Die Macht der Gedanken

Windig regnerisch und stark bewölkt,zeigt sich der Himmel, als ich meine Nordic-Walking-Stöcke nahm und um 7 Uhr Früh meinen täglichen Trainingsgang für meine operierten Bandscheiben machte. Auf meinen Weg neben der Salzach zur linken Hand und die Bundesbahn von Salzburg nach Graz zur rechten Hand, ist eine private Straße angelegt,die von Radfahrern und Spaziergängern als Tauernradweg benutzt wird. Seitlich der Salzach fließt sprudelt ein Gebirgsbächlein heraus und der Lärm der fahrenden Lastwagen und PKW,s von der Bundesstraße dringt deutlich über den Fluß.Ein paar Schwalben tummeln sich hurtig in der Luft und ein paar Radfahrer,trotz der Witterung radeln an mir vorbei.
Und es hört nicht auf zu regnen.Ich trotte meinen Weg entlang
und denke mir intensiv:wenn nicht doch einmal der Regen aufhören
würde, die Sonne käme hervor ,die Nebel lichten sich und es wird
ein schöner Tag. Ich war schon beim Bahnhof Werfen angekommen,die
Hälfte Wegstrecke meiner täglichen Tour,ein kleiner Rast von ein
paar Minuten und schon gings wieder retour nach Hause.Von Besitzer
dieses Grundstücks kam mir ein alter Traktor entgegen,der Fahrer
grüßte recht freundlich und meinte:" Nun,gerade schönes Wetter hast
Du dir auch nicht ausgesucht für deinen Spaziergang." "Das macht
nichts",sagte ich und ging gemütlich weiter.
Wieder denke ich intensiv auf ein schöneres Wetter und siehe da!
Der Regen hörte auf,die Wolken verzogen sich,der blaue Himmel
guckte hervor, und die Sonne schob sich träge aus den Wolken.Ein
Eichkätzchen lief schnell über den Weg zum nahegelegenen Wald, und
die Vögel fingen wieder zu zwitschern an. Jetzt bin ich platt,denke
ich mir.Waren das meine intensiven Gedanken, war das der liebe
Gott,der gesehen hat ,wie naß ich war,oder war es gar
die Natur,die ihr launenhaftes Spiel mit uns Menschen trieb. Dies
wird man wahrscheinlich nie herausfinden.
Eine Geschichte von Friedrich 0/Pusch1
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Quelle: Friedrich 0/Pusch1











