Fasching und Heringsschmaus …

… am Aschermittwoch ist wieder alles vorbei! Dann ist Schluss mit "lustig "! Der Faschingsprinz wird verbrannt und noch einmal wird getrunken, getanzt, gelacht und geliebt. Die Faschingsmasken werden eingemottet und die Alltags-MASKEN wieder aufgesetzt – also dann bis zum nächsten Jahr! Salzburgerisch MUH!
Fasching .....
Im Fasching gibts oft Gaude gnua
die Jungen tanzen bis in d'Fruah
de Etan miassn zeitli hoam
es muass jo wer dö stoiarbeit toan.
De Bäurin mocht an Krapfentoag
sie schlogtn bis a Bloasn zoagt
ziagt aus und legts in hoaße Fett
da Bauer kimmt, nimmt glei an weg;
sche goidgelb mit an weissen Randl
und locker soin de Krapfn wern.
Kaffee und Sauerkraut vom Pfandl
nach oitm Brauch - des megn dö Leit gern.
Mandelbauernkrapfen:
Man rührt 2 Eier, 3 Dotter und 28 Deka Zucker eine Stunde lang,
mischt dann die Schale einer Limone, 14 Deka geschälte,
feungeschnittene Mandeln und 20 Deka Mehl dazu, gibt mit 2 Löffeln
Häufchen von dem Teig auf das mit Oblaten belegte Blech, bestreut
die Häufchen mit geschälten, gehackten Mandeln mit Zucker und bäckt
sie langsam.
Schmalznudeln:
Man mischt zu beliebigem abgeschlagenen Hefenteig eine Handvoll
Rosinen, gibt den Teig auf das stark bemehlte Brett,deckt ihn
zu,läßt ihn aufgehen und sticht ihn dann, ohne ihn niederzudrücken,
mit einem Krapfenstecher aus. Hierauf läßt man in einer Kasserolle
einige Löffel Wasser mit 2 Deka Butter und 14 Deka Schmals
aufsieden, legt
so viele Krapferln,als leicht nebeneinander Platz haben, hinein,
deckt die Kasserolle gut zu, bäckt die Krapferln auf ziemlich
starker Hitze, bis das Schmalz zu prasseln beginnt, nimmt dann den
Deckel ab, wendet die Krapferln um und bäckt sie auf der anderen
Seite.
Guten Hunger! - Aber ab jetzt wird gefastet!
Quelle: Salzburger Engerl












