Machen Sie die Mülldiät!

Reduzieren Sie Ihren Abfall bevor Müllberge unser Landschaftsbild verändern. Nicht nur die Umwelt wird es Ihnen danken, auch die Geldbörse bleibt länger voll und Sie verschwenden weniger Zeit an Streits, wer denn jetzt den Müll hinunter trägt.
So speckt Ihr Mistkübel ab
• Für Großeltern: Auf ein Kind kommen rund 1.000 kg Windeln.
Obwohl nur 1% der österreichischen Bevölkerung Babys sind, machen
Wegwerfwindeln 6% des gesamten Restmülls aus. Mit
Mehrwegwindeln reduzieren Sie Ihre Ausgaben um bis zu 70%,
und der Kauf wird sogar gefördert. Details dazu finden Sie auf der
Website des
Vereins Wiwa.
• Knapp 100 kg Werbematerial landen als Altpapier im
Container. Kennzeichnen Sie Ihre Wohnungstür und Ihr Postfach mit
dem Aufkleber
"Bitte keine unadressierte Werbung“ oder tragen Sie sich
in die
Robinsonliste ein.
• Saft in konzentrierter Form: Je nach Verdünnungsgrad sparen
Sie beim Kauf einer Flasche Sirup rund 7 Flaschen normalen
Safts. Wenn Sie noch dazu mit Leitungswasser statt Mineralwasser
verdünnen, verringert sich Ihr Flaschenverbrauch enorm.
• Sie organisieren eine große Feier und möchten auf Pappteller
verzichten? Erkundigen Sie sich bei der Abfallwirtschaft. In
zahlreichen Gemeinden und Städten gibt es ein
"Geschirr-Mobil“ zum Ausleihen.
• Es muss nicht immer nigelnagelneu sein. Nutzen
Sie z.B. öffentliche Büchereien, Videotheken, Second-Hand-Shops und
Flohmärkte, färben Sie alte Kleidung um oder bringen Sie zu klein
gewordene Hosen, Kleider etc. zur Änderungsschneiderei.
• Chemiekeulen, die Verstopfungen in den Leitungen lösen,
müssen Sie erst gar nicht besorgen, wenn Sie vorbeugend handeln:
Schütten Sie keinen Müll in die Toilette. Abflusssiebe
verhindern, dass im Bad Haare oder in der Küche Essensreste die
Rohre verstopfen. Statt Entkalker können Sie Essig
verwenden. Legen Sie z.B. Ihren Duschkopf über Nacht in eine Schale
mit Essigwasser.
• Dosieren Sie richtig: Auf der Verpackung von
Waschmitteln ist meist angegeben, wie viel Pulver bzw. Gel
notwendig ist. Bei weichem Wasser und nur gering verschmutzter
Wäsche benötigen Sie weniger Chemie. Die Wasserhärte der
größten Städte Österreichs finden Sie auf wasserwerk.at
heraus. Ansonsten können Sie sich auf Ihrem Gemeindeamt oder bei
Ihrem Wasserversorger erkundigen. Zusätzlich steigen Sie am besten
auf Waschmittelkonzentrate um. Auf Weichspüler
sollten Sie gänzlich verzichten, da diese die Umwelt besonders
stark belasten und bei vielen Menschen Allergien auslösen.
• Verpackungsfreie Jause: Sackerl und Alufolie tauschen
Sie gegen eine kleine Brotdose. Obst ist durch die eigene Schale
ausreichend geschützt.
seniorkom.zurich-connect.at
Seniorkom.at & Zurich Connect: Ihr
Versicherungs-Vorteil!
Weiterempfehlen
Drucken
Quelle: Zurich Connect
7 Kommentar(e)
Tinimini schrieb vor 723 Tag(en) 9 Stunde(n) 57 Minute(n)
Mehrwegwindeln
meine 3 kinder waren mit 11/2 Jahren tagsüber rein, weil wir die Windeln waschen mußten, heute laufen die Kinder noch mit 3 Jahren mit Windeln herum, warum wohl ? ich habe die Kinder bald an das Topferl gewöhnt, heute sagen die Kinderärzte ( weiß ich von meinen Töchtern ) das ist ungesund, meine Kinder haben keine Schäden davongetragen,keine krummen Rücken und was es sonst noch an Ausreden gibt, aber das läßt sich nicht mehr aufhalten, es geht weiter mit den Verpackungen der Fertiggerichte, eine unendliche Geschichte !!!!!!!!!!!
