanden.

editta2 schrieb am 07.12.2017 22:13

Antwort: 12 Stunden

Wie ich zu arbeiten begonnen habe, waren 48 Wochenstunden, 2 Wochen Urlaub, 3 Monate Karenz!
Lange Zeit ist um bessere, im Kollektivvertrag festgehaltene Arbeitsbedingungen "gekämpft" worden und jetzt passt das wieder nicht, also drehen wir´s jetzt um und "kämpfen" in die Gegenrichtung!

Mein Gott bin ich froh, dass ich schon so alt bin und mir das Kasperltheater daher bald von oben ansehen kann.

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 22:16

Antwort: @ Hebs 20.19 Uhr

genau so ist es. Grafik, Smiley für :guter-beitrag:Grafik, Smiley für :gut-gemacht:

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 22:19

Antwort: @ Novecento 20.32 Uhr

ich hatte keine Nachmittagsbetreuung für meinen Sohn und daher bin ich, als er in die Schule kam (in einem Dorf im Mühlviertel; Schulbus ja, Nachmittagsbetreuung nein) auf Teilzeit umgestiegen.

Habe ich ja schon erklärt, aber ich erkläre es gerne noch einmal.

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 22:24

Antwort: @ Novecento 20.48 Uhr

ich mache mich für die flexiblere Arbeitszeit stark, richtig, weil ich selbst erfahren habe, wie angenehm das ist, wenn man viel arbeitet, wenn viel zu tun ist und wenig, wenn ruhigere Zeiten sind.

Es ist ja nicht so, dass jetzt plötzlich alle Menschen in jedem Job sofort nur mehr 12 Stunden am Tag arbeiten müssen und diese Mehrzeit womöglich nicht einmal bezahlt kriegen.

Wenn es die Auftragslage (in der Industrie) oder im Büro zu Bilanzzeiten oder sonst irgend welche Situationen verlangen, dann sollte es dem Arbeitgeber möglich sein, seine Leute auch länger zu beschäftigen und sie dafür nach Hause zu schicken, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist.

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 22:28

Antwort: @ Rosmarina 21.08 Uhr

erstens waren es 38,5 Stunden, wenn ich mich recht erinnere.

Ich habe 30 Stunden gearbeitet + Mehrstunden in Stoßzeiten (Quartals- und Jahresbilanzen) von 1985 weg bis 2003.

Luftballon1 schrieb am 07.12.2017 22:42

Antwort: Leute mit einem 12 Stunden Arbeitstag........Schichtdienst

Traffic - Manager bei der Asfinag.
12 Stunden sind sie auf den Straßen unterwegs........
Sie kontrollieren, sie helfen, sie müssen sich konzentrieren........Sie sind zu Zweit .
Unregelmäßiger Schichtdienst.........
einmal tagsüber, dann wieder nachts.
Unregelmäßig.......DAS ist ein großes, gesundheitliches Problem.

Aber......
die Arbeit geht vor.

Nur sehr selten verschieben sie ihre Dienste.
Nur dann, wenn es UNBEDINGT .........meistens wegen der Familie......notwendig ist.
Sonn - und Feiertage sind natürlich normale Arbeitstage.

Natürlich ergibt es sich,
dass sie einige Zeit frei haben.
Aber
dann haben eben ihre Ehefrauen meistens NICHT frei.

Also,
es ist schwierig.

WOLLEN wir das,
dass es bald in vielen Berufen ähnliche Bedingungen gibt ?

novecento schrieb am 07.12.2017 22:46

Antwort: ich hatte keine Nachmittagsbetreuung

marijke 22:19

und was denkst du, wievielen Frauen/Männern es gleich geht wie dir?

Bei einem 12 Stunden - Tag bräuchte es Betreuung bis 22.00 Uhr.

Es gab diese Diskussion bereits zwischen uns. Ich sagte damals und auch heute, dass es einen Unterschied macht, ob einmalig für ein paar Tage einige Stunden dran gehängt werden, ( Bilanzzeiten ) oder ob für mehrere Monate, wie nun vorgesehen, 12 Stunden Arbeit VERLANGT werden können.
Das spielt sich nicht für Familien!

Schau einmal nach, wie in Frankreich Familienarbeit strukturiert werden kann.
Höchste Wochenarbeitszeit beträgt 48 Stunden. Normalarbeitszeit ist 36 Stunden.

