10 Jahre Barbara Karlich Show: So bunt wie das wahre Leben

"Bei mir werden die Menschen gehört und ernst genommen!“ – Barbara Karlich über Erfolg, treue Fans und warum Opa und Oma so wichtig für die Familie sind …
SENIORKOM.AT: 10 Jahre Barbara Karlich Show, beständige
Quoten mit treuen Zusehern – für eine TV-Sendung eine
unglaubliche Lebensdauer. Gibt es ein "Geheimrezept“ für
Ihren Erfolg als Platzhirsch im
ORF-Nachmittagsprogramm?
Barbara Karlich: So geheim ist das Rezept ja gar nicht. Ich
freue mich auf jede Sendung und auf jeden Gast – und rede
einfach wirklich gerne mit Menschen! Ich habe großes Glück, denn
der ORF schenkt mir volles Vertrauen und unterstützt mich. Dazu
arbeite ich mit einer wirklich guten Redaktion. Gemeinsam mit
meiner Leidenschaft, immer wieder Neues zu hören und auch zu
lernen, führt das alles zusammen anscheinend zu diesem
Erfolg.
Wenn man sich die Titel – und auch die Gäste –
Ihrer Sendungen so ansieht: Ist Ihnen eigentlich noch etwas
Menschliches fremd? Was würde Sie in Ihrer eigenen Show noch
– positiv – überraschen?
Wie heißt es so schön beim römischen Schriftsteller Terenz: "Ich
bin ein Mensch und nichts Menschliches ist mir fremd.“ Das
zitierte der hl. Augustinus, um zu sagen, dass auch "Heilige“
Menschen sind – und so ist es auch mit Moderatorinnen
(lacht). Meine Sendung ist das Forum der Österreicherinnen und
Österreicher, bei mir werden die Menschen gehört und ernst
genommen, das merken sie und ich denke, das ist auch ein Grund,
warum sie zu mir kommen.
Sie begeistern mit Ihrer Show sehr viele Junggebliebene, ein
Teil des Publikums und Ihrer Talk-Gäste kommt auch aus älteren
Generationen. Was macht denn Ihrer Meinung nach die Faszination der
Barbara Karlich Show gerade für Ältere aus?
Viele "Junge“ haben ein falsches Bild von den Älteren.
Heutzutage heißt "in Pension“ ja nicht mehr, dass sie nur
mehr am Kamin sitzen und Socken für die Enkerln stricken. Die
Älteren sind aktiv am Leben – und Konsum – beteiligt.
Sie wollen an der Welt teilhaben, sie mitgestalten. Einerseits
erfahren viele Ältere über meine Sendung von Entwicklungen unserer
Zeit und andererseits haben sie zu Recht das Gefühl, dass ihre
Meinungen, Erfahrungen und Geschichten gehört werden sollen. Wissen
Sie, wie sehr es mich rührt, wenn – wie kürzlich geschehen
– mir eine Dame auf der Straße sagt: "Danke, jetzt habe ich
endlich verstanden, was ,intersexuell‘ (= Zwitter, Anm. d.
Red.) ist, und kann auch mitreden.“
Immer wieder sind auch brandaktuelle Themen ums Älterwerden
Teil des Showkonzepts. Wie stehen Sie selbst dazu? Haben Sie einen
Tipp?
Die besten Tipps kommen natürlich von meinen Gästen: Humor
bewahren, sich der Welt nicht verschließen und auf die Jungen
zugehen und mit ihnen in Kontakt bleiben.
Sie haben den TV-Job, moderieren, schreiben Bücher. Und Sie
haben daheim "zwei Kinder“, wie Sie in einem Interview Ihren
Alltag mit Mann und Kind geschildert haben. – Wie wichtig
sind Oma und Opa für Ihre weitere Karriere?
Meine und auch Rolands Eltern sind in mehrfacher Hinsicht wichtig!
Nicht nur als "Babysitter“, sie sind ja auch
Erziehungsexperten: haben Erfahrung, Liebe, Geduld. Was mir
besonders an den "Opas“ gefällt, sie genießen ihre Enkerln
richtig und erleben das Aufwachsen viel aktiver, bewusster, als sie
es damals bei uns Kindern konnten.
Kürzlich ist Ihr Buch "Spitzbuben & Sternschuppen“
erschienen, eine vergnügliche Lesereise durch Liebesgeschichten in
Österreich. Warum gerade Liebesgeschichten – und lieben wir
in Österreich anders als im Rest der Welt?