Streber schrieb vor 723 Tag(en) 9 Stunde(n) 1 Minute(n)
MehrWegWindeln
vielleicht will man da was umschreiben und meint auch die
bettlägrigen Menschen mit den Wegwerfwindeln und meint vielleicht,
mann könne auch diesen Menschen Mehrwegwindeln geben?
Wie heisst es so schön? "Alles ist möglich, nix is fix"
Ulrich2 schrieb vor 722 Tag(en) 22 Stunde(n) 57 Minute(n)
Mülldiät
... und statt Toilettenpapier könnte man die arabische Methode anwenden. Und das Badewasser mehfach verwenden ...
chantalle schrieb vor 722 Tag(en) 17 Stunde(n) 12 Minute(n)
Mülldiät...
...und vielleicht könnten die Konzerne aufhören solche
schädlichen Produkte herzustellen, vielleicht sollten die
Großfirmen neue Leitungen legen für die verseuchten Abwässer, ja
sie könnten auch bessere Schornsteine aufstellen mit Luftfilter
usw.usf.
Ja und ich trenne schon seit eh und je und spare an Materialen wo
es nur geht,
aber vielleicht könnte auch die Verpackungsindustrie ihre Gebinde
und Artikel
ein bisserl umweltfreundlicher verpacken...
Nicht immer die Flöhe bei den Endverbrauchern suchen und
vorschreiben, was nicht alles getan werden muss zwegen einer
sauberen Umwelt...
Denke es ist doch schon selbstverständlich!
Ich lasse z.Bsp. die Verpackung im Geschäft zurück soweit es
möglich ist.
Girard schrieb vor 722 Tag(en) 15 Stunde(n) 37 Minute(n)
Müllvermeidung ...
... ich mache schon einige Zeit bei dem Konsumwahn nicht mehr
mit,
kaufe nur mehr Grundnahrungsmittel und mein Obst und Gemüse offen
auf der Schranne.
PS: s'kommt einem ja das Schaudern,
wenn man so manche "Zutatenliste" ansieht
und man muß schon beim Mehl aufpassen - daß es "unbehandelt" ist
...
Gersy schrieb vor 716 Tag(en) 2 Stunde(n) 40 Minute(n)
Mehrwegwindeln
Meine Kinder wurden 1964 u. 1965 geboren. Zu dieser Zeit waren
Stoffwindeln Gang und Gebe. Den Unterschied dazu habe ich bei den
Einwegwindeln bei meinen 3 Enkelkindern erlebt. Bei aller Liebe zur
Umwelt (ich versuche so viel Müll zu vermeiden wie möglich und auch
so wenig Chemikalien wie möglich im Haushalt zu verwenden, fahre
mit dem Fahrrad zum Einkaufen usw.) würde ich den Kindern zuliebe
zu Einwegwindeln greifen. Trotz oftmaligem Windelwechseln
waren meine Kinder häufig wund, was ich bei meinen Enkelkindern nie
erlebt habe. Das spätere Reinwerden hängt wohl eher mit der
Bequemlichkeit der jungen Mütter zusammen, denn auch mit
Einwegwindeln können die Kinder öfter aufs Topferl gesetzt und so
daran gewöhnt werden.












evaki schrieb vor 723 Tag(en) 10 Stunde(n) 17 Minute(n)
Mehrwegwindeln
Dass man sich bez. Mehrwegwindeln an die Großeltern wendet, ist etwas seltsam.
Man könnte seiner Tochter (eventuell) die Möglichkeit andeuten, bei der Schwiegertochter würde ich es ohnehin sein lassen. Aber mehr auch nicht !
Auch "Jausensackerl" packen wir nicht wirklich oft !
Sonst ist eh alles selbstverständlich !