Aktueller SIZ Tipp "Rauchmelder können Leben retten"

14.12.2005
Rauchmelder sind speziell für den Haushalts- und Wohnbereich entwickelte Brandfrüherkennungsgeräte. Der laute Alarm eines Rauchmelders warnt sicher vor tückischem Brandrauch, der sich lautlos und blitzschnell in der Wohnung ausbreitet.
Krach und Lärm des Rauchmelders sind besonders nachts wichtig,
denn die meisten Opfer werden im Schlaf von Brand und Rauch
überrascht und bemerken oft die Rauchentwicklung viel zu spät oder
gar nicht.
Von den jährlich rund 30 bis 40 Toten durch Wohnungsbrände in
Österreich sterben die meisten an Rauchgasvergiftung. Besonders
gefährlich sind Rauchgase während des Schlafes, da man unbemerkt
das Bewusstsein verliert.
Ein Rauchmelder hilft, Brände bzw. Rauchentwicklung frühzeitig zu
erkennen, und soll in keinem Haushalt fehlen.
Kriterien, die man beim Kauf eines Rauchmelders beachten
soll:
• Der Rauchmelder soll keine radioaktiven Materialien
enthalten (Achtung Strahlenschutzzeichen!).
• Ausstattung mit Testknopf, der jederzeit eine einfache
Funktionsprüfung ermöglicht.
• Signal im Minutenabstand, sobald Batteriewechsel fällig
ist.
• Ausführliche Gebrauchsanweisung und Montageanleitung muss
beiliegen, da die Wirksamkeit eines Rauchmelders von der richtigen
Installation abhängt.
• Hinweis, dass der Rauchmelder internationalen Normen
entspricht (z.B. VDS)
• Mehrjährige Garantie.
MONTAGE DER RAUCHMELDER:
Die Rauchmelder sollten an der Zimmerdecke in Raummitte angebracht
werden, mindestens jedoch 15 cm von den Wänden entfernt. Sie
sollten sich jedoch nicht direkt über einer Kochstelle
befinden.
Mindestens je ein Melder im Vorraum, Küche, Kinderzimmer,
Schlafzimmer und möglichst in jedem Geschoss.
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Quelle: Kärntner Zivilschutzverband