Ich als Oma bin auf jeden Fall nicht bereit, auf Dauer Kinderbetreuung in den Abendstunden zu leisten, da die Eltern Arbeiten MÜSSEN, da sie sonst mit Konsequenzen zu rechnen haben.
Du hast ja keine Enkelkinder, die zumindest ab dem späten Nachmittag sich auf die Heimkehr der Eltern freuen.

Gruß - novecento -

marijke1948 schrieb am 07.12.2017 22:55

Antwort: @ Novecento

es ist doch nicht auf Dauer vorgesehen, dass alle Arbeiter und Angestellten von jetzt an 12 Stunden im Tag arbeiten, sondern nur in Spitzenzeiten.

Wenn ein Betrieb volle Auftragsbücher hat und mehr Mannstunden gemacht werden müssen, dann kann man das kurzfristig mit 12 Stunden am Tag machen, aber bleibt die Auftragslage so gut, wird die Firma mehr Personal anheuern müssen.

Es geht doch um eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeit, nicht um eine dauerhafte Erhöhung der Arbeitszeit auf 12 Stunden pro Tag für alle.

Warum sollte eine Kassiererin mit TZ-Job plötzlich 12 Stunden arbeiten müssen? Für denen ändert sich gar nichts.

Es geht mMn hauptsächlich um die Industrie. Um die kurzfristige Abdeckung von Spitzen-Auftragslagen.

rhea schrieb am 07.12.2017 23:06

Antwort: noch eines nicht vergessen

heute wird gleich bei der bewerbung/einstieg gesagt das im gehalt überstunden includiert sind(pauschale)

wenn sich da ein neuling reinlegen läßt, wird er schön blöd schauen wenn ca 20 bis... überstunden überhaupt nicht bezahlt werden weil er ja dafür einige euro über dem kollektiv bezahlt wirdGrafik, Smiley für :thumbdown:
das ist heute üblich, drum verstehe ich diese forderung von den 12 stunden nicht, die uns die zwei neuen *....* so locker unterjubeln wollenGrafik, Smiley für :thumbdown:

aufpassen bei einer bewerbung was die überstunden betrifft !!
nicht auf eine pauschale einlassen, sondern klipp und klar sagen das die überstunden bezahlt werden müssen, oder in freizeit abgegolten werden müssen.

lieber den job nicht annehmen, als sich grün und blau ärgern weil man viele stunden - dank pauschale - umsonst arbeiten muß.

was bin ich froh das ich heute nicht mehr arbeiten MUSSGrafik, Smiley für :thumbup:Grafik, Smiley für ;)

pfiffikus schrieb am 07.12.2017 23:16

Antwort: so ein theater

die wochenstunden bleiben doch auf 40 stunden.... oder sollen sie auf 50 od. gar 60 erhöht werden??? nein!

irgendwer schrieb, man kann die heutige arbeitswelt nicht mit der vor 20-40 jahren vergeichen. nein, kann man nicht. heute haben so gut wie alle supermärkte bis mindestens 19,30 uhr geöffnet, jeder kann auch an langen arbeitstagen noch einkaufen. das hätte ich mir an meinen langen tagen gewünscht.
und... wieso schreien die vielen verkäuferinnen nicht...

nicht alle arbeitnehmer haben kleine kinder!!!

ich bin überzeugt, in den fabriken würde es für junge mütter ausnahmen geben... ohne großem tamtam

Katzenopa schrieb am 07.12.2017 23:24

Antwort: 12 Stunden

Ich denke, die Damen betrifft das höchstens insofern, als dass sie die Arbeitszeit des Babysitters verlängern müssen, denn sie sind ja schon in Pension. Teilzeitarbeit ist aber heutzutage für Alleinerzieher keine Option, da das Geld nicht reicht!

