SVA-Versicherte müssen jetzt beim Arzt zahlen

Arzt mit Stetoskop

Für mehr als 410 000 Personen, die bei der Gewerblichen Sozialversicherung (SVA) versichert sind, heißt es zurzeit: Ohne Geld keine Behandlung beim Arzt. Die Ärztekammer und die SVA-Spitze konnten sich bisher nicht auf eine Lösung im Honorarstreit einigen. Die gültige Vereinbarung zwischen Ärzten und Sozialversicherung lief aus. Nun gibt es einen vertragslosen Zustand. Die Patienten müssen ihre Arztrechnungen beim Arzt bezahlen und im Nachhinein bei der SVA einreichen. Rückerstattet werden von dieser höchstens 80 Prozent der Kosten. 



In den meisten Fällen wird es weniger sein, weil die Ärzte ihre neuen, höheren berechnen. Für die SVA gelten aber weiterhin die alten Tarife. 

Einen vertragslosen Zustand gab es im heimischen Krankenversicherungssystem zuletzt 1962. 

Bis zu es zu einer Lösung kommt, könnten noch Monate vergehen. SVA-Chef Martin Gleitsmann appellierte an die Mediziner, Rücksicht auf die finanziellen Möglichkeiten der Patienten zu nehmen, weiterhin bargeldlos zu behandeln und (hinter dem Rücken der Ärztekammer) über die eCard zu verrechnen. 

"Aus Sicht der Patienten ist das eine schreckliche Situation", beklagt der Wiener Patientenanwalt Konrad Brustbauer. 

"Die Versicherten zahlen ihre Beiträge, jetzt müssen sie beim Arzt noch einmal zahlen - und dann darauf hoffen, dass sie einen Teil ihrer Kosten refundiert bekommen." Wer am Scheitern der Gespräche schuld sei, wollte Brustbauer nicht beurteilen. Er hofft auf eine baldige Einigung, "weil die Patienten die Leidtragenden sind". 

"So geht es nicht", ärgerte sich auch Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ). Es sei Aufgabe der Sozialpartner, sich zu einigen. "Es darf keine Spielchen auf dem Rücken der Patienten geben". Die Gewerbetreibenden zahlen jetzt für Behandlungen bei niedergelassenen Ärzten und Fachärzten, nicht aber bei den Zahnärzten, in Labors und in den Spitälern. Die Betroffenen könnten also in die Ambulanzen der Krankenhäuser ausweichen. 


Weiterempfehlen Drucken Quelle: newsaktuell/med/hma

24 Kommentar(e)

evaki schrieb vor 96 Tag(en) 6 Stunde(n) 6 Minute(n)

Ein Selbstbehalt

beim Arzt wäre vielleicht für alle gut. Viele unnötige Arztbesuche würden dann unterblieben. Ausgenommen müssten chronisch Kranke sein und man müsste die Medikamente, die man dauernd braucht (bei meiner Mutter waren das viele) für ein ganzes Jahr bekommen - als ein Jahr lang gültiges Dauerrezept.

antikespoetz18 schrieb vor 96 Tag(en) 5 Stunde(n) 59 Minute(n)

SVA-Ärztekammer

Nun, es ist wie immer: den Letzten beißen die Hunde. Als Versicherte zahlt man an die Krankenkasse und bei Bedarf an den Arzt, wo man eine mehr oder weniger hohe Summe zurückbekommt. Und die beiden verdienen: Die Kasse sowieso und die Ärzte auch. Was habe ich davon? Ich finanziere beide. Wenn ich das kaufmännisch betrachte, erleide ich einen Zinsverlust.

Außerdem bekommen Ärzte von SVA-Versicherten wesentlich höhere Honorare für jede Behandlung. Wieso eigentlich? Und sie möchten um 20 % (!) mehr, weil sie in den letzten 4 Jahren keine Erhöhung erhalten haben. Ich frage, wieviel Prozent mehr hat die Pensionistin in den letzten 4 Jahren bekommen? Sicher nicht 20 %. Im Gegenteil: Es wird schon über ein Moratorium für Pensionen nachgedacht.

insulaner schrieb vor 96 Tag(en) 3 Stunde(n) 57 Minute(n)

sva!