Die Liebe ist wohl etwas, was uns alle ein Leben lang als Thema
begleitet. Karrieren finden im Alter ihr Ende, oder verlieren
jedenfalls an Bedeutung, aber die Liebe bleibt: in Form von
Freundschaften, innerhalb der Familie und natürlich der
Partnerschaft. Lieben wir anders? Ich glaube nicht, aber das wäre
ein interessantes Thema für die Sendung, wer weiß, was ich da
wieder an anderen Erfahrungen und Geschichten hören und lernen
würde.
BUCHTIPP:
ORF-Showstar Barbara Karlich greift in ihrem Buch Österreichs beste
Liebesgeschichten auf – mit einem Augenzwinkern. "Ich habe
vor allem nach den lustigen und schrägen Geschichten Ausschau
gehalten, denn das Leben ist hart genug“, erzählt sie.
"Spitzbuben & Sternschnuppen“, edition a, EUR
19,95, ISBN 978-3-99001-005-1
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Quelle: UG/mgö
5 Kommentar(e)
chantalle schrieb vor 835 Tag(en) 5 Stunde(n) 8 Minute(n)
...genau @ barbie
...und ich erscheine im lila Outfit - dann kennt man uns gleich
*smile*
Was meinst - was wir farblich dann für Highlight liefern
*ggg*
...fröhlichen Abend @ll :-))
california schrieb vor 835 Tag(en) 4 Stunde(n) 42 Minute(n)
Barbara Karlich Show
Ich finde diese Sendung grauenhaft und wundere mich über Menschen die dort auf der Bühne sind und sich bloßstellen lassen, nein sie wollen im Mittelpunkt stehen.Gott sei gedankt gibt es viele andere Sender, man muß ja nicht schauen und wenn es sovielen Leuten Spaß macht ist es ja richtig, daß es so eine Sendung gibt
isi1 schrieb vor 835 Tag(en) 4 Stunde(n) 10 Minute(n)
** Geschmäcker **
sind GSD verschieden..........
Liebe Barbara Karlich
bin eine begeisterte Zuseherin Ihrer Show.....
wünsche weiterhin, viele Gäste & nettes Publikum......
besonders, die heutige Sendung : Liebe geht durch den
Computer
war sehr lustig gestaltet.......meine Hochachtung dem 81jährigen,
mit
klatschenden Händen & gleichzeitigen Liegestützen......
und immer wieder freue ich mich besonders, meine Freundin im
Publikum
zusehen......
nette Abendgrüsse isi1
SalzburgerEngerl schrieb vor 811 Tag(en) 4 Stunde(n) 39 Minute(n)
Barbara Karlich-Show .......
Also, man kann es sehen, beurteilen oder erleben, wie man eben
will. Ich finde einige Themen sehr gut für die Allgemeinheit.Da
wird so manches "hinterfragt " und das hat nichts mit
Geltungsbedürfnis zu tun. Es ist interessant ,die verschiedenen
Meinungen von Menschen zu hören über ein -und dasselbe Thema. So
wie nicht jeder Mensch gleich ist, sind es auch nicht die einzelnen
Ansichten, aber man hat sie zu respektieren.
Auch ich war schon einmal auf der "Bühne " bei der Barbara und
sprach über die "Liebe im Altersheim "- was ja früher völlig "tabu
" war.
Aber :
Die LIEBE als ANTIDEPRESSIVUM ist MEDIZIN für SeniorenInnen
!-
Es ist gut, dass es eine Sendung gibt, in der man eigentlich schon
über alles und jedes frei sprechen kann !- was sonst nur hinter
vorgehaltener Hand getuschelt und sicher auch völlig falsch
beurteilt wird. Eine THERAPEUTIN öffnet einem da schon auch die
Augen ........
Wie man täglich bei der Barbara-Karlich-Show sieht, gibt es mehr
als genug Menschen die über alles Mögliche und Unmögliche PROBLEME
wälzen, mit denen sie alleine nicht fertig werden.-
Und - es heisst ja, REDEN bringt die Menschen zueinander - bevor es
sie auseinander bringt !-














barbie schrieb vor 835 Tag(en) 6 Stunde(n) 45 Minute(n)
da sehe ich
bei der karlich kann man mit rosa twinset schön ins bild kommen. ich werd auch einmal hingehen aber nur ins publikum nicht auf die bühne, dabei hätt ich viel zu erzählen!