Mindestsicherung endgültig fixiert

Symbolbild Euroscheine

Jetzt wurde in Salzburg beim Treffen aller österreichischen Sozialreferenten gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer der 1. September als Starttermin für die neue Mindestsicherung von 744 Euro vereinbart. Danach soll niemand in Österreich weniger als 744 Euro pro Monat zum Leben haben. Unterm Strich kann es aber auch weniger Geld sein, da künftig auch Wohnungskosten abgezogen werden.

Die Mindestsicherung ist ein Kompromiss auf den sich nun Sozialminister und Bundesländer mühsam geeinigt haben und löst die Sozialhilferichtlinien ab. Lange strittig war etwa die Frage ob die neue Mindestsicherung 14 oder 12 mal pro Jahr ausbezahlt wird. "Das Zwölfmal war ein politischer Kompromiss in der Koalition, der von allen Ländern akzeptiert wurde, immer mit dem Beisatz, wenn ein Land bisher mehr bezahlt hat, zahlt es auch in Zukunft mehr", sagt Sozialminister Hundstorfer.

Wie gesagt, von den 744 Euro monatlich werden künftig automatisch 186 Euro für Wohnungskosten abgezogen. Die neue Mindestsicherung ist im Gegenzug dafür an andere Leistungen wie die E-Card gekoppelt.
Sie muss auch nicht, wie bisher die Sozialhilfe, zurückbezahlt werden, falls jemand wieder mehr verdient.

Weiterempfehlen Drucken Quelle: bms/hma

1 Kommentar(e)

Herbstblatt schrieb vor 753 Tag(en) 2 Stunde(n) 46 Minute(n)

Mindestsicherung

Ein schöner Erfolg - aber es wäre nicht schlecht, wenn es auch keine Eigen-Pensionen unter dieser Mindestsicherung gäbe.......(Verheiratete bekommen z.B. keine Ausgleichszulage)!

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