Sicherheitstipps von unserem Partner Microsoft

Sie finden hier alle Sicherheitsstipps, die bereits im Seniorkom Newsletter veröffentlicht wurden im Überblick!
Sicherheitstipp: Eine Firewall schützt
Mit derselben Selbstverständlichkeit, mit der man sein Auto
absperrt, sollte man auch seinen Computer sichern. Eine Firewall
übernimmt das. Dabei handelt es sich um eine Software, die den PC
vor Angriffen aus dem Internet schützt. Sie ist in der Lage,
zwischen gewünschtem und nicht gewünschtem Datenverkehr zu
unterscheiden. Eine Firewall gestattet nur jene Datenübertragungen,
die der Anwender ausdrücklich zulässt.
Eine Firewall funktioniert wie ein Wächter. Sie prüft, was aus dem
Internet abgerufen oder ins Internet übertragen wird. Gefährliche
Daten oder Zugriffsversuche von verdächtigen Quellen können diese
Barriere nicht überwinden. Hacker können durch eine Firewall nur
mehr sehr schwer auf einen Computer zugreifen. Die persönlichen
Daten sind damit geschützt. In der Regel handelt es sich bei
Firewalls um preiswerte Software, die im Computerfachhandel als
"Personal Firewall" erhältlich ist. Bei modernen Betriebssystemen
wie z.B. Windows XP ist eine solche auch kostenlos
inkludiert.
Sicherheitstipp: Aktuelle Software macht den PC
sicherer
Der Einsatz aktueller Software schließt jene Tore, die Viren und
Würmer zum Betreten des PCs benutzen. Nur wer seine Software
regelmäßig aktualisiert, kann diese Sicherheitsvorteile nutzen.
Daher ist es wichtig darauf zu achten, dass der eigene PC immer
über die neueste Software verfügt.
Für den Anwender gibt es zwei Wege, wie er seine Software auf dem
neuesten Stand halten kann: Er besucht die Webseiten der
Softwarehersteller und lädt die entsprechenden Aktualisierungen -
so genannte "Updates“ – herunter. Einfacher geht es mit
der Funktion "automatische Aktualisierungen“, die meist in
der Menüleiste der einzelnen Anwendungen zu finden ist. Wer diese
Option aktiviert, muss nicht mehr fürchten, dass ihm wichtige
Neuerungen entgehen. Der PC lädt dann die aktuelle Software
herunter und installiert sie automatisch. Bei seriösen Unternehmen
werden dabei keine zusätzlichen Daten abgefragt.
Sicherheitstipp: Aktuelle Anti-Virus-Software schützt
Computer Viren heften sich an Programme oder Dateien und infizieren
PCs bei Benützung dieser Dateien. Diese ungebetenen Gäste kann man
mit Anti-Viren-Programmen bekämpfen. Sie durchsuchen und entfernen
bekannte Computerviren vom PC. Um gegen neueste Viren einen Schutz
zu haben, sollte das Anti-Virus-Programm regelmäßig aktualisiert
werden.
E-Mails mit kommerziellen oder illegalen Inhalten, die an tausende
Adressen geschickt werden, heißen Spam. Man kann viele dieser
E-Mails beseitigen, indem man den Junk-Mail Filter im E-Mail
Programm aktiviert. Wer eine E-Mail mit einer Anlage von einem
unbekannten Absender erhält, sollte dieses sofort löschen. Auch bei
mitgeschickten Dateien von bekannten Absendern ist Vorsicht
geboten. Vor dem Öffnen einer Datei ist es oft besser, kurz
telefonisch nachzufragen.
Um nicht selbst zur Spam-Plage beizutragen, sollte man keine Mails
versenden, die dazu aufrufen, "an alle Bekannten weitergeschickt zu
werden“.