RoyFlasch schrieb am 07.12.2017 23:38

Antwort: Stimmt@Katzenopa

die meisten wissen doch nicht einmal was Arbeiten bedeutet...und Frauen waren damals mit 55 in der Pension....die Plattform dient doch ohnehin nur mehr Querulanten ohne Bezug zur Realität...!!!

rhea schrieb am 07.12.2017 23:45

Antwort: @Querulanten ohne Bezug zur Realität

na dankeschön du bist ja ein *......* herzerlGrafik, Smiley für :mad:

RoyFlasch schrieb am 07.12.2017 23:49

Antwort: Wer schreibt sonst

Im Forum...und queruliert. .... Menschen die Arbeiten müssen....sicher nicht..!!!!

rhea schrieb am 07.12.2017 23:59

Antwort: @W E R queruliert hier

Grafik, Smiley für :confused:
nenne namen!!Grafik, Smiley für :thumbdown:

jani schrieb am 08.12.2017 00:01

Antwort: @marijke 22:24

wie hast du denn das mit deinem kind gemacht, wenn du immer so auf abruf für deine firma verfügbar warst?
das geht wohl nur mit oma oder nanny.
hast du schon mal dran gedacht, dass man auch andere verpflichtungen hat oder einfach was plant für die freiteit.

die arbeitsrechte wurden, ja man kann sagen, erkämpft in sozial ausgerichteten zeiten.
heute schon werden sie von arbeitgebern übertreten ( kein kollektivvertrag, jederzeit erreichbar sein usw_) , ....

und jetzt wird das alles weggeputzt
also legalisiert.
alles war vor der wahl bekannt, alles mit dem mascherl "veränderung" verziert.
und das mascherl hat leider viele leute sobegeistert, so dass sie nicht drauf achteten, was eigentlich verändert werden soll.

jani schrieb am 08.12.2017 00:01

Antwort: @marijke 22:24

wie hast du denn das mit deinem kind gemacht, wenn du immer so auf abruf für deine firma verfügbar warst?
das geht wohl nur mit oma oder nanny.
hast du schon mal dran gedacht, dass man auch andere verpflichtungen hat oder einfach was plant für die freiteit.

die arbeitsrechte wurden, ja man kann sagen, erkämpft in sozial ausgerichteten zeiten.
heute schon werden sie von arbeitgebern übertreten ( kein kollektivvertrag, jederzeit erreichbar sein usw_) , ....

und jetzt wird das alles weggeputzt
also legalisiert.
alles war vor der wahl bekannt, alles mit dem mascherl "veränderung" verziert.
und das mascherl hat leider viele leute sobegeistert, so dass sie nicht drauf achteten, was eigentlich verändert werden soll.

editta2 schrieb am 08.12.2017 00:11

Antwort: RoyFlasch schrieb am 07.12.2017 23:49

Menschen die arbeiten müssen, sind hier auch nur Gäste, denn du bist da im Seniorenforum. Eigentlich hast du hier gar nicht verloren!
Also benimm dich als Gast und stänker da nicht herum.

.... außerdem " Menschen die Arbeiten müssen* arbeiten schreibt man klein!

RoyFlasch schrieb am 08.12.2017 00:35

Antwort: Die Hackler

haben sicher keine Zeit hier im Forum zu schreiben und sie könnten sich auch nicht artikulieren....! Sie würden vermutlich sofort deaktiviert werden, denn dieses Forum ist doch nur Menschen vorbehalten..., die sich sonst nicht mehr anders äußern können....!!

klartext schrieb am 08.12.2017 08:39

Antwort: Teilzeitarbeit

Katzenopa schrieb am 07.12.2017 23:24
Teilzeitarbeit ist aber heutzutage für Alleinerzieher keine Option, da das Geld nicht reicht!

Das stimmt leider!
Teilzeitarbeit war auch schon früher nur für Mütter möglich, wenn der Haupternährer der Familie, also der Ehemann, eine Vollzeitarbeit hatte und im gemeinsamen Haushalt lebte. Für eine alleinerziehende Mutter mit Kind in einer separaten Wohnung hätte der Verdienst aus einem Halbtagsjob auch damals niemals gereicht.
Damals war Teilzeitarbeit also ein Privileg, das einer vollständigen Familie zugute kam.

