
Die Rezeptgebühr beträgt seit Jahresbeginn 5,15
Euro. Das kann für Personen mit niedrigem Einkommen und/oder
chronisch Kranken zu einer echten finanziellen Belastung
werden. Vielen sind die Voraussetzungen für eine Befreiung von
der Gebühr nicht bekannt. Hat jemand im laufenden Kalenderjahr
zum Beispiel bereits zwei Prozent des Jahresnettoeinkommens für
Rezeptgebühren bezahlt, ist diese Person automatisch für den Rest
des Jahres befreit. »
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Projekt "iMedication" der Landesforschungsgesellschaft
Salzburg Research spürt frühzeitig unerwünschte
Arzneimittelwirkungen auf
Durch die zunehmende Anzahl von Arzneimitteln werden mögliche
Wechselwirkungen zu einer immer größeren Herausforderung. Das
Projekt "iMedication" der Landesforschungsgesellschaft Salzburg
Research unterstützt das frühzeitige Aufspüren von unerwünschten
Arzneimittelwirkungen. » mehr lesen

Schmerz, besonders Chronischer Schmerz, ist ein weit
verbreitetes Problem in der Bevölkerung, das zu enormer
Belastung der Patienten wie auch dem Gesundheitswesen führt. In
Österreich leiden mehr als 20 Prozent der Erwachsenen an
chronischem Schmerz, das sind rund 1,7 Millionen Menschen. Der
aktuelle Bericht des JOANNEUM RESEARCH "Versorgungssituation
bei Schmerz in Österreich“ stellt die aktuelle Situation
sowie Strukturen und Prozesse in der Schmerzversorgung in
Österreich dar. » mehr
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Forschung können Krebserkrankungen heute früher erkannt
und wirksamer behandelt werden. Dadurch steigt die
Lebenserwartung der Patienten, trotzdem führen Krebs und
seine Behandlung meist zu einer Beeinträchtigung der
Körperfunktionen, des psychischen Wohlbefindens und des
sozialen Lebens. Dies betrifft neben den Patienten auch
Partner, Eltern und Kinder. Eine Reihe von Experten weisen anhand
von Studiendaten auf den Einfluss von körperlichem Training als
auch psychosozialen Faktoren wie Bildung, Einkommen, soziale
Unterstützung und Depressivität auf das Überleben hin. Die Hälfte
aller Krebspatienten hat zudem Bedarf an psychosozialen
Angeboten. » mehr
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Die Europäische Kommission hat einen einen neuartigen oralen
Gerinnungshemmer für die Schlaganfallprävention bei Patienten mit
Vorhofflimmern und einem oder mehreren Risikofaktoren zugelassen.
Aufgrund dieser Zulassung in der Europäischen Union (EU) erhalten
nun Millionen europäischer Patienten mit Vorhofflimmern erstmals
seit über 50 Jahren Zugang zu einer neuen Therapie. » mehr lesen

Natürlich enthaltenes Lithium im Trinkwasser kann die
Suizidrate senken. Dies ergab eine aktuell veröffentlichte
Studie der Uni Wien. Den Forschern gelang damit erstmals der
wissenschaftlich zuverlässige Nachweis dieser positiven
Wirkung auf die menschliche Psyche. Im Rahmen der
Untersuchung verglichen die Forscher Lithiumwerte von 6.460
Trinkwasserproben aus ganz Österreich mit den Suizidraten der
jeweiligen Bezirke. Dabei fand sich ein signifikanter Zusammenhang:
Je höher der Lithiumwert im Trinkwasser, desto
niedriger ist die Suizidrate. » mehr lesen

Menschen, die unter starkem Sodbrennen beziehungsweise
der so genannten Refluxkrankheit leiden, haben ein erhöhtes
Asthma-Risiko. Diese Gefahr lässt sich allerdings verringern,
wenn Betroffene ihr Sodbrennen durch eine Änderung des
Lebensstils unter Kontrolle bringen, sagt die Ärztekammer.
"Sodbrennen wird meist durch falsche Ernährung,
Bewegungsmangel und Übergewicht begünstigt". » mehr lesen

Ab 14. Juli 2011 gilt eine neue EU-Regelung für den Einsatz von
Pestiziden, wodurch insbesondere gefährliche Substanzen langfristig
vom Markt verschwinden sollen. Das neue Regelwerk, das bereits am
21. Oktober 2009 verabschiedet wurde, wird vielfach als Sieg des
Verbraucher- und Umweltschutzes gewürdigt. Anerkennung findet vor
allem das neue Instrument der "roten Karte" für besonders
gefährliche Pestizide: Krebserzeugende, erbgut- oder
fruchtschädigende Substanzen dürfen langfristig nicht mehr
zugelassen werden »
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In Österreich sind jährlich mehr als 10.000 Menschen von
Schilddrüsenknoten unterschiedlicher Größe betroffen. Um
eine sichere Diagnose über Gut- oder Bösartigkeit zu treffen, ist
meist ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Als
einziges Spital in Österreich bietet das Krankenhaus
Schwarzach einen endoskopischen Eingriff an. Durch
diese "Schlüsselloch-Technik" wird die klassische, große
Kropf-Narbe am Hals vermieden. Auf dem Foto
links ist der Hals einer Patientin drei Wochen nach dem
Eingriff zu sehen: Es ist praktisch keine Narbe zu
erkennen. »
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Heute startet der Pilotversuch für die e-Medikation, bei
der sich Patienten elektronisch gegen
Mehrfachverschreibungen und gefährliche
Wechselwirkungen von Arzneimitteln absichern können. Mehr
Sicherheit und damit weniger Risiko bei der Einnahme von
Medikamenten ist das Ziel der "e-Medikation". Das EDV-System
für den Medikamenten-Check geht testweise in einigen
Bezirken Wiens, Oberösterreichs und Tirols in Betrieb. 50
Apotheken sind in den drei Pilotregionen für das Projekt gerüstet.
Freiwillige Patienten können in Wien (21. und 22. Bezirk),
Wels, Grieskirchen, Eferding, Reutte, Imst und Landeck ihre
Medikamente in die e-Medikations-Datenbank eintragen lassen.
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Am "Durchblick“ hat es unserer Userin
"Schutzi“ nie gefehlt, aber dann musste sie eine
Augenoparation über sich ergehen lassen, die ihr den
Blick fürs Wesentliche weiter schärfte. Sie hat das Ganze
unter dem Titel "Graue Star-Allüren“ in einem Stück
Lebensgeschichte niedergeschrieben und in ihr
Tagebuch gestellt. Dort steht für jeden nachlesbar:
"Dass Grauer Star nicht nur ein Begriff für Ornithologen
ist, wird einem erst so richtig klar, wenn man in dem Alter ist, wo
"Liften" auch nicht nur mit Skifahren zu tun hat." Unsere Userin
"Schutzi" bringt es als Autorin auf den Punkt und hat als
emsige Tagebuchschreiberin ihre Zeit nach der Operation beider
Augen festgehalten. » mehr
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Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge
sind acht bis zehn Prozent aller Medikamente, die in den 46
Europaratsländern auf den Markt kommen, gefälschte Produkte
von "zweifelhafter Qualität“. Die Internationale
Zollorganisation schätzt, dass mindestens fünf Prozent der weltweit
vertriebenen Medikamente gefälscht sind. Der Pharmaindustrie
entstehe dadurch ein Schaden von rund 20 Milliarden Dollar, heißt
es in einem Bericht des Europarates. Für die Verbraucher führt das
zu einem großen gesundheitlichen Risiko. » mehr lesen