Der Ursprung des Kürbisses

Schon Karl der Große war ein Fan des Kürbisses, er wollte schon
Anfang des 9. Jahrhunderts den Anbau des Kürbisses auf den
kaiserlichen Krongütern. Er wurde damals als Süßspeise und wegen
seiner medizinischen Wirkungen geschätzt. Eigentlich kommt der
Kürbis aus Amerika und wurde 1492 von Christoph Kolumbus
entdeckt.
Das kommt daher, dass es zwei grundverschiedene Kürbisse gibt:
In Europa baute man schon lange vor Karl dem Großen den
Flaschenkürbis an. Dieser kommt von Afrika und ist in Ägypten schon
seit der Antike bekannt. Er wurde dort nicht nur als Speise
verwendet, sondern sie benutzten die Schalle für Töpfe, Teller oder
Trommeln.
Der andere Kürbis, der wohl der bekanntere von den beiden ist der
Gartenkürbis.
Dieser hat in Mittel- und Südamerika eine fast 8000-jährige
Geschichte. Den Ursprung dieses Kürbisses vermutet man in den
peruanischen Anden, wo er schon 5000 v. Chr. zusammen mit Bohnen
und Mais auf dem Speiseplan der Indios stand.
Durch zahlreiche Züchtungen und Kreuzungen hat der Kürbis ein
großes Sortiment an Verwandten.
Nur ein kleiner Teil der 800 heute bekannten Sorten ist essbar, der
Rest dient als Zierpflanze.
Wie schon kurz erwähnt hat der Kürbis auch seine medizinischen
Wirkungen.
Das Kaltgepresste Kürbiskernöl aus der Steiermark hat einen
positiven Einfluss auf Harnbeschwerden. Außerdem enthält es
ungesättigte Fettsäuren, die sich günstig auf das
Herz-Kreislauf-System auswirken.
Es schadet also nicht Kürbis zu essen! Und falls Ihnen keine
Rezepte einfallen, dann habe ich hier noch einen kleinen Tipp für
Sie.
www.gfra.de
www.speisekuerbis.de
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Quelle: seniorkom













