Befreiung von der Rezeptgebühr

Medikamente © netdoktor flickr.com, http://www.flickr.com

Die Rezeptgebühr beträgt seit Jahresbeginn 5,15 Euro. Das kann für Personen mit niedrigem Einkommen und/oder chronisch Kranken zu einer echten finanziellen Belastung werden. Vielen sind die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Gebühr nicht bekannt. Hat jemand im laufenden Kalenderjahr zum Beispiel bereits zwei Prozent des Jahresnettoeinkommens für Rezeptgebühren bezahlt, ist diese Person automatisch für den Rest des Jahres befreit. » mehr lesen

"iMedication": digitaler Risikoassistent im Krankenhaus

Gesund oder nicht? © Alexandra H./pixelio.de, http://www.pixelio.de

Projekt "iMedication" der Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research spürt frühzeitig unerwünschte Arzneimittelwirkungen auf

Durch die zunehmende Anzahl von Arzneimitteln werden mögliche Wechselwirkungen zu einer immer größeren Herausforderung. Das Projekt "iMedication" der Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research unterstützt das frühzeitige Aufspüren von unerwünschten Arzneimittelwirkungen. » mehr lesen

Schmerzbericht JOANNEUM

Symbolbild für Schmerz © bionerd flickr.com, http://www.flickr.com

Schmerz, besonders Chronischer Schmerz, ist ein weit verbreitetes Problem in der Bevölkerung, das zu enormer Belastung der Patienten wie auch dem Gesundheitswesen führt. In Österreich leiden mehr als 20 Prozent der Erwachsenen an chronischem Schmerz, das sind rund 1,7 Millionen Menschen. Der aktuelle Bericht des JOANNEUM RESEARCH "Versorgungssituation bei Schmerz in Österreich“ stellt die aktuelle Situation sowie Strukturen und Prozesse in der Schmerzversorgung in Österreich dar. » mehr lesen

    Vom Überleben zum Leben

    Univ.-Prof. Dr. Alexander Gaiger © meduni wien

    Forschung können Krebserkrankungen heute früher erkannt und wirksamer behandelt werden. Dadurch steigt die Lebenserwartung der Patienten, trotzdem führen Krebs und seine Behandlung meist zu einer Beeinträchtigung der Körperfunktionen, des psychischen Wohlbefindens und des sozialen Lebens. Dies betrifft neben den Patienten auch Partner, Eltern und Kinder. Eine Reihe von Experten weisen anhand von Studiendaten auf den Einfluss von körperlichem Training als auch psychosozialen Faktoren wie Bildung, Einkommen, soziale Unterstützung und Depressivität auf das Überleben hin. Die Hälfte aller Krebspatienten hat zudem Bedarf an psychosozialen Angeboten. » mehr lesen

      Neue Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern

      Symbol für Herzbehandlungen © Foto:bvmed flickr.com, http://www.flickr.com

      Die Europäische Kommission hat einen einen neuartigen oralen Gerinnungshemmer für die Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern und einem oder mehreren Risikofaktoren zugelassen. Aufgrund dieser Zulassung in der Europäischen Union (EU) erhalten nun Millionen europäischer Patienten mit Vorhofflimmern erstmals seit über 50 Jahren Zugang zu einer neuen Therapie. » mehr lesen

        Lithium im Trinkwasser senkt die Suizidrate

        Trinkwasser © hamburg53/flickr.com, http://www.flickr.com

        Natürlich enthaltenes Lithium im Trinkwasser kann die Suizidrate senken. Dies ergab eine aktuell veröffentlichte Studie der Uni Wien. Den Forschern gelang damit erstmals der wissenschaftlich zuverlässige Nachweis dieser positiven Wirkung auf die menschliche Psyche. Im Rahmen der Untersuchung verglichen die Forscher Lithiumwerte von 6.460 Trinkwasserproben aus ganz Österreich mit den Suizidraten der jeweiligen Bezirke. Dabei fand sich ein signifikanter Zusammenhang: Je höher der Lithiumwert im Trinkwasser, desto niedriger ist die Suizidrate. » mehr lesen

        Sodbrennen kann Asthma verursachen

        Inhalation bei Asthma © allmothers,flickr.com, http://flickr.com

        Menschen, die unter starkem Sodbrennen beziehungsweise der so genannten Refluxkrankheit leiden, haben ein erhöhtes Asthma-Risiko. Diese Gefahr lässt sich allerdings verringern, wenn Betroffene ihr Sodbrennen durch eine Änderung des Lebensstils unter Kontrolle bringen, sagt die Ärztekammer. "Sodbrennen wird meist durch falsche Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht begünstigt". » mehr lesen

        Weniger Chemie auf den Teller

        Symbolbild für Gift im Essen © greenpeacehh flickr.com, http://www.flickr.com

        Ab 14. Juli 2011 gilt eine neue EU-Regelung für den Einsatz von Pestiziden, wodurch insbesondere gefährliche Substanzen langfristig vom Markt verschwinden sollen. Das neue Regelwerk, das bereits am 21. Oktober 2009 verabschiedet wurde, wird vielfach als Sieg des Verbraucher- und Umweltschutzes gewürdigt. Anerkennung findet vor allem das neue Instrument der "roten Karte" für besonders gefährliche Pestizide: Krebserzeugende, erbgut- oder fruchtschädigende Substanzen dürfen langfristig nicht mehr zugelassen werden » mehr lesen

          Keine Narbe nach Schilddrüsen-OP

          Hals einer Patientin drei Wochen nach dem Eingriff: Es ist praktisch keine Narbe zu sehen. © kh schwarzach

          In Österreich sind jährlich mehr als 10.000 Menschen von Schilddrüsenknoten unterschiedlicher Größe betroffen. Um eine sichere Diagnose über Gut- oder Bösartigkeit zu treffen, ist meist ein chirurgischer Eingriff erforderlich. Als einziges Spital in Österreich bietet das Krankenhaus Schwarzach einen endoskopischen Eingriff an. Durch diese "Schlüsselloch-Technik" wird die klassische, große Kropf-Narbe am Hals vermieden. Auf dem Foto links ist der Hals einer Patientin drei Wochen nach dem Eingriff zu sehen: Es ist praktisch keine Narbe zu erkennen. » mehr lesen

          e-Medikation – es geht los!

          Gute Besserung © gerd altmann pixelio.de,http://pixelio.de

          Heute startet der Pilotversuch für die e-Medikation, bei der sich Patienten elektronisch gegen Mehrfachverschreibungen und gefährliche Wechselwirkungen von Arzneimitteln absichern können. Mehr Sicherheit und damit weniger Risiko bei der Einnahme von Medikamenten ist das Ziel der "e-Medikation". Das EDV-System für den Medikamenten-Check geht testweise in einigen Bezirken Wiens, Oberösterreichs und Tirols in Betrieb. 50 Apotheken sind in den drei Pilotregionen für das Projekt gerüstet. Freiwillige Patienten können in Wien (21. und 22. Bezirk), Wels, Grieskirchen, Eferding, Reutte, Imst und Landeck ihre Medikamente in die e-Medikations-Datenbank eintragen lassen. » mehr lesen

          Graue Star-Allüren

          "Schutzi" im Piraten look © schutzi

          Am "Durchblick“ hat es unserer Userin "Schutzi“ nie gefehlt, aber dann musste sie eine Augenoparation über sich ergehen lassen, die ihr den Blick fürs Wesentliche weiter schärfte. Sie hat das Ganze unter dem Titel "Graue Star-Allüren“ in einem Stück Lebensgeschichte niedergeschrieben und in ihr Tagebuch gestellt. Dort steht für jeden nachlesbar: "Dass Grauer Star nicht nur ein Begriff für Ornithologen ist, wird einem erst so richtig klar, wenn man in dem Alter ist, wo "Liften" auch nicht nur mit Skifahren zu tun hat." Unsere Userin "Schutzi" bringt es als Autorin auf den Punkt und hat als emsige Tagebuchschreiberin ihre Zeit nach der Operation beider Augen festgehalten. » mehr lesen

          Internethandel mit gefälschten Medikamenten nimmt zu

          Arzneimittel © Jetti Kuhlemann / pixelio.de,http://.www.pixelio.de

          Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge sind acht bis zehn Prozent aller Medikamente, die in den 46 Europaratsländern auf den Markt kommen, gefälschte Produkte von "zweifelhafter Qualität“. Die Internationale Zollorganisation schätzt, dass mindestens fünf Prozent der weltweit vertriebenen Medikamente gefälscht sind. Der Pharmaindustrie entstehe dadurch ein Schaden von rund 20 Milliarden Dollar, heißt es in einem Bericht des Europarates. Für die Verbraucher führt das zu einem großen gesundheitlichen Risiko. » mehr lesen

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