wo ist den der herr gesundheitsminister ? es kann doch nicht angehen das in einem sozialstaat wie österreich patienten die jahrelang ,auch noch als rentner und pensionisten ihre kassenbeiträge abgezogen bekommen .dann beim arzt noch bar bezahlen müssen!!!später dann noch womöglich monatelang auf die rückzahlung warten. auf der heutigen seite der SVA steht zu lesen das 60% ihrer klientel weniger als 1000€ an pensionen beziehen..liebenswürdiger weise aber eine liste bei bedarf verschicken mit ärzten die weiter mit ihnen abrechnen würden. das heißt im klartext jeder soll seinen arzt der die krankengeschichte und den patienten kennt wechseln natürlich alle notwendigen untersuchungen neu machen.großzügig dürfen sich die weniger begüternden auch einen vorschuß in der jeweiligen landesdirektion abholen,also erst in die landesdirektion fahren eagal wie weit die weg ist und wie hoch der finanzielle aufwand ist um dahin zu kommen und dann erst krank werden.
wo leben wir eigentlich ? in afrika südamerika oder haiti ?wie kann es sein das ein paar hohlköpfe die es in die führungsetagen ihrer organsationen geschafft haben 400.000 patienten als den letzten dreck behandeln dürfen?
also noch einmal die frage ! wo ist der gesundheitsminister hat er nach der wahl im burgenland andere sorgen als seine wähler und bürger?

bachgasse schrieb vor 96 Tag(en) 3 Stunde(n) 54 Minute(n)

Honorarstreit

Da wird wieder einmal ein Streit ums Geld auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen, der nun die Zeche bezahlen muß. Das ist ungerecht, aber wahrscheinlich nicht anders möglich. Und wenn es mir erlaubt ist, hier Partei zu ergreifen, dann möchte ich sagen, daß die Ärzte wirklich nicht großartig für ihre Leitung, uns am gesunden Leben zu erhalten, fürstlich honoriert werden. Es ist die Pharmaindustrie, welche sich da einen Großteil des Kuchens gesichert hat, welcher da zur Verteilung kommt. Und die ist es auch , welche die Ärzteschaft mit Gratisurlauben und sonstigen Geschenken ködert, um diese bei Laune zu halten. Wer soll hier also bestraft werden? Doch nicht der Konsument, wir Versicherten, oder??

simbaelo schrieb vor 96 Tag(en) 2 Stunde(n) 55 Minute(n)

insulaner

nicht nur weniger begüterte, sondern auch leute die mindestens zu 70% invalide sind bekommen diesen vorschuss - in der regel 300 euro pro quartal. man muss auch nicht hinfahren, sondern kann anrufen und bekommt ein formular zugeschickt. das geld wird auf die bank überwiesen. in der regel sind 100 euro für den hausarzt bestimmt und 200.- für fachärzte.
nichtsdestoweniger bin auch ich sauer auf das ganze system und hoffe dass es bald eine einigung gibt.

insulaner schrieb vor 96 Tag(en) 2 Stunde(n) 39 Minute(n)

simbaleo!

das kann schon sein! hat für chronisch kranke sicher eine gewisse sicherheit. aber was ist mit jenen die einfach mal einen infarkt ,grippe oder eine verletzung bei der hausarbeit im garten oder ähnliches haben.?
genaugenommen: anruf bei der sogenannten hotline dauer in der warteschleife 11 minuten bis zum abheben der gegenüber am telefon gibt stereotype antworten und hat sozusagen von nichts eine ahnung.also weiter anruf dann 2-3 tage bis antragsformular im briefkasten ausfüllen abschicken (bei mir der nächste briefkasten 3 km entfernt)bei sva nach 3 tagen im posteingang beantwortet oder den betrag überwiesen nach einer weiteren woche wenn es gut geht. das kann nicht die lösung sein

amie schrieb vor 96 Tag(en) 2 Stunde(n) 16 Minute(n)

danke

für alle Kommentare denen ich mich als Freiberuflerin nur anschließen kann.
Übrigens gibt es eine SVA Bevorschussung nur für Bezieher eines Einkommens /Pension unter der Ausgleichszulage, und das ist meines Wissens 740 €!
10er Frage: Warum kündigt die Ärztekammer den Vertrag nicht mit der Gebietskrankenkasse, wo die Arzthonorare rund ein Drittel weniger als von der SVA Vergütung betragen?

simbaelo schrieb vor 96 Tag(en) 2 Stunde(n) 4 Minute(n)

amie

diese bevorschussung gibts auch für invalide ab 70% behinderung. ich nehme an dass die ärzte von den gebietskrankenkassen weit mehr abhängig sind weils nun mal viel mehr mitglieder als die gwerblichen haben. ich weiss nicht ob ein arzt leben kann wenn er keinen kassenvertrag mit der gkk hat....

