Eine Frau schreibt Oscar-Geschichte

Zur großen Gewinnerin des Abends wurde neben Christoph Waltz (siehe Bericht auf der Startseite) Kathryn Bigelow mit ihrem Film "The Hurt Locker". "Das ist der Moment meines Lebens", sagte Bigelow, die als erste Frau überhaupt in der Geschichte des Oscars den Preis für die "Beste Regie" erhielt. Sie war übrigens erst die vierte Frau, die für diese Auszeichnung in der Kategorie nominiert wurde. Ein denkwürdiges Ereignis, und eine wunderbare Nachricht passend zum heutigen Weltfrauentag. Ihr Irakkriegs-Drama "The Hurt Locker" wurde auch als "Bester Film" ausgezeichnet und erzielte mit sechs Oscars (aus neun Nominierungen) die meisten Preise des Abends.
Kathryn Bigelow wurde am 27. November 1951 in San Carlos,
Kalifornien geboren. Sie studierte zwei Jahre lang am San Francisco
Art Institute. 1971 gewann sie ein Stipendium des renommierten
Studienprogramms des Whitney Museums und zog nach New York. Sie war
zeitweise Mitglied der Avantgarde-Künstlergruppe Art and Language.
An der Columbia University studierte sie Film. 1989 bis 1991 war
sie mit James Cameron verheiratet. Der "Titanic"-Regisseur schrieb
auch das Drehbuch für "Strange Days", der Millenniums-Thriller von
1995 war Bigelows erster großer Erfolg.
1978 drehte
Bigelow ihren ersten 20-minütigen Kurzfilm. Vier Jahre später
entstand gemeinsam mit Mont Montgomery ihr erster Langfilm: das
Bikerdrama "The Loveless“.
Mit "The Hurt Locker" konnte sie sich auch gegen ihren
"Hauptkonkurrenten" behaupten: ihren Ex-Mann, Regisseur James
Cameron, dessen technisch bombastisches 3D-Opus "Avatar" ebenfalls
zu den den Gesamtgewinner-Anwärtern der Oscar-Nacht zählte. Cameron
musste sich mit jedoch lediglich mit drei Awards begnügen
…
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Quelle: apa/hma