Sicherheitstipp: Schutz vor "Spionen“ am PC
Spyware ist eine Software, die ohne das Wissen der Anwender Daten
am PC erhebt und weitergibt. Hat sich so ein Programm eingenistet,
beginnt es mit dem Sammeln von E-Mail-Adressen oder Daten über das
Surfverhalten im Internet. Diese werden weitergeleitet und der
befallene Rechner wird mit Werbung beschickt. So genannte
"Trojanische Pferde“ nisten sich ebenfalls am PC ein. Sie
tarnen sich als nützliche Software, schädigen jedoch den befallenen
Computer.
Meist gelangt solche Software beim Herunterladen von Programmen aus
scheinbar legitimen Quellen auf den PC. Daher sollte man niemals
Software von einer nicht vertrauten Quelle herunterladen oder
Software installieren, die per E-Mail zugeschickt wird. Spyware und
Trojanische Pferde können mit guten Anti-Spyware-Programmen vom PC
entfernt werden. Teilweise sind diese gratis im Internet
erhältlich. Man sollte hierbei allerdings nur auf bekannte
Unternehmens-Websites zurückgreifen.
Sicherheitstipp: Sicher bei Online Banking
Bankgeschäfte lassen sich über das Internet bequem abwickeln. Beim
Online Banking sollte man allerdings bevor man Kontonummer und
Zugriffscode eingibt kontrollieren, ob eine sichere Verbindung
besteht. Ein kleines, abgesperrtes Schloss in der unteren
Statuszeile des Internet-Browsers zeigt, dass eine sichere
Kommunikation gewährleistet ist.
Wichtig ist auch der richtige Umgang mit den Passworten, mit PIN
und TAN. Der PIN sollte nicht auf Tastenkombinationen wie "1111"
oder das Geburtsdatum lauten: Solche Kombinationen sind leicht zu
erraten. Die Zugangsdaten sollten aus Sicherheitsgründen auch nicht
am PC gespeichert werden. Bei Anfragen per Telefon oder E-Mail gilt
höchste Vorsicht: Mitarbeiter von Banken werden nie nach den
Zugangsdaten wie Kontonummer oder Passwort fragen. Zum Abschluss
eines Online Banking Vorgangs sollte zudem immer der Logout- Button
betätigt werden. Damit nimmt man Angreifern die Chance, Einblick in
die persönlichen Daten zu nehmen.
Sicherheitstipp: Sicher im Internet einkaufen
Das Internet ist optimal geeignet zum bequemen Online Shopping.
Allerdings ist Vorsicht geboten. Der beste Schutz vor
Online-Betrügern ist eine ausgeprägte Skepsis. Man sollte zum
Beispiel niemals E-Mails mit Kreditkartennummern versenden:
Unverschlüsselte E-Mails können von jedermann gelesen werden. Für
Online-Einkäufe sollte man aus Sicherheitsgründen keine
öffentlichen Internetzugänge nutzen. Kleine Spionageprogramme sind
in der Lage Tastatureingaben aufzuzeichnen und an unbefugte
Personen weiterzugeben.
Speziell bei Online-Auktionen gilt: Seriöse Verkäufer werden per
E-Mail zum Produkt geäußerte Fragen bestimmt beantworten. Man
sollte sich vor dem Kauf aber auch die Bewertungen des Verkäufers
durchlesen. Für die Bezahlung empfiehlt sich ein Treuhandkonto.
Diese bieten Sicherheit, da sie eine neutrale Position zwischen
Verkäufer und Käufer einnehmen und eine Zahlung nur dann
weiterleiten, wenn die Ware in einem ordnungsgemäßen Zustand beim
Empfänger angekommen ist.
Sicherheitstipp: So bleiben Kinder im Internet
geschützt
Das Internet bietet Kindern viele neue Möglichkeiten. Es empfiehlt
sich aber, nicht-kindgerechte Inhalte zu sperren – das ist in
den gängigsten Internet-Browsern möglich. Optimal ist die
Erstellung eines eigenen Benutzerkontos für das Kind. Als Anwender
mit eingeschränkten Rechten surfen die Kinder sicherer. Eltern
sollten auch regelmäßig prüfen, welche Websites aufgerufen wurden
und mit den Kindern über Risiken sprechen.
