Schreiben ist wie - mit Wörtern Bilder malen

Autorenportrait von cara – Susanne Praunegger
Schon als Mädchen, als ich sehr verliebt war, hatte ich kleine
Gedichte verfasst. Dann zog mich das Leben mit seinen Aufgaben und
Ereignissen so in den Bann, dass ich manchmal dachte, nicht einmal
zum Atmen Zeit zu haben und von Schreiben war keine Rede.
Ein erschütterndes Ereignis, der tödliche Sturz meines geliebten
Lebenspartners vom Kirschbaum, der unserer wertvollen Gemeinsamkeit
ein jähes Ende setzte, ließ mich wieder zu den Worten greifen, die
mein großes Leid ausdrücken sollten. 24 Jahre Glück - plötzlich
vorbei.
Ich begann mit einem Herzen voll Traurigkeit, bis an den Rand mit
Tränen gefüllt , wieder zu schreiben und ich empfand immer mehr,
wie das Leben zu mir zurückkam und mich in die Arme nahm. Ich wurde
wieder fröhlich und wenn ich Freunden meine Geschichten und
Erlebnisse vorlesen durfte, merkte ich wie die Bedrücktheit von mir
abfiel.
Gefühlte Worte (Mitgefühl welch schönes Wort) verbinden mit
Menschen und so entstanden meine Bücher. Emotionsgeladen, mit viel
niedergeschriebenen Gefühlen, Enttäuschungen, aber auch voll
Heiterkeit und Freude am Leben.
Schreiben tut meiner Seele gut und bringt mir die Ausgeglichenheit,
die ich für die Zufriedenheit in meinem Leben brauche. Wie oft
passiert es mir, dass ich mich niedergeschlagen hinsetze und diese
Gedanken zu Papier bringe und zum Schluss meiner Geschichte merke
ich wie immer hoffnungsvollere Sätze sich aneinanderreihen und es
passiert, wie in kitschigen Filmen: es geht alles gut aus:-))
Starke Liebe empfinden, sie manchmal mit Tränen begraben müssen und
sich dennoch in der Fröhlichkeit wieder finden, das ist und war der
Weg zu meinem Leitsatz:
"Das Leben ist schön!"
Ein kleiner wohlgemeinter Rat: "Schreibt und es wird euch gut
gehen!“
Susanne Praunegger (Autorin und Malerin)
www.susanne.praunegger.at.tf












Amicelli schrieb vor 843 Tag(en) 11 Stunde(n) 17 Minute(n)
Schreiben
Ich hatte auch einmal gedacht, schreiben würde die Seele entlasten. Vor allem, da meine Großmutter gerne Gedichte schrieb. Ich bin eher malerisch unterwegs. Ja, und mit dem schreiben hat es so ein Ding. Ich werde nur noch trauriger wenn ich die mir zugefügten Wunden beschreibe, oder wenn ich an die glücklichen Tage mit meinen Kindern zurückdenke. Ich kann nicht einmal Fotos aus diesen Tagen ansehen, ohne das Wehmut und Trauer aufkommt.
Sicher, jetzt lebe ich im Hier und Jetzt, aber nicht mehr so schön wie vor 15 Jahren. Und das diese Zeit nicht wiederkommt, macht es auch nicht besser.
.....und da hilft mir schreiben leider nicht!
Wünsche dir jedoch, alles Gute und du sollst wirklich Erfüllung haben bei deinen Artikeln.