Heute sieht das total anders aus ... viele Arbeitsplätze für Frauen werden generell nur mehr als Teilzeitjob angeboten, sodass diese Mitarbeiter oft zwei Teilzeitjobs haben müssen, um mit ihren Finanzen über die Runden zu kommen ... die Mieten sind horrend gestiegen ... sämtliche Energiekosten explodieren ... die Wege zur Arbeit weit ... wenn da dann noch eine Frau Alleinerzieherin ist, dann Gute Nacht Grafik, Smiley für :krank2: ... sie muss ihre Kinder zum frühestmöglichen Zeitpunkt noch halb schlafend in einer Kinderbetreuung abliefern und dann ihren Verdienstmöglichkeiten nachhecheln ... dass diese Mütter die Kleinkinderzeit nur völlig ausgelaugt überstehen, wenn da kein familiäres Auffangnetz für Notzeiten (Kinderkrankheiten u.ä.) vorhanden ist, kann man sich ausmalen ...

was mir jedoch auffällt, ist, dass diese so gänzlich allein auf sich gestellten Mütter meist auch keine wirklichen Freundinnen in der gleichen Lage haben, sodass sie sich zusammenschließen und gegenseitig bei der Kinderbetreuung unterstützen könnten ... eine etwas andere Art von Patchworkfamilie halt ... sie alle täten sich wesentlich leichter, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bringen ... ich fürchte, die Politik wird da niemals etwas Vernünftiges zustande bringen, wenn sich diese Frauen nicht selbst helfen ....
zu meiner Zeit haben wir das so gemacht ... ich hatte zwei geschiedene Freundinnen mit jeweils einem kleinen Buben ... diese haben viele, viele Nachmittage gemeinsam mit meinen Kindern verbracht, während ihre Mütter noch arbeiten mussten ... wir haben am Land gelebt und waren auf uns selbst angewiesen ... Nachbarschaftshilfe bzw. Freundschaftsdienst nannte man so etwas ...

ich kann daher nur raten:
Frauen helft zusammen und haltet zusammen, eure Kinder sollen möglichst nicht die Leidtragenden von wirtschaftlichen Zwängen sein.

klartext schrieb am 08.12.2017 08:48

Antwort: Arbeitszeitflexibilisierung

Nachdem ich im Grunde her die Arbeitszeitflexibilisierung aus weiter oben angeführten Gründen für richtig halte, möchte ich dennoch eines klarstellen:

Als Pensionistin und daher nicht mehr unmittelbar Betroffene würde ich mich bei einer Volksabstimmung zu diesem Thema meiner Stimme anstandshalber enthalten .... aber eine Meinung dazu habe ich natürlich ...

rusalka schrieb am 08.12.2017 08:59

Antwort: SanPedro schrieb am 07.12.2017 21:27

*Dass hoffentlich(!) heftiger Widerstand von noch bestehenden Strukturen, die man ja auch künftig abbauen will, zu erwarten ist, liegt auf der Hand.*

richtig, sind erst einmal die schleusen geöffnet überschwemmt es das ganze tal......

klartext schrieb am 08.12.2017 09:24

Antwort: wie wird es weitergehen @Novecento

als irgendwann in den 80er Jahren das aufrüttelnd progressive Buch von Ester Vilar
"Die 25-Stunden-Woche. Arbeit und Freizeit in einem Europa der Zukunft" mit einem Vorwort von Oskar Lafontaine/SPD erschien, war ich von den darin skizzierten Ideen begeistert ... in der damaligen Welt schien mir noch alles möglich ... also warum nicht auch dies: Arbeit teilen, damit wirklich alle Arbeit haben und ihr Auskommen mit einem 25-Stunden-Job finden ... nach täglich fünf Stunden heim zur Familie, gemeinsam Kinder großziehen ... was für eine paradiesische VorstellungGrafik, Smiley für :gut-gemacht: ... ich habe das ja mit meiner Familie viele Jahre genießen dürfen und konnte da wirklich mitreden ... warum also sollte das, was für uns möglich war, nicht für alle möglich werden Grafik, Smiley für :confused:...

es wurde nichts draus Grafik, Smiley für :thumbdown:... man tat die Vorstellungen von Vilar als utopisch und weltfremd ab ... und die Realität der wirtschaftlichen Zwänge, die uns dann später alle in der einen oder anderen Form erfasste, sei es durch Scheidungen, Kündigungswellen oder sonstige Unbill, ließ eine Realisierung immer weniger zu ... leider ...
der Preis für den anderen Weg, den Weg der tüchtigen Leistungsträger, war und ist hoch ... ich weiß das .... wir Österreicher werden zwar als hochentwickelt und reich gegenüber den Ärmsten dargestellt, aber innerfamiliär im Urpersönlichsten schaut es bei vielen Menschen nicht all zu rosig aus ... man betrachte nur die abgehetzten und verhärmten Gesichter auf den Straßen ... noch höhere Scheidungsraten, immer mehr Burnouts, Suchtkranke, Neid, Streit ...

