Von der Klosterschule in den ORF

Irmgard Czerny

Nach behüteter Kindheit und acht Jahren bei den Dominikanerinnen ereilte mich der Ruf des Österreichischen Rundfunks und führte mich direkt in die Argentinierstraße (wo ich 35 Jahre lang bleiben sollte) und in die Arme von Ernst Hilger und Nobert Pawlicki sowie deren Live-Unterhaltungssendung "Alle Neune“.

Vom Studio Wien stieg ich zu Ö1 auf, erlebte die Geburt der Live-Sendung "Von Tag zu Tag“, die ich zehn Jahre lang betreute. Bei Ö1 blieb ich bis zum Schluß. Mit zunehmendem Streß und manchem Ärger entwickelte ich ein gesteigertes Grün- und Ruhebedürfnis und erwarb einen schönen Garten am westlichen Stadtrand, den allerdings nie Hund mit Herrl belebte, denn als freiheitsliebender Wassermann führe ich ein großteils zufriedenes Single-Dasein.
Im Laufe meines Ex-ORF-istinnen-Daseins (mit Pensionistin kann ich mich noch nicht so recht anfreunden) erinnerte ich mich daran, dass mir meine Eltern in mein Gen-Gepäck einige Talente eingepackt haben, unter anderem das Schreiben. Und so versuch ich’s halt.

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1 Kommentar(e)

Bergsee, 22.10.2011 17:19

Alles Gute und weiter so!!!

Hat mir gut gefallen, ihr Portrait und ihre Geschichten - weiter so!
Würde mich freuen noch viele schöne Geschichten von ihnen zu lesen!

Alles Liebe Eva-Maria Hanatschek

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