
Sonnabend, 21.3.1964
Heute vormittag war Karl hier. Ich habe sein Auto auf der Straße
gesehen, als er bei mir geklingelt hat. Frau Raschke machte die
Haustür auf, sie haben bei mir geklopft, ich habe die Luft
angehalten und hörte, dass Frau Raschke sagte: Frau Brandt ist wohl
einkaufen. Soll ich etwas ausrichten? - Nein, danke, ich komme
morgen noch einmal. - Ich will ihn nie mehr wiedersehen.
26.3.1964
Ich muß aufstehen. Ich will jetzt noch all meine letzte Kraft
zusammenreißen, ich will, dass alles bald ein Ende hat. » mehr lesen
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zum Thema Hätte Mutti Tagebuch geschrieben "…" oder "?" oder
"!"

Der Küchentisch, er musste meinen Kindheitstraum am meisten
aushalten, denn die Tischplatte eignete sich am besten um meine
Spielzeugautos so richtig "triften" zu lassen. Autofahren, ja genau
das wollte ich, obwohl es damals noch nicht so viele Autos gab wie
heutzutage, schon als kleiner Junge. » mehr lesen
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Artikel zum Thema Kindheitsträume

Bevor ich zu meinem letzten Kapitel, das ich in meinen
"Lebenserinnerungen“ behandeln will, komme, will ich noch ein
wenig auf die "Weltgeschichte“ eingehen. Über meine Reisen
habe ich ja in einzelnen Beiträgen berichtet. » mehr lesen
weitere Artikel zum Thema Lebenserinnerungen des Franz
Dungl

Niemand vermag sich dem Zauber
voller träumerischer Sehnsucht
der besinnlichen Weihnachtszeit zu entziehen.
Auch die Natur
festlich gekleidet im verschneiten Winterkleid
hat lautlos, in eisiger Kälte erstarrt
geduldig wartend auf die heilige Nacht.
Die Zeit scheint still zu stehen
bis zur Nacht der Glückseeligkeit.
Väterchen Frost
hat in vorweihnachtlicher Stimmung
noch Kristalle millionenfach geschaffen
und auf den Schnee gesetzt.
Bizarre Gebilde und Formen
von einer Zartheit und Schönheit – wunderlich,
wie nur die Natur sie in ihrer Vielfalt erschaffen kann. » mehr lesen

Es waren nicht irgendwelche Socken. Es waren rote Socken, große,
rote Männersocken. Und sie waren Ladenhüter. Tag für Tag - und
natürlich auch nachts – lagen sie zwischen ordentlich
geschlichteten grauen, braunen und blauen Socken. Ja sogar weiße
waren darunter. Für alle Farben fanden sich Käufer. Nur die roten
blieben in der Lade. » mehr
lesen

Es war ein lauer Frühsommerabend, und die Dämmerung verwandelte
langsam den Himmel über dem kleinen Ort in schönes Abendrot. Der
Abend war ruhig, doch durch den Blätterwald einer Allee von
Nussbäumen ging ein besorgtes Raunen und Wispern. Angst machte sich
unter den grünen Früchten der Bäume breit. » mehr lesen

Bei unserem neuen Seniorkom.at-Kreativwettbewerb wird
euer erzählerisches Talent etwas gefordert sein: Gesucht sind
Geschichten und Erinnerungen zum Lieblingsbuch eurer Kindheit
– natürlich auch gerne jenes eurer Kinder und Enkerl!
» mehr lesen

Auf Radio Seniorkom.at ging es vor kurzem ums
Tagebuchschreiben. “Ein Tagebuch schreiben ist
fotografieren mit einem Bleistift“, hat ein unbekannter Autor
sehr treffend geschrieben. Die Seniorkom.at-Userin
"Schutzi“, alias Ilse Brandt, hat es ein Leben lang
getan. Und sie hat sich vieles von der Seele geschrieben,
hat vermutlich gelernt ihr Leben besser zu verstehen. Sie hat sogar
ein lesenswertes Buch daraus gemacht, das unter dem Titel
"Pferdeschwanz und Petticoat“ erschienen ist. » mehr lesen

9. November 1989. Die Mauer aus Steinen und Vorurteilen war
gefallen, es wurde einiges gut, manches besser, die ersten Jahre
waren sogar FABEL-haft in Ost- und Westdeutschland. Eine Geschichte
zum Nachdenken von Ilse Brandt: » mehr lesen

Diese 5 Buchstaben werden im neuesten Werbeslogan so
definiert:
P- Persönlichkeit
E- Erfahrung
G- Geschmack-
G- Geld
I- Interesse
Gemeint ist Altersgruppe der SENIOREN-INNEN ab 60 - 70 aufwärts!
Klingt gut- nicht ? » mehr
lesen

Es sind bestimmt schon unzählige tagträumerisch erdachte Seiten,
daher ist es höchste Zeit, die darin enthaltenen Gedanken auch zu
Papier zu bringen. Das wäre gut gesagt, säße ich nicht vor meinem
Laptop (meinem papierfreien Notebook), um mir Notizen zu machen.
Früher, ja, da war es wirklich so, da lag vor mir ein Haufen
einseitig beschriebene Blätter, Schmierpapier genannt, auf dem ein
neuer Text entstehen sollte. »
mehr lesen

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da, lautet der Text
eines alten Schlagers. Leider artet das bei mir in nächtliches
Sinnieren aus, wobei Ansätze für neue Werke entstehen. Einschlafen
ist dabei nicht möglich. Im Gegenteil, ich könnte aufstehen und die
vorgeformten Sätze niederschreiben. Aber so ganz, wie sie im
Urzustand gelautet haben, kann ich sie plötzlich nicht mehr
wiedergeben. Schon Ovid meinte, "reichen die Kräfte nicht aus, so
ist doch der Wille zu loben“. Nichts ist es wieder mit einem
neuen Roman. Nicht einmal für eine Kurzgeschichte ist noch genug
"Material“ vorhanden. Dabei glaubte ich, ich würde förmlich
neue Ideen nur so heraussprudeln. » mehr lesen

Gestern abends waren mein Freund und ich im Kabarett "Schutzhaus
zur Zukunft“. Das Glück schien uns hold. Wir fanden ganz nah
vom "Ereignishaus“ einen Parkplatz, was ja bei dem
Riesenangebot an Schneehaufen sowieso schon ein Traum war. Stolz es
einmal geschafft zu haben mehr als rechtzeitig, das heißt eine
dreiviertel Stunde vor Beginn, beim Lokal zu sein, erblassten wir
ein wenig, denn statt auf den Einlass noch warten zu müssen, wie
wir ursprünglich dachten, war der Saal bereits fast randvoll
gefüllt. Schluck - wir ließen die Blicke schweifen und während
dieser Tätigkeit hätten wir beinahe die beiden freien Plätze vorne
bei der Bühne übersehen. Ich dachte, die sind mit Sicherheit
bereits reserviert. Rudolf, oben bereits erwähnter Freund, meinte
zu mir: “Frag halt ob frei ist.“ Wieso denn iiiiiich?
Schüchtern kannte ich ihn noch gar nicht, aber er war an diesem
Abend sehr tapfer und fragte - die Plätze waren tatsächlich noch
frei. Wie gesagt das Glück war uns anfangs wirklich gut gesinnt.
» mehr lesen

Als früher ein jetzt schon älterer Hausbewohner ein kleines
Tannenbäuchen im Vorgarten des Gemeindebaues mit ein paar Kerzen
schmückte, fand das jeder noch entzückend. Damals vor vielen Jahren
waren solche Lichter noch etwas Besonderes und einige Hausbewohner
versammelten sich auch am Abend der ADVENTSONNTAGE, um dieses
kleinen Bäumchen und tranken Punsch und erzählten sich lustige und
auch besinnliche Geschichten, trotzdem sie frierten und ohne einen
Fernseher auskamen. Wie lange ist das nun schon her? » mehr
lesen

Erich, der Eichhörnchenbub, von dem ich Euch heute erzählen
will, war wirklich hübsch. Sein rotbraunes Fell, jetzt im Winter
ganz besonders dicht, glänzte und an seinen Ohren wuchsen lange
Pinsel. Auch sein buschiger Schwanz war eine echte Zierde. Aber er
sah nicht nur gut aus, er war auch klug. Das war wichtig, denn er
musste die kalte Jahreszeit gut überstehen und immer darauf
schauen, dass er genug zu essen hatte. Viele Tiere schlafen ja im
Winter, die haben da weniger Sorgen, aber Eichhörnchen halten nur
so eine Art Winterruhe. Sie wachen immer wieder auf und gehen dann
auf Nahrungssuche oder greifen auf ihre im Herbst gesammelten
Vorräte zurück. So machte das auch unser Erich. Nun hatte dieser
kluge kleine Bursche eine tolle Futterstelle entdeckt und zwar auf
dem Balkon der Frau Anni, einer lieben alten Dame, die in die Erde
ihrer Blumenkistchen im Winter Nüsse aller Art hinein steckte.
Erich brauchte sich nur zu bedienen und nahm die gute Nahrung
dankbar an. » mehr lesen