es braucht tagtäglich viel Motivation und Energie, um neben der oft brutalen Wirklichkeit auch das Positive und Schöne noch zu sehen ... seit meine in jungen Jahren oft überbordende Begeisterung durch genaueres Hinschauen allmählich in sensiblere Wahrnehmung gewandelt wurde, habe ich mich verstandesmäßig für den realistischeren Mittelweg entschieden ... ich lass mich nicht mehr blenden, aber auch nicht unterkriegen ... ich sehe das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen als das, was es für mich letztendlich ist: eine Herausforderung, die ich mit all den mir gegebenen Möglichkeiten versuchen werde, zu meistern Grafik, Smiley für :thumbup:

marijke1948 schrieb am 08.12.2017 09:39

Antwort: @ jani 00.01 Uhr

wie gesagt, hatte ich weder Oma noch Nanny, sondern bin - sobald mein Sohn in die Schule kam - Teilzeit arbeiten gegangen und wenn ich Mehrstunden machen musste, haben mein Mann und ich das mit einander abgestimmt.

Hebs schrieb am 08.12.2017 10:16

Antwort: grundsätzlich richtig rhea 20.38 h

Ich war/bin auch so eine die sehr viel gearbeitet hat, daher verstehe ich diesbezüglich marijke. Viele Kollegen und Kolleginnen wollten was weiterbringen und im Leben vorankommen; auch sie haben alle gut organisiert und konzentriert gearbeitet. Mit Mitschwimmern und Owezahnrern konnte ich nie und mir fehlt dafür bis heute das Verständnis. Manche haben eben keine Freude an der Arbeit und der vollbrachten Leistung, haben keine Spur Ehrgeiz usw.

Hebs schrieb am 08.12.2017 10:20

Antwort: Der Stimme enthalten klartext?

Kurz hingesehen ist das richtig, doch ich fühle mich unmittelbar von "allerlei" Arbeitskräften betroffen. Nur jammern, dass das Gehalt zu niedrig ist, ist nicht das Gelbe vom Ei - für mich gilt der Grundsatz "Da Arbeit, da Geld". Eine Arbeitskraft die selbständig, verantwortungsvoll und zufriedenstellend arbeitet ist eben mehr "wert", als jemand der nur ungefähr die Richtung kennt und dem das Ergebnis völlig egal ist.

Glaubenichtalles schrieb am 08.12.2017 10:23

Antwort: Marijke1948

Vielen deinen Aussagen zu diesem Thema MUSS man zustimmen. Grafik, Smiley für :guter-beitrag:

marijke1948 schrieb am 08.12.2017 10:23

Antwort: @ Hebs 10.16 Uhr

genau, mir geht es ähnlich wie Du. Ich habe für solche Faulenzer auf Kosten der anderen Mitarbeiter auch nichts übrig. Als man so eine Dauer-Privat-Telefoniererin zu mir ins Büro setzen wollte, habe ich mir das ein paar Tage angeschaut und dann der Chefin gesagt, dass ich mich mit dem Dauergequatsche vis-a-vis nicht auf meine Arbeit konzentrieren kann und das wurde GsD auch eingesehen. Sie bekam dann einen anderen Arbeitsplatz.

Glaubenichtalles schrieb am 08.12.2017 10:33

Antwort: SanPedro

Zum Unterschied von dir - über die ich hinreichend aufgeklärt wurde - habe ich Kinder gezeugt und bin ein Mann und auch ein Herr. Daher ist es müßig, das Herr für mich in "." zu setzen. Nicht jeder ist so hinterfotzig wie du, solche Menschen kann man nur abwerten, denn sie lügen sich durch das Leben.

novecento schrieb am 08.12.2017 11:29

Antwort: wie wird, wie kann es weitergehen @ klartext

Guten Morgen klartext,

und danke, dass du meine Gedanken aufgegriffen hast.
Viele deiner Zeilen ( Posting 09:24 ) entsprechen meiner Einstellung.