In Chats und mit Instant Messaging können Kinder diskutieren und
neue Freundschaften schließen. Hier gilt: Niemals darf im Chat der
echte Name verwendet werden, es dürfen keine persönlichen Daten
oder Bilder weitergegeben werden und auch vor persönlichen Treffen
ist dringend abzuraten.
Das wichtigste ist allerdings, den Kindern einige Grundregeln zu
vermitteln. Man sollte regelmäßig mit den Kindern über die Risiken
des Internets sprechen und darüber informieren, wie die Kinder sich
in unangenehmen Situationen verhalten sollen.
Sicherheitstipp: Schutz vor Passwort Räubern
Phishing (Kombination aus "password“ und "fishing“)
steht für eine Form des Betrugs im Internet. Meist wird versucht,
über Massen-E-Mails persönliche Informationen zu bekommen. Auch
bekannte Websites werden täuschend ähnlich nachgebaut. Mit den
gestohlenen Daten verkaufen/kaufen Datendiebe Ware.
Zum Schutz empfiehlt sich eine entsprechende Portion Skepsis: Man
sollte keine vertraulichen Daten übermitteln, wenn man per E-Mail
dazu aufgefordert wird. Im Zweifelsfall fragt man besser beim
Absender nach, bevor man Daten übermittelt. Auf diese Weise lassen
sich Phishing-Mails rasch entlarven. Persönliche Daten sollten
niemals auf Internetseiten eingegeben werden, deren Link man per
E-Mail erhalten hat. Dasselbe gilt für Websites, die man nicht
kennt. Besondere Vorsicht ist bei bekannten Webseiten geboten, die
plötzlich anders aussehen oder neue Elemente aufweisen. Diese
könnten gefälscht sein.
Sicherheitstipp: Verschlüsseln von E-Mails schützt
Eine digitale Signatur erlaubt dem Absender eines E-Mails, dieses
zu verschlüsseln. Somit sind nur noch bestimmte Personen für den
Empfang des E-Mails berechtigt. Nur diese Adressaten können unter
Nutzung ihrer persönlichen Signaturkarte dieses Mail einsehen.
Absolute Vertraulichkeit ist gewährleistet.
Digitale Signaturen wirken wie ein elektronisches Siegel. Jedes
signierte Dokument wird mit einem unsichtbaren elektronischen
Siegel versehen, das Herkunft und Integrität des Dokuments
sicherstellt. Schon die kleinste Veränderung im Dokument führt zum
"Bruch“ des Siegels. Damit ist gewährleistet, dass das
Dokument nachträglich nicht verändert wurde. Aus diesem Grund sind
elektronische Dokumente, die eine sichere Digitale Signatur tragen,
der eigenhändigen Unterschrift zivilrechtlich gleichgestellt.
Sicherheitstipp: Schutz fürs drahtlose Netzwerk
Wenn zu Hause mehrere PCs im Einsatz sind, kann man diese in einem
Netzwerk verbinden. Um sich dabei den Kabelsalat zu ersparen,
greifen immer mehr Anwender zu drahtlosen Verbindungen (WLAN). Eine
Wireless-Netzwerkkarte hat eine Reichweite von bis zu 100 m. Das
ist weit genug, um Nachbarn oder Leuten auf der Straße die
Möglichkeit zu bieten, mit drahtlosen Geräten auf das eigene
Netzwerk zuzugreifen – ohne zu zahlen.
Daher empfiehlt sich die Verwendung eines drahtlosen Routers
(Hardwaregerät), der die über das Internet übertragenen Daten
entsprechend verschlüsselt. Sollte doch jemand auf die Daten
zugreifen, sieht diese Person nur zufällig aneinander gereihte
Zeichen. Auf dem Markt sind viele unterschiedliche drahtlose Router
erhältlich. Man sollte sich daher vor dem Gerätekauf und der
Installation ausführlich informieren. Neben dem Fachhandel kann
dabei auch der Hardwarehersteller oder der Internetdienstanbieter
helfen.
Mehr Informationen: www.Sicher-im-Internet.AT
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Quelle: microsoft