Elihu schrieb vor 96 Tag(en) 1 Stunde(n) 59 Minute(n)

Wie immer, gibt es zwei Seiten (zumindest)

Wenn es auch so scheint, als wäre die Ärztekammer Hauptschuldige an diesen vertragslosen Zustand, gibt es dazu auch andere Angaben:

"Auch die Vorschläge der SVA für ein neues Honorarsystem wies Wawrowsky (Vizepräsident der Ärztekammer) zurück. Die Versicherung wünsche sich ein System, das in Deutschland "ganze Landstriche entarztet" habe: "Das kann man nur ablehnen", sagte er.
Der Gegenvorschlag der Ärzte: Leitl müsse das Verhandlungsergebnis aus dem Vorjahr akzeptieren, das den Ärzten ein Honorarplus von vier Prozent bei gleichzeitigen Einsparungen im Laborbereich eingebracht hätte. Die SVA hatte dies abgelehnt – worauf die Kammer den Vertrag mit Ende 2009 kündigte."

Aus: http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4097&Alias=WZO&cob=496076

Tatsächlich ist es auch ziemlich bemerkenswert, dass sich die ÖVP bisher noch nicht in die Diskussion eingemischt hat.
So schreibt der Standard:
"...die ÖVP wolle mithilfe ihr nahstehender SVA-Funktionäre einen "Versuchsballon" steigen lassen, sagt Wehsely im "Kurier". "In der SVA sind mittlerweile viele 'Ich-AGs' und Einpersonen-Unternehmen versichert, die sich überlegen: 'Muss ich wirklich zum Arzt? Immerhin soll ich die Kosten vorstrecken", beklagt Wehsely im Gespräch mit der Tageszeitung. Die Situation sei "unwürdig" für eines der reichsten Länder der Welt.
Am Beispiel der SVA wolle die ÖVP testen, wie Versicherte auf diese Situation reagieren und ob man sich so Kosten sparen kann. "Sie will das System umbauen, man kann sagen: zerstören", wettert Wehsely gegen die ÖVP. (red, derStandard.at, 30.5.2010)
http://derstandard.at/1271377776983/SPOe-Wehsely-OeVP-will-Gesundheitssystem-zerstoeren?sap=2&_seite=2

nassersepperl schrieb vor 96 Tag(en) 1 Stunde(n) 20 Minute(n)

kassa der kranken?

soviel ich weiss, betrifft das ja nur die unternehmer, selbsständige eben. die können ruhig zahlen, die tun mir nicht leid, da sie ja sowieso das geld wieder über die steuererklärungen hereinkommen. selbsständige gewerbetreibende sollten ohnehin viel mehr für den staat bezahlen, bei all diesen vergünstigungen die sie haben. sie sind es ja auch, die immer wieder fordern das mehr ausländische arbeitskräfte ins land kommen, die dann meistens die arbeitslose nach kurzer zeit beziehen und unser sozialsystem insgesamt belasten.
die sollten auch die doppelte rezeptgebühr berappen und noch vieles mehr.
micht jedenfalls freuts so wie es jetzt ist.

Elihu schrieb vor 96 Tag(en) 1 Stunde(n) 4 Minute(n)

nassersepperl

Du weißt schon, nassersepperl, das 60 % der Betroffenen "Selbständigen" weniger als 1000 Euro monatlich haben?

simbaelo schrieb vor 96 Tag(en) 59 Minute(n)

nasser sepperl

du hast null ahnung wie das ist und warst sicher noch nie selbstständig. aber aus einer sicheren ecke heraus lässt sich leicht schreien. du siehst die reichen aber nicht die kleinen die um ihre existenz kämpfen müssen und nicht wissen wie sie alles bezahlen sollen. du brauchst in den städten nur mal die auslagen ansehn - und siehst wieviele geschäfte leerstehen - weil s eben nix mehr bringt und die inhaber nicht mehr weiterkonnten. dann gibts noch die leute mit werkverträgen von denen viele unfreiwillig selbsständig sind, weil sie sonst keine arbeit bekommen. so einfach wie du die welt siehst möcht ichs auch haben - du bist sicher sehr glücklich dabei :-)

nassersepperl schrieb vor 96 Tag(en) 49 Minute(n)

jaja

raunzts nur, ich hab ja sogleich mitleid mit den unternehmern. und alle jene, die unfreiwillig selbstständig sind, wissen es ganz genau, worauf sie sich einlassen. und sind dann auch noch stolz darauf, wenn sie im bekannten und verwandtenkreis angeben können, "ich bin ja selbsständig". das muss man sich halt alles vorher überlegen, ich jedenfalls freu mich über diese situation, so wie sie jetzt ist, vielleicht nennt man das auch schadenfreude?
alle jene, die sich selbstständig machen, tun das nur weil sie hoffen das grosse geld machen und andere über den tisch ziehen zu können. am besten wärs, wenn es überhaupt keine selbsstänigen gäbe, wenn allse vom staat gemacht werden würde, dann würde auch alles funktionieren.

