Brauchtum und Glaube.

Als Eisheilige werden die Märtyrer und Bischöfe MAMERTUS, PANKRATIUS, SERVATIUS, BONIFATIUS im Volksmund bezeichnet. Seit dem 18. Jahrhundert finden sie in den Bauernkalender immer wieder Erwähnung und es wird dringend abgeraten, vor ihren Gedenktagen, die vom 11. bis zum 14. MAI begangen werden, Frostempfindliches zu säen oder das Vieh auszutreiben,weil jetzt meist auch noch mit einem harten Frosteinbruch zu rechnen ist.
SOPHIA soll eine mailändische Witwe gewesen sein, die nach Rom
ging, um den Märtyrertod zu erleiden. Als KALTE SOPHIE oder
"EISFRAU " erlangte sie im Volk grosse Bekanntheit, weil ihr
Gedenktag direkt auf die Tage der Eisheiligen folgt und sich am 15.
Mai oft noch einmal ein Frosttag die Ehre gibt. Trotzdem wird sie
als Schutzheilige gegen spätere Fröste und für gutes Gedeihen
verehrt.
Des leiblichen Aufstiegs Christi in den Himmel wird am DONNERSTAG,
dem HIMMELFAHRTSTAG, in der katholischen Kirche gedacht. Christi
Himmelfahrt wird
traditionell immer auf den 4o. Tag nach Ostern gelegt. Seit dem 19.
Jahrhundert feiern sich auch die VÄTER an diesem Donnerstag und
ziehen meist zu mehreren über die Lande. Wahrscheinlich ist dieser
Brauch aus Prozessionen entstanden, die man damals noch an diesem
Tag zelebrierte. Seit 1936 ist Christi Himmelfahrt auch in ganz
Deutschland ein gesetzlicher Feiertag.
Regen am Himmelfahrtstag zeigt schlechte Heuernte an.
Kein Reif ohne Servaz,kein Schnee ohne Bonifaz.
Pankraz,Servaz,Bonifaz und dazu die Kalte Sophie---vorher lache nie
!-
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Quelle: Salzburger Engerl











