Winterzauber

Steinernes Meer

Aus einer geschlossenen, milchiggrauen Wolkendecke schweben, tanzen und wirbeln die Schneeflocken lautlos nieder. Zuerst nur vereinzelt, anmutig und beschwingt. Dann vielfältiger und niemand vermag sie zu zählen.

Wie beim Fangenspiel finden einige Schneeflocken zueinander, dass sie optisch wie Schneebällchen aussehen. Wunderbarer, fesselnder Zauber! Überall legen sich die zarten, weißen Flocken nieder und bedecken und verhüllen die Landschaft in einen Wintertraum. Berge, Bäume, Dächer, Zäune und Wiesen, alles wird bedeckt in ein blütenweißes, dichtes Schneekleid. Kristalle, tausende, nein billionenfach rieseln auf die Erde nieder. Von einer Leichtigkeit und Zartheit ohnegleichen und doch ist keine Schneeflocke der anderen gleich. Eine himmlische Botschaft! Kristalle, die verzaubern! Sie bringen Kinder und Wintersportler zum Jubeln, alle Menschen zum Träumen und Autofahrer zum Fluchen.

Weiterempfehlen Drucken Quelle: Hildegard Stauder/Villach

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