Seniorenbund stellt "Belohnungs-Modell“ vor

Arbeiten nach dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter soll laut Seniorenbund "belohnt" werden

Bis zu 30% plus für Arbeiten nach dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter - VP-Seniorensprecherin Aubauer legt konkrete Beispielzahlen vor.

"Wir wollen mit unserem Modell einen attraktiven Anreiz schaffen, der jene Menschen, die freiwillig auch nach dem Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters weiterarbeiten, für ihre Leistung belohnt. Und wir erreichen damit zwei Ziele: Eine Entlastung und dadurch Stabilisierung des Pensionssystems und finanzielle Vorteile für die arbeitenden Menschen“, sagt Mag. Gertrude Aubauer, im Seniorenbund Obmann-Stellvertreterin von Andreas Khol und ÖVP-Seniorensprecherin im Nationalrat, im Zuge der heutigen Präsentation des Seniorenbund-"Belohnungs-Modells“.

"Der Seniorenbund hat das Modell anhand eines Beispiel-Jahrganges durchgerechnet. Mit beeindruckenden Ergebnissen: Bis zu 158.000,- Euro Mehreinnahmen für den Einzelnen und bis zu 210 Mio Euro mehr für die öffentliche Hand - eine faszinierende "Win-Win"-Situation", erklärt Aubauer.

Die wichtigsten Punkte sind laut Aubauer einfach erklärt:

"Absolute Freiwilligkeit der Entscheidung und sechs Prozent Pensions-Zuschlag als Belohnung für jedes einzelne länger gearbeitete Jahr. Also 30 % mehr Pension für jemanden, der nach dem Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters noch fünf Jahre im Beruf bleibt.“

Zuversichtlich ist Aubauer hinsichtlich der Veränderung von alt hergebrachten Klischees und Einstellungen: "Immer mehr Menschen überlegen sich, länger tätig zu bleiben. Doch die meisten sind kühle Rechner, wie auch Ergebnisse unserer von GfK-Austria durchgeführten Untersuchung zeigen (Anm.: Details im beigefügten Dokument zum Herunterladen). Daraus geht hervor: mehr als die Hälfte der Befragten sieht eine höhere Pension als besten Anreiz für längeres Arbeiten. Mit unserem Belohnungs-Modell geben wir Ihnen die Chance, für Ihre Leistung auch wirklich belohnt zu werden.“

www.seniorenbund.at

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Download:

belohnungs_pension_19.02.10.pdf (122,90kB)

7 Kommentar(e)

BLUE schrieb vor 159 Tag(en) 1 Stunde(n) 16 Minute(n)

belohnungsmodell

hoffentlich sehen arbeitgeber dieses "rechenbeispiel "auch so positiv.
die höhe der arbeitslosen explodiert, dumpinglöhne können daher für jeden
"pensionsnachfolger" bezahlt werden, die arbeitnehmer werden aufgefordert
in pension zu gehen und dann kommt plötzlich so ein kühner vorschlag.
wäre es nicht so traurig, man müßte direkt über dieses unsensible vorgehen
lachen.

nassersepperl schrieb vor 159 Tag(en) 1 Stunde(n) 11 Minute(n)

belohnungsmodell?

so ein schwachsinn kann ja wiederum nur von der övp kommen. das heißt, wir sollen arbeiten, bis wir umfallen und weg sind. das wäre diesen eierköpfen am liebsten. welcher HANDWERKER, egal welchen berufes, möchte freiwillig länger arbeiten, wenn er eh schon VOR dem gesetzlichen pensionsalter kaputt ist?
san de olle schon gaunz deppat wurn?
wenn wir nicht so viel geld für die EU, (die uns überhaupt keinen vorteil gebracht hat, höchstens für wirtschaft, aber davon merkt der bürger nichts) für die asyl und einwanderungspolitik brauchen würden, dann gäbe es gar keine dikussion wegen der pensionen, dann wäre geld genug da.
dieses land ist dem untergang geweiht, zumindest für uns einheimischen einwohnern.

bachgasse schrieb vor 159 Tag(en) 1 Stunde(n) 1 Minute(n)

Arbeiten in der Pension?

