THEMA 44 Hätte Mutti Tagebuch geschrieben: Ich werde es tun ...

Der Tod ist ...

Sonnabend, 21.3.1964
Heute vormittag war Karl hier. Ich habe sein Auto auf der Straße gesehen, als er bei mir geklingelt hat. Frau Raschke machte die Haustür auf, sie haben bei mir geklopft, ich habe die Luft angehalten und hörte, dass Frau Raschke sagte: Frau Brandt ist wohl einkaufen. Soll ich etwas ausrichten? - Nein, danke, ich komme morgen noch einmal. - Ich will ihn nie mehr wiedersehen.

26.3.1964
Ich muß aufstehen. Ich will jetzt noch all meine letzte Kraft zusammenreißen, ich will, dass alles bald ein Ende hat. » mehr lesen

weitere Artikel zum Thema Hätte Mutti Tagebuch geschrieben "…" oder "?" oder "!"

    THEMA Ghermans Kindheitsträume: Der Küchentisch

    Symbolbild:Spielzeugautos auf dem Tisch

    Der Küchentisch, er musste meinen Kindheitstraum am meisten aushalten, denn die Tischplatte eignete sich am besten um meine Spielzeugautos so richtig "triften" zu lassen. Autofahren, ja genau das wollte ich, obwohl es damals noch nicht so viele Autos gab wie heutzutage, schon als kleiner Junge. » mehr lesen

    weitere Artikel zum Thema Kindheitsträume

      THEMA Lebenserinnerungen eines 80-Jährigen 46

      Das Bild zeigt ein Portraitfoto von unserem Hobby-Redakteur Franz Dungl. © privat

      Bevor ich zu meinem letzten Kapitel, das ich in meinen "Lebenserinnerungen“ behandeln will, komme, will ich noch ein wenig auf die "Weltgeschichte“ eingehen. Über meine Reisen habe ich ja in einzelnen Beiträgen berichtet. » mehr lesen

      weitere Artikel zum Thema Lebenserinnerungen des Franz Dungl

        Die Glückseligkeit der wundersamen Weihnachtszeit

        Weihnachtszeit © Rita Köhler/Pixelio.de, http://www.pixelio.de

        Niemand vermag sich dem Zauber
        voller träumerischer Sehnsucht
        der besinnlichen Weihnachtszeit zu entziehen.
        Auch die Natur
        festlich gekleidet im verschneiten Winterkleid
        hat lautlos, in eisiger Kälte erstarrt
        geduldig wartend auf die heilige Nacht.
        Die Zeit scheint still zu stehen
        bis zur Nacht der Glückseeligkeit.
        Väterchen Frost
        hat in vorweihnachtlicher Stimmung
        noch Kristalle millionenfach geschaffen
        und auf den Schnee gesetzt.
        Bizarre Gebilde und Formen
        von einer Zartheit und Schönheit – wunderlich,
        wie nur die Natur sie in ihrer Vielfalt erschaffen kann. » mehr lesen

        Ein Paar Socken

        Ein Paar rote Socken © rantai´s bilderseite flickr.com, http://www.flickr.com

        Es waren nicht irgendwelche Socken. Es waren rote Socken, große, rote Männersocken. Und sie waren Ladenhüter. Tag für Tag - und natürlich auch nachts – lagen sie zwischen ordentlich geschlichteten grauen, braunen und blauen Socken. Ja sogar weiße waren darunter. Für alle Farben fanden sich Käufer. Nur die roten blieben in der Lade. » mehr lesen

        Die Nuss Olga

        Die Nuss Olga © Angelika Wolter / pixelio.de, http://Pixelio.de

        Es war ein lauer Frühsommerabend, und die Dämmerung verwandelte langsam den Himmel über dem kleinen Ort in schönes Abendrot. Der Abend war ruhig, doch durch den Blätterwald einer Allee von Nussbäumen ging ein besorgtes Raunen und Wispern. Angst machte sich unter den grünen Früchten der Bäume breit. » mehr lesen

        Ausflug nach Fantasia: Mein liebstes Kinderbuch

        Damals beim Lesen … © iStockphoto/derno

        Bei unserem neuen Seniorkom.at-Kreativwettbewerb wird euer erzählerisches Talent etwas gefordert sein: Gesucht sind Geschichten und Erinnerungen zum Lieblingsbuch eurer Kindheit – natürlich auch gerne jenes eurer Kinder und Enkerl! » mehr lesen

        Zum Nachhören: Ein Tagebuch ist mehr als das halbe Leben

        Symbolbild fürs Tagebuch Schreiben © henning witzel flickr.com,www.flickr.com

        Auf Radio Seniorkom.at ging es vor kurzem ums Tagebuchschreiben. “Ein Tagebuch schreiben ist fotografieren mit einem Bleistift“, hat ein unbekannter Autor sehr treffend geschrieben. Die Seniorkom.at-Userin "Schutzi“, alias Ilse Brandt, hat es ein Leben lang getan. Und sie hat sich vieles von der Seele geschrieben, hat vermutlich gelernt ihr Leben besser zu verstehen. Sie hat sogar ein lesenswertes Buch daraus gemacht, das unter dem Titel "Pferdeschwanz und Petticoat“ erschienen ist. » mehr lesen

        Eine fabel-hafte Geschichte aus Dresden

        Dresden, die nächtliche Silhouette © gebart11, flickr.com,http://flickr.com

        9. November 1989. Die Mauer aus Steinen und Vorurteilen war gefallen, es wurde einiges gut, manches besser, die ersten Jahre waren sogar FABEL-haft in Ost- und Westdeutschland. Eine Geschichte zum Nachdenken von Ilse Brandt: » mehr lesen

        Was sind PEGGIs ?

