Was Einbrüche für die Opfer bedeuten

Symbolbild für einen möglichen Wohnungseinbruch

In der letzten Zeit sind Wohnungseinbrüche dramatisch angestiegen. Ebenso dramatisch ist die Aufklärungsquote gesunken, das sagt die offizielle Kriminalstatistik. Wer selbst schon einmal Opfer eines Einbruches war, der weiß was das für die Psyche bedeutet. Ein Einbruch in die eigenen vier Wände führt zu Angst und Unsicherheit, materielle Verluste treten eher in den Hintergrund.

Das Eindringen von Fremden in den eigenen Wohnbereich wird von den Bewohnern als belastend empfundener Eingriff in die Intimsphäre erlebt. Im Vordergrund stehen also weniger die materielle Verluste von Bargeld, Schmuck oder elektronischen Geräten, sondern das Gefühl der Angst und Unsicherheit. Dass fremde Personen die Privatsphäre verletzt haben und in den persönlichen Raum eingedrungen sind, führt bei vielen Betroffenen dazu, dass sie sich im eigenen Heim nicht mehr sicher fühlen. Die psychischen Folgen eines Einbruchs umfassen nicht nur ein beeinträchtigtes Sicherheitsgefühl, sondern führen oft auch dazu, dass sich das Leben der Opfer schlagartig ändert.

Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Angst vor dem Alleinsein oder Schlafstörungen sind häufige Probleme, mit denen Betroffene nach einem Einbruch konfrontiert sind, sagt Dipl.-Ing. Klaus Robatsch vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Die geringe Aufklärungsquote von rund zehn Prozent zeigt, dass ein Großteil der Täter nicht gefasst wird.

Weiterempfehlen Drucken Quelle: kfv/hma,Foto:alltownslock, flickr.com,www.flickr.com

4 Kommentar(e)

bachgasse, 22.06.2011 09:18

Einbrüche

Um eine Wohnung vor Einbrüchen zu schützen ist es immer noch der beste Weg, diese von einem guten Schlosser mechanisch schützen zu lassen. Ich kann das bestätigen, habe ich doch in meiner aktiven und in dieser auch erfolgreichen Berufszeit davon gelebt!

Gfrast, 22.06.2011 20:40

Einbrüche

Was nützt die beste, teuerste Tür mit all den Verriegelungen, wenn der Dieb durchs Fenster kommt?
Eine 'Schwachstelle' gibt es in jedem Haus. Oder man baut das Haus zur Festung aus, alles vergittert und verriegelt, nu rwohl fühlt man sich da auch nicht, oder?

viennaguide, 26.06.2011 20:57

Einbrüche

Diesen Menschen gehören die Hände abgehackt.

simbaelo, 27.06.2011 19:05

bei meiner nachbarin

die tür an tür mit mir wohnt, hat man vor mehr als 10 jahren eingebrochen. sie hat zwar ihre sachen zurückbekommen und man hat die täter gefasst, aber sie hat noch immer angst....

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