Mit Oma und Opa auf großer Fahrt!

Sandspielzeug

Ferienzeit ist die schönste Zeit. Noch schöner wird es für die Kids, wenn sie mit Oma und Opa verreisen dürfen – da steht Verwöhnen ganz oben am Programm.

Zwei Monate Sommerferien stellen viele berufstätige Eltern vor ein Riesenproblem: Wer betreut in dieser Zeit die Kinder? Vor allem möchte man seinem Nachwuchs in den Ferien auch etwas Besonderes bieten können. Hier sind die Großeltern gefragt: Wie wäre es, wenn Sie dieses Jahr Ihre Enkerln "einpacken“ und gemeinsam auf Urlaub fahren? Die Eltern sind entlastet, die Kinder erleben eine spannende Reise, und die Großeltern können ungewohnt viel Zeit mit den Enkerln verbringen. Überlegen Sie sich aber genau, was Sie sich zutrauen, da Sie während der Reise für das Enkerl verantwortlich sind. Lassen Sie sich sicherheitshalber von den Eltern auch eine Vollmacht oder zumindest ein Schreiben mitgeben, dass die Kinder mit deren Einverständnis mit Ihnen unterwegs sind.

Sind wir schon da?
Mit den Enkerln zu verreisen benötigt eine gute Vorbereitung und viel Überlegungen, damit der Urlaub zur Zufriedenheit aller Beteiligten ausfällt. Die Reise muss natürlich an das Alter des Kindes angepasst werden. Am einfachsten ist es, mit dem Auto zu verreisen. Wichtig hierbei: Für Kinder unter 14 Jahren, die kleiner als 150 cm sind, gilt die Kindersitzpflicht! Damit die Anreise nicht zu einer nervenaufreibenden Odyssee wird, vermeiden Sie die Hauptverkehrszeiten, um Staus aus dem Weg zu gehen. Legen Sie auch regelmäßige Pausen – nach Möglichkeit an Rastplätzen mit Spielplätzen – ein (mindestens alle zwei Stunden), wo sich die Kinder nach dem langen Sitzen ein bisschen bewegen und austoben können. Altbewährte Spiele, wie "Ich seh‘ etwas, was du nicht siehst“, Geschichten erzählen, u.a. lassen die Zeit wie im Flug vergehen. Auch Hörspiele helfen über langweilige Autofahrten hinweg – damit aber nicht alle Mitreisenden mit Benjamin Blümchens "Töröö“ beglückt werden, einfach einen tragbaren CD-Player bzw. einen MP3-Player mit Kopfhörern bereithalten.

Über den Wolken

Wer mit Kindern im Flugzeug verreist, sollte nach Möglichkeit bereits am Vorabend einchecken. So können allzu lange Wartezeiten vermieden werden. Die restliche Zeit kann damit verbracht werden, das Terminal zu erkunden. Stillsitzen müssen die Kinder dann während des Fluges ohnehin noch genug. Die beste Reisekleidung im Flugzeug ist übrigens der "Zwiebellook“ – im Flieger kann es nämlich durch die Klimaanlage oft empfindlich kalt werden, am Urlaubsort ist es dann meist schon sehr warm und man kann sich der überflüssigen Schichten entledigen.

In fremden Gefilden. Am Urlaubort selbst sollte natürlich eine kinderfreundliche Unterkunft ausgwählt worden sein. Je jünger die Kinder sind, umso eher sollten Sie versuchen, deren gewohnte Essenszeiten einzuhalten. Machen Sie den Kindern das "fremde“ Essen schmackhaft. Aber zwingen Sie sie nicht dazu, wenn es ihnen überhaupt nicht schmeckt. Wenn Sie am Urlaubsort auch gerne ein bisschen Sightseeing machen möchten, denken Sie daran, den Kindern nur kleine Dosen an Kultur zuzumuten. Bei Kindern, die über ein Handy verfügen, sollten Sie vorab "Aufklärungsarbeit“ in Sachen Telefonkosten im Ausland leisten. Sonst kann es schnell zu unliebsamen Überraschungen nach dem Urlaub kommen.
Mit ein bisschen Planung im Vorfeld steht der schönsten Zeit im Jahr mit dem Enkerl also nichts mehr im Wege.

Hilfreiche Tipps auf Reisen

- Übelkeit: Um Reise-Übelkeit zu vermeiden, während der Autoahrt nicht lesen oder malen. Spezialkaugummis oder Akupressurarmbänder können auch am Schiff helfen.

- Flugzeug: Bei Start und Landung trinken, Kaugummi kauen oder ein Stück Brot
essen, um durch das Schlucken den Druck auf den Ohren zu verringern.

- Verlaufen: Jedes Kind sollte immer Name, Telefonnummer und Anschrift von Ihnen und dem Hotel mithaben.

- Versorgung: Nehmen Sie immer eine Kleinigkeit zu essen und ausreichend zu trinken mit.

Weiterempfehlen Drucken Quelle: Guide 50+, spu
Foto: www.pixelio.de / S. Hofschlaeger

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