Wenn das Telefon zur Kostenfalle wird

Wer hat es noch nicht erlebt: Das Telefon läutet und in der Erwartung eines Anrufs eines Bekannten lässt man alles liegen und stehen und eilt zum Telefon. Umso ärgerlicher, wenn sich dieser Anruf als Werbeanruf eines Unternehmens herausstellt.
Gerade Pensionistinnen und Pensionisten werden von derartigen
Anrufen besonders häufig belästigt, sind sie doch tagsüber besser
daheim erreichbar. Neben der Belästigung können derartige Anrufe
aber auch zu einem finanziellen Problem werden. Der Zweck des
Anrufs ist häufig ein Vertragsabschluss per Telefon. Ein solcher
hat aber besondere Tücken: Der Konsument verfügt oft kaum über
Informationen über den Anrufer oder den Vertragsinhalt.
Manchmal sind Unternehmen auch "nur“ auf Ihre Daten aus, was
aber zu massiven finanziellen Schäden führen kann. Statt der
Überweisung eines Gewinns – wie am Telefon versprochen
– werden mitunter hohe Beträge vom Konto behoben, wenn
Konsumentinnen und Konsumenten die Kontonummer am Telefon angegeben
haben.
Verbraucherbeschwerden zeigen, dass vor allem
Lottospielgemeinschaften oder Telefongesellschaften
über Telefon werben. Die Anrufer sind darauf geschult, dem
Verbraucher die Zustimmung zu einem Vertrag und auch die
Kontonummer zu entlocken. Der kontaktierte Konsument wird durch den
unerwarteten Anruf meist überrumpelt.
Verbraucherschützer raten im Fall eines unerbetenen
Werbeanrufs: Beenden Sie das Gespräch mit dem Hinweis darauf,
dass Werbeanrufe verboten sind, erteilen Sie am Telefon nicht Ihre
Zustimmung und teilen Sie keinesfalls Ihre Kontodaten mit.
Unerbetene Anrufe sind verboten, es drohen saftige Geldstrafen. Da
der Anrufer aber oft unerkannt bleibt, können Strafen nur selten
verhängt werden. Sozialminister Hundstorfer setzt sich daher für
eine wirksamere Regelung ein, welche Konsumentinnen und Konsumenten
vor solchen Vertragsfallen schützt.
Das Sozialministerium ist an Ihren Erfahrungen mit unerbetenen Werbeanrufen interessiert, um möglichst umfassend Informationen über das Problem zu erhalten. Teilen Sie diese mit: über Internet unter www.konsument.at oder vom 1. bis zum 12. März über die kostenlose Telefon-Nummer 0800 206 138.
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Quelle: UG
3 Kommentar(e)
SalzburgerEngerl schrieb vor 688 Tag(en) 6 Stunde(n) 31 Minute(n)
Telefon......
Da es ja HANDYS en masse gibt- kann man ja ein Festnetz kündigen
- wenn möglich. Nur viele SeniorenInnen tun sich mit Handys nicht
so leicht, das ist die Kehrseite der Medaille.
Notruf (die Einrichtung ist auch teuer !)- kann man ja auch ev. am
Handy tätigen, soferne man noch dazukommt, genau so wie am
Festnetz,dann noch zu wählen .......Alles hat zwei Seiten !-
bachgasse schrieb vor 675 Tag(en) 14 Stunde(n) 8 Minute(n)
Kostenfalle
Also bei meinem Handy ist das so. Nachdem ich sehen kann, wer da gerade anruft, so schaue ich mal und wenn kein Anrufinfo vorhanden ist, dann lasse ich läuten, solange es dem Anrufer passt und fertig. Einmal habe ich mich unter einem falschen Namen gemeldet und seitdem muß ich sagen, herrscht Ruhe im Haus.Möchte aber nur wissen, von woher die meine Nummer haben? Es sind ja ohnedies nur Firmen, da nach einem neuen Opfer suchen und dazu gehöre ich nun mal nicht!















ahna schrieb vor 705 Tag(en) 9 Stunde(n) 57 Minute(n)
unerwünschte anrufe
bei mir läutet das telefon alle halbe stunde wenn ich abhebe legt man auf die nummer ist natürlich unterdrückt