Öffentliche Alterssicherung bleibt langfristig finanzierbar

Symbolbild für Zufriedenheit

Stabile und hochwertige Sozialsysteme sind in der Krise wichtiger denn je. Dazu gehört auch eine Altersversorgung, auf die sich die Menschen verlassen können. Die öffentliche Alterssicherung hat sich über Jahrzehnte bewährt und bietet auch für die heute Jüngeren die verlässlichste Form der Alterssicherung, sagt die Arbeiterkammer. Zwar sind von der aktuellen Krise sämtliche Alterssicherungssysteme betroffen, die öffentlichen Umlagesysteme erweisen sich aber als wesentlich krisenresistenter als private Systeme mit Kapitaldeckung.

Die öffentliche Alterssicherung ist aber nicht nur sicherer, sie ist auch kostengünstiger als private. Die langfristige Finanzierung der öffentlichen Alterssicherung steht auf viel sichereren Beinen. Der prognostizierte Anstieg der Ausgaben soll bis zum Jahr 2050 etwas mehr als ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) betragen. Ein Wert der zweifellos finanzierbar ist.

Stabile und hochwertige Sozialsysteme leisten einen beträchtlichen Beitrag zur Bekämpfung von Wirtschaftskrisen. Absicherungen etwa beim Verlust des Arbeitsplatzes oder eben Leistungen aus der Pensionsversicherung, die bei einem Börseneinbruch nicht gekürzt werden, vermeiden in wirtschaftlich schlechten Zeiten einen Konsumeinbruch. Wichtig ist auch, dass Panikreaktionen aus Angst um die Pensionen vermieden werden. Die Sozialsysteme tragen damit wesentlich zur Sicherung der Kaufkraft bei und das hilft, den Wirtschaftsmotor auch in Zeiten einer Wirtschaftskrise in Schwung zu halten.

Weiterempfehlen Drucken Quelle: ak/hma

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