Einstellung der EuropäerInnen zur Umwelt

Mehr als zwei Drittel der EuropäerInnen sprechen sich für EU-weite harmonisierte Umweltrechtsvorschriften aus. Das zeigt die aktuelle Eurobarometer-Umfrage unter BürgerInnen der EU-Mitgliedsstaaten. Die größten Befürchtungen wecken die Umweltthemen Klimawandel, Luft- und Wasserverschmutzung, vom Menschen verursachte Katastrophen und der Einsatz von Chemikalien in Produkten des täglichen Gebrauchs. Die überwiegende Mehrheit der Befragten sieht im Umweltschutz einen Anreiz für Innovationen und kein Hindernis für eine positive Wirtschaftsleistung.
Die EuropäerInnen werden sich der Rolle der Umwelt in ihrem
Alltag zunehmend bewusst: über 95% halten es für wichtig, die
Umwelt zu schützen, 80% finden, dass die Umwelt Einfluss auf ihre
Lebensqualität hat und dass sie zu ihrem Schutz beitragen müssen.
Etwa drei Viertel der Befragten zeigen sich bereit,
umweltfreundliche Waren zu kaufen, auch wenn sie dafür mehr
bezahlen müssen. Verwirklicht haben dies allerdings nur 17% der
EuropäerInnen an, die im vergangenen Monat umweltfreundliche Waren
gekauft haben.
80% der EuropäerInnen befürworten, dass die Europäische Union
Nicht-EU-Mitgliedstaaten bei der Verbesserung ihrer Umweltstandards
unterstützt. Fast ebenso viele sprechen sich dafür aus, dass die EU
mehr Mittel zur Finanzierung des Umweltschutzes bereitstellen
sollte.
Hier einige Tipps zur Schonung der Umwelt:
• Im eigenen Ort einkaufen, anstatt in weit entfernte
Shoppingzentren zu fahren.
• Produkte aus Österreich kaufen.
• Vermeidung von Verpackungen.
• Mehrwegflaschen verwenden.
• Beachtung der Energieeffizienz bei Elektrogeräten
(Güteklasse A++).
• Energiesparend Wäsche waschen (meist reichen auch 40°C oder
60°C).
• Heimgeräte ausschalten anstatt auf Stand-by-Betrieb.
• Verwendung von Energiesparlampen.
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Quelle: Umweltbundesamt/pK











