GROSSE ENTDECKUNGSREISE NACH OST-CANADA – Teil 1

Der Abflug nach Toronto erfolgte am 10.September 1990. Unsere Reiseleiterin Ellen, die neunjährig mit ihren Eltern von Deutschland nach Kanada ausgewandert war, sagte, dass man in Kanada reisende Senioren spaßeshalber "Recycling-Teenager" nenne. Sie übergab uns auch gleich die "TEN COMMANDMENTS FOR TRAVELLERS", wobei sie zum Beispiel das hier bezeichnete 8.Gebot "Thou shalt not make thyself too obviously Canadian ... when in Rome do somewhat as the Romans do!" mit: "Zeig dich nicht als typischer Bürger deines Herkunftslandes. Also: Wenn in Canada, benimm dich stets wie ein Canadier", ins Deutsche übersetzte.
Während des Stadtrundganges besichtigten wir natürlich auch den
CN-Tower (Canadian National Tower), der heute mit 553 m längst
nicht mehr die höchste freistehende Konstruktion der Welt
ist.
Kurios war auf unserer Weiterfahrt nach Kingston ein
"Apfel-Gasthaus", das in seiner äußeren Form auch einem Riesenapfel
glich. Es ging entlang des Lake Ontario zum 1000 Island Resort.
Zwischen den 1000 Inseln machten wir im Mündungsgebiet des
St.-Lorenz-Stromes eine Schifffahrt. Anschließend besichtigten wir
das historische Old Fort Henry. - Nun ging die Busreise weiter in
Richtung Osten. Wir besichtigten auch das Upper Canada Village, ein
Dorf in dem die Pionierzeit mit den damals typischen Lebensformen
wieder ins Leben gerufen wurde. Nach der Ankunft in Montreal
machten wir eine übliche Stadtrundfahrt mit Besichtigung des
Olympischen Dorfes und des Mont Royal. Nach einem Stadtrundgang bei
Regen im alten Montreal ging es am nächsten Vormittag durch das
französische Kanada mit seinen typischen Dörfern nach Quebek
weiter. Auch hier, in der vielleicht schönsten Stadt im Osten mit
vielen Eigenheiten Basilika von Anne de BeaupreŽ und die
Wasserfälle von Montmorency, durchquerten den Laurentides
Provincial Park und erreichten am frühen Abend Chicoutimi. Der
nächste Tag begann mit einer "Flusskreuzfahrt" nach Sainte Rose du
Nord auf dem Saguenay River, der sich fjordartig in Richtung Meer
schlängelt. Anschließend folgte eine gemütliche Busfahrt durch die
herrliche Natur Kanadas nach Tadoussac, einem kleinen Ort am
Zusammenfluss des Saguenay River mit dem salzhaltigen St. Lawrence
Strom. (Tadoussac heißt "weibliche Brüste", nach zwei
entsprechend
geformter Hügeln in dieser Gegend und war ein alter Handelsplatz
mit den Indianern). (Fortsetzung)
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Quelle: franz dungl











