Die Glückseligkeit der wundersamen Weihnachtszeit

Weihnachtszeit

30.11.2011

Niemand vermag sich dem Zauber
voller träumerischer Sehnsucht
der besinnlichen Weihnachtszeit zu entziehen.
Auch die Natur
festlich gekleidet im verschneiten Winterkleid
hat lautlos, in eisiger Kälte erstarrt
geduldig wartend auf die heilige Nacht.
Die Zeit scheint still zu stehen
bis zur Nacht der Glückseeligkeit.
Väterchen Frost
hat in vorweihnachtlicher Stimmung
noch Kristalle millionenfach geschaffen
und auf den Schnee gesetzt.
Bizarre Gebilde und Formen
von einer Zartheit und Schönheit – wunderlich,
wie nur die Natur sie in ihrer Vielfalt erschaffen kann.

Schneekristalle
die funkeln wie Diamanten im Sonnenlicht;
ein bezauberndes Naturschauspiel;
und unvergleichbarem Liebreiz
in der märchenhaften, winterlichen Landschaft!
Eiszapfen vervollständigen
das atemberaubende, stimmungsvolle Landschaftsbild.
Auf dem Adventkranz in der Wohnstube
brennen schon drei von vier Kerzen
und das Fest der Geburt Christi naht.
Die Fenster sind festlich geschmückt.
Lichterketten werden im Dämmerlicht entzündet
und das Dunkle im Advent erhellt sich,
denn die Herzen der Menschen öffnen den Blick
für das Wesentliche.
Gläubig und mitfühlend,
herzerweichend und herzerfreuend!
Aus Teigmassen
werden kleine mundgerechte Weihnachtsbäckereien geschaffen
für die Lieben daheim.
Ein süßer, verführerischer Duft
nach Lebkuchen, Tannengrün und Bratäpfeln
zieht durch das Haus und bestärkt die Vorfreude
auf das nahende Weihnachtsfest.
Eine rege Tätigkeit, eine Geheimnistuerei,
eine Unruhe und Besinnlichkeit
befällt die Menschen.
Man ist bestrebt, Freude zu bereiten
und seine Lieben
mit Geschenken zum Fest zu erfreuen.
Geheimnisvoll, voller Gefühlsdusseleien -
gefangen in der Vorweihnachtszeit.
Eine Emsigkeit, fast eine Melancholie befällt einen.
Weihnachtslieder stimmungsvoll, klangvoll
und wehmütig erklingen im Advent,
was Ankunft bedeutet.
Nur noch wenige Tage bis zum Fest.
In fieberhafter Suche ein jeder nach
seinem Tannenbaum ist.
Ob rank und schlank,
hoch gewachsen oder bauchig, dicht gewachsen –
passen muss der immergrüne Nadelbaum,
der für Treue und Hoffnung steht,
auf den, für ihn bestimmten Platz.
Sein harziger Duft
durchzieht berührend den Wohnraum der Menschen
und eine Seeligkeit befällt das stimmungsvolle Herz.
Mit einer Sorgfalt wird der Weihnachtsbaum geschmückt,
denn er ist der zentrale Punkt in den Feiertagen.
Was da alles in den Schachteln zu finden ist.
Die Baumspitze kunstvoll aus Glas geblasen,
kommt zu oberst auf den Baumwipfel gesteckt.
Die zarten, zerbrechlichen Kugeln in verschiedenen Größen
leuchten und schimmern wie Seifenblasen.
Sie werden sorgfältig in allen Höhen auf den Zweigen verteilt.
Dazwischen, als Farbkleckse bestückt –
kommen die leuchtend roten Kugeln.
Strohsterne und Engeln
sowie die silberfarbenen Glöckchen mit hellem Klang
finden auch ihren Platz als Baumbehang.
Und die Lamettafäden geben dem Baum
sein Festtagsgewand.
Dann werden die Kerzenhalter gesteckt
auf die weit verzweigten Äste
mit den dazu passenden duftenden Kerzen.
Der Weihnachtsbaum
erstrahlt Jahr für Jahr
im neuem, vertrautem Glanz –
heimelig und wunderbar!
Die Geschenke in farbigem Weihnachtspapier,
liebevoll verpackt mit bunten Bändern und Schleifen
verziert und geschmückt,
finden jetzt ihren Platz unter dem Christbaum.
Wartend steht er da – festlich geschmückt
in voller Erwartung auf die heilige Nacht.
Dann hat für alle das Warten ein Ende
und endlich werden die Kerzen entzündet –
ihr warmes Licht erhellt die Stube
und Bescherung ist!
Aus aller Munde
ertönt leise und klangvoll das Weihnachtslied,
das alle Menschen wehmütig und stimmungsvoll rührt,
das Lied, welches die Welt eroberte
und öffnet die Herzen weit und wundersam
in Glückseeligkeit der Weihnachtszeit.

"Stille Nacht, heilige Nacht“

Weiterempfehlen Drucken Quelle: Hildegard Stauder; Foto: Rita Köhler/Pixelio.de, www.pixelio.de

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