ÖBB greifen dem Kunden ins Börserl

Ein ÖBB Motiv

Die Sonderangebote der ÖBB seien völlig konzeptlos, "ein wirtschaftlicher Nutzen nicht nachweisbar", ein "nennenswerter Effekt auf Image und Kundenzufriedenheit nicht gegeben". So harsch kritisierte der Rechnungshof die Marketingaktivitäten der Bundesbahn. Die hat sich die Vorwürfe zu Herzen genommen und darauf reagiert – natürlich nicht im Sinne des Kunden.

Die VorteilsCard berechtigt nun nicht mehr dazu, am Wochenende für sieben Euro Aufpreis dem meist heillos überfüllten Zug in der 2. Klasse zu entkommen und die erste Klasse zu benutzen. Diese Möglichkeit wurde mit 1. Juli gestrichen.

Die Seniorenaktion, bei der ältere Menschen um sieben Euro am Wochenende in ganz Österreich unterwegs sein konnten, wurde als erstes abgeschafft. Das ÖBB-Sommerticket für unter 20-Jährige, das im Vorjahr noch um 25 Euro zu haben war, kostet heuer stolze 39 Euro - zuzüglich zur VorteilsCard für Jugendliche (19,90 Euro), ohne die das Ticket nicht gilt. Bei den ÖBB betont man, dass die Anpassungen nicht nur mit der RH-Kritik zu tun hätten. "Wir müssen ganz allgemein die Marketingaktivitäten auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten ausrichten", heißt es.

Weiterempfehlen Drucken Quelle: hma

1 Kommentar(e)

Girard schrieb vor 574 Tag(en) 10 Stunde(n) 1 Minute(n)

ein Blick ...

... über die Grenzen, würde deisem abgehobenen "Marketingstrategen", einmal gut tun.
Dort wird gezeigt WIE es geht: Aktionen mit Hand& Fuss, Länderticket - die auch die Busse, sowie Innenstadtverkehre beinhalten, für 1 oder bis zu 5 Personen ect....

(Ich bin in der glücklichen Lage, diese Angebote zu nützen
- da ich in Grenznähe wohne und ich nutze sie SEHR oft ...)

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