
Die Sozialversicherungsexpertinnen der Arbeiterkammer Salzburg
haben einer Frau, die die letzten Jahre vor ihrer Pension ihre
Mutter pflegte, zu einer höheren Alterspension verholfen. "Dahinter
steht, dass viele nicht wissen, dass sie sich kostenlos Kranken-
und Pensionsversichern können, wenn sie nahe Angehörige pflegen und
deswegen kein Dienstverhältnis mehr haben“, sagt die AK.
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"Die Finanzierung der Pensionen ist kein Problem, sehr wohl aber
die Finanzierung der Pflege", sagt Karl Blecha, Präsident des
Pensionistenverbandes Österreichs. Neuerlich wies er darauf hin,
dass Österreich einen Pflegefonds brauche und Rehabilitation in das
Paket gehöre. "Rehab statt Pflegegeld und Pflegebett, laute die
Parole". Der PVÖ-Präsident kündigte an, dass es im Herbst eine
Enquete zu diesem Thema geben werde. » mehr lesen

Die Wirtschaftskrise bringt das Pensionssystem in
Österreich zunehmend in größere Schwierigkeiten.
Beitragseinnahmen sinken, der notwendige Zuschuss aus dem
Staatshaushalt steigt deshalb drastisch an. Lag dieser Zuschuss
2003 noch bei 2,3 Milliarden Euro, dürfte der Staatsbeitrag
heuer auf 4,3 Milliarden Euro steigen. Diese Zahl gilt
allein nur für die Pensionsversicherung. Beamte- und andere
Sonderpensionen sind noch nicht eingerechnet. Dazu kommt, dass die
Zahl der Pensionisten ständig steigt, aber durch die
Arbeitslosigkeit immer weniger an Beiträgen eingezahlt
werde, sagt die OECD. » mehr lesen

Die Regierung hat ihre Pläne zur Einrichtung eines Pflegefonds
konkretisiert und verlangt von den Ländern, ihre Ausgaben offen zu
legen. Im Vorjahr ist auf Bundesebene die Zahl der
Pflegegeldbezieher um 3,5 Prozent angestiegen. Die Vorarbeiten für
den von der Regierung geplanten Pflegefonds werden konkreter: Bis
Ende Mai sollen die Länder melden, wie viel Geld sie für
Sachleistungen im Pflegebereich ausgeben und wie sich die Kosten in
den kommenden Jahren entwickeln werden. »
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Mit großer Empörung reagieren die beiden Präsidenten des
Österreichischen Seniorenrates, Dr. Andreas Khol und Karl Blecha,
auf die Aussagen von Karl Haas, dem Obmann der
Pensionsversicherungsanstalt: Haas stellt auf Grund der geringeren
Einnahmen der Pensionsversicherung als Folge der krisenbedingten
geringeren Beschäftigtenzahlen die gesetzlich fixierte, jährliche
Wertsicherung der Pensionen in Frage. Der
Pensionsversicherungs-Obmann will in Zukunft die jährliche
Pensionserhöhung an die Einnahmen der PVA knüpfen. Darüber hinaus
hinterfragt er die gesetzliche Verpflichtung des Staates zum
Staatszuschuss. » mehr lesen

Jetzt wurde in Salzburg beim Treffen aller österreichischen
Sozialreferenten gemeinsam mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer
der 1. September als Starttermin für die neue Mindestsicherung von
744 Euro vereinbart. Danach soll niemand in Österreich weniger als
744 Euro pro Monat zum Leben haben. Unterm Strich kann es aber auch
weniger Geld sein, da künftig auch Wohnungskosten abgezogen werden.
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Die Pensionskassen erzielten zwar zuletzt positive Ergebnisse -
im Durchschnitt 9 Prozent Plus. Die Bezieher einer
Pensionskassen-Pension haben aber sehr wenig davon: Sie bekommen
magere 1 bis maximal 2 Prozent drauf. Und das nach zuletzt vielen
Jahren der Kürzungen, die in Summe bis zu 45 % ausmachten und die
nicht mehr aufholbar sind. Die derzeitige Gesetzeslage limitiert
die Kürzungen der Pensionen nach unten nicht, die Steigerungen nach
oben aber de facto schon. » mehr lesen

Volle Unterstützung erhält Sozialminister Hundstorfer für seine
Pläne, das Einstufungsverfahren beim Pflegegeld neu zu gestalten.
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"Ohne freiwilliges Engagement der Österreicherinnen
und Österreicher wäre der soziale Zusammenhalt in unserem Land gar
nicht möglich. Wir wollen uns daher bei allen freiwillig Tätigen
für ihren uneigennützigen Einsatz bedanken", so Bundesminister
Rudolf Hundstorfer anlässlich heutigen Internationalen Tages der
Freiwilligen. » mehr lesen

Stabile und hochwertige Sozialsysteme sind in der Krise
wichtiger denn je. Dazu gehört auch eine Altersversorgung, auf die
sich die Menschen verlassen können. Die öffentliche Alterssicherung
hat sich über Jahrzehnte bewährt und bietet auch für die heute
Jüngeren die verlässlichste Form der Alterssicherung, sagt die
Arbeiterkammer. Zwar sind von der aktuellen Krise sämtliche
Alterssicherungssysteme betroffen, die öffentlichen Umlagesysteme
erweisen sich aber als wesentlich krisenresistenter als private
Systeme mit Kapitaldeckung. » mehr lesen

"Blindes Huhn" spielen und Barrieren abbauen, ist das
Motto einer Kampagne der "Hilfsgemeinschaft der Blinden und
Sehschwachen Österreichs“. In einem Computerspiel
stolpert Humphrey, das blinde Huhn, mit Armbinde,
Brille und Taststock durch die Straßen, in denen gefährliche
Hindernisse lauern. Die Hilfsgemeinschaft setzt bei der Vermittlung
ihrer Themen seit einigen Jahren mit Erfolg auf den Faktor
Humor. » mehr lesen

Die Mieten steigen weiter deutlich stärker als die
Inflationsrate.
Im Oktober kletterten die Mieten (ohne Hausbetriebskosten) um 5,5
Prozent in die Höhe. Die Differenz zur Inflationsrate beträgt 5,2
Prozentpunkte. Die Mieter müssen entlastet werden, da sie fürs
Wohnen immer tiefer ins Geldbörsel greifen müssen. »
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