amie schrieb vor 96 Tag(en) 24 Minute(n)

elihu

Es ist immer gut zwei Seiten zu hören. Diesen von Dir zitierten Vorschlag des SVA kannte ich nicht. Es ist doch sonnenklar, daß die ÖVP abwartet. Und mit der Ärztekammer und der SVA haben sie sich willfährige Handlanger für ihren Umbau der Sozialversicherung geholt! Die Gebietskrankenkasse meiden sie wie die Pest, obwohl da wirklicher Handlungsbedarf wäre, was die Ärztehonorare, die Versicherungsbeiträge und die Harmonisierung der diversen Systeme wäre. Aber da wäre der Widerstand der Versicherten zu groß, also nemma die SVA. Und solange so primitves postrevolutionäres Kommunistengeplärre wie das meines Vorredners Volkes Stimme beherrscht werden sie auch taktischen Erfolg haben

EUKOLIE schrieb vor 95 Tag(en) 23 Stunde(n) 7 Minute(n)

@nassersepperl

Entweder hast Du wirklich keine Ahnung, oder spielst das Dummerl... Denn jeder weiß, was sich derzeit am Arbeitsmarkt abspielt, wie schwer es ist, egal welch gute Ausbildung die Menschen haben, eine Anstellung in einem Betrieb zu bekommen.
Und wenn sie einen Job ergattern, dann gibt es keine fixe Anstellung, sondern kann - wenn man nicht arbeitslos sein will - wählen zwischen einer geringfügigen Beschäftigung, als freier Dienstnehmer oder einen Werkvertrag annehmen.
Manche Jobs sind so schlecht bezahlt, daß man von einem nicht leben kann. Und die Wirtschaft nutzt die Gelegenheit für diese billigen Arbeitskräfte weidlich aus. Ist aber jemand mit den Bedingungen nicht zufrieden, lehnt ab, muß er sich bewußt sein, daß bereits viele andere als Ersatz in den Startlöchern stehen.

nassersepperl schrieb vor 95 Tag(en) 21 Stunde(n) 36 Minute(n)

EUKOLIE

Danke der Aufklärung, aber das weiss ich alles schon. Doch das raunzen von Dir und vielen anderen nützt ja nichts, Ihr und wir alle haben es in der Hand das man zumindest den Versuch wagt damit es anders wird. Doch so lange bei den Wahlen immer die gleichen Parteien gewählt werden, wird sich nichts an der Situation bei uns ändern.
Das ganze Gejammere der Politiker, dass kein Geld für ordentliche Arbeitsplätze, für die Gesundheit und für die Pensionen da ist, kann ich schon nicht mehr hören.
Geld wäre in Hülle und Fülle vorhanden, wenn, ja wenn man es nicht die Fremden brauchen würde anstatt für die eigene Bevölkerung.
Ich bin nur neugierig, wie lange die Menschen sich das alles noch gefallen lassen.
Bald ist es so weit, dass man sich alles selbst bezahlen muss und trotzdem Agaben zahlen, für diejenigen, die nichts einzahlen und das werden immer mehr.
Beispiel AKH, da siehst nur mehr Menschen mit diesem Dingsbumshintergrund, ich kann das Wort nicht mal mehr aussprechen, die zahlen sicher nichts in den Topf ein, da wundere ich mich nicht, das die Krankenkassen pleite gehen.
I muas jetzt aufhören, weil sonst komme ich noch mehr vom Thema ab......

BLUE schrieb vor 95 Tag(en) 20 Stunde(n) 56 Minute(n)

werte frau evaki

ich würde vorschlagen, dass sie sich nochmals überlegen, ob ihre anregungen
wirklich so durchführbar sind.
dauermedikamentationen für ein jahr - ohne ärztliche kontrollen - sind sicher
nicht empfehlenswert.
persönlich kenne ich niemand, der sich nur aus jux und tollerei zu arztbesuchen
entschließt - daher ist mir auch ihr empfohlener selbstbehalt etwas unangenehm
aufgefallen. sollte jemand, meist ältere personen, aus "langweile und einsamkeit"
einen arzt aufsuchen geschieht dies aus psychischer gegebenheit und sicher
nicht um sich die schale gold im kaffeehaus zu ersparen.

evaki schrieb vor 95 Tag(en) 19 Stunde(n) 51 Minute(n)

Liebe Frau Blue

Viele Arztbesuche bestehen doch nur darin, dass man sich von der Sprechstundenhilfe ein Rezept holt. Ich bin oft genug für meine Mutter hingegangen. Auch dafür kassieren die Ärzte. Warum sollte meine Mutter kein Rezept z.B. für Adalat für ein Jahr haben? Die Ärztin hat sie ja auch nicht gesehen, wenn ich für sie das Rezept geholt habe??