        Ein Symbolbild für unbekannte PEGGIs © Gda2010,flickr.com,http://flickr.com

        Diese 5 Buchstaben werden im neuesten Werbeslogan so definiert:

        P- Persönlichkeit
        E- Erfahrung
        G- Geschmack-
        G- Geld
        I- Interesse

        Gemeint ist Altersgruppe der SENIOREN-INNEN ab 60 - 70 aufwärts! Klingt gut- nicht ? » mehr lesen

        Alles kann man sich nicht merken

        Olivetti Lexikon 80 © privat

        Es sind bestimmt schon unzählige tagträumerisch erdachte Seiten, daher ist es höchste Zeit, die darin enthaltenen Gedanken auch zu Papier zu bringen. Das wäre gut gesagt, säße ich nicht vor meinem Laptop (meinem papierfreien Notebook), um mir Notizen zu machen. Früher, ja, da war es wirklich so, da lag vor mir ein Haufen einseitig beschriebene Blätter, Schmierpapier genannt, auf dem ein neuer Text entstehen sollte. » mehr lesen

        Aus meiner Postmappe: Bilanz der letzten Wochen

        Schreiben © Kersten Schröder/Pixelio, http://www.pixelio.de

        Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, lautet der Text eines alten Schlagers. Leider artet das bei mir in nächtliches Sinnieren aus, wobei Ansätze für neue Werke entstehen. Einschlafen ist dabei nicht möglich. Im Gegenteil, ich könnte aufstehen und die vorgeformten Sätze niederschreiben. Aber so ganz, wie sie im Urzustand gelautet haben, kann ich sie plötzlich nicht mehr wiedergeben. Schon Ovid meinte, "reichen die Kräfte nicht aus, so ist doch der Wille zu loben“. Nichts ist es wieder mit einem neuen Roman. Nicht einmal für eine Kurzgeschichte ist noch genug "Material“ vorhanden. Dabei glaubte ich, ich würde förmlich neue Ideen nur so heraussprudeln. » mehr lesen

        Erlebnisse bei Glanzlichter - Hackl & Marecek

        Kellner © sm

        Gestern abends waren mein Freund und ich im Kabarett "Schutzhaus zur Zukunft“. Das Glück schien uns hold. Wir fanden ganz nah vom "Ereignishaus“ einen Parkplatz, was ja bei dem Riesenangebot an Schneehaufen sowieso schon ein Traum war. Stolz es einmal geschafft zu haben mehr als rechtzeitig, das heißt eine dreiviertel Stunde vor Beginn, beim Lokal zu sein, erblassten wir ein wenig, denn statt auf den Einlass noch warten zu müssen, wie wir ursprünglich dachten, war der Saal bereits fast randvoll gefüllt. Schluck - wir ließen die Blicke schweifen und während dieser Tätigkeit hätten wir beinahe die beiden freien Plätze vorne bei der Bühne übersehen. Ich dachte, die sind mit Sicherheit bereits reserviert. Rudolf, oben bereits erwähnter Freund, meinte zu mir: “Frag halt ob frei ist.“ Wieso denn iiiiiich? Schüchtern kannte ich ihn noch gar nicht, aber er war an diesem Abend sehr tapfer und fragte - die Plätze waren tatsächlich noch frei. Wie gesagt das Glück war uns anfangs wirklich gut gesinnt. » mehr lesen

        Weihnachtsbeleuchtung

        Weihnachtsbeleuchtung © Kurt Bouda/Pixelio, www.pixelio.de

        Als früher ein jetzt schon älterer Hausbewohner ein kleines Tannenbäuchen im Vorgarten des Gemeindebaues mit ein paar Kerzen schmückte, fand das jeder noch entzückend. Damals vor vielen Jahren waren solche Lichter noch etwas Besonderes und einige Hausbewohner versammelten sich auch am Abend der ADVENTSONNTAGE, um dieses kleinen Bäumchen und tranken Punsch und erzählten sich lustige und auch besinnliche Geschichten, trotzdem sie frierten und ohne einen Fernseher auskamen. Wie lange ist das nun schon her? » mehr lesen

        Kluger Erich

        Eichhörnchen © Dieter Haugk/Pixelio, www.pixelio.de

        Erich, der Eichhörnchenbub, von dem ich Euch heute erzählen will, war wirklich hübsch. Sein rotbraunes Fell, jetzt im Winter ganz besonders dicht, glänzte und an seinen Ohren wuchsen lange Pinsel. Auch sein buschiger Schwanz war eine echte Zierde. Aber er sah nicht nur gut aus, er war auch klug. Das war wichtig, denn er musste die kalte Jahreszeit gut überstehen und immer darauf schauen, dass er genug zu essen hatte. Viele Tiere schlafen ja im Winter, die haben da weniger Sorgen, aber Eichhörnchen halten nur so eine Art Winterruhe. Sie wachen immer wieder auf und gehen dann auf Nahrungssuche oder greifen auf ihre im Herbst gesammelten Vorräte zurück. So machte das auch unser Erich. Nun hatte dieser kluge kleine Bursche eine tolle Futterstelle entdeckt und zwar auf dem Balkon der Frau Anni, einer lieben alten Dame, die in die Erde ihrer Blumenkistchen im Winter Nüsse aller Art hinein steckte. Erich brauchte sich nur zu bedienen und nahm die gute Nahrung dankbar an. » mehr lesen

        Login

        Klub

        A1 Button