Dagegen hätte ich strikt etwas! Man sollte lieber die Pensionisten JETZT WIRKLICH belohnen für die bereits geleistete Arbeit und nicht vorgaukeln, wenn sie noch ein paar Jahre arbeiten würden, würden sie besser entlohnt werden. Damit würde man doch ein altes Zirkuspferd wieder in die Manege holen, das auf eine würdige Entlohnung hofft und müde in die Zukunft schaut. Auf den Arbeitsmarkt umgesetzt heißt das aber auch, man würde damit den jungen Arbeitssuchenden jene Arbeit wegnehmen, welche sie dringend brauchen würden, um die eigene Familie zu erhalten oder an die eigene Zukunft denken zu können.
Also, auf diese hier geschilderte Chance kann ich sehr gut verzichten, ich habe in meinem Leben hart und ausreichend gearbeitet, ich hab davon genug!

nassersepperl schrieb vor 159 Tag(en) 47 Minute(n)

belohnungspension

bachgasse, wie recht du hast. auf die jungen wird überhaupt nicht eingegangen bei so einer forderung. die jugendarbeitslosigkeit wird immer höher und die alten sollen länger arbeiten. da sieht man, wie krank diese forderung ist. aber es ist sicher so, daß man den jungen arbeitslosen weniger bezahlen muß, als eine pension ausmacht und darum gehts schlicht und einfach. dem staat kostet es insgesamt weniger, wenn junge arbeitslos sind, als wenn sie die pensionen auszahlen müssen.
es wird immer krasser in diesem land, den politikern zerinnen die euros in der hand, weil sie nicht fähig sind.

hexe2000 schrieb vor 157 Tag(en) 4 Stunde(n) 43 Minute(n)

man müsst lachen wenns net zum weinen wär..........

so ein vorschlag kann nur von denen kommen die sich ein leben net körperlich anstrengen mussten. und nur von einem management ausgeknobelt werden, das sich bereits als *junger* den *arbeits*platz bis ins hohe alter sichern möchte………. natürlich mit den entsprechenden gehältern.

uns redens ein, dass wir arbeiten sollen bis zum umfallen – das heisst so lang, dass wir unsere pension nimmer erleben – und anderen wird das geld hinten reingeschoben. jetzt abgesehn von der ausländerpolitik………. hab ich diese woche im nachtfernsehn gesehn dass den EU-beamten –(die ja eh net wenig verdienen) der schiurlaub ihrer sprösslinge mit allem drum und dran bezahlt wird…………. natürlich in tirol!!! und ich denk da wird noch eine menge sein, das nicht an die öffentlichkeit kommt…. 
man greift sich aufden kopf wo das geld überall hinrennt, das das für uns angeblich net da ist………….

Marat schrieb vor 142 Tag(en) 16 Stunde(n) 11 Minute(n)

belohnung_pension

Die Idee ist eine fair. Mehr leisten .. mehr bekommen. Soferne man heute mehr als die vorgeschriebenen Versicherungsmonate zusammenbringt bringt das in der Pensionshöhe überhaupt nichts ! Und das ist nicht fair.
Im übrigen finde ich nichts dabei -ganz im Gegenteil ich freue mich- über das ominöse Pensionsantrittsalter tätig zu bleiben.
Man lebt in einer altersmässig gemischten Gesellschaft, wird geistig und auch körperlich gefordert, kann sich noch über Erfolge freuen -.......
Wenn man dazu körperlich und gestig instande ist, stelle ich mir die Frage weshalb soviele (gesunde) Menschen auf Abwechslung, Erfolgserlebnisse und soziales Miteinander verzichten ?

Harmonie schrieb vor 59 Tag(en) 10 Minute(n)

Belohnungs-Pension

Ich denke das ist doch reiner Schwachsinn, Sollten vielleicht noch mehr Jugendliche keiner geregelten Arbeit nachgehen ? Ja bei der geplanten Mndestsicherung durchaus möglich.
Also wo ist das Belohnungsmodell,welches ja gar nicht leistbar ist,ausserdem würde es dann heissen, die Alten nehmen der Jugend den Arbeitsplatz weg ! Nur viele ,wenn sie schon lange genug weg sind vom Arbeitsleben,wollen dann gar nicht mehr arbeiten,so schauts aus. Ich für meinen Teil ging in Pension,da ich nicht mehr so fit bin und ich denke mir, die restliche Lebensqualität hat auch seinen Stellenwert.
Jeglich angepriesenen Zuckerln vor wahlen, werden meist wieder nachher gekürzt oder verschwinden ganz . Die ganzen Belohnungen des letzten Jahres, müssen doch auf dem Rücken der fleissig arbeitenden Menschen mitgetragen werden. Es sollten lieber die Jungen eine Ausbildung und einen dauerhaften sowie auch gut bezahlten Job haben . Der Meherfachbezug von manchen Herrschaften im Erwerbsleben sollte abgeschaffen werden,denn solche erhalten auch Mehrfach Pensionen. Die sollten nicht so Geldgierig sein,wer kann schon an zwei Orten gleichviel arbeiten,der müßte ein Zauberer sein. Von Dingen daherreden,welche gar nicht finanzierbar sind in Wirklichkeit ist doch nur Popularismus und kompletter Schwachsinn !

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