Du erwähnst Esther Vilar, argentinisch - deutsche Schriftstellerin, die sich in den 70iger Jahren viele Feinde mit dem Buch "Der dressierte Mann" schuf.

Der Timesharing - Gedanke geisterte in jener Zeit bereits durch viele Workshops. Viele Vortragende, die sich mit Zukunftsfragen - Armut/ Wohlhabenheit, Arbeit/ Beschäftigungslosigkeit beschäftigten, zeigten dieses Modell als Diskutabel und durchführbar auf.
Für mich waren das zu dieser Zeit revolutionäre Vorstellungen, für mich kam neben der umfangreichen Familienarbeit nur Teilzeitarbeit in Frage, die sich mit einem Zweitauto gut organisieren ließ.

Mir war früh klar, dass ich für meine Pension selbst sorgen muss. Ich gehöre noch zu den Glücklichen, denen für die Pensionsberechnung die besten 18 Jahre herangezogen wurden. Dazu gehören 7 Jahre Höchstbeitragsgrundlage, die mit überproportionalen Überstunden, die meisten unbezahlt, geleistet wurden. In jener Zeit zog das Leben ungelebt an mir vorbei.

Es war gerade noch Winter, die Zweige dürr und braun, plötzlich zog der Duft von Blüten übers Land. Bei einer Autopanne bemerkte ich voll erblühte Rosen inmitten eines Kreisverkehrs. Das Leben war nur noch ein Hecheln hinter Terminen. Ein erholsamer Schlaf war kaum mehr möglich, Erholungsphasen dauerten immer länger. Nach drei Monaten Krankenstand suchte ich mir eine andere Arbeit mit einer 40 Stunden - Woche. Das war neu geschenkte Lebensqualität!
Man arbeitet um zu leben, man lebt NICHT um zu arbeiten.

Mit der "Pensionsreform" wird den Frauen eine Lebensdurchschnittsberechnung präsentiert. Hier sind sie, wenn sie lange Teilzeit arbeiten, die großen Verlierer.
Auf der anderen Seite des Soll/Habens kann möglicherweise ein gutes Fundament für ein geborgenes Kinderleben stehen. Dies offenbart sich niemals sofort. Erst nach Jahrzehnten, wenn die Kinder selbst genügend Erfahrung im Arbeits- und Beziehungsleben gemacht haben. ( Bin ganz glücklich, ich habe kürzlich eine ganz liebe Rückmeldung bekommen)

Und ja, früher, inmitten meines "Monsterjobs" benötigte ich viel Motivation und Energie freie Wochenenden zur Gänze auf mein (jüngstes)Kind einzugehen, Freizeit nach seinen Vorschlägen ( die auch meine Hobbies waren ) mitzumachen.

Aus meiner Lebenserfahrung heraus lehne ich den Rückschritt ( wo sind da neue Wege? ) in ein mittelalterliches Arbeitsmodell restrektiv ab.
Für die jungen Familien ist zu hoffen, dass sich Gewerkschaften und Arbeiterkammern entsprechende Maßnahmen ergreifen werden.

Gruß - novecento -

schokokuchen schrieb am 08.12.2017 11:47

Antwort: Arbeitszeitflexibilisierung

mein damaliger Chef vor vielen Jahren fragte uns die Angestellten, was wir bei unseren 9 Stunden Arbeitstagen - von Montag bis Freitag - lieber hätten:

entweder jeden Tag von 8 bis 17 Uhr mit einer Stunde Mittagspause arbeiten, oder
jeden Tag nur eine halbe Stunde Mittagspause und dafür Freitag Frühschluß um 12 Uhr.

Natürlich wählten wir alle die 2. Variante und konnten daher am Freitag schon um 12 Uhr anstatt erst um 17 Uhr das Büro verlassen!

So ähnlich stell ich mir jetzt den Vorschlag mit dem 12 Stundentag vor.

Wer will kann z.b. drei oder vier Tage in der Woche 12 Stunden am Tag arbeiten, dafür hat er dann drei oder vier Tag in der Woche frei - je nachdem.

