Scharfe Kritik an Google

Ein Google Auto beim "sammeln" der Daten

Nach der Sammlung persönlicher Daten aus drahtlosen Netzwerken durch Street-View-Fahrzeuge hagelt es Kritik an Google. Die Datenschützer fordern lückenlose Aufklärung über die Datensammlung bei dem Google-Dienst. Der Vorgang sei ein weiterer Beleg dafür, "dass Datenschutz für Google noch immer ein Fremdwort ist", sagen sie. Ein Google-Sprecher hatte eingeräumt, dass Google mit seinen umstrittenen Kameraautos für den Street-View-Dienst persönliche Daten aus drahtlosen Netzwerken eingesammelt habe, beispielsweise E-Mails oder Inhalte von abgerufenen Webseiten.

Auch wenn Google sich nach Bekannt werden der Geschichte entschuldigt hat, prangern die Konsumentenschützer die Informationspolitik von Google als "schwer erträglich" an. Noch vor zwei Wochen habe das Unternehmen versichert, außer dem Namen des Funknetzwerks (SSID) und der individuellen MAC-Adresse würden keine weiteren WLAN-Daten gespeichert, jetzt komme genau das Gegenteil heraus. Ob auch der Verschlüsselungsstatus privater Funknetze erfasst wird, habe Google trotz mehrfacher Nachfrage nicht mitgeteilt. Nach dem jüngsten Vorfall müsse das Unternehmen "endlich die Karten auf den Tisch legen, welche Daten bei Street View erfasst, gespeichert, vernetzt und vermarktet werden.

Weiterempfehlen Drucken Quelle: hma

5 Kommentar(e)

schutzi schrieb vor 635 Tag(en) 11 Stunde(n) 54 Minute(n)

Überwachungsstaat

Wir nähern uns immer mehr dem totalen Überwachungsstaat!

Cajus schrieb vor 635 Tag(en) 10 Stunde(n) 30 Minute(n)

Sicherheit

Warum kann man Google nicht dieses Handwerk verbieten. Es geht auch ohne diese Maschine.
Cajus

Mehltau schrieb vor 635 Tag(en) 9 Stunde(n) 19 Minute(n)

Google

Ich verstehe zwar die Empörung nicht ganz, alles was offen ist ist auch zugänglich.

Erst dieser Tage hab ich in einem Forum gelesen das ein Gericht geurteilt hat dass die User selbst dafür verantwortlich sind wenn sie ihren WLAN Zugang nicht verschlüsseln.
Ich kann hier kein Unrecht erkennen.
Das sogenannte WLAN-Hopping ist eine beliebte Alternative zum kostenpflichtigen Internet.
Es gibt extra legale Scannersoftware um offene WLAN Netze zu finden und sie mitzubenutzen.
Moralisch ist das sicherlich bedenklich,was bedeutet heute aber noch Moral.

steirajusti schrieb vor 634 Tag(en) 18 Stunde(n) 0 Minute(n)

Google

Ich frage mich mich wo da die EU.kommisionen sind die sich sogar um die krümmung der gurken sorgen machen. aber geld stinkt ja angeblich nicht.
wird schon an die richtigen adressen geflossen sein schätz ich mal.

lg justi

rsch schrieb vor 633 Tag(en) 18 Stunde(n) 2 Minute(n)

Welche Daten?

Computer-/Kommunikationsnetzwerke sind (fast) beliebig manipulierbar und
niemand weiss, was man mit der Informationsflut anfangen soll : E-dinge sind
wirklichen Personen nicht zuordenbar : traditionelle Information kann
elektronisch kontaminiert sein.

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