Wandern mit den Stars

Wo Hansi Hinterseer am liebsten wandert, wissen alle: rund um Kitzbühel. Wir haben weitere Stars aus der heimischen Schlagerszene gefragt, wo sie am liebsten unterwegs sind. Und haben dabei interessante Tipps bekommen.
An die 10.000 Fans werden auch heuer wieder erwartet, wenn
Hansi Hinterseer zum Wandern auf den Hahnenkamm lädt.
Wohin er geht, wenn er im kleineren Kreis auf den Bergen unterwegs
ist, verrät er in seinem Wanderbuch (siehe Kasten rechte
Seite).
Für ein ganzes Buch reichen die Wander-Erfahrungen von
Sänger-Kollegin Jazz Gitti nicht: "Weit fahren muss ich für
meine Auftritte eh oft gnua. Deswegen beginnt meine Wanderroute
gleich vorm Haus: Rund um den Bisamberg, von Langenzersdorf
in Niederösterreich über die Elisabethhöhe nach Hagenbrunn und von
dort weiter bis nach Stammersdorf in Wien.“ – Immerhin
3 ½ Stunden dauert die Tour, die rund 200 Höhenmeter sind
eher leicht zu schaffen und die größte Gefahr auf dem Weg besteht
darin, den Verlockungen der Heurigen in Hagenbrunn zu erliegen.
Gitti: "Am liebsten wander’ ich dort, wo man in den Pausen
auch g’scheit jausnen kann.“
Was kann man von Gitti lernen: Wandern muss nicht notwendigerweise
mit "steil“ zu tun haben, auch nicht mit "anstrengend“
und schon gar nicht mit "gefährlich“. Und: "Es is a
Hetz!“
SIMONE MAG’S SPORTLICHER
"Ich liebe es einfach, meinen Körper fit zu halten. Ein herrlicher
Ausgleich zu der hektischen Arbeit auf und hinter der Bühne. Weil
ich so viel unterwegs bin, fast immer nachts arbeite, gibt es
nichts Schöneres für mich und meinen Alexander (Kreissl, seit fast
einem Jahr ihr Eheman, Anm.d.Red.), als ganz entspannt durch die
Natur zu wandern.“
Simone, der hübsche Schlager- und ihr Dancing-Star wandern
gerne in der Wachau: "Eine Gegend, die für uns nicht nur
wegen unserer Hochzeit einen besonderen Stellenwert
hat.“
Los geht’s von Spitz an der Donau mit der Rollfähre ans
Südufer nach Arnsdorf. Durch das Buchental geht es dann steil
bergauf, den beeindruckenden Aussichtsfelsen "Hoher Stein“
kann man von da aus schon sehen. Nach etwas mehr als einer Stunde
kommt man zum Einstieg auf den teilweise renovierten Klettersteig.
Die Aussicht vom Gipfel ist wirklich atemberaubend, aber sie hat
auch ihren Preis: Nur trittsichere und schwindelfreie Wanderer
sollten den Steig nehmen. Alle anderen gehen den "normalen“
Weg auf den Mühlberg und weiter immer leicht bergab zum verträumten
Wallfahrtsort Maria Langegg. Auf Forststraßen und Güterwegen geht
es von dort zurück nach Arnsdorf.
Alles in allem dauert die Runde 4 ½ Stunden (ohne
Klettersteig!). Wer in Maria Langegg Kirche und Kloster besichtigt
und auch noch in eines der Gasthäuser einkehrt, kann einen
herrlichen Tagesausflug aus dieser Wanderung machen.
HOPPLA: KEIN SPAZIERGANG!
Udo Wenders, der Überraschungssieger des Grand Prix der
Volksmusik 2008, ist Kärntner mit Leib und Seele: "Kärnten ist das
Land der Seen und der Berge, deshalb hab ich eine Tour ausgesucht,
die von beidem wunderbare Eindrücke bietet. Aber: Das ist kein
Spaziergang!“
Vom Ostufer des Weißensees unweit seiner Heimat geht es 1.300
Höhenmeter bergauf zum Latschur, einem 2.236 Meter hohen
Gipfel mit einer Aussicht von den Julischen Alpen über den
Großglockner bis zu den Lienzer Dolomiten. Udo Wenders: "Erfahrung,
gute Ausrüstung und beste Kondition sind allerdings Voraussetzung,
um diese Pracht erleben zu können.“
Beim Abstieg lohnt ein Abstecher zur Techendorfer Alm – eine
beliebte Labestelle nicht nur für Wanderer, sondern auch für
Mountainbiker, die sich die fast 650 Höhenmeter vom Weißensee bis
hierhin gequält haben. Die sind dafür schneller wieder unten; der
Wanderer braucht für die ganze Tour auf den Latschur rund sechs
Stunden.
Heimatverbunden zeigen sich auch die bekanntesten Schlagerbrüder
Österreichs: Brunner & Brunner. Das obere Murtal
und die weitere Umgebung (Geheimtipp: Nationalpark Sölktäler!)
waren immer das Rückzugsgebiet von Charly und Jogl. Auch nach dem
Ende ihrer gemeinsamen Bühnenkarriere Anfang 2011 soll es so
sein.
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Quelle: UG