Wer dies nicht will, der arbeitet die normale Stundenanzahl und hat dann halt wie bisher nur zwei Tage Wochenende!

marijke1948 schrieb am 08.12.2017 11:49

Antwort: @ Schokokuchen

genau das ist Flexibilität. Grafik, Smiley für :thumbup:

In der Industrie wird es zwar ein wenig anders ausschauen, aber da Fachpersonal ja Mangelware ist, ist es ja nicht so, dass ein Mitarbeiter nicht auch Mitspracherecht hätte im Falle eines Auftragbooms.

klartext schrieb am 08.12.2017 12:22

Antwort: In der Industrie wird es zwar ein wenig anders ausschauen @marijke

das glaube ich nicht ... denn genau die Industriebetrieben wie ich sie kenne, also produzierende Unternehmen im Großformat, waren schon immer Vorreiter was verschiedene Arbeitszeitmodelle
(Schicht, Teilzeit, Telearbeit, Job-Sharing, Vertrauensarbeitszeit, Zeitarbeit, Sabbaticals etc.) betrifft ... bei hohen Mitarbeiterzahlen ist es leichter, Flexibilität in die Organisationen zu bringen, und zwar so, dass die Abläufe effizienter gestaltet werden können und auch die Mitarbeiter zu ihrem Recht kommen ... Arbeitszeitmodelle werden nur dann erfolgreich eingesetzt und von Dauer sein können, wenn sie sowohl Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer etwas bringen ... gut geschulte Belegschaftsvertreter, die sowohl von Wirtschaft wie auch von verbrieften Rechten der Mitarbeiter etwas verstehen, haben für den Ausgleich zu sorgen ... in prosperierenden Unternehmen ist die Geschäftsführung gut beraten, auf ein zufriedenstellendes Arbeitsklima zu achten, denn kleine, lang unbemerkt bleibende Sandkörner im Getriebe können dann ganz plötzlich zu ungeahnten Reibungsverlusten führen ... das kann sich kein Betrieb auf Dauer leisten ...

klartext schrieb am 08.12.2017 12:45

Antwort: wie wird, wie kann es weitergehen @novecento

das meiste, von dem du schreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen, da ich es ähnlich bzw. in meinem Berufsleben gleich erlebt habe ...
dass mit der "Pensionsreform" wir Frauen, die in Teilzeit waren oder gar Kinderauszeiten hatten, die Verlierer wurden, bestätige ich auch, denn es war durch den langen Durchrechnungszeitraum fast ein Ding der Unmöglichkeit verlorenes Terrain wieder gut zu machen ... die guten Wurzeln, die wir unseren Kindern aber dadurch geben konnten, wiegt alles auf ... ich würde es heute wieder so machen Grafik, Smiley für :)

für die jungen Familien, die derzeit Beruf und Familie unter einen Hut bringen müssen, denke ich schon, dass die Sozialpartner ihren Aufgaben nachkommen werden ... sie werden sich jetzt halt wieder ein wenig mehr anstrengen müssen, denn die "Wiesen sind abgemäht", wenn du weißt, was ich meine ... ich habe da ziemlich viel Einblick und denke mir oft, wird Zeit, dass sie wieder in die Gänge kommen ... eine große Hoffnung setze ich auch auf die jungen Führungskräfte, die bereits beginnen, wieder mehr auf Familie zu setzen ... die verzichten jetzt oft schon auf einen Karrieresprung zugunsten von Quality time mit ihren Kindern ... sie haben längst begriffen, dass die Karotte, die man ihnen ständig vor die Nase hält, einen zu hohen Preis hat ... auch darauf werden sich die Firmenbosse einstellen müssen, soferne sie nicht eh von selber draufkommen, dass auch ihre Zeit begrenzt ist und es neben Zahlen, Daten, Fakten noch anderes gibt ... die Werteskala MUSS neu überdacht werden ... darüber gäbe es viel zu schreiben, aber es ist ein anderes Kapitel ...

ich als Oma bin auf jeden Fall bereit, wo immer mir möglich, meine Familie wo notwendig zu unterstützen ... auch meine Großmutter hat mit 80 Jahren noch zeitweise die Urenkerl gehütet und ist mit ihnen jung geblieben ... Grafik, Smiley für :thumbup:

klartext schrieb am 08.12.2017 13:04

Antwort: da Arbeit - da Geld @Hebs

"Eine Arbeitskraft die selbständig, verantwortungsvoll und zufriedenstellend arbeitet ist eben mehr "wert", als jemand der nur ungefähr die Richtung kennt und dem das Ergebnis völlig egal ist."

das sagst du gerade der Richtigen Grafik, Smiley für ;) ... Arbeitsplatzbewertungen, Zielvereinbarungen, Leistungsprämien, Mitarbeitermotivation, Teamarbeit und dgl. mehr waren Schwerpunkte meines Jobs ... erfolgreich ist so eine Arbeit aber nur, wenn man einerseits die Zielvorgabe des Unternehmens im Auge behält und andererseits die Belegschaftsvertretung ins Boot holen kann, indem man den Nutzen der angedachten Strategie für Arbeitgeber und Mitarbeiter überzeugend darstellen kann ... hat man das geschafft, kann es mit der Umsetzung losgehen ... bis zum nächsten Mal ... dann geht das alles wieder von vorne los ... vorne ziehen und hinten schieben, so ungefähr muss man sich diese Jobs vorstellen ... sie sind herausfordernd, aber sie machen auch Spaß, weil es immer darum geht, in Teams eine Firma möglichst krisensicher zu machen ... Grafik, Smiley für :D

helga48 schrieb am 08.12.2017 17:36

Antwort: RoyFlasch 08.12.2017 00:35

Sag mal RoyalFlasch, was hast Du für eine Meinung von"Hacklern"!
Pfui schäm!

Ich verabscheue das Wort Hackler, für mich sind das Arbeitnehmer!

Und hier schreiben SK Mitglieder ihre Meinung und ihre Ansichten!

Dein Posting empfinde ich als sehr schlicht!

Helga48

rusalka schrieb am 08.12.2017 19:16

Antwort: niemand scheint zu bedenken,

dass nach 7-8 stunden ein leistungsabfall zu erwarten ist. die restlichen 4-5 stunden wird also nur mehr herumgewurstelt.
je älter der arbeitnehmer ist, um so anfälliger wird er.

fazit, auswechslung der älteren arbeitnehmer gegen junge.

es ist ja jetzt schon beinahe unmöglich mit 40 jahren eine arbeitsstelle zu bekommen, weil junge mehr leisten können und noch dazu billiger sind.

Hebs schrieb am 09.12.2017 09:59

Antwort: was sagt uns das rusalka? 19.16 h

Kollektivverträge sind fern jeder Realität, Mittlerweile gibt es die Altersteilzeit und das ist eine hervorragende Einrichtung; eine ehemalige Kollegin macht das jetzt und ist überglücklich damit. Wie ich schon vor Jahren geschrieben habe sollte ein Arbeitsplatz eine Anforderung und ein dazupassendes Gehalt haben, egal wie alt die betreffende Person ist, egal ob Mann oder Frau und auch egal welche "Bildung". Der Arbeitsplatz muss optimal ausgefüllt werden.

marijke1948 schrieb am 09.12.2017 10:06

Antwort: @ Hebs 9.59 Uhr

Stichwort Altersteilzeit: die habe ich auch in Anspruch genommen. Bin also vor der Zeit in Pension gegangen. Habe aber dafür auf 25% meines Gehaltes verzichtet.

Dachte, diese Möglichkeit gibt es nicht mehr, weil nicht finanzierbar.

Hebs schrieb am 09.12.2017 10:09

Antwort: marijke 10.06 h

Meine Kollegin hatte durch ein schwieriges Leben nie Kinder und ist bereits 40 Jahre berufstätig, nun ist sie bis 60 in Altersteilzeit. Die AK hat ihr dazu geraten wegen der Pensionshöhe. Wie sich das in anderen Fällen ergibt weiß ich leider nicht.

Glaubenichtalles schrieb am 09.12.2017 11:32

Antwort: Graz

Alarmierende Analyse: Graz als Radikalen-Hochburg

Wie berichtet, ist in Graz ein mutmaßlicher Islamist verhaftet worden, der in der Landeshauptstadt offenbar Anschläge auf Weihnachtsmärkte geplant hatte. Die Experten der Exekutive warnen seit Jahren vor der islamistischen Gefahr in Graz. Die Hälfte der Grazer Moscheen steht unter Radikalen-Verdacht, es gab bereits mehrere Razzien in Moscheen, ein Dutzend IS-Heimkehrer lebt wieder in Graz usw.

http://www.krone.at/602773

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