Ernährungs- und Bewegungstipps: Schwerpunkt Öle und Fette

03.02.2012
Nachdem wir über Weihnachten, Neujahr bzw. im Jänner noch alle unsere Keksvorräte geleert haben, steht nun bereits die nächste Versuchung ins Haus - der Faschingskrapfen. Nichts desto trotz bietet diese Zeit aber auch einige Möglichkeiten, um unserem Körper Gutes zu tun.
Bis zum Faschingsdienstag ist die Verlockung rund um die mit
köstlicher Marmelade gefüllten Krapfen sehr groß und
eines gehört vorweg schon mal gesagt: Verzicht ist nicht der
einzige Weg - bewusst genießen ist die Devise, denn wer nicht
genießt, der nicht gewinnt. Um ein/e bewusste GenießerIn zu werden,
braucht es aber ein paar Hintergrundinfos. In diesem Newsletter
beschäftigen wir uns deshalb intensiver mit dem Thema
Öle und Fette.
Fett ist prinzipiell für den Körper
unverzichtbar, allerdings ist auf gute Qualität und
geringe Mengen zu achten. Maximal 1 bis 2 Esslöffel
Pflanzenöl und bei Bedarf 1 bis 2 Esslöffel Streichfett
pro Tag sollten es laut Empfehlungen sein (*). Ein großer
Irrtum besteht häufig auch darin zu behaupten,
Margarine ist gesund und Butter ist ungesund. Im Vergleich
zu Butter bieten gehärtete pflanzliche Fette wie Margarine
nämlich nicht immer einen Vorteil. Gehärtete
pflanzliche Fette enthalten teilweise noch immer hohe
Konzentrationen an Transfettsäuren, auch wenn deren
Gehalte in letzter Zeit eher rückläufig sind.
Der Siegeszug der Margarine
Dieser begann vor rund 100 Jahren, als Chemiker die
Fetthärtung entdeckten. Dieses Verfahren ermöglichte
es, dass aus flüssigen Pflanzenölen Fette hergestellt
wurden, die streichfähig waren und sich somit idealerweise
für die Küche eigneten. Hinzu kam die längere
Haltbarkeit. Doch zunächst war man sich der nachteiligen
Wirkungen von Transfettsäuren, die als "Nebenprodukt“
bei der industriellen Fetthärtung entstehen, nicht bewusst.
Dem wird heute durch geänderte Herstellungsverfahren
großteils entgegengewirkt, wodurch gehärtete Fette mit sehr
geringen Transfettsäuregehalten entstehen.
Bewusst genießen
Wer doppelt sicher gehen will, sollte also in puncto
Faschingskrapfen lieber Qualität vor Menge gelten
lassen. Und nach der Krapfenzeit kommt dann die Fastenzeit, die
eine Chance sein kann, sich mit sich selbst und seinen
Essensgewohnheiten auseinander zu setzen. Jede/r hat eine
persönliche Baustelle, die er/sie gerne angehen möchte,
warum also nicht die Fastenzeit nutzen, um mit alten Gewohnheiten
aufzubrechen?!
►Sie könnten z.B. mehr Farbe in ihr Leben
bringen: Das geht mit viel Gemüse, Salaten oder durch Obst-
und Gemüsesäfte. Oder wie wäre es mit einem
köstlichen Smoothie zum Frühstück?
►Wer mehr Klarheit im Leben braucht, sollte nicht
vergessen ausreichend zu trinken – 2 Liter klares Wasser
wären da ein guter Tipp.
►Man kann aber nicht nur sich selbst, sondern auch anderen
Gutes tun, in dem man z.B. bewusst Produkte aus der eigenen Region
verwendet und damit einheimische Produzenten
unterstützt.
Um für die Osternestsuche top vorbereitet zu sein, gibt es
noch ein paar einfache Bewegungstipps, um nach der
Winterpause wieder in Schwung zu kommen:
►Gestalten Sie Ihre Zeit "bewegter“! Wussten
Sie, dass Stiegen steigen fit, dynamisch, frisch, wohlgelaunt,
durchtrainiert und glücklich macht? Das Hinaufgehen
verdoppelt diesen Effekt sogar.
► Mit der Hilfe von konkreten
Aktivitätsplänen, die das Wie, Wo und Wann des
beabsichtigten Verhaltens festlegen, kann der innere Schweinehund
leichter überlistet werden. Die besten Aussichten für
eine dauerhafte körperliche Aktivität haben Sie, wenn
Sie überzeugt sind, dass das Sporttreiben einen positiven
Nutzen nach sich zieht – und das tut es auch!
►Ob durch Nordic-Walking, Wandern, Gehen oder Joggen,
egal wie Sie Ihre Energie auftanken möchten: Hauptsache ist,
Sie sind aktiv. Denn all die genannten Formen der Fortbewegung
haben eine positive Auswirkung auf Ihren Körper und Geist.
Sie unterscheiden sich lediglich in ihrer Intensität.
Und hier noch ein kleiner interessanter Fakt zum Schluss: Haie
bewegen sich immer – auch wenn sie schlafen.
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Quelle: Newsletter "Gesundheitsziele Steiermark“;
(*) Leitfaden für gesundheitsfördernde Bewegung und
gesundes Essen und Trinken: Verhalten, Verhältnisse und
Indikatoren.; Foto: Karin Jung / pixelio.de, www.pixelio.de
2 Kommentar(e)
manuela61, 09.02.2012 14:10
übergewicht
bevor ich falten hab wie eine zieharmonika hab ich lieber meine 5 kg zuviel!















muehlviertler, 07.02.2012 19:59
ernährung
..." übergewicht ist ein ausdruck besonderer lebensfreude ". habe ich in einer konditorei beim krapfen kaufen gelesen...gg