Wenn aber Leute jemanden zum Reden brauchen, wäre eine Psychologin/ein Psychologe oder auch eine von einem/einer solchen geleitete Selbsthilfegruppe geeigneter und nützlicher und billiger.

BLUE schrieb vor 95 Tag(en) 19 Stunde(n) 37 Minute(n)

meine liebe frau evaki

sie reizen mich heute zum widerspruch. anscheinend ist ihnen auch nicht bewußt,
dass die ärzte pro quartal nur einmal entgelt pro patient erhalten - da kann man
30x hingehen, das honorar der krankenkasse wird daher nicht mehr.
psychologen werden pro therapiestunde abgerechnet.nun, was ist die billigere
variante?

persönlich möchte ich einmal von niemand den rat erhalten, dass ich mich
vielleicht einer selbsthilfegruppe anschließen soll, wenn ich mich in einigen jahren
oder vielleicht auch schon in wenigen wochen kränklich fühle. das alter
ist nicht immer einschätzbar und nicht jeder hat eine tochter, die zeit hat um
rezepte zu holen und ein wenig trost spendet.
diese krampfhaften spargedanken bei älteren menschen empfinde ich als soziale ungerechtigkeit.

evaki schrieb vor 95 Tag(en) 19 Stunde(n) 14 Minute(n)

Aber Frau Blue

die älteren Damen und Herren SEHEN ja den Arzt gar nicht. Sie (oder ich) stelle mich nur an und bekomme das Rezept ausgedruckt....

Allein, dass sie also sich einmal pro Quartal anstellen müssen, bzw. jemanden hinschicken müssen, und der Arzt bekommt dafür bezahlt, ist doch eine Verschwendung an Zeit und Geld, oder?

Vergessen wir einmal die Selbsthilfegruppen, obwohl ich denke, dass die sehr hilfreich sein können !

BLUE schrieb vor 95 Tag(en) 19 Stunde(n) 1 Minute(n)

liebste frau evaki

auch da sind wir nicht einer meinung. denn,
1. welcher älterer patient hat ein jahr kein zusätzliches wehwechen?
2. ist ein arzt, der ohne kontrolle bzw neuerliche fachärztlicher verordnung jahrelang
ein medikament verschreibt, nicht sehr kompetent.
da klingeln bei mir die glocken (im kopf).
3. selbsthilfegruppen ersetzen meist keinen arztbesuch - nur als zusatz bei
chronischen erkrankungen, so es jemand hilft

aber jetzt beenden wir unsere angedachte sanierung des gesundheitswesen und lassen andere darüber befinden.

Britta_1 schrieb vor 95 Tag(en) 18 Stunde(n) 35 Minute(n)

Arzthonorar

Ich glaube nicht, dass die ärzte pro Quartal nur einmal Entgelt pro Patient erhalten , egal wie oft man hingeht. Ich habe meine Ärztin vor einiger Zeit gefragt, ob es für sie gleich sei, ob ich meine Medikamente auf einmal oder öfter nur einige (ich wohne nahe ihrer Ordi) hole und sie meinte das sei nicht gleich!

simbaelo schrieb vor 95 Tag(en) 16 Stunde(n) 59 Minute(n)

mein hausarzt

hat mir angeboten mir für meine dauermedikamente die rezepte für dreimonate auszustellen, so dass ich mir mehrmaliges hingehn pro quartal erspare. ich hab dieses angebot gerne angenommen und man muss sehr wohl für jeden arztbesuch bezahlen, auch wenn man nur medikamente braucht. man muss ja die e-card auch jedes mal vorlegen....

BLUE schrieb vor 95 Tag(en) 5 Stunde(n) 58 Minute(n)

lt. ausunft der ärztekammer -

denn jetzt habe ich mich doch erkundigt um fehlinterpretationen zu vermeiden -
wird von der zb wgkk 1x die grundleistung im quartal abgerechnet, bei der sva
jeder besuch = der gesamtbetrag ist aber ziemlich gleich.

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