Autorenportrait Anita Pinter (chiarapi)

Sehr früh habe ich angefangen Tagebuch zu schreiben, meinen Gefühlen und Emotionen als pubertierender Teenager Raum zu geben. Tagesgeschehen verarbeitete ich im Theaterstücken, die wir Jugendliche auch aufgeführt haben. Hat bei den Erwachsenen Anklang gefunden und uns hat's gefreut. Zwei Kinderbücher entstanden auch in dieser Zeit, die in kleiner Auflage auch gedruckt wurden.
Der Alltag, die Ausbildung und später auch die Familie ließen
mir wenig Zeit zum schreiben. Dann entdeckte ich die Malerei
– oder sie mich. Über Hinterglasmalerei kam ich zur
Aquarellmalerei. Weiterbildung bei namhaften Künstlern in
Wochenend- und Sommerseminaren, im In- und Ausland.
2004 Beitritt zum Brucker Künstlerbund. 3. Preis beim Inter.
Wettberwerb Zauberberg-Semmering, mit einem Acrylbild. Bleibt bis
heute meine bevorzugte Maltechnik.
Nach einer schmerzhaften Trennung musste ich meine Gefühle in
Gedichten, Lyrik und Epik fast zwanghaft niederschreiben,
ausschließlich für mich selbst, erst viel später durften Familie
und Freunde daraus lesen. Auf Vorschlag eines Freundes hab ich ca.
40 kleine Büchlein handgeschrieben, mit meinen Bildern verhübscht
zu meinen Vernissagen mitgenommen und sie zu besonderen
Gelegenheiten an meine Familie und Freunde verschenkt.
***Wer schreibt, hat selten Depressionen***
Anita Pinter
Malerin & Autorin
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Quelle: Anita Pinter (